Golfbag sinnvoll packen für die Runde im Herbst

Golf im Herbst

Griffe reinigen, Schläger putzen, Schuhe polieren und dann ist man fit für den Golfplatz? So einfach ist es leider nicht. Denn neben Bällen, Schlägern und den richtigen Schuhen sollten auch andere Dinge berücksichtigt werden für den ungetrübten Golfspaß im Herbst.

Wie viele Bälle gehören ins Golfbag?

Zum Herbst gehören nicht nur die schön anzusehenden Laubbäume mit ihren bunten Blättern, sondern auch das Laub. Laubhaufen sind wahre Ballverschlucker. Auf die Fairways und Roughs trägt der Wind das Laub und die Bälle kommen unter den Blättern zur Ruhe. Doch es ist fast unmöglich auf die Entfernung festzuhalten, unter welchem Laubblatt der Ball nun liegt. Deshalb nehmen Sie ausreichend Bälle mit. Auch wenn Sie im Sommer  mit ein und dem selben Ball sogar mehrere Golfrunden gespielt haben, kommt es im Herbst zu einem häufigen Ballverlust – einfach aufgrund des herumliegenden Herbstlaubes.

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Das Erste-Hilfe-Kit für alle Fälle

Ganzjährig gehört ein Erste-Hilfe-Kit das Bag. Schnell schneidet man sich mit den Kanten der Eisen  in die Finger oder zwickt sich etwas Haut ein. Pflaster und Sprühpflaster sollte immer darin enthalten sein. Ein Desinfektionsmittel sollte zur Reinigung kleiner Wunden vorhanden sein. Denn in der Erde sind Erreger vorhanden, die beim Herausziehen der Tees über offene Wunden in den Blutkreislauf gelangen können. Sprühpflaster sind nicht nur farblos, sondern desinfizieren kleinere Schnittwunden auch gleichzeitig. Taschentücher gehören hinein, falls eine Verletzung mal etwas mehr blutet. Denn Blut lässt sich aus Kleidung nur schwer herauswaschen.

Aspirin sollten dabei sein, falls der Score einmal Kopfweh macht oder einfach ein Wetterumschwung ansteht. Auch Imodium akut hat sich ebenfalls als sinnvoll erwiesen. Wer ab und an unter Gelenkschmerzen leidet, sollte ebenfalls an die passenden Medikamente denken. Ein kleines Taschenmesser und eine Pinzette sind auch nützlich.

Für warme Hände: Handschuhe und Fäustlinge

Handschuhe sorgen für einen guten Griff. Im Herbst sollte es allerdings etwas dickere Handschuhe sein, die auch leicht wärmen. Sollte es regnen, sollten zwei oder drei Ersatzhandschuhe im Bag sein, damit man die durchnässten Handschuhe wechseln kann. Wenn es richtig kalt wird, einfach Fäustlinge anziehen, um die Hände warm zu halten.

Den Kopf warm halten 

Auch wenn die bisherige Annahme, dass man über den Kopf am schnellsten auskühlt, inzwischen widerlegt wurde, sollten Sie den Kopf vor der Kälte schützen. Am besten mit einer warmen Wollmütze, auch Golfcaps gibt es warm gefüttert.

Gesichtshaut nicht vergessen 

Die Haut im Gesicht ist ungeschützt den Unbillen des Wetters ausgesetzt. Wind, der die Haut reizt und für den Temperaturausgleich zwischen geheizten Räumen und der kalten Frischluft auf dem Platz muss die Haut auf Hochtouren arbeiten. Deshalb sollte mit einer reichhaltigen Hautcreme geschützt werden. Für empfindliche Haut empfiehlt sich Avène (zu finden auf Europa Apotheek).

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Kalte Tage sind gut zum Golfen

Wer im Herbst noch früh am Morgen oder abends nach der Arbeit auf die Runde möchte, muss auf die Temperaturen achten. Es kann an diesen Tagesrandzeiten schon ganz schön frisch werden. Die Sonne ist noch nicht durchgebrochen oder geht schon langsam unter, die Temperaturen bewegen sich, wenn überhaupt, nur knapp im zweistelligen Bereich. Moderne Thermokleidung und warme Westen sorgen für ungebremsten Golfspaß auch bei Kälte. Die Füße bleiben warm in gefütterten Golfstiefel. Am Wochenende sollten die Startzeiten rund um die wärmere Mittagszeit genutzt werden.

Neu ab 2019: Nur noch 24 Golfregeln

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 planen die weltweit anerkannten obersten Regelhüter des Golfsports, der R&A und die USGA, weitreichende Veränderungen in den Golfregeln. Sie sollen das Golfspiel, bei gleichzeitiger Wahrung des Charakters, leichter verständlich, fairer und zukunftsfähiger machen.

Dazu haben die beiden Regelinstanzen einen umfassenden Überblick über ihre Initiative zur Modernisierung der Golfregeln vorgelegt. Kernstück: Aus gegenwärtig 34 Golfregeln werden 24. Eine vergleichbare umfassende Reorganisation der Regeln liegt über 30 Jahre zurück.

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Alexander Klose, Vorstand Recht & Services beim Deutschen Golf Verband (DGV), begrüßt die Initiative ausdrücklich: „Es ist tatsächlich Zeit für eine grundlegende Regelrevision. Wenn Golf sich auch in Zukunft in einem sich immer schneller wandelnden Sport- und Freizeitmarkt als hochattraktive Sportart und Freizeitvergnügen präsentieren möchte, ist ein moderneres Regelwerk unabdingbar. Die jetzt veröffentlichten und beabsichtigten grundlegenden Anpassungen weisen den richtigen Weg, weil sie sowohl den Zugang zum Golfsport als auch die Ausübung des Golfsports selbst erheblich vereinfachen.“

Ballsuche
Ballsuchen: Nur noch drei Minuten. Foto: DGV/Kirmaier

Golfregeln 2019: Ballsuchen nur noch 3 Minuten

Mit der Reduzierung des Regeltextes um zehn Regeln von 34 auf 24 wird bereits ein klares Signal gesetzt. Eine Vielzahl inhaltlicher Änderungen soll die Freude am Golfspiel fördern, das Spiel schneller und die Regeln verständlicher machen. Neben vielen weiteren Anpassungen wird die Suchzeit für einen Ball von fünf auf drei Minuten verkürzt, die Empfehlung ausgesprochen, dass jeder Schlag nicht mehr als 40 Sekunden dauern und üblicherweise noch schneller ausgeführt werden soll sowie das Schlagen außerhalb der Reihenfolge im Zählspiel (Ready Golf) gefördert werden soll.

