Der neuen PING G Le Driver im Test

Bei der PGA Show in Orlando hatte ich die Gelegenheit, am Demo Day die neuen PING G Le Damenschläger nicht nur live zu sehen, sondern sie auch – wenn auch kurz – testen.

Hier mein erster Eindruck, es wurde hauptsächlich der Driver auf der Driving Range getestet.

Optischer Eindruck PING G Le

Das Design der Schläger ist ausgesprochen schön, die klare Farbgestaltung spricht einen an. Wie immer verzichtet PING bei der optischen Gestaltung auf jegliche Pinktöne, sondern setzt auf ein harmonisches Türkis, das mit Grau abgesetzt wird. Dadurch passen die Schläger zu jedem Outfit in jeder Farbe und auch die Pink-Fans unter uns kommen mit dieser Farbkombination auf ihre Kosten. Das Blaugrün harmoniert perfekt mit Pink.

Erste Testerkenntnisse:

Doch nun genug des optischen Eindrucks, Schläger für Frauen sollen leicht zu schwingen sein und eine gute Länge vermitteln. Bedingt durch unsere langsamere Schwunggeschwindkeit steigen unsere Bälle nicht so hoch auf und bleiben dadurch auch kürzer. Dem soll die dünnere T9S Schlägfläche entgegenwirken. Sie sorgt für eine höhere Ballgeschwindkeit durch mehr Trampolineffekt und damit steigt der Ball leichter und weiter in die Höhe. Ich hatte auf der Driving Range zwar das ganze Set der Schläger vor mir, habe ich mich aber hauptsächlich auf den Driver konzentriert.

Leicht zu schwingen: PING G Le Driver

Der 460 cm³ große Driverkopf aus Titanium ist mit 196 Gramm angenehm leicht und lässt sich in der Hand leicht ausbalancieren. Auf der Schlagflächenkrone hat der neue Driver die kleinen Turbulatoren, die für eine verbesserte Aerodynamik und mehr Schlägerkopfgeschwingkeit sorgen. Die PING Entwicklungsingenieure haben die Flügel einer Libelle genau studiert und daraus die die Dragonfly-Technologie (Dragonfly = Libelle) entwickelt. Sie kombiniert ultradünne Teile der Krone mit einer optimalen Gewichtsverteilung für einen besseren Trägheitsmoment. Im Durchschwung spürt man das leichte Gewicht des Schlägerkopfes, was das Zutrauen erweckt, dass der Schläger die Arbeit macht.

In Sachen Fehlerverzeihung vermittelt der G Le Driver auch bei nicht mittig getroffenen immer noch eine schöne Länge. Vom Tee runter steigt der Ball hoch in die Luft, wenn man langsam genug schwingt. Sicherlich sind jetzt Driving Range Bälle nicht das Maß aller Dinge, aber bereits auf der Driving Range habe ich mit dem neuen Driver meine bisherigen Längen spielend erreicht. Nur etwas leichter als sonst. Ich hatte das subjektive Gefühl, der Driver “schmiegt” sich an den Ball. Die Flugkurve war gerade und blieb auch lange Zeit hoch.

Driver G Le von PING im Test auf dem Demo Day der PGA Show

Der Driverkopf kann in fünf Positionen um bis zu 1º im Plus oder Minus verstellt werden. Für eine Veränderung des Standard-Lofts würde ich aber zwingend ein Fitting durchführen lassen. Ich habe den Driver in der Standard-Lofteinstellung getestet.  Der Driver ist für Rechts- und Linkshand-Spielerinnen erhältlich. Als Preis wird 389 Euro genannt.

Demnächst werde ich den gesamten Schlägersatz mit Fairwayhölzern und dem Hybrid-und Eisensatz sowie ein eigener Puttertest mit den drei Puttern  Caru, Arna und Oslo erfolgen.

 
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