Golfbag sinnvoll packen für die Runde im Herbst

Golf im Herbst

Griffe reinigen, Schläger putzen, Schuhe polieren und dann ist man fit für den Golfplatz? So einfach ist es leider nicht. Denn neben Bällen, Schlägern und den richtigen Schuhen sollten auch andere Dinge berücksichtigt werden für den ungetrübten Golfspaß im Herbst.

Wie viele Bälle gehören ins Golfbag?

Zum Herbst gehören nicht nur die schön anzusehenden Laubbäume mit ihren bunten Blättern, sondern auch das Laub. Laubhaufen sind wahre Ballverschlucker. Auf die Fairways und Roughs trägt der Wind das Laub und die Bälle kommen unter den Blättern zur Ruhe. Doch es ist fast unmöglich auf die Entfernung festzuhalten, unter welchem Laubblatt der Ball nun liegt. Deshalb nehmen Sie ausreichend Bälle mit. Auch wenn Sie im Sommer  mit ein und dem selben Ball sogar mehrere Golfrunden gespielt haben, kommt es im Herbst zu einem häufigen Ballverlust – einfach aufgrund des herumliegenden Herbstlaubes.

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Das Erste-Hilfe-Kit für alle Fälle

Ganzjährig gehört ein Erste-Hilfe-Kit das Bag. Schnell schneidet man sich mit den Kanten der Eisen  in die Finger oder zwickt sich etwas Haut ein. Pflaster und Sprühpflaster sollte immer darin enthalten sein. Ein Desinfektionsmittel sollte zur Reinigung kleiner Wunden vorhanden sein. Denn in der Erde sind Erreger vorhanden, die beim Herausziehen der Tees über offene Wunden in den Blutkreislauf gelangen können. Sprühpflaster sind nicht nur farblos, sondern desinfizieren kleinere Schnittwunden auch gleichzeitig. Taschentücher gehören hinein, falls eine Verletzung mal etwas mehr blutet. Denn Blut lässt sich aus Kleidung nur schwer herauswaschen.

Aspirin sollten dabei sein, falls der Score einmal Kopfweh macht oder einfach ein Wetterumschwung ansteht. Auch Imodium akut hat sich ebenfalls als sinnvoll erwiesen. Wer ab und an unter Gelenkschmerzen leidet, sollte ebenfalls an die passenden Medikamente denken. Ein kleines Taschenmesser und eine Pinzette sind auch nützlich.

Für warme Hände: Handschuhe und Fäustlinge

Handschuhe sorgen für einen guten Griff. Im Herbst sollte es allerdings etwas dickere Handschuhe sein, die auch leicht wärmen. Sollte es regnen, sollten zwei oder drei Ersatzhandschuhe im Bag sein, damit man die durchnässten Handschuhe wechseln kann. Wenn es richtig kalt wird, einfach Fäustlinge anziehen, um die Hände warm zu halten.

Den Kopf warm halten 

Auch wenn die bisherige Annahme, dass man über den Kopf am schnellsten auskühlt, inzwischen widerlegt wurde, sollten Sie den Kopf vor der Kälte schützen. Am besten mit einer warmen Wollmütze, auch Golfcaps gibt es warm gefüttert.

Gesichtshaut nicht vergessen 

Die Haut im Gesicht ist ungeschützt den Unbillen des Wetters ausgesetzt. Wind, der die Haut reizt und für den Temperaturausgleich zwischen geheizten Räumen und der kalten Frischluft auf dem Platz muss die Haut auf Hochtouren arbeiten. Deshalb sollte mit einer reichhaltigen Hautcreme geschützt werden. Für empfindliche Haut empfiehlt sich Avène (zu finden auf Europa Apotheek).

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Kalte Tage sind gut zum Golfen

Wer im Herbst noch früh am Morgen oder abends nach der Arbeit auf die Runde möchte, muss auf die Temperaturen achten. Es kann an diesen Tagesrandzeiten schon ganz schön frisch werden. Die Sonne ist noch nicht durchgebrochen oder geht schon langsam unter, die Temperaturen bewegen sich, wenn überhaupt, nur knapp im zweistelligen Bereich. Moderne Thermokleidung und warme Westen sorgen für ungebremsten Golfspaß auch bei Kälte. Die Füße bleiben warm in gefütterten Golfstiefel. Am Wochenende sollten die Startzeiten rund um die wärmere Mittagszeit genutzt werden.

Warten auf die Golfer

Zecken

Eine  Golfrunde in diesem Sommer kann unangenehme Folgen haben: An Büschen, Gräsern und im Rough lauert der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), im Volksmund als Zecken bekannt. Doch nicht nur auf den Golfplätzen, sondern auch in den Gärten tummeln sich die unliebsamen Spinnentiere zu Hauf. 

Sie warten auf ihren nächsten Wirt, der sie beim Vorbeigehen abstreift und mitnimmt. Auf der menschlichen Haut angekommen, sucht das Krabbeltier bevorzugt eine weiche Stelle, wie zum Beispiel Kniekehle oder Armbeuge und sticht zu.  Das Tier beginnt das Blut des Wirtes zu saugen bis es fast platzt. Dann lassen die Greifwerkzeuge los und die Zecke zieht sich – randvoll mit Blut – zurück.

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Mit dem Ansaugen gerät der Speichel des Parasiten in den Blutkreislauf des Menschen. Und dieser Speichel hat es in sich, denn der Gemeine Holzbock ist Hauptüberträger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), einer viralen Hirnhautentzündung, die tödlich enden kann. Auch die Borreliose wird von dieser Zeckenart übertragen. Während es für die FSME keine Heilung, aber eine vorbeugende Impfung gibt, gibt es für die Borreliose keinen Impfstoff, dafür aber eine Behandlungsmöglichkeit mit Antibiotika.

