Mehr als 3.000 Golferinnen und Golfer aus rund 100 Clubs beteiligten sich 2017 an der Pink Ribbon Damentag-Serie im Engagement gegen Brustkrebs.

Im vierten Jahr in Folge hat Pink Ribbon Deutschland zusammen mit den Golfdamen in Deutschland die Pink Ribbon Damentag-Serie ausgerichtet. Die Zahl der Anmeldungen ist auch in diesem Jahr wieder gestiegen und so nahmen deutschlandweit rund 100 Golfclubs mit über 3000 Anmeldungen teil.

„Wir sind überwältigt, dass wir 2017 noch mehr Damen – und inzwischen auch einige Herren – für die Pink Ribbon Serie gewinnen konnten. Das Engagement bedeutet uns viel. Wir sind unendlich dankbar für diesen außerordentlichen Einsatz insbesondere der Ladies Captains, die sich mit der Organisation der Tourniere viel Arbeit machen“, freut sich Katharina Müller von Pink Ribbon Deutschland.

Zwei Botschaften für bessere Heilungschancen

Dass regelmäßige Bewegung an der frischen Luft das Krebsrisiko insgesamt senken kann, ist wissenschaftlich bewiesen. Außerdem kann die Achtsamkeit mit dem eigenen Körper durch eigenständige und ärztliche Vorsorge die Chancen der Früherkennung erheblich steigern. Diese Botschaften galt es in der Pink Ribbon Damentag-Serie auch 2017 wieder an die Öffentlichkeit heranzutragen.

Pink Ribbon als Zeichen der Solidarität

Dafür spielten die überwiegend weiblichen Teilnehmerinnen zwischen April und Oktober jeweils einen (Damen-) Tag lang Golf im Zeichen der pinkfarbenen Schleife, dem internationalen Zeichen für Solidarität mit betroffenen Frauen und Engagements im Bereich Brustkrebs. Und nicht nur das. Auch Sonderaktionen, Gesprächsrunden und Vorträge von Ärzten und Betroffenen fanden begleitend statt und machten die Tourniere zu einem wahren Happening. Durch das unfassbare Engagement der Golfdamen und die Bekanntmachung ihrer Tourniere über die lokalen Medien wurde zudem eine enorme Reichweite für das Thema Brustkrebsfrüherkennung erzielt.

Spenden für Kinder betroffener Mütter

Die Pink Ribbon Damentag-Serie erzielt durch das Stiften der Startgelder sowie durch die von den Clubs individuell organisierten Aktionen, Mittel, welche zu Gunsten von Pink Ribbon Deutschland gespendet werden. Ein besonderes Augenmerk haben die Golfdamen dabei auf das Projekt der Pink Kids gelegt. Die Jugendlichen, die das Pink Kids Projekt eigens auf die Beine gestellt haben, sind selber indirekt betroffen. Ihre Mütter sind jeweils an Brustkrebs erkrankt oder in einigen Fällen sogar daran verstorben. Die Pink Kids unterstützen sich untereinander, mit der Situation in ihren Familien und im Alltag umzugehen. Viel Arbeit fließt aber auch in ihre Öffentlichkeitsarbeit, die anderen Jugendlichen deutschlandweit hilft, mit der Erkrankung der Mutter zu leben.

Über Pink Ribbon Deutschland

Seit den 90er Jahren wird die pinkfarbene Schleife „Pink Ribbon“ weltweit als Symbol im Engagement gegen Brustkrebs eingesetzt, nachdem die US- Amerikanerin Charlotte Haley erfolgreich Ansteckschleifchen eingesetzt hatte, um auf die aus ihrer Sicht seinerzeit nicht zielführende Mittelverwendung des National Cancer Institute aufmerksam zu machen.

Seit 2010 schafft die gemeinnützige Organisation Pink Ribbon Deutschland mehr Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs in Deutschland; für gesunde Frauen, für Betroffene und auch für das Umfeld betroffener Familien – denen jede Unterstützung in ihrem erschwerten Alltag hilft.

Pink Ribbon Deutschland rückt mit Unterstützung prominenter Botschafterinnen und bundesweiten Aktionen die Brustkrebs-Vorsorge stärker in das Bewusstsein aller. Die Kommunikation ist langfristig und ganzjährig angelegt, Brustkrebs soll nicht nur im „Brustkrebsmonat Oktober“ thematisiert werden.
www.pinkribbon-deutschland.de

Fakten zum Thema Brustkrebs

Brustkrebs ist in den westlichen Staaten die häufigste und gefährlichste Krebsart bei Frauen. Jede achte Frau erkrankt hier im Laufe ihres Lebens. Allein in Deutschland sind das jährlich rund 70.000 Neuerkrankungen. Doch was viele nicht wissen: Die Überlebensrate beträgt 79 Prozent, bezogen auf 5 Jahre. Grundlage für die mögliche Heilung ist unter anderem die frühe Erkennung der Krankheit.

Quelle:
www.pinkribbon-deutschland.de

 
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