Die Fahne wird nach den Golfregeln 2019 nicht mehr bedient

Darüber hinaus wird eine alternative Form des Zählspiels angeboten, bei der durch die Spielleitung eine maximale Begrenzung für ein zu notierendes Ergebnis je Loch festgelegt werden kann. Ab 2019 muss auch die Fahne bei einem Schlag auf dem Grün nicht mehr bedient werden und das Fallenlassen des Balles (Droppen) muss nicht mehr aus Schulter- sondern kann aus beliebiger Höhe erfolgen. Es wird für Spielleitungen die Möglichkeit geschaffen, frei wählbare Flächen als Hindernisse mit roten Pfählen zu kennzeichnen.

Technik: Laser werden erlaubt

Viele Verhaltensweisen, die dem Charakter des Spiels nicht widersprechen, sind künftig straflos, so z. B. das versehentliche Bewegen eines Balls durch den Spieler bei der Suche, das versehentliche Treffen des Spielers, seiner Ausrüstung oder seines Caddies mit dem Ball oder das Bewegen oder Berühren von Gegenständen wie Blättern, Steinen und Stöcken im Hindernis mit der Hand oder dem Schläger. Auch Entfernungsmessgeräte sind ab 2019 grundsätzlich erlaubt, es sei denn, sie sind durch die Platzregel verboten (Umkehrung der aktuellen Regelung).

Foto: DGV

Regelbuch in Deutsch kommt

Von besonderer Bedeutung ist auch künftig der „Spirit of the Game“ (wahre Geist des Golfspiels). So werden Spielleitungen befugt sein, den hohen Anspruch, den der Golfsport an das Verhalten eines Spielers anlegt, durch einen eigenen Verhaltenskodex zu konkretisieren. „Golf als ein Sport, der draußen bei jedem Wetter und auf nicht standardisierten Spielfeldern in fast jeder Art von Landschaft gespielt wird, wird immer nach einem Regelkodex suchen, der die Balance aus Fairness und Einfachheit möglichst überzeugend darstellt. Dazu gibt es wahrscheinlich so viele verschiedene Ansichten, wie es Golfspieler gibt“, merkt Alexander Klose an. „Besonders zu begrüßen ist, dass R&A und USGA auch Schreibstil und technische Präsentation der Golfregeln ab 2019 grundlegend überarbeiten. Das Regelbuch wird sich künftig auf das konzentrieren, was der Spieler wissen muss. Dazu wird es eine besondere „Spielerausgabe“ der neuen Golfregeln ab 2019 geben.“

 

Quelle: DGV
Mehr unter: www.golf.de/regeln

Ideal zum Ausgleich: Aqua-Fitness

Aquafitness

Im Sommer ins Fitness-Studio? Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Aber irgendetwas sollte man zum Ausgleich der einseitigen Belastung beim Golfschwung machen. Besonders bei der Hitze bietet sich ein Ausgleichstraining im kühlen Nass an.

Aqua-Fitness ist ein effektives Ganzkörpertraining und macht dazu riesig Spaß. Man kann es im flachen oder tiefen Wasser ausführen, ob mit oder ohne Geräte ist eine persönliche Entscheidung. Wer aber für die Golfrunde fit sein möchte, sollte auf die Geräte auf keinen Fall verzichten. Neben der bekannten Poolnudel gibt es Schwimmbretter, Schwimmhandschuhe und Schwimmpaddles, die das Training im Wasser durch den erhöhten Widerstand auf ein neues Level bringen.  

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aqua-fitnessDas Wasser an sich ist schon ein idealer Widerstandsgeber beim Figurtraining. Durch den Wasserdruck wird die Durchblutung gefördert und das Lymphsystem wird angeregt. Der Stoffwechsel muss auf vollen Touren arbeiten, damit der Körper während des Trainings im Wasser nicht auskühlt.  Beide Faktoren sind optimale Fettkiller und in einer halben Stunde Aqua-Training werden zirka 400 Kalorien verbrannt. 

Aqua-Fitness ist extrem gelenkschonend und auch nach Verletzungen ideal. Neben Aqua-Fitness-Kursen gibt es auch noch Aqua-Dancing im flacheren Wasser und im tiefen Wasser Aquajogging, Aquaboxing, Aquacycling und Aquarobic. 

Schwimmhandschuhe optimieren das Workout 

aqua-FitnessDurch die größere Handfläche erhöht sich der Wasserwiderstand und die Armmuskulatur wird stärker beansprucht. Für den Golfschwung ist besonders wichtig, dass die Schulterpartie intensiv trainiert wird. Auch unabhängig von einem Aquafitness-Training sind Schwimmhandschuhe eine gute Empfehlung für Golfer. Sie gleichen schon beim regulären Schwimmen die Disonanzen des Rückens durch die einseitige Belastung beim Golfschwung aus. Wer Probleme mit dem Nacken beim Schwimmen hat, sollte auf einen Frontal-Schnorchel zurückgreifen. Mit diesem bleibt der Kopf gerade ausgestreckt im Wasser und die Atmung erfolgt über den Schnorchel. Der Nacken bleibt so gerade und wird nicht angespannt. 

Für das Beintraining: SwinFins

Wer seine Beine intensiv trainieren möchte, sollte sich für spezielle Flossen entscheiden. Swimfins sind deutlich kleiner und somit handlicher, wenn man sie in das Schwimmbad mitnimmt. Die Flossen haben einen Auftrieb und steuern so einen ergonomisch optimalen Bewegungsablauf. Die Beine werden gezielt trainiert durch die größere Verdrängung des Wassers. 