2018 ist ein Zeckenjahr

„In diesem Jahr ist das Risiko insgesamt besonders hoch“, ist sich Privatdozent Dr. Gerhard Dobler sicher. „Wir werden die höchste Zahl an Zecken in den letzten zehn Jahren haben.“ Seit 2009 erforscht der DZIF-Wissenschaftler mit seinem Team am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr die Ausbreitung und Aktivität des FSME-Virus in Deutschland. 

Zecken
Noch ist sie klein und kaum sichtbar: Eine Zecke. © Pixabay.com

Mehr Zecken bedeutet immer auch ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Borreliose kann deutschlandweit von Zecken übertragen werden und ist in etwa jeder vierten Zecke zu finden – unabhängig von der Region. Hier hilft zur Vorbeugung nur Wachsamkeit nach Waldspaziergängen und Aufenthalten im Freien. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt ebenfalls eine möglichst schnelle Entfernung der Zecke. Nach einer Saugzeit von mehr als 12 Stunden steige das Infektionsrisiko erheblich, so das RKI.

Um der Gefahr einer Hirnhautentzündung vorzubeugen, kann und sollte man sich impfen lassen, so der Appell der Wissenschaftler. Insbesondere im süddeutschen Raum, wo die Dichte an Viren-infizierten Zecken höher ist.

Die beste Art, sich vor beiden Krankheiten zu schützen, ist die Vermeidung der Zecken

Auf den Golfrunden  oder Wanderungen durch Wiesen sollte helle Kleidung getragen werden, damit man das krabbelnde Tier gleich sieht. Auch wenn es heiß ist, am besten wäre es lange Hosen zu tragen. Und wenn schon Shorts oder Skorts, sollte gut überlegt werden, ob man einen Golfball in kniehohen Rough suchen muss. Vermutlich bleibt die Ballsuche ohne Erfolg, die Gefahr, einen unliebsamen Gast zu erwerben ist allerdings sehr hoch.

Auf alle Fälle sollten nach der Golfrunde die Beine mit den Händen abgestreift werden. Auch die Arme sollten nicht vergessen werden. Und wenn es irgendwo zwickt oder krabbelt, sofort nachsehen.

 

Mehr über Zecken und eine aktuelle Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland findet ihr auf zecken.de

Der richtige Lichtschutzfaktor für die Golfrunde

Lichtschutzfaktor

Welcher Lichtschutzfaktor der Richtige ist, hängt vom eigenen Hauttyp ab. Je nach Hauttyp hat man eine unterschiedlich lange Eigenschutzzeit, die durch den Lichtschutzfaktor verlängert wird.

Für die Bestimmung des richtigen Lichtschutzfaktors ist zunächst die persönliche Eigenschutzzeit entscheidend. Das ist die Zeit, in der man sich in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Generell werden sechs Hautschutztypen unterschieden: 

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Lichtschutzfaktor

Hauttyp 1: 

Sehr helle, empfindlliche Haut, sehr viele Sommersprossen, extrem empfindliche Haut, helle Augen, rotblondes oder rotes Haar. Bekommt meistens Sonnenbrand und bräunt sehr schlecht. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 10 Minuten. 

Hauttyp 2: 

Helle Haut, Sommersprossen, empfindliche Haut, helle Augen und helles Haar. Bekommt oft einen Sonnenbrand, bräunt schlecht. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten. 

Hauttyp 3: 

Mittelhelle Haut, helle oder dunkle Augen und hellbraunes Haar. Bekommt manchmal einen Sonnenbrand und bräunt langsam. Auch hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten. 

Hauttyp 4: 

Bräunliche, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und braunes Haar. Bekommt selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 45 Minuten. 

 Hauttyp 5: 

Dunkle, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und schwarzes oder sehr dunkles Haar. Bekommt selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell und intensiv. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 60 Minuten.

Hauttyp 6: 

Sehr dunkle, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und tiefschwarzes Haar. Bekommt sehr selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell und intensiv. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 90 Minuten.

Die durchschnittliche Dauer einer Golfrunde beträgt vier Stunden. Kein Hauttyp schafft dies ohne zusätzlichen Lichtschutzfaktor! 

Wie wird der Lichtschutzfaktor berechnet?

Bei einer Eigenschutzzeit von 30 Minunten erhöht ein Lichtschutzfaktor (LSF)  von 30 die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne auf mindestens sechs Stunden, also ausreichend für eine Golfrunde. Dabei liegt  folgende Berechnung zu Grunde:

30 Minuten Eigenschutzzeit mal LSF 30 abzüglich eines Sicherheitsfaktor von 40 Prozent (30×30=900 ./.40%=540 Minuten). Bei der Berechnung muss beachtet werden, dass ein kräftige Sonnenstrahlung (zum Beispiel um die Mittagszeit) die Schutzzeit erheblich verringert, während an einem leicht bewölkten Tag der Lichtschutzfaktor durchaus länger vor  einem Sonnenbrand schützt.

Eines der großen Missverständnisse ist, dass mehrfaches Eincremen den Lichtschutzfaktor erhöhen, bzw. die Zeit der geschützten Aufenthaltsdauer verlängern würde. Dies ist leider absolut unrichtig. Die Schutzzeit, bestehend aus Eigenschutzzeit und aufgetragenem LSF kann weder verlängert noch erhöht werden, egal wie oft man ein Sonnenschutzprodukt aufträgt.

Dennoch sollte man aber nach dem Baden oder bei starkem Schwitzen auf der Golfrunde das Sonnenschutzprodukt erneut auftragen, da Wasser und Schweiß das Sonnenschutzmittel von der Haut spülen. Neuerdings gibt es allerdings sogenannte Sportsprays, die wasser- und schweißresistent sind. Für die Golfrunde sicherlich ein Empfehlung.

10 Einschlaftipps: Warmes Bad statt kalte Dusche

Schäfchen zählen und heiße Milch: Wenn es um die gesunde Nachtruhe geht, hat jeder sein ganz eigenes Rezept. Am 21. Juni jährt sich bereits zum 19. Mal der Tag des Schlafes. Der gleichnamige Verein rief ihn im Jahr 2000 ins Leben, um der Bedeutung von erholsamer Nachtruhe größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verleihen.

Der Wunsch nach einem entspannten Schlaferlebnis ist häufig auch einer der Beweggründe für die Buchung einer Wochenend-Reise. Auf solche Kurztrips spezialisiert hat sich weekend4two. Pünktlich zum Ehrentag des Schlafs hat das Unternehmen zehn nützliche Tipps zusammengestellt, mit denen sich die entspannte Nachtruhe besonders gut fördern lässt.

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  1. Rituale pflegen:

Fast nichts mag guter Schlaf so wenig wie Unregelmäßigkeit. Wer nachts gerne sanft schlummert, achtet darauf, stets in etwa zur gleichen Zeit zu Bett zu gehen. Für die Wochenenden gilt das ebenso wie für den Kurzurlaub.

  1. Auf große Mengen Alkohol verzichten:

Alkohol hat auch beim Schlafen eine verführerische Wirkung. Zwar sind Wein und Spirituosen oft förderlich beim Wegdämmern. Tatsächlich behindern sie aber das gesunde Durchschlafen und setzen die Qualität der Nachtruhe deutlich herab.

  1. Hände weg vom Koffein:

Dass Koffein nicht gerade eine fördernde Wirkung auf den Schlaf hat, ist allgemein bekannt. Daher gilt: Finger weg von Kaffee und schwarzen Tees nach 15 Uhr. Wer dennoch abends nicht darauf verzichten kann, wählt lieber Kaffee mit Milch als einen starken Espresso.

  1. Nicht zu lang und nicht zu kurz:

Für den optimalen Effekt am nächsten Morgen darf die Gesamtschlafzeit weder zu kurz noch zu lange ausfallen. Experten raten zu einer Dauer von sechs bis acht Stunden je nach Typ und Alter. Je älter ein Mensch ist, desto weniger Nachtruhe braucht er.

  1. Entspanntes Bad vor dem Zubettgehen:

Eine kalte Dusche regt den Kreislauf an und ist daher vor der Bettgehzeit kein probates Mittel. Ein warmes Bad hat dagegen eine beruhigende Wirkung. Zu heiß darf das Bad jedoch auch nicht sein, sonst ist im Bett anschließend kräftiges Schwitzen angesagt.

  1. Die richtige Matratze für den richtigen Schlaf:

Leider gibt es keine Faustregel für das richtige Kissen und die richtige Matratze. Beides gehört auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt – daher ist eine professionelle Beratung wichtig. Ein zu großer Härtegrad der Liegefläche ist ebenso kontraproduktiv wie eine zu weiche Matratze.

  1. Dunkelheit ohne störende Lichtquelle:

Manchen ist es völlig egal – andere treibt schon eine kleine LED-Leuchte am TV-Gerät in den Wahnsinn. Störende Lichtquellen gilt es daher tunlichst zu vermeiden. Hotelgäste stellen beispielsweise ein Buch vor ein Lämpchen, das sich nicht abschalten lässt.

  1. Die perfekte Wohlfühltemperatur:

Neben der idealen Schlafdauer haben Spezialisten auch die beste Temperatur für eine gesunde Ruhe in der Nacht ermittelt. Wer zwischen 15 und 19 Grad schlummert, schläft am gesündesten.

  1. Rezepte gegen kalte Füße:

Kalte Füße erschweren das Einschlafen maßgeblich. Wer bereits vor dem Zubettgehen merkt, dass sie zu sprichwörtlichen Eisklumpen werden, verhindert diesen Effekt mit einem warmen Bad und frischen kuscheligen Socken.

  1. Frühzeitig abschalten vor dem Einschlafen:

Bis wenige Minuten vor dem Schlafen mit dem Smartphone zu daddeln, ist ein wahrer Schlafkiller. Dies führt oftmals dazu, dass die Gedanken auch noch während des Einschlafens zu sehr im Kopf herumkreisen. Lieber das Handy bereits eine halbe Stunde zuvor in den Flugmodus schalten – dann geht die Nacht erholsam los.

Falls es mit dem Einschlafen trotz aller Tipps und Tricks doch einfach mal partout nicht klappt, heißt es nach spätestens 30 Minuten Herumwälzen: raus aus den Federn. Betroffene notieren dann am besten ihre Gedanken auf einem Block, um den Kopf frei zu kriegen.

 

Sommerzeit: Jede dritte Frau leidet

Schafezählen

Die Deutschen sind sich nicht oft einig. Bei der Abschaffung der Zeitumstellung zeigt sich aber ein klares Bild: 60% sind für die Abschaffung, 20% haben dazu keine Meinung und nur 15% sind dafür, die Uhr weiterhin umzustellen. Wenn es tatsächlich zur Abschaffung käme, wünschen sich zwei Drittel als geltende Zeit die derzeitige Sommerzeit. Seit kurzem beschäftigt sich auch das EU-Parlament eingehend mit diesem Thema. Die Abgeordneten forderten die EU-Kommission auf, Vor- und Nachteile zu untersuchen und die Zeitumstellung gegebenenfalls abzuschaffen. Der Antrag erhielt in einer Abstimmung eine deutliche Mehrheit.

Die Sommerzeit ganz abzuschaffen, fand dagegen (noch) nicht die erforderliche Zustimmung. Eines ist klar: Die Idee, Strom zu sparen – die zur Einführung der Sommerzeit im Jahr 1980 führte – ist nicht aufgegangen. Dadurch, dass es am Abend eine Stunde länger hell ist, sollte Energie gespart werden. Der Stromverbrauch am Abend sinkt durch die Sommerzeit zwar – aber nur in geringem Maße. Dem steht entgegen, dass am Morgen mehr geheizt wird, weil die Menschen früher aufstehen. Der Energiespareffekt ist somit nahezu nicht vorhanden.

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Mal vor – dann wieder zurück …

Bei manchen Menschen beginnen die Probleme mit der Zeitumstellung (heuer am 25.3.) schon in der Theorie. Wird die Uhr jetzt nach vorne oder zurück gestellt? Zumindest dieses Problem können wir mit einer Eselsbrücke sofort lösen: Im FRÜHJAHR stellen wir die Gartenmöbel VOR die Tür. Im HERBST stellt man sie ZURÜCK in den Schuppen.

Mehr Frauen als Männer leiden

Aber um das Drehen an der Uhr geht es eigentlich gar nicht – laut einer Umfrage leidet fast jede dritte Frau im Zuge der Zeitumstellung unter gesundheitlichen Problemen und auch 18 Prozent der Männer bestätigen, Schwierigkeiten damit zu haben: Die meisten fühlen sich schlapp und müde, haben Einschlafprobleme und Schlafstörungen. Folgende Symptome können darüber hinaus auftreten: depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwäche, Schwankungen der Herzfrequenz, Gereiztheit, Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme.

Warum fällt die Umstellung so schwer?

Gerade im Frühjahr ist die Umstellung problematisch – denn dem Körper wird sozusagen eine Stunde Schlaf gestohlen. Wer zum Beispiel um sechs Uhr aufstehen muss, steht eigentlich um fünf Uhr auf. Das ist der Körper nicht gewohnt, weil der Schlaf eine Stunde weniger lange gedauert hat – und wer geht schon eine Stunde früher ins Bett, wenn man noch gar nicht müde ist? Das führt zu Einschlaf- oder Durchschlafproblemen und schlägt sich tagsüber in Müdigkeit nieder. Gründe dafür sind in den Hormonen zu finden. Zum Beispiel muss sich der Körper erst auf den neuen Hell-Dunkel-Rhythmus einstellen, da das Schlafhormon Melatonin vermehrt bei Dunkelheit ausgeschieden wird. Und das ist wichtig, denn Melatonin senkt die Aktivität und macht müde. Auch der Blutdruck und die Pulsfrequenz sind noch nicht auf die Umstellung eingestellt. Die Anpassung des Körpers an die Sommerzeit ist sehr individuell. Ganz wenige Personen haben kein Problem damit – bei allen anderen dauert die Umstellung zwischen vier und vierzehn Tagen. Wenn auch nach Wochen noch „Winter-Blues“ herrscht, sollte ein Arzt abklären, ob eventuell andere Ursachen hinter den Beschwerden stecken.

Und das hilft gegen den „Mini-Jetlag“

Gleich vorweg: Auf die Einnahme von Schlafmitteln sollte verzichtet werden. Wer sehr schlecht einschlafen kann, sollte naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten mit Kräutern, insbesondere Baldrian, Hopfen und Melisse in Form von Tees oder Tabletten ausprobieren. Manchen hilft auch „Schäfchenzählen“ oder ein warmes Fußbad. Eine wirksame Hilfe sind Entspannungstechniken. Relativ leicht zu erlernen sind die progressive Muskelentspannung nach Jacobson und autogenes Training. Entspannend wirkt auch leichte körperliche Bewegung, wobei der Puls nicht stark ansteigen sollte. Sie können auch versuchen, die 60 Minuten Umstellung aufzuteilen, um sich leichter daran zu gewöhnen – gehen Sie sechs Tage lang je 10 Minuten früher schlafen und stehen Sie 10 Minuten früher wieder auf.

Meiden Sie umfangreiche Mahlzeiten am Abend. Auch Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke sollten bis zu drei Stunden vor dem Schlafengehen nicht konsumiert werden. Verzichten Sie in der Umstellungszeit auf den Mittagsschlaf und bleiben Sie wach – auch wenn Sie müde sind. Legen Sie dafür eine Erholungspause ein. So kann sich die innere Uhr leichter einpendeln und Sie schlafen nachts besser. Auch wenn die Zeitumstellung auf das Wochenende fällt, verzichten Sie lieber auf Alkohol.

Legen Sie vor dem Frühstück einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft ein. Der Sauerstoff und das Sonnenlicht bringen Ihren Kreislauf in Schwung und machen unmittelbar fitter und munter. Läuten Sie auch im Schlafzimmer den Frühling ein und überprüfen Sie Ihre Bettwaren – vielleicht ist ja die dicke Winterdecke oder Auflage jetzt schon zu warm und stört Ihren guten Schlaf?

Bewährte Mittel neu gedacht

Das Problem Schlaflosigkeit und schlechter Schlaf beschäftigt viele Menschen – auch junge und innovative Querdenker. Einige sogar so sehr, dass sie selbst nach Lösungen suchen und diese dann auch als neue Geschäftsidee auf den Markt bringen. Das beweist das Berliner Startup „sleep.ink“ mit ihrem Schlafdrink. sleep.ink ist ein natürliches, den Schlaf förderndes Nahrungsergänzungsmittel auf Basis von Sauerkirschsaft, pflanzlichen Extrakten und Melatonin. Sauerkirsche ist schon seit jeher dafür bekannt, dass sie den Schlaf fördert – und außerdem schmeckt der Saft auch richtig lecker. Darüber hinaus ist das schlaffördernde Melatonin in einer Konzentration enthalten, die ideal für erholsamen Schlaf ist – und die beruhigenden Pflanzenextrakte sorgen für Entspannung, Wohlbefinden und gesunden Schlaf. sleep.ink ist kein Schlafmittel, wirkt nicht sedierend, sondern durch das nebenwirkungsfreie Melatonin schlafanregend.

