BMW Masters: Zeichen der Trauer

Ian Poulter, am Finaltag © BMW AG
Ian Poulter am Finaltag © BMW AG

Unter dem Eindruck der Ereignisse von Paris beendeten die Spieler das BMW Masters 2015 im Lake Malaren Golf Club in Shanghai, China. 47.000 chinesische Fans verfolgten das vorletzte Turnier der European Tour Final Series, das Kristoffer Broberg gewann. Für den Schweden ist es der erste Sieg auf der Tour, für die Golfnation Schweden der insgesamt 100. Sieg auf der Tour.

Maximilian Kiefer am Finaltag © BMW AG
Maximilian Kiefer am Finaltag © BMW AG

Am Finaltag wurde um Punkt 12 Uhr wurde in einer Schweigeminute den Opfern von Paris gedacht. Spieler, Helfer und Zuschauer im Lake Malaren Golf Club hielte inne. Zahlreiche Spieler unter den 78 Turnierteilnehmern gingen bereits am Samstag zum Zeichen der Anteilnahme und Trauer mit einem Trauerflor auf die Runde. Nicht nur die europäischen Spieler wie Maximilian Kiefer, Martin Kaymer, Ian Poulter zeigten den Trauerflor auf ihrer Kappe, auch der US-Amerikaner Patrick Reed schloss sich an.

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Kristoffer Broberg musste sich seinen Sieg in einem dramatischen Stechen erkämpfen. Auch der US-Amerikaner Patrick Reed lag nach der vierten Runde mit insgesamt 271 Schlägen bei einem Score von 17 unter Par. Nach einem hervorragenden Schlag auf das Grün lochte Broberg den entscheidenden Putt zum Birdie am ersten Extraloch – während Reed Par spielte – und streckte anschließend die Arme zum Jubel in die Höhe. Der 29-Jährige aus Stockholm kann sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.166.600 US-Dollar freuen.

Olaf Kastner, Leiter BMW Group Region China, überreichte anschließend die BMW Masters Trophäe und sagte: „Herzlichen Glückwunsch an den neuen BMW Masters Champion Kristoffer Broberg. Er hat vier Tage lang großartiges Golf gespielt und kann stolz auf diesen Titel sein. Kristoffer und die anderen Stars haben den insgesamt 47.000 chinesischen Zuschauern über die gesamte Turnierwoche im Lake Malaren Golf Club ein großes Spektakel geboten.“

Der Sieger Kristoffer Broberg im Kreis der der freiwilligen Helfer © BMW AG
Broberg im Kreis der freiwilligen Helfer © BMW AG
Am Schlusstag trieben sich die Spieler in der Spitzengruppe gegenseitig zu Höchstleistungen. Schlag für Schlag rückten die Top-Stars auf dem Leaderboard nach oben. Am Ende lagen acht Pros innerhalb von lediglich drei Schlägen: Henrik Stenson (SWE), Lucas Bjerregaard (DEN), Byeong-Hun An (KOR), der Gewinner der BMW PGA Championship 2015, und Thongchai Jaidee (THA, alle -16) als geteilte Dritte sowie Justin Rose (ENG) und Paul Casey (ENG, beide -15). Auch Sergio García (ESP, -13) kämpfte lange um den Sieg, ehe ihn zwei Schläge ins Wasser auf der letzten Spielbahn noch auf Platz elf zurückwarfen, den er sich mit Ian Poulter (ENG, -13) teilt. Der Thriller im Playoff zwischen Broberg und Reed an der 18 war dann der würdige Schlusspunkt einer der spektakulärsten Schlussrunden der gesamten Saison.



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„Für mich ist heute ein Traum wahr geworden“, sagte der BMW Master Sieger 2015. „Dafür habe ich mein ganzes Leben hart gearbeitet. Mir fehlen die Worte. Auf der Runde habe ich keinen einzigen Moment an einen möglichen Sieg gedacht. Das kann man sich nicht leisten, wenn man gegen diese Weltklasse-Spieler antritt. Ich denke, heute haben wir allen Grund zum Feiern. Gestern hat Henrik (Stenson) die Rechnung übernommen. Heute bin ich dann wohl an der Reihe.“
Dank seines Triumphs verbesserte sich Broberg im Race to Dubai mit nun 1.899.320,75 Punkten vom 61. auf den zwölften Rang. An der Spitze liegt weiterhin der Nordire Rory McIlroy. Die Entscheidung fällt in der kommenden Woche beim letzten Turnier der European Tour Final Series, der DP World Tour Championship in Dubai.
Maximilian Kiefer am dritten Tag des BMW Masters
Kiefer mit Trauerflor am 3. Tag © BMW AG
15th November 2015, Martin Kaymer, BMW Masters 2015. This image is copyright free for editorial use © BMW AG (11/2015).
Martin Kaymer mit Trauerflor (auf der rechten Seite der Kappe) am 4. Tag der BMW Masters  © BMW AG

Bester deutscher Spieler in Shanghai war BMW Golfsport Botschafter Max Kieffer (-6), der das Turnier als geteilter 31. abschloss. Major-Sieger Martin Kaymer (-4) war mit guten Chancen auf ein Top-10-Ergebnis in die vierte Runde gegangen, fiel nach einer 76 jedoch noch auf den 41. Platz zurück. Titelverteidiger Marcel Siem (+1) zeigte am Sonntag mit 69 Schlägen noch einmal eine solide Vorstellung, musste sich aber nach seiner 80 am Freitag mit dem 60. Gesamtrang zufrieden geben.

Auf der 17. Spielbahn erlebten die Zuschauer an den vier Turniertagen zwar insgesamt 34 Birdies. Ein Ass gelang jedoch keinem der 78 Spieler im Feld. Damit fand der Hole-in-Award – der neue BMW 750Li xDrive – bei der BMW Masters keinen neuen Besitzer. Anders war dies bei der BMW PGA Championship in diesem Jahr: Chris Wood (ENG) gewann dort einen BMW i8, sein Landsmann Andrew Johnston ein BMW M4 Coupé.

Insgesamt 13 chinesische Spieler erhielten bei der BMW Masters die Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum mit einigen der besten Golfer weltweit zu messen – und insbesondere im Hinblick auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Der bestplatzierte Lokalmatador war Dou Zecheng (-5) auf dem geteilten 37. Rang.
Quelle: BMW Golfsport

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