 

Titelbild:
© MP designed by Aqua Sphere

Aquafitness
© MP designed by Aqua Sphere

 

Warten auf die Golfer

Zecken

Eine  Golfrunde in diesem Sommer kann unangenehme Folgen haben: An Büschen, Gräsern und im Rough lauert der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), im Volksmund als Zecken bekannt. Doch nicht nur auf den Golfplätzen, sondern auch in den Gärten tummeln sich die unliebsamen Spinnentiere zu Hauf. 

Sie warten auf ihren nächsten Wirt, der sie beim Vorbeigehen abstreift und mitnimmt. Auf der menschlichen Haut angekommen, sucht das Krabbeltier bevorzugt eine weiche Stelle, wie zum Beispiel Kniekehle oder Armbeuge und sticht zu.  Das Tier beginnt das Blut des Wirtes zu saugen bis es fast platzt. Dann lassen die Greifwerkzeuge los und die Zecke zieht sich – randvoll mit Blut – zurück.

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Mit dem Ansaugen gerät der Speichel des Parasiten in den Blutkreislauf des Menschen. Und dieser Speichel hat es in sich, denn der Gemeine Holzbock ist Hauptüberträger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), einer viralen Hirnhautentzündung, die tödlich enden kann. Auch die Borreliose wird von dieser Zeckenart übertragen. Während es für die FSME keine Heilung, aber eine vorbeugende Impfung gibt, gibt es für die Borreliose keinen Impfstoff, dafür aber eine Behandlungsmöglichkeit mit Antibiotika.

2018 ist ein Zeckenjahr

„In diesem Jahr ist das Risiko insgesamt besonders hoch“, ist sich Privatdozent Dr. Gerhard Dobler sicher. „Wir werden die höchste Zahl an Zecken in den letzten zehn Jahren haben.“ Seit 2009 erforscht der DZIF-Wissenschaftler mit seinem Team am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr die Ausbreitung und Aktivität des FSME-Virus in Deutschland. 

Zecken
Noch ist sie klein und kaum sichtbar: Eine Zecke. © Pixabay.com

Mehr Zecken bedeutet immer auch ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Borreliose kann deutschlandweit von Zecken übertragen werden und ist in etwa jeder vierten Zecke zu finden – unabhängig von der Region. Hier hilft zur Vorbeugung nur Wachsamkeit nach Waldspaziergängen und Aufenthalten im Freien. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt ebenfalls eine möglichst schnelle Entfernung der Zecke. Nach einer Saugzeit von mehr als 12 Stunden steige das Infektionsrisiko erheblich, so das RKI.

Um der Gefahr einer Hirnhautentzündung vorzubeugen, kann und sollte man sich impfen lassen, so der Appell der Wissenschaftler. Insbesondere im süddeutschen Raum, wo die Dichte an Viren-infizierten Zecken höher ist.

Die beste Art, sich vor beiden Krankheiten zu schützen, ist die Vermeidung der Zecken

Auf den Golfrunden  oder Wanderungen durch Wiesen sollte helle Kleidung getragen werden, damit man das krabbelnde Tier gleich sieht. Auch wenn es heiß ist, am besten wäre es lange Hosen zu tragen. Und wenn schon Shorts oder Skorts, sollte gut überlegt werden, ob man einen Golfball in kniehohen Rough suchen muss. Vermutlich bleibt die Ballsuche ohne Erfolg, die Gefahr, einen unliebsamen Gast zu erwerben ist allerdings sehr hoch.

Auf alle Fälle sollten nach der Golfrunde die Beine mit den Händen abgestreift werden. Auch die Arme sollten nicht vergessen werden. Und wenn es irgendwo zwickt oder krabbelt, sofort nachsehen.

 

Mehr über Zecken und eine aktuelle Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland findet ihr auf zecken.de

Der richtige Lichtschutzfaktor für die Golfrunde

Lichtschutzfaktor

Welcher Lichtschutzfaktor der Richtige ist, hängt vom eigenen Hauttyp ab. Je nach Hauttyp hat man eine unterschiedlich lange Eigenschutzzeit, die durch den Lichtschutzfaktor verlängert wird.

Für die Bestimmung des richtigen Lichtschutzfaktors ist zunächst die persönliche Eigenschutzzeit entscheidend. Das ist die Zeit, in der man sich in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Generell werden sechs Hautschutztypen unterschieden: 

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Lichtschutzfaktor

Hauttyp 1: 

Sehr helle, empfindlliche Haut, sehr viele Sommersprossen, extrem empfindliche Haut, helle Augen, rotblondes oder rotes Haar. Bekommt meistens Sonnenbrand und bräunt sehr schlecht. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 10 Minuten. 

Hauttyp 2: 

Helle Haut, Sommersprossen, empfindliche Haut, helle Augen und helles Haar. Bekommt oft einen Sonnenbrand, bräunt schlecht. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten. 

Hauttyp 3: 

Mittelhelle Haut, helle oder dunkle Augen und hellbraunes Haar. Bekommt manchmal einen Sonnenbrand und bräunt langsam. Auch hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten. 

Hauttyp 4: 

Bräunliche, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und braunes Haar. Bekommt selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 45 Minuten. 

 Hauttyp 5: 

Dunkle, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und schwarzes oder sehr dunkles Haar. Bekommt selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell und intensiv. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 60 Minuten.

Hauttyp 6: 

Sehr dunkle, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und tiefschwarzes Haar. Bekommt sehr selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell und intensiv. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 90 Minuten.

Die durchschnittliche Dauer einer Golfrunde beträgt vier Stunden. Kein Hauttyp schafft dies ohne zusätzlichen Lichtschutzfaktor! 

Wie wird der Lichtschutzfaktor berechnet?

