Die Regeneration stand lange im Schatten der Trainingswissenschaft und sie wurde, wenn überhaupt, nur im Spitzensport beachtet. Inzwischen hat das Thema stark an Bedeutung gewonnen und beschäftigt mittlerweile auch viele Freizeit- und Hobbysportler. Verständlich, denn effektives Training ist auf Dauer nur möglich, wenn dem Körper genügend Zeit zur Erholung gegeben wird. Durch Sport oder andere Belastung kommt es in der Muskulatur zu mikroskopisch kleinen Schäden, welche vom Organismus repariert werden müssen. Je nach Dauer, Intensität, sowie körperlicher Konstitution wird deswegen eine Pause zwischen 12 und 72 Stunden empfohlen. Es gibt jedoch Möglichkeiten den natürlichen Regenerationsprozess zu unterstützen und zu beschleunigen.

Eisbad – direkt nach dem Sport

Eisbäder sind besonders bei Teamsportlern und Läufern nach einem intensiven Training oder Wettkampf beliebt. Dabei werden die Beine in ca. sechs Grad kaltes Wasser getaucht. Die Kälte hemmt die Entzündungsreaktion der Mikroverletzungen, ein Effekt der nicht unterschätzt werden sollte. Zwar ziehen sich die Blutgefäße aufgrund des Eisschocks zusammen, nach einer kurzzeitigen Verengung, folgt allerdings eine Weitung der Gefäße. Dabei wird die Durchblutung angeregt und der Abbau von Laktat und anderer Abfallprodukten des Stoffwechsels beschleunigt.

Kompression – das Geheimnis des optimalen Druck

Regernation

CEP Recover Pro Tights

Regeneration

CEP Recovery Socks Merino

Bereits lange bevor das Thema Einzug in den Sport erhielt, wurde in der Medizin, besonders im Bereich der Gefäßerkrankungen (Phlebologie), mit Hilfe von Kompression die Durchblutung verbessert. Erst seit ca. einem Jahrzehnt gibt es spezielle Kompressionsbekleidung für den Sport. Hightech-Funktionsgestricke bspw. erzeugen dabei einen wirkungsvollen Druck auf die Blutgefäße. Ergebnis: die Durchblutung, vor allem der Muskulatur, wird gesteigert. Dadurch erfolgt eine bessere Versorgung mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen. Zugleich wird der Abtransport von Abfallprodukten des Stoffwechsels beschleunigt. Die Herstellung von Kompressionsbekleidung ist allerdings kompliziert, da nur bei anatomisch optimalem Druckverlauf die gewünschte Wirkung erzielt wird. Ein Vorreiter auf diesem Gebiet ist sicherlich die Bayreuther Firma CEP, welche bei der Entwicklung der ersten Kompressionsstrümpfe – damals für Läufer – auf die jahrzehntelange Erfahrung, das Know-How sowie die Produktionsstätten der Mutterfirma medi zurückgreifen konnte. Seit 2007 entwickelt CEP mit Hilfe von Sportlern, Ärzten und Wissenschaftlern Kompressionsbekleidung für Sportler und bietet mittlerweile mit der CEP Recovery Clonetech Tights sogar die maßgefertigte Tights zur Regeneration an.

Wärme / Sauna – die Tage danach

Eine der ältesten Methoden zur erfolgreichen Erholung ist die Wärmetherapie. Diese sollte nicht direkt nach der Belastung erfolgen, da die raschen Temperaturwechsel den Kreislauf und den Organismus zusätzlich belasten können. Als schonende und vor allem sehr angenehme Therapie in den Tagen nach dem Sport fördert der Saunagang hingegen die Erholung, da sowohl durch die Wärmeeinwirkung als auch durch die wechselnden Temperaturen die Gefäße geweitet werden. Dies verbessert die Durchblutung mit allen bereits erwähnten Vorteilen.

Massage – die angenehmste Art der Erholung

Auch durch Massage kann die Regeneration positiv beeinflusst werden, weshalb die meisten Spitzensportler inzwischen ihren eigenen Physiotherapeuten beschäftigen. Anhand der manuellen Einwirkung von außen, wird die Blutzirkulation angeregt und der Lymphrückfluss verbessert. Wichtig dabei ist, dass vor allem kurz nach der Belastung nur leichte, streichende Techniken zum Einsatz kommen. Knetende Bewegungen würden zu tief in das Muskelgewebe eindringen und das traumatisierte Gewebe zusätzlich schädigen. Diese Techniken sind lediglich zur Lockerung und Lösung von Verspannungen sinnvoll und sollten dementsprechend erst mit einigem zeitlichen Abstand angewendet werden. Um den Effekt der erhöhten Durchblutung noch zu verstärken und die Reibung auf der Haut zu minimieren kann ein leicht angewärmtes Massageöl verwendet werden.

Die einfachste Regeneration für den Amateurgolfer: Kompressionsstrümpfe zu Hause tragen

Im Spitzensport ist eine Kombination aus den vier Methoden an der Tagesordnung. Sie ergänzen sich gegenseitig und gewährleisten dementsprechend eine optimale Regeneration. Im Breitensport sind die Möglichkeiten deutlich begrenzter. Wer hat schon seinen eigenen Physiotherapeuten oder eine Eistonne daheim stehen? Zwar werden Sauna und Massage auch gerne zur Entspannung genutzt, sind aber mit einem Aufwand an Geld und Zeit verbunden. Man muss nicht nur zur Sauna oder Massage fahren, beides kostet auch.

Hier ist die Kompressionsbekleidung klar im Vorteil. Sie kann einfach und bequem nach dem Sport getragen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Sportler nach anstrengendem Training auf der Couch entspannt oder mit Freunden ein isotonisches Kaltgetränk, bestenfalls alkoholfrei, genießt. Bei allen Methoden gilt weiterhin: der Köper braucht immer noch eine gewisse Zeit, um sich zu erholen. Diese ist allerdings signifikant kürzer und so kann häufiger effektiv trainiert werden.

Gemeinsam mit anerkannten Wissenschaftlern, Sportärzten und Athleten entwickelt die Bayreuther Sportmarke CEP besondere Technologien und Details, die allen Teilen der CEP Kollektion eine besondere Wirkung verleihen. Bekannt geworden durch für den Laufsport optimierte Kompressionsstrümpfe bietet CEP heute ein breites Sortiment von Socken über Hightech-Funktionsbekleidung bis hin zum Bandagenkonzept Ortho. Von CEP gibt es eine eigene Regenerationslinie mit Tights und Strümpfen.

 
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