 

Golfen hilft bei Migräne

Volkskrankheit Migräne: 120 Millionen Menschen in den Industrieländern leiden, der MigräneLiga e.V. zufolge, an der komplexen Kopfschmerzerkrankung. Ín Deutschland haben rund 80 Prozent der Menschen oft Kopfschmerzen oder Migräne-Attacken. Auslöser ist in vielen Fällen Stress.

Migräne bedeutet häufig eine Auszeit für die Lebensfreude: Der starke, einseitige, klopfende bis pulsierende Kopfschmerz hält bis zu 72 Stunden an, wird oft von Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen, Licht-, Geräusch- und Geruchsüberempfindlichkeit begleitet und setzt den Betroffenen quasi schachmatt. Der Alltag wird für ihn zur Qual.

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Bewegung gegen Kopfschmerzen

Volkskrankheit Migräne. Foto: Christin Klose/dpa picture allianz

Medikamentöse Therapien helfen, aber nicht weniger wichtig sind präventive Maßnahmen. Entspannungstechniken, eine gesunde Lebensführung und Sport können Betroffene aus der Pillenfalle retten. Mediziner raten den Patienten zu moderaten Ausdauersportarten.

Diese können bei regelmäßiger Ausübung nachweislich Migräne-Attacken verringern: Studien belegen, dass zum Beispiel drei Mal die Woche Joggen oder Walken die Zahl der Kopfschmerz-Attacken um 20 bis 45 Prozent zurückgehen lassen kann.

Dass auch Golfen positiv wirkt, bestätigt Lucia Gnant. Die Präsidentin der MigräneLiga e.V. Deutschland leidet seit über 44 Jahren an Migräne: „Seit ich golfe, benötige ich weniger Akut-Medikamente. Golfen ist meine Prophylaxe gegen Migräne!


Bewegung tut gut

Ob Bluthochdruck, Diabetes, Depression oder aber Migräne – der Empfehlung zu moderatem Ausdauersport kann sich kaum einer entziehen, der von diesen Krankheiten betroffen ist. Während zu intensive Sportarten, wie zum Beispiel Tennis, Migräne-Anfälle begünstigen können, wirken moderate Belastungen bei vielen Erkrankungen vorbeugend. „Ob Fahrradfahren, Schwimmen, Nordic Walking oder Golfen – auf das richtige Maß kommt es an“, so Gnant. Migräne-Patienten nehmen mehr Reize als Gesunde war. Das Gehirn bekommt dadurch schnell ein Zuviel an Reizen und reagiert mit einer Kopfschmerz-Attacke. Umso wichtiger ist es deshalb, vorbeugend aktiv zu werden und Stress abzubauen.** Dies gelingt durch regelmäßigen Sport, der als nicht medikamentöse Therapie auch bei Kopfschmerzerkrankungen hilfreich ist, wie Dr. Charly Gaul von der Migräne- und Kopfschmerzklinik in Königsstein/Taunus bestätigt: „Menschen, die Ausdauersport betreiben, haben meist weniger Migräne-Anfälle als Menschen, die untrainiert sind.” Gnant rät: “Wichtig ist, eine sportliche Betätigung für sich zu entdecken, die einem Freude macht”. „Bei mir ist es eben das Golfen. Es ist genau das Richtige für einen kopflastigen Menschen wie mich. Golfen ist gesellig, macht Spaß und den Kopf frei, entspannt mich und wirkt präventiv gegen Migräne, da es den Stress abbaut!“


Golf senkt den Cortisol-Spiegel

Tatsächlich senkt Golfspielen im Vergleich zu anderen Ausdauersportarten den Cortisol-Spiegel besonders auffällig, wie eine Studie von Dr. Petra Sommer von der Kurklinik Am Maasberg in Bad Sobernheim belegt: Schon beim Spiel und auch kurz danach kommt es zu einem starken Anstieg des Dopamin- und des Serotonin-Spiegels.

Dopamin und Serotonin gelten im Volksmund als Glückshormone. Während Dopamin einen Glückskick gibt, erzeugt ein hoher Serotoninspiegel das auch von anderen Ausdauersportarten bekannte Hochgefühl. Dabei sind beim Golf die Werte häufig höher als bei Marathon, Tennis oder Fußball und es kommt zur Hormonausschüttung auch dann, wenn man einfach nur so gespielt hat. Zugleich ist ein starkes Absinken des Cortisol-Spiegels nach dem Golfen festzustellen. „Ein eindeutiges Zeichen, das beim Golfen Stress abgebaut werde. Der Körper reagiert von allein positiv auf den Sport. Golfen trainiert die geistige Leistungsfähigkeit, verbessert die Stresstoleranz, liefert Erfolgserlebnisse und gibt dem Menschen eine Struktur, eine Aufgabe“, sagt Dr. Sommer.„Ruhige Sportarten wie das Golfen sind ideal, um den Alltag hinter sich zu lassen. Sie helfen, sich auf sich selbst zu besinnen und zur Ruhe zu kommen“, bestätigt VcG-Geschäftsführer Marco Paeke.„Schon das Bälle-Schlagen auf der Driving Range ist das beste Anti-Stress-Training. Man konzentriert sich allein auf den Ball, genießt die Natur und lässt den Alltag hinter sich!“


“Schade, dass es Golf nicht auf Rezept gibt”

Bei kardiologischen Erkrankungen, Multipler Sklerose, Krebs, Burnout und nach Schlaganfällen wird Golf bereits als Präventions- und Rehasport eingesetzt. Dass sich die Bewegung an der frischen Luft ohne Leistungsdruck und ohne den Gruppenzwang einer Mannschaftssportart auch positiv auf die Verfassung von Migräne-Betroffenen auswirkt, weiß Lucia Gnant: „Um das Stress-Level abzubauen und der Migräne vorzubeugen, ist das Golfen sehr zu empfehlen, am besten mehrmals die Woche. Mir als berufstätiger Migräne-Betroffene tut es außerordentlich gut.“ Ihre Begeisterung gibt sie an andere weiter: „Nicht jeder mag joggen oder schwimmen. Wir möchten unseren Mitgliedern deshalb Alternativen zu den von den Medizinern empfohlenen moderaten Ausdauersportarten aufzeigen“, so Gnant. „Mit den Regional-Gruppenleitern der Migräne-Liga e.V. haben wir einen Golf-Schnupperkurs besucht, der die Teilnehmer überzeugt hat! Einige unserer über 100 Selbsthilfegruppen haben die Idee bereits aufgegriffen und ebenfalls Golfplätze aufgesucht. Schade, dass es das Golfen noch nicht auf Rezept gibt!“

AVON Frauenlauf in Berlin

Frauenlauf Berlin

Deutschlands größter Frauenlauf steht erneut in den Startlöchern. Am 20. Mai 2017 werden rund 18.000 Frauen und Mädchen im Berliner Tiergarten erwartet. Spaß und das Engagement für die gute Sache stehen auch bei der 34. Auflage des Traditionslauf im Mittelpunkt.

Den Startschuss gibt in diesem Jahr Valentina Pahde, Star aus GZSZ: „Laufen für den guten Zweck und das dann noch gemeinsam mit 18.000 anderen engagierten Frauen – das finde ich eine tolle Sache! Ich schätze das Engagement von AVON in diesem Bereich sehr, denn meiner Meinung nach ist die Aufklärung rund um Brustkrebs in jedem Alter und für jede Frau sehr wichtig. Ich freue mich schon sehr darauf, den Startschuss für den diesjährigen Lauf in Berlin zu geben und gemeinsam mit allen engagierten Läuferinnen für Aufmerksamkeit zu sorgen!”

Auch in diesem Jahr steht der AVON Frauenlauf wieder unter dem Motto „Laufen gegen Brustkrebs“ und startet auf einer der bekanntesten Straßen Deutschlands, der Straße des 17. Juni in Berlin. Nach dem Blick auf das Brandenburger Tor und die Siegessäule führt Sie die Strecke dann weiter durch den idyllischen Berliner Tiergarten.

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Viel Spaß hatten die Teilnehmerinnen beim AVON Frauenlauf Berlin

Je nach Fitnesslevel können die Teilnehmerinnen wählen zwischen laufen oder walken auf der 5- oder 10-km-Strecke. Für alle gibt ein professionelles Warm-up vor dem Start. Zudem wird ein Bambinilauf mit altersgerechten Strecken für Mädchen und Jungen geboten. Abgerundet wird das Erlebnis durch ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene.

Laufen gegen Brustkrebs

AVON engagiert sich weltweit gegen Brustkrebs und hat alle AVON Frauenläufe in den Dienst der Spendensammlung gestellt. Jeweils ein Euro jedes Teilnehmerbeitrages der Läuferinnen (außer Schülerinnen) wird in Berlin für den Härtefond der Berliner Krebsgesellschaft gespendet. AVON wird den erzielten Betrag auf 25.000 € aufrunden. Die Berliner Krebsgesellschaft e. V. und die Patientinnenselbsthilfegruppe „mamazone e. V.“ werden mit Infoständen vor Ort sein und zum Thema Brustkrebs informieren.

Alle weiteren Infos und die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie unter www.berliner-frauenlauf.de.

 

Women’s Run in München

CRAFT Women_2Am Samstag, den 03. September 2016 macht der CRAFT Women’s Run im Münchner Olympiapark halt.  Zu Füßen des Olympiaturms ist ein Women´s Village aufgebaut, in dem sich viele Firmen mit Frauenprodukten präsentieren. Dann kann man probieren oder das eine oder andere Pröbchen erhalten. Das Women´s Village öffnet bereits ab 12 Uhr.

Es gibt einen gemütlichen 5-Kilometer-Walk für alle, die nicht regelmäßig laufen. Und fünf Kilometer sind kürzer als eine reguläre 18-Loch-Golfrunde.

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CRAFT 2015_Für alle, die es sportlicher wollen, gibt es einen Lauf über fünf oder acht Kilometer oder den 8-Kilometer-Walk. Mitten unter den „Streckenköniginnen“ sind mit Topmodel Barbara Meier und der zweifachen Olympiasiegerin Heike Drechsler auch zwei prominente Starterinnen.

Start für den 5-km Lauf/Walk: 15.30 Uhr
Start für den 8-km Lauf/Walk: 17.00 Uhr
Egal, für welche Strecke Ihr Euch entscheidet, es ist ein Super-Happening und macht riesig Spaß.
Sehen wir uns dort? Ich würde mich freuen.

Hier einige Facts:

Neben einer attraktiven Lauf- und Walkingstrecke durch den Olympiapark bietet der CRAFT Women’s Run ein buntes Rahmenprogramm. Bereits ab 12:00 Uhr öffnet das Women’s Village seine Pforten. Hier laden zahlreiche interessante Partner mit Shopping- und Mitmachaktionen zum Bummeln und Relaxen vor sowie nach den Läufen ein. In den Wohlfühloasen des Women’s Day Spa erwartet die Läuferinnen außerdem ein vielfältiges Wellness- und Kosmetikangebot. Vor dem Start gibt es für alle Streckenköniginnen ein hochwertiges Motto-Shirt des Titelpartners CRAFT, während im Ziel prall gefüllte Finisher-Taschen auf die Teilnehmerinnen warten. Ein gemeinsames Warm-Up, reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung sowie eine professionelle und kostenlose Kinderbetreuung runden das umfangreiche Angebot ab.

Wann: Samstag, den 03. September 2016, ab 12:00 Uhr
Wo: Olympiapark München, Coubertinplatz 80809 München

Programmpunkte des Women´s Run in München

CRAFT Women's Run 2015_München_3

ab 12:00 Uhr
Bummeln und Shoppen im Women’s Village
Beginn des vielseitigen Bühnenprogramms mit Moderation und Musik, Fitness-Shows, Verlosungen, interessanten Interviews und gemeinsamen Warm-Ups jeweils 30 Minuten vor dem Lauf

15:30 Uhr
Start zum 5-km Lauf/Walk

17:00 Uhr
Start zum 8-km Lauf/Walk

19:00 Uhr
Siegerehrung

Hier geht es zur Anmeldung
Mehr Infos: Womens Run München

Alle Bilder dieses Artikels: © Women’s Run

Was bringt Fitness für Amateure im Golfsport ?

In Frankfurt fand am 6. und 7. Februar 2016 der Erste Golf-Fitness-Summet statt. Über 100 Experten diskutierten über die neuesten Trainingserkenntnisse aus sportwissenschaftlicher Perspektive.

Wandel bei den Amateurgolfern

Die üblichen Golfklischees stimmen schon lange nicht mehr. Der „Spaziergang mit Hindernissen“ ist mittlerweile längst zum Breitensport avanciert und mitunter günstiger zu haben, als ausgesuchte Fitness Clubs. Auch Karohosen und Knickerbocker sieht man eigentlich nur noch im Retro-Look. Aber an einer Frage scheiden sich nach wie vor die Geister, die schon fast philosophischer Natur ist: Ist Golf eher als ein Spiel oder doch als ein Sport zu verstehen?

Rory-McIlroy macht es vor: Ohne Fitness kein Golfschwung © nike
Rory-McIlroy macht es vor: Ohne Fitness kein Golfschwung © nike

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Fitness wird groß geschrieben im Profigolf

Fakt ist, dass sich im Profisport zunehmend der athletische Typ durchsetzt. In den späten 1990ern revolutionierte Tiger Woods mit seiner einzigartigen Dynamik die Golfwelt. Seit dem zogen viele Profis nach. Mit Personal Coaches und ausgeklügelten Fitness-Plänen wurden die Drives länger. Im April 2015 zierte sogar ein Golfprofi das Cover der Men´s Health: Rory McIllroy hat sich vom einstigen eher „weichen“ Typ zum Vorzeige-Athleten gemausert. Mehrmals wöchentlich stemmt McIllroy dafür Gewichte. GolfWomen stellte in der Juli-Ausgabe 2015 das Fitness-Training des erfolgreichen Profispielers vor.

Rory McIlroy beim Hanteltraining © nike
Rory McIlroy beim Hanteltraining © nike

Doch inwieweit ist Landhanteltraining für den Golfschwung wirklich sinnvoll? Können auch im höheren Alter noch Muskeln aufgebaut werden? Wie wichtig sind Stabilität und Beweglichkeit für eine höhere Schwungpräzision? Diesen und weiteren Fragen widmete sich der Erste Golf-Fitness-Summit Anfang Februar in Frankfurt, organisiert von Fabian Bünker (Landestrainer GVNB e.V.) und Martin Zawieja (ehemaliger Gewichtheber und Olympia-Bronze-Medaillengewinner; Dozent an der Trainerakademie Köln).

Ansturm auf den Ersten Golf-Fitness-Summit

Der Summit war mit rund 150 Teilnehmern – trotz des Karneval-Wochenendes – ausverkauft. Golftrainer, Physio-Coaches, Sportwissenschaftler, Mediziner, Personaltrainer und Fitness-interessierte Amateure hörten aufmerksam den 15 Referenten zu. Bei den Vorträgen ging es um sämtliche Facetten des Golf-Fitness Bereiches: Kraft, Kognition, Koordination, Kondition, langfristiger Leistungsaufbau, Krafttraining mit Kindern, Leistungsdiagnostik, etc.

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Martin Zawieja (li.) und Fabian Bünker (re.)

Getreu dem Motto: „The Future is now“ plädieren die Experten Bünker und Zawieja dafür, die Zusammenarbeit zwischen Golf- und Fitnesstrainern im Golf-Athletiktraining zu stärken. Denn wo die Arbeit am Schwung des Golfcoachs aufhört, fängt die Arbeit des Fitnesstrainers (oder in einigen Fällen auch Physiotherapeuten) an, wie Fabian Bünker zur Eröffnung des Golf-Fitness-Summits verkündete. Sinnvoll wäre, wenn jeder Golfer – ganz egal welcher Leistungsstärke – wüsste, welche Muskeln wofür zuständig sind und wie diese effektiv trainiert werden können. So muss es nicht immer ein Training mit Hanteln oder anderem Fitnessequipment sein. Simple Kräftigungs-, Koordinations- und Kraftübungen können und sollten sogar mittels einfacher Dinge wie z.B. einer Blackroll in den Alltag eingebaut werden.

Internationaler Touch mit dem Coach von Annika Sörenstam

Highlight des Wochenendes war unter anderem der Vortrag von Kai Fusser. Der gebürtige Deutsche ging vor 30 Jahren nach Orlando, um dort mit den weltbesten Spitzensportlern zusammen zu arbeiten. Er coachte keine Geringere, als Ausnahmegolferin Annika Sörenstam. Nachdem die damals Weltranglistenerste von November 2001 bis April 2002 intensiv mit Fusser zusammengearbeitet hat, wurden innerhalb von lediglich sechs Monaten ihre Drives um 20 Meter länger und sie gewann in der Folgesaison 2002 18 von 25 gespielten Turnieren. Fusser betont Sörenstams Trainingseifer. Talent gepaart mit dem Willen zur Perfektion. So trainierte Sörenstam Klimmzüge mit einem Zusatzgewicht von 25 Pfund, Kniebeugen mit einer Langhantel von 140 kg und Curls mit 23 kg. Die Botschaft von Fusser wurde deutlich: Fitness bringt einen technisch saubereren Bewegungsablauf, mehr Kraft, mehr Geschwindigkeit und Balance. „Man muss den Körper auf eine lange Fitness-Karriere vorbereiten“, so Fussers Credo.

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Annika Sörenstam im Interview auf der PGA Merchandise Show in Orlando, FL

Wichtig seien dabei die Prinzipien von Ladung und Entladung. Im Rückschwung des Golfschwungs lädt sich der Körper mit Spannung auf. Gleich einer Sprungfeder dreht sich der Golfer ein seinen Rückschwung rein und baut Energie auf, die es dann im Durchschwung bei Kraftübertragung auf den Ball zu entladen gilt. Diese Energieabgabe gleich eines Ballwurfs ist eine sehr gute Übung für den Golfschwung. Der perfekte Schwung ist der, den wir nicht spüren, da sich alles um das Zentrum unserer Achse verteilt.

Im Spitzensportbereich wird schon lange diskutiert, ob ein sportartspezifisches Training für eine effektivere Leistungssteigerung zwingend notwendig sei. Mit anderen Worten: müssen sich Golfspieler grundlegend anders fit halten, als beispielsweise Tennisspieler oder Weightboarder? Fussers Antwort ist klar: Nein! Seiner Meinung nach, wird sportartspezifisches Training überbewertet; man müsse einfach fit sein!

Der Golf-Fitness-Summit brachte auch klare Aussagen bezüglich des Krafttrainings und räumte mit ein paar Mythen auf: So sei – laut Christian Thomas (Trainerakademie Köln) – für Kinder das goldene Lernzeitalter 9-12 Jahre. Besonderer Fokus ist dabei auf die Qualität des Bewegungsablaufs zu legen. Erst, wenn ein Besenstil gleich einer  Langhantel technisch korrekt nah am Körper entlang geführt wird, darf das Gewicht erhöht werden. Und auch im hohen Alter ist Krafttraining zum Muskelaufbau sinnvoll. Es ist also nie zu spät noch was für seine Fitness zu tun!

Golfspezifische Übungen für Rory McIlroy © nike
Golfspezifische Übungen für Rory McIlroy © nike

Deutlich wurde auch die Relevanz der Signalverarbeitung im zentralen Nervensystem. Ein trainierter Geist kann den eigenen Körper besser ansteuern und neue Bewegungsmuster sauberer umsetzen und sich auch auf Veränderungen in der Umgebung schneller einstellen. Golfer sind während der Runde bedingt durch die Natur immer wieder unvorhersehbaren Veränderungen und Ablenkungen ausgesetzt: seien es Schattenspiele, Regenunterbrechung, starker Break-Putt, ungewöhnliche Geräuschkulisse, etc. Ein Sportler muss nicht nur fit sein, sondern sich auch schnell auf neue Spielsituationen einstellen können.

Wir haben also gelernt: egal, wie alt oder jung man ist: eine bessere Fitness dient immer der Leistungssteigerung. Der nächste Golf-Fitness-Summit wird erst in zwei Jahren ausgerichtet werden. Bis dahin kann im Bereich der Leistungsdiagnostik noch viel gemessen werden, um vielleicht DIE Methode zu finden, wie ein jeder noch schneller besser und athletischer werden kann. Deutlich wurde auch auf dem Summit, dass der Spaß nicht zu kurz kommen darf. Und Bewegung bringt Spaß – vielleicht findet man dann neben dem Golfplatz noch Zeit für ein wenig Zusatztraining, um dann noch mehr Spaß an tollen Schlägen auf dem Golfplatz zu haben.

Der 2. Golf- Fitness- Summit wird am 13./14. Januar 2018 wieder in Frankfurt stattfinden.
Weitere Informationen dazu gibt es unter

Unser Titelbild: © nike

Rory McIlroy beim Hanteltraining © nike
Rory McIlroy beim Hanteltraining © nike

 

 

Detox mit Tee

Immer öfter reagiert unser Körper auf die Beanspruchungen, denen er ausgesetzt ist. Zuviel Koffein, zuviel Alkohol, zuwenig Bewegung. Eine Detox-Woche mit Tee lässt sich einfach und ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren.

Nach zwei Tagen kommt das Paket von Teatox.de mit dem Teeset bequem nach Hause. Der Vorteil des Tee-Sets von TeaTox.de ist, dass ein kleiner Detox-Planer direkt bei den Tees beigefügt ist und genau erklärt, welche Menge Tee mit welcher Wassermenge und bei welcher Wassertemperatur aufgegossen werden und wie lange der Tee ziehen soll. Als Ergänzung gibt es online eine 80-seitigen Ratgeber mit Rezepten, Tipps und Tricks.

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Skinny Detox Abendtee

Der Skinny Detox Abendtee sorgt neben seiner entgiftenden Wirkung auch für Beruhigung. Ganz abgesehen davon, dass der Tee sehr lecker schmeckt, haben mich auch die Zutaten überzeugt:  Der koffeinfreie Rooibostee, der aber nicht durchschmeckt, sondern sich angenehm Geschmack mit den anderen Kräutern wie Hibiskusblüte und Schafgarbenkraut einfügt. Das Schargrabenkraut wirkt sogar antibakteriell. Bestimmt ganz gut für meinen Infekt. Weitere Zutaten sind Melissenblätter (die lassen mich so gut schlafen) Pfefferminzblätter (für den Geschmack) grünes Haferkraut, Holunder-, Kornblumen- und Lindenblüten.

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Skinny Good Morning Tee

Skinny Detox Morgentee

Der Skinny Morgentee ist eine harmonische Mischung aus Lemongras, Löwenzahnkraut, grünen Mattblättern, Gojibeeren, Sencha Grüntee, Ingwerwurzel, Birken-und Brennesselblätter, Goldruten- und Schachtelhalmkraut. Alle Zuraten der Tees sind aus ökologischem Anbau.

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