Bei einer Eigenschutzzeit von 30 Minunten erhöht ein Lichtschutzfaktor (LSF)  von 30 die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne auf mindestens sechs Stunden, also ausreichend für eine Golfrunde. Dabei liegt  folgende Berechnung zu Grunde:

30 Minuten Eigenschutzzeit mal LSF 30 abzüglich eines Sicherheitsfaktor von 40 Prozent (30×30=900 ./.40%=540 Minuten). Bei der Berechnung muss beachtet werden, dass ein kräftige Sonnenstrahlung (zum Beispiel um die Mittagszeit) die Schutzzeit erheblich verringert, während an einem leicht bewölkten Tag der Lichtschutzfaktor durchaus länger vor  einem Sonnenbrand schützt.

Eines der großen Missverständnisse ist, dass mehrfaches Eincremen den Lichtschutzfaktor erhöhen, bzw. die Zeit der geschützten Aufenthaltsdauer verlängern würde. Dies ist leider absolut unrichtig. Die Schutzzeit, bestehend aus Eigenschutzzeit und aufgetragenem LSF kann weder verlängert noch erhöht werden, egal wie oft man ein Sonnenschutzprodukt aufträgt.

Dennoch sollte man aber nach dem Baden oder bei starkem Schwitzen auf der Golfrunde das Sonnenschutzprodukt erneut auftragen, da Wasser und Schweiß das Sonnenschutzmittel von der Haut spülen. Neuerdings gibt es allerdings sogenannte Sportsprays, die wasser- und schweißresistent sind. Für die Golfrunde sicherlich ein Empfehlung.

Golf bei Hitze

golf Hitze

Weiterhin sind sommerliche Temperaturen für Deutschland angesagt. So schön der Sommer ist, manchmal ist es richtig heiß. Damit die Golfrunde auch in der Hitze Spaß machte, hier 10 Tipps für eine schöne Runde bei hohen Temperaturen.

1. Golf bei Hitze: Viel trinken

Normalerweise sollte man pro Tag 1,5 Liter Wasser trinken laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. An heißen Tagen etwas mehr und bei Golfrunden an heißen Tagen kann man beruhigt die Menge verdoppeln.

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2. Das Richtige trinken

Am besten sind Saftschorlen im Verhältnis 1:1 mit natriumhaltigem Mineralwasser gemischt. Beim Schwitzen scheidet der Körper Natrium aus, das wieder zu geführt werden muss. Notfalls tut es auch eine Prise Haushaltssalz im Wasser. Apfel- oder Johannisbeersaft ist optimal, weil die Säfte durch ihren Fruchtzucker neue Energie liefern.

3. Geheimtipp: UV-Sleeves

Shanshan Feng bei den Omega Dubai Ladies Masters, Emirates Golf Club, Dubai, UAE. 7-10 December. Credit: Tristan Jones

Viele Profispielerinnen sind bei den Turnieren in Australien und in Südostasien mit UV-Sleeves unterwegs. Das sind hauchdünne Armlinge mit einem sehr hohen Sonnenschutzfaktor. Das Material transportiert die Feuchtigkeit vom Körper weg und dadurch entsteht sogar das Gefühl, dass die Sleeves kühlen. In Sachen Sonenschutz sind sie unschlagbar. Bisher nur in Proshops in USA, Südostasien und Australien erhältlich.  Online zu bestellen zum Beispiel bei Amazon.

4. Sonnenschutzproduktue großzügig auftragen

Meist tragen wir die Sonnenschutzprodukte zu dünn auf. Damit sie den vollen Schutzfaktor erreichen können, muß eine teelöffelgroße Menge pro Arm aufgetragen werden. Also mehrfach eincremen und richtig dicke auftragen.
Speziell für Allergiker sind die Sonnenprodukte von Allergika. Sie sind frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen. Erhältlich in vielen Apotheken und online.

5. Zur richtigen Uhrzeit spielen

Vermeidet  Abschlagszeiten am späten Vormittag oder um die Mittagszeit. Besser früh morgens oder am späten Nachmittag starten.

6. Schatten bevorzugen

Möglichst auf dem Fairway  im Schatten gehen, am Abschlag im Schatten warten.

7. Ab in die Höhe

Wer kann sollte auf höhergelegene oder auf Golfplätze mit altem Baumbestand ausweichen. Ein Tipp sind auch immer die  kühleren Berge. Egal, ob im Schwarzwald oder im Zillertal, in der Höhe ist es meist kühler.

8. Unter dem Schirm gehen

Sieht zwar etwas ungewohnt aus in unseren Breitengraden, ist zum Beispiel auf den Plätzen in Thailand vollkommen normal. Dort nimmt man nicht nur einen Caddy, sondern vielfach auch ein “Umbrella-Girl” mit auf die Runde. So kommt es, dass auf den Grün dann kleine Gruppe von bis zu 15 Personen stehen (In Thailand wird auf einigen Plätzen auch als 5er-Flight gespielt).

9. Erfrischung auf Knopfdruck

Erfrischung auf Knopfdruck mit dem Beauty-Klassiker Eau Thermale von Avène. Es gibt auch noch Erfrischungssprays von anderen Herstellern.

10. Ab ins Wasser

Und zu guter Letzt: Springt  nach der Runde in die Fluten. Erkundet die Umgebung Eueres Golfplatzes, ob nicht ein Badesee oder Fluß in der Nähe ist, wo man kurz in die Fluten springen kann. Falls nicht, tut es auch ein Frei- oder Hallenbad.

Besseres Handicap mit Motivation und guter Ausrüstung

Immer mehr Menschen greifen zum Schläger und wagen sich auf die Golfplätze. Was sollten Anfänger beachten, damit die ersten Versuche motivierende Erfolgserlebnisse und den gewünschten Freizeitspass bringen?

Die ideale Vorbereitung für den Golfplatz

Aller Anfang muss nicht immer schwer sein. Mit der richtigen Ausrüstungen, Erwartungshaltung und Einstellung kann der Golfsport bereits ab dem ersten Tag von sich überzeugen. Die Vorfreude auf spannende Tage auf dem Golfplatz kann bereits vorab zu Hause gesteigert werden.

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In dem Hörbuch How I Play Golf berichtet Superstar Tiger Woods von seinen persönlichen Tipps – körperlich, wie mental – für erfolgreiches Golfen. Dabei beziehen sich seine Ratschläge nicht nur auf den Profisport, sondern bieten auch Anfängern Hinweise, die von jedem Hobbygolfer in die Tat umgesetzt werden können. In Kombination mit einem guten Trainer und regelmäßiger Übung, ist die eigene Motivation und Spielfreude bereits die halbe Miete auf dem Weg zu den selbst gesteckten Zielen in Sachen Handicap & Co.

Wer dann die ersten Erfolgserlebnisse hat, wird sehr schnell feststellen, dass im Golfsport sehr viel über den mentalen Aspekt erfolgt. Viele der Profispieler stehen mit Kopfhörern auf der Driving Range. Sie bereiten sich mit mentalen Übungen auf ihre Runde vor. Ideal dafür sind Hörbücher zum Thema Mentales Golftraining. Dann kann man sich auf dem Weg zum Golfplatz schon mental auf die Runde einstimmen. Eine der bekannten Autoren ist Antje Heimsoeth, die viele Ratgeber zum Thema Mentales Training geschrieben hat. Welche Überlegungen und mentale Strategien im Golfsport zum Erfolg führern, beschreibt sie  in dem Hörbuch Golf Mental.

 

Golf-Hörbücher

Die richtige Ausrüstung

Die Wahl des richtigen Equipments für Anfänger ist entscheidend für den Spaß am Spiel und einen ersten  Lernerfolg. Für den Start genügen die oft sehr günstig angebotenden Einsteigersets. Sie enthalten alles, was man als blutiger Anfänger für die ersten Golfrunden braucht. Nach den ersten erfolgreich absolvierten Anfängerturnieren kommt der Spieler jedoch mit diesem Equipment an seine Grenzen.  Sehr sportliche Anfänger, die bereits andere Ballsportarten erfolgreich sind, sollten sich überlegen, anstatt eines Anfängerset einen Halbsatz eines Schlägersatzes zu kaufen. Hier kann der Pro eine gute Beratung geben, ob sich schon der Halbsatz eines regulären Eisensatzes lohnt. Nur eines sollte man auf keinen Fall machen: Als Frau mit den gebrauchten Schlägern des Mannes oder Vaters zu spielen oder als Kind die ausrangierten Schläger der Eltern zu nehmen.

Bei den Golfbällen greift man in der ersten Lernphase zu den günstigen Angeboten. Viele Onlinehändler bieten auch Bälle zweiter Qualität oder sogenannte Lake- oder Refurbished Bälle an. Die Kleidung sollte sportlich sein, es gibt einiges Golfclubs, die Jeans verbieten. Für den Anfang reichen beim Schnupperkurs und auf der Driving Range Turnschuhe.  Wer dann auf die Golfrunde gehen möchte, sollte sich für Golfschuhe entscheiden. Sie gibt es auch im  sportlichen Sneakerstyle, jedoch mit spezieller Laufsohle, die einen guten Halt auf dem Golfplatz vermittelt. Außerdem sollte Wert auf sehr gut sitzende und passende Schuhe gelegt werden, denn schließlich ist man auf der Golfrunde rund vier Stunden zu Fuß unterwegs und geht durchschnittlich bis zu sechs Kilometer. Ein Blasenpflaster sollte bei den ersten Runde immer dabei sein.

Golf-Hörbücher

Die Entscheidung: Clubmitgliedschaft oder Fernmitgliedschaft

Im Endeffekt kommt es auf die Lebensumstände des Einzelnen an. Anfänger sollten sehr viel üben, damit sie beständig und schnell die komplexen Bewegungsabläufe beim Golfschwung lernen. Sehr viele Golfclubs bieten ein sogenanntes “Schnupperjahr” an, das sehr günstig ist. So hat man ein Jahr Zeit, den Golfclub und seine Mitglieder kennenzulernen. Einige Golfclubs bieten Mitgliedschaften an, die nur unter der Woche gültig sind und dafür aber preisgünstiger als eine Vollmitgliedschaft. Sprechen Sie die Golfclubs in Ihrer Umgebung auf die verschiedenen Mitgliedschaftsmodelle an.

Eine Fernmitgliedschaft lohnt sich nur, wenn man nicht mehr als 20 Golfrunden im Jahr spielen kann oder möchte, egal ob aus beruflichen oder aus familiären Gründen.  Einige Golfclubs verlangen für Fernmitglieder höhere Green Fee Gebühren.

 

10 Einschlaftipps: Warmes Bad statt kalte Dusche

Schäfchen zählen und heiße Milch: Wenn es um die gesunde Nachtruhe geht, hat jeder sein ganz eigenes Rezept. Am 21. Juni jährt sich bereits zum 19. Mal der Tag des Schlafes. Der gleichnamige Verein rief ihn im Jahr 2000 ins Leben, um der Bedeutung von erholsamer Nachtruhe größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verleihen.

Der Wunsch nach einem entspannten Schlaferlebnis ist häufig auch einer der Beweggründe für die Buchung einer Wochenend-Reise. Auf solche Kurztrips spezialisiert hat sich weekend4two. Pünktlich zum Ehrentag des Schlafs hat das Unternehmen zehn nützliche Tipps zusammengestellt, mit denen sich die entspannte Nachtruhe besonders gut fördern lässt.

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  1. Rituale pflegen:

Fast nichts mag guter Schlaf so wenig wie Unregelmäßigkeit. Wer nachts gerne sanft schlummert, achtet darauf, stets in etwa zur gleichen Zeit zu Bett zu gehen. Für die Wochenenden gilt das ebenso wie für den Kurzurlaub.

  1. Auf große Mengen Alkohol verzichten:

Alkohol hat auch beim Schlafen eine verführerische Wirkung. Zwar sind Wein und Spirituosen oft förderlich beim Wegdämmern. Tatsächlich behindern sie aber das gesunde Durchschlafen und setzen die Qualität der Nachtruhe deutlich herab.

  1. Hände weg vom Koffein:

Dass Koffein nicht gerade eine fördernde Wirkung auf den Schlaf hat, ist allgemein bekannt. Daher gilt: Finger weg von Kaffee und schwarzen Tees nach 15 Uhr. Wer dennoch abends nicht darauf verzichten kann, wählt lieber Kaffee mit Milch als einen starken Espresso.

  1. Nicht zu lang und nicht zu kurz:

Für den optimalen Effekt am nächsten Morgen darf die Gesamtschlafzeit weder zu kurz noch zu lange ausfallen. Experten raten zu einer Dauer von sechs bis acht Stunden je nach Typ und Alter. Je älter ein Mensch ist, desto weniger Nachtruhe braucht er.

  1. Entspanntes Bad vor dem Zubettgehen:

Eine kalte Dusche regt den Kreislauf an und ist daher vor der Bettgehzeit kein probates Mittel. Ein warmes Bad hat dagegen eine beruhigende Wirkung. Zu heiß darf das Bad jedoch auch nicht sein, sonst ist im Bett anschließend kräftiges Schwitzen angesagt.

  1. Die richtige Matratze für den richtigen Schlaf:

Leider gibt es keine Faustregel für das richtige Kissen und die richtige Matratze. Beides gehört auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt – daher ist eine professionelle Beratung wichtig. Ein zu großer Härtegrad der Liegefläche ist ebenso kontraproduktiv wie eine zu weiche Matratze.

  1. Dunkelheit ohne störende Lichtquelle:

Manchen ist es völlig egal – andere treibt schon eine kleine LED-Leuchte am TV-Gerät in den Wahnsinn. Störende Lichtquellen gilt es daher tunlichst zu vermeiden. Hotelgäste stellen beispielsweise ein Buch vor ein Lämpchen, das sich nicht abschalten lässt.

  1. Die perfekte Wohlfühltemperatur:

Neben der idealen Schlafdauer haben Spezialisten auch die beste Temperatur für eine gesunde Ruhe in der Nacht ermittelt. Wer zwischen 15 und 19 Grad schlummert, schläft am gesündesten.

  1. Rezepte gegen kalte Füße:

Kalte Füße erschweren das Einschlafen maßgeblich. Wer bereits vor dem Zubettgehen merkt, dass sie zu sprichwörtlichen Eisklumpen werden, verhindert diesen Effekt mit einem warmen Bad und frischen kuscheligen Socken.

  1. Frühzeitig abschalten vor dem Einschlafen:

Bis wenige Minuten vor dem Schlafen mit dem Smartphone zu daddeln, ist ein wahrer Schlafkiller. Dies führt oftmals dazu, dass die Gedanken auch noch während des Einschlafens zu sehr im Kopf herumkreisen. Lieber das Handy bereits eine halbe Stunde zuvor in den Flugmodus schalten – dann geht die Nacht erholsam los.

Falls es mit dem Einschlafen trotz aller Tipps und Tricks doch einfach mal partout nicht klappt, heißt es nach spätestens 30 Minuten Herumwälzen: raus aus den Federn. Betroffene notieren dann am besten ihre Gedanken auf einem Block, um den Kopf frei zu kriegen.

 

Golf-Erlebniswoche: Gratis Glücksgefühle

Golf-Erlebniswoche

Was 2008 mit einem vorsichtigen Versuch 2008 begann, hat sich inzwischen zu einem richtigen Trend entwickelt. Bereits zum 11. Mal bitten die deutschen Golfanlagen zur Golf-Erlebniswoche. In der Woche vom 28. April bis 6. Mai kann jeder das Gefühl beim Golfschwung selbst erleben. Wie in den Jahren zuvor lädt die bundesweite Golf-Erlebniswoche unter dem Motto „Einfach vorbeikommen, kostenlos ausprobieren und Spaß haben“ alle Interessierten zum Golfspielen ein. Neu sind in diesem Jahr die von der Allianz als Partner unterstützten Golf-Gesundheitstage, die vielerorts durchgeführt werden.

 Mehr als 400 Anlagen bundesweit

Golf-Erlebnis
Golf ist ein Sport für die ganze Familie (Foto: DGV)

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„Auf mehr als 400 teilnehmenden Anlagen in ganz Deutschland hat jeder, der schon immer einmal Golf ausprobieren wollte, die Möglichkeit dazu. Wir wollen mit dieser Aktion jedem das Glücksgefühl eines Golfschwungs erlebbar machen. Mit dem Golf-Gesundheitstag zeigen wir den Teilnehmern, wie positiv sich der Golfsport auf Körper und Geist auswirken kann“, lädt Jörg Schlockermann, Vorstand Kommunikation und Golfentwicklung des Deutschen Golf Verbandes (DGV), Interessierte zu einem Besuch ein.

Ganz gleich ob Kinder oder Erwachsene – alle erleben bei der GolfErlebniswoche oder dem Golf-Gesundheitstag hautnah die Faszination des Golfsports. Denn Golf ist ein Sport für Jedermann und für jedes Alter. Die Ausrüstung wird von den Golfanlagen gestellt. Mitzubringen sind lediglich Sportschuhe und bequeme Kleidung. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seit 2008 nahmen bereits mehr als 400.000 Besucher am bundesweiten Golf-Schnuppertag des DGV teil. Ziel der Aktionen ist es, möglichst viele Menschen für das Golfspielen zu begeistern und Hemmschwellen abzubauen.

Diese Medikamente dürfen ins Reisegepäck

Die obligatorische Reiseapotheke mit Schmerztabletten und Nasenspray gehört auf jede Packliste. Auch Wund- und Blasenpflaster können bei Golfferien nie schaden. Doch nicht alle Medikamente können problemlos mit ins Ausland genommen werden. Bei Verstößen gegen länderspezifische Gesetze müssen Reisende teilweise mit Geld- oder sogar Gefängnisstrafen rechnen. Welche Medikamente mit in den Koffer oder das Handgepäck dürfen und worauf Urlauber dabei besonders achten sollten, weiß die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) Birgit Dreyer.

Grundsätzliche Regeln

Zum persönlichen Gebrauch – also für maximal drei Monate pro Medikament – können Reisende nicht-verschreibungspflichtige Medikamente ohne Einschränkungen einführen. Wer gängige Arzneimittel, wie Hustensaft, Nasenspray, Augentropfen, Desinfektionsmittel oder Wundsalben im Handgepäck mitnehmen möchte, orientiert sich bei Flugreisen an den allgemeinen Handgepäckregeln: Hier darf die 100 ml-Grenze für Flüssigkeiten nicht überschritten werden. Aber egal, ob im Hand- oder Aufgabegepäck, Reisende sollten Medikamente immer mit der zugehörigen Originalverpackung und dem Beipackzettel einpacken.

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Schwieriger wird es bei verschreibungspflichtigen Medikamenten, auf die der Urlauber angewiesen ist. Die Einfuhrbestimmungen am Reiseziel oder auch im Transitland variieren abhängig vom Arzneimittel. Innerhalb des Schengener Abkommens existieren hierzu klare Richtlinien, während es bei Reisen außerhalb des Schengen-Raums etwas komplexer wird.

Reisen im Schengen-Raum

Bei Reisen innerhalb des Schengener Abkommens können sich Reisende an sehr einheitlichen Vorgaben orientieren. Die Bestimmungen gelten für Bürger aus den Staaten des Abkommens, die in andere Mitgliedstaaten reisen. In diesen Fällen können bei Reisen bis zu 30 Tagen grundsätzlich ärztlich verschriebene Arzneimittel und sogar Betäubungsmittel, wie etwa starke Schmerzmittel für Migräne, mitgenommen werden. Für die Mitnahme von Betäubungsmitteln ist allerdings eine vom behandelnden Arzt ausgefüllte Bescheinigung in englischer Sprache nötig. In diesem Dokument müssen Angaben zu den Medikamentendosen, den einzelnen Wirkstoffen und der Reisedauer enthalten sein. Ein Muster für die ärztliche Bescheinigung gibt es beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medikamente).

Außerhalb des Schengener-Abkommens

Für die Einreise in Nichtmitgliedstaaten gibt es keine einheitlichen Bestimmungen für die Mitnahme verschreibungspflichtiger Medikamente. Urlauber sollten sich vorab ausführlich informieren. „Besonders strenge Bestimmungen herrschen beispielsweise in Singapur, Saudi-Arabien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, USA, China, Australien oder auf den Malediven. Im Zweifelsfall sollten Reisende direkt die jeweilige Einreisebehörde kontaktieren“, rät Birgit Dreyer. Auch die diplomatischen Vertretungen des Ziellandes helfen hier weiter. Die jeweiligen Kontaktadressen finden Reisende auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Falls die Mitnahme wichtiger verschreibungspflichtiger Arzneimittel verboten ist, sollten Reisende klären, ob dieses oder ein entsprechendes Produkt am Reiseziel verfügbar ist und vor Ort durch einen ansässigen Arzt verschrieben werden kann. Sollte dies auch nicht möglich sein, ist die Mitnahme in ein Nicht-Schengen-Land nur über eine Ein- und Ausfuhrgenehmigung möglich. Diese müssen Reisende bei der Bundesopiumstelle beantragen.

Besondere Vorsicht bei Betäubungsmitteln

Insbesondere bei der Mitnahme von Betäubungsmitteln – also aller Medikamente die zur Betäubung starker Schmerzen dienen – in Länder außerhalb des Schengen-Raums, rät die Bundesopiumstelle, nach dem Leitfaden des Internationalen Suchtstoffkontrollamtes (INCB) zu verfahren. Der Patient sollte sich eine mehrsprachige Bescheinigung vom Arzt ausstellen lassen. Wichtige Informationen darauf sind die Einzel- und Tagesdosierungen, Wirkstoffbezeichnung und die Dauer der Reise. Eine Vorlage dazu gibt es hier. Wichtig ist zudem die Beglaubigung durch die zuständige oberste Landesgesundheitsbehörde oder eine von ihr beauftragte Stelle. „Die Bescheinigung muss stets mit dem Medikament mitgeführt werden. Sie ist nur maximal 30 Tage gültig“, so die ERV-Expertin. Einige Länder verlangen zusätzlich eine Importgenehmigung, die Reisende bei der Bundesopiumstelle erhalten, oder schränken die erlaubte Menge ein.

Gut abgesichert oder nicht?

Für den Fall, dass Reisende unterwegs einen Arzt brauchen, empfehlen Verbraucherschützer für jede Reise eine private Reisekranken-Versicherung abzuschließen. Die ERV bietet einen Krankenschutz für alle Reisen innerhalb eines Jahres, egal ob Urlaub oder Tagestrip, sofern dessen Ziel mehr als 50 Kilometer vom Heimatort entfernt liegt.

Falls Urlauber auf Reisen ein Medikament benötigen, finden sie mit der Medikamenten-Suche der travel & care App der ERV schnell und einfach heraus, wie ihr Medikament im Ausland heißt.

Weitere Infos unter www.erv.de

Sommerzeit: Jede dritte Frau leidet

Schafezählen

Die Deutschen sind sich nicht oft einig. Bei der Abschaffung der Zeitumstellung zeigt sich aber ein klares Bild: 60% sind für die Abschaffung, 20% haben dazu keine Meinung und nur 15% sind dafür, die Uhr weiterhin umzustellen. Wenn es tatsächlich zur Abschaffung käme, wünschen sich zwei Drittel als geltende Zeit die derzeitige Sommerzeit. Seit kurzem beschäftigt sich auch das EU-Parlament eingehend mit diesem Thema. Die Abgeordneten forderten die EU-Kommission auf, Vor- und Nachteile zu untersuchen und die Zeitumstellung gegebenenfalls abzuschaffen. Der Antrag erhielt in einer Abstimmung eine deutliche Mehrheit.

Die Sommerzeit ganz abzuschaffen, fand dagegen (noch) nicht die erforderliche Zustimmung. Eines ist klar: Die Idee, Strom zu sparen – die zur Einführung der Sommerzeit im Jahr 1980 führte – ist nicht aufgegangen. Dadurch, dass es am Abend eine Stunde länger hell ist, sollte Energie gespart werden. Der Stromverbrauch am Abend sinkt durch die Sommerzeit zwar – aber nur in geringem Maße. Dem steht entgegen, dass am Morgen mehr geheizt wird, weil die Menschen früher aufstehen. Der Energiespareffekt ist somit nahezu nicht vorhanden.

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Mal vor – dann wieder zurück …

Bei manchen Menschen beginnen die Probleme mit der Zeitumstellung (heuer am 25.3.) schon in der Theorie. Wird die Uhr jetzt nach vorne oder zurück gestellt? Zumindest dieses Problem können wir mit einer Eselsbrücke sofort lösen: Im FRÜHJAHR stellen wir die Gartenmöbel VOR die Tür. Im HERBST stellt man sie ZURÜCK in den Schuppen.

Mehr Frauen als Männer leiden

Aber um das Drehen an der Uhr geht es eigentlich gar nicht – laut einer Umfrage leidet fast jede dritte Frau im Zuge der Zeitumstellung unter gesundheitlichen Problemen und auch 18 Prozent der Männer bestätigen, Schwierigkeiten damit zu haben: Die meisten fühlen sich schlapp und müde, haben Einschlafprobleme und Schlafstörungen. Folgende Symptome können darüber hinaus auftreten: depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwäche, Schwankungen der Herzfrequenz, Gereiztheit, Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme.

Warum fällt die Umstellung so schwer?

Gerade im Frühjahr ist die Umstellung problematisch – denn dem Körper wird sozusagen eine Stunde Schlaf gestohlen. Wer zum Beispiel um sechs Uhr aufstehen muss, steht eigentlich um fünf Uhr auf. Das ist der Körper nicht gewohnt, weil der Schlaf eine Stunde weniger lange gedauert hat – und wer geht schon eine Stunde früher ins Bett, wenn man noch gar nicht müde ist? Das führt zu Einschlaf- oder Durchschlafproblemen und schlägt sich tagsüber in Müdigkeit nieder. Gründe dafür sind in den Hormonen zu finden. Zum Beispiel muss sich der Körper erst auf den neuen Hell-Dunkel-Rhythmus einstellen, da das Schlafhormon Melatonin vermehrt bei Dunkelheit ausgeschieden wird. Und das ist wichtig, denn Melatonin senkt die Aktivität und macht müde. Auch der Blutdruck und die Pulsfrequenz sind noch nicht auf die Umstellung eingestellt. Die Anpassung des Körpers an die Sommerzeit ist sehr individuell. Ganz wenige Personen haben kein Problem damit – bei allen anderen dauert die Umstellung zwischen vier und vierzehn Tagen. Wenn auch nach Wochen noch „Winter-Blues“ herrscht, sollte ein Arzt abklären, ob eventuell andere Ursachen hinter den Beschwerden stecken.

Und das hilft gegen den „Mini-Jetlag“

Gleich vorweg: Auf die Einnahme von Schlafmitteln sollte verzichtet werden. Wer sehr schlecht einschlafen kann, sollte naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten mit Kräutern, insbesondere Baldrian, Hopfen und Melisse in Form von Tees oder Tabletten ausprobieren. Manchen hilft auch „Schäfchenzählen“ oder ein warmes Fußbad. Eine wirksame Hilfe sind Entspannungstechniken. Relativ leicht zu erlernen sind die progressive Muskelentspannung nach Jacobson und autogenes Training. Entspannend wirkt auch leichte körperliche Bewegung, wobei der Puls nicht stark ansteigen sollte. Sie können auch versuchen, die 60 Minuten Umstellung aufzuteilen, um sich leichter daran zu gewöhnen – gehen Sie sechs Tage lang je 10 Minuten früher schlafen und stehen Sie 10 Minuten früher wieder auf.

Meiden Sie umfangreiche Mahlzeiten am Abend. Auch Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke sollten bis zu drei Stunden vor dem Schlafengehen nicht konsumiert werden. Verzichten Sie in der Umstellungszeit auf den Mittagsschlaf und bleiben Sie wach – auch wenn Sie müde sind. Legen Sie dafür eine Erholungspause ein. So kann sich die innere Uhr leichter einpendeln und Sie schlafen nachts besser. Auch wenn die Zeitumstellung auf das Wochenende fällt, verzichten Sie lieber auf Alkohol.

Legen Sie vor dem Frühstück einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft ein. Der Sauerstoff und das Sonnenlicht bringen Ihren Kreislauf in Schwung und machen unmittelbar fitter und munter. Läuten Sie auch im Schlafzimmer den Frühling ein und überprüfen Sie Ihre Bettwaren – vielleicht ist ja die dicke Winterdecke oder Auflage jetzt schon zu warm und stört Ihren guten Schlaf?

Bewährte Mittel neu gedacht

Das Problem Schlaflosigkeit und schlechter Schlaf beschäftigt viele Menschen – auch junge und innovative Querdenker. Einige sogar so sehr, dass sie selbst nach Lösungen suchen und diese dann auch als neue Geschäftsidee auf den Markt bringen. Das beweist das Berliner Startup „sleep.ink“ mit ihrem Schlafdrink. sleep.ink ist ein natürliches, den Schlaf förderndes Nahrungsergänzungsmittel auf Basis von Sauerkirschsaft, pflanzlichen Extrakten und Melatonin. Sauerkirsche ist schon seit jeher dafür bekannt, dass sie den Schlaf fördert – und außerdem schmeckt der Saft auch richtig lecker. Darüber hinaus ist das schlaffördernde Melatonin in einer Konzentration enthalten, die ideal für erholsamen Schlaf ist – und die beruhigenden Pflanzenextrakte sorgen für Entspannung, Wohlbefinden und gesunden Schlaf. sleep.ink ist kein Schlafmittel, wirkt nicht sedierend, sondern durch das nebenwirkungsfreie Melatonin schlafanregend.