Erfolgreich putten mit Bettinardi Golf

Bettinardi Putter

Es gibt in der Golfbranche  große Namen, die seit vielen Jahren die Entwicklung der Schläger prägen. Bettinardi Golf mit seinem Puttern gehört seit fast 20 Jahren zu den Topadressen im Golfsport und wird von vielen Tourspielern gespielt und geschätzt.

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Bereits 1991 setzte Bettinardi auf computergesteuerte Fräsmaschinen

1991 sah Robert Bettinardi in einem Golfshop die Anzeige von Callaway, die den Putterkopf mit einer Bridgeport-Maschine gefräst  hatten. Zum damaligen Zeitpunkt wurden für die Putter die Köpfe gefräst und dann mit einem Hosel verbunden. Robert Bettinardi setzte auf neuen computergesteuerten Fräsmaschinen  und schaffte es erstmals, aus einem Stück Stahl einen kompletten Putter zu fräsen. Es war der erste Putter, der in einem Stück hergestellt wurde und heute noch wird.

Bettinardi Putter
Das Schlägerblatt des Bettinardi Queen B#9

Jesper Parnevik stellt Rekord mit computergefrästem Putter auf

Robert Bettinardi verfeinerte immer weiter seine Kontruktion und 1999 spielte Jesper Parnevik einem Bettinardi Putter eine Rekordrunde von 23 unter Par bei der Greater Greensboro Open. Für ihn war es der Turniersieg und für Bettinardi Putter der Durchbruch bei den Tourspielern. Mehr als 75 Tourspieler wählten Bettinardi Putter und erreichten damit 49 Turniersiege, darunter sogar vier Majorsiege.

Bettinardi Putter
Bettinardi Putter Queen B#9

Wie spielt es sich nun mit einem Putter, der aus einem Stück gefräst ist?

Aus der großen Auswahl von Bettinardi Putter habe ich mich für den Queen B #9 entschieden, einen Mallet-Putter. Ich mag größere Putterköpfe und brauche auch das Gewicht. Der Kopf des Queen B#9 wiegt 362 Gramm und gibt ein sehr schönes Feedback. Beim Putten vermittelt der Queen B#9 ein solides und sattes Gefühl im Treffmoment. Das Schlägerblatt ist leicht gedämpft durch die Micro Honeycomb-Fräsung. Diese Fräsung vermittelt Geschwindigkeit ebenso wie Gefühl. Meine bisherige Schwäche waren die langen Putts. Hier zeigt der Queen B#9 seine volle Stärke. Der Ball bleibt vollkommen gerade auf der Linie, auch wenn es über das gesamte Grün geht. Sehr schön ist auch die hohe Geschwindigkeit, die der Putter erzielt. Ideal für alle, die vor allem bei langen Putts ihre Schwierigkeiten haben.

Optisch sehr ansprechend

 

Bettinardi Putter
Headcover Bettinardi Putter Queen B #9

Der Queen B#9 ist ein Schmuckstück. Sehr edel, sehr elegant, aus einem Stück gefräst. Über die Sohle fliegt ein Schwarm Bienchen als optisches Muster. Einfach elegant ist die matt-silberne Look des Putters. Wahlweise mit normalen oder dicken Puttergriff erhältlich. Ausgesprochen schön ist die Putterhaube.

Bettinardi Putter
Sohle des Bettinardi Queen B#9

In Deutschland zum Beispiel erhältlich bei Golfmeile.de

Getestet: Die neue PING Sensor-Linie für Damen

PING Apparel HW 1

In der GolfWomen Ausgabe Nr. 03/2017 stellen wir die neue Herbst- und Winterkollektionen verschiedener Golflabels vor. Golfmode im Winter muss vor allem vor Wind und Regen schützen. Gleichzeitig soll die Golfmode aber auch jede Bewegung beim Golfschwung mitmachen.

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Aus der aktuellen PING Kollektion haben wir das Poloshirt Tara und die Hose Emily getestet.

PING setzt mit seiner Sensor-Linie auf das bewährte Drei-Schichten-System. Jedes Teil der jeweiligen Sensor-Linie entspricht genau den Anforderungen des Golfers, egal bei welchem Wetter es auf die Runde geht.

Die Sensor-Linie von PING

Die körpernahe Schicht aus der Sensor Cool-Serie kühlt und transportiert die Feuchtigkeit schnell vom Körper weg. Die mittlere Schicht Sensor Warm schützt den Körper vor einem Wärmeverlust und sorgt für das optimale Körperklima. Die Linie Sensor Warm bietet insgesamt zehn Jacken, Westen, Pullover sowie die Hose Emily an. Alles Teile, die schön warm halten, sehr leicht und atmungsaktiv sind, vor dem Wind schützen und jede Bewegung auf dem Golfplatz mit machen. Auch beim Durchschwang bleibt der Körper gegen ein Auskühlen geschützt.

Unter dem Label Sensor Dry stellt  PING zwei Regenjacken und eine Regenhose vor. Hier werden Materialen eingesetzt, die einen ultimativen Schutz vor Wind und Regen geben. Egal, wie sehr es stürmt, Sensor Dry hält warm und trocken bei höchster Atmungsaktivität. Die leichtgewichtigen Jacken und Hose sind extrem geräuscharm und die Funktionsfaser Elasthan  sorgt für die nötige Bewegungsfreiheit beim Durchschwang und perfekten Sitz.

Polo Tara von PING

PING Apparel HW 1
Polo Tara von PING

Das Polo aus der Linie Sensor Cool  hat einen modernen hochgezogenen Kragen und ein stylisches Farbspiel in auf schwarzem Hintergrund. Dadurch passt es zu allen Farben und lässt sich endlos kombinieren. Das hauchdünne Material transportiert die Feuchtigkeit schnell weg und Körper und trocknet schnell. Acht Prozent Elasthan machen das Funktionsmaterial elastisch und halten es glatt. Der kleine Reißverschluss an der Vorderseite sorgt für ein bequemes Anziehen. Zusätzlich ist das Material mit einem Sonnenschutz von UPF 50+ ausgestattet.
Material: 93 % Polyester / 8 % Elasthan
Preis: 100 Euro.

Hose Emily von PING

PING Apparel HW 17
Hose Emily von PING

Neu in der Sensor Warm-Linie ist die Hose Emilio mit ihrem gerade geschnittenen Bein. Dem Funktionsmaterial wurden 17 Prozent Elasthan beigemischt, damit die Hose sitzt, wo sie sitzen soll bei gleichzeitig voller Bewegungsfreiheit. Das Material ist wasserabweisend und hält einen leichten Regenschauer durchaus stand. Die Hose ist winddicht und Kälte hat keine Chance aufgrund des aufgerauten Innenfutters.
Material: 93 % Polyester / 17 % Elasthan
Preis: 115€

Noch mehr von Sensor Warm

PING Sensor
Weste Oslo von PING
PiNg Sensor
Damenjacke Oslo von PING

Die leichtgewichtige Jacke Oslo, die es auch als Weste gibt, ist mit PrimaLoft® Silver Insulation Active gefüttert. Das Material hält warm, auch wenn die Jacke oder Weste von außen nass ist.

Material:  100% Polyester

Preis: Jacke 210 Euro, Weste 180 Euro.

 

Mehr über das PING Sensor platform gibt es hier zu sehen:

Mehr auf pingcollection.co.uk.

Des Drivers neue Kleider von fillibegs

Filibegs Schlägerhüllen

Schlägerhauben sollen den Schlägerkopf schützen, stylisch aussehen und vor allem sich leicht und schnell bedienen lassen.

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Am besten ist es, wenn man Schlägerhauben mit einer Hand ab- und aufziehen kann. Denn nichts kostet mehr unnötige Zeit, als das umständliche Fummeln mit den Schlägerhauben. Dies dachte sich auch Firmengründer Alexander Jaap. Er fand keine Schlägerhaube, die seiner Vorstellung entsprach: Einfach zu handhaben, chic auszusehen und nachhaltig produziert zu sein.

fillibegs
Muster Clan-Menzies in Rot von fillibegs

Gemeinsam mit PGA Teaching Professional Steffen Kefer entwickelte der begeisterte Hobbygolfer Schlägerhauben, die nicht nur chic aussehen, sondern eine schnellere Handhabung und somit auch ein schnelleres Spiel ermöglichen. Die fillibegs Schlägerhauben aus trendigen Kilt- und Tweed-Stoffen lassen sich einhändig auf- und abziehen.

Hochwertige Stoffe aus Schottland und England

Die Außenstoffe sind hochwertige Kilt- und Tweedstoffe aus traditionellen schottischen und englischen Tuchfabriken, zu 100 Prozent aus Schurwolle und aktuell in 35 verschiedenen Farben erhältlich. Im Inneren wird ein robuster, abriebfester Loden einer deutschen Tuchfabrik verwendet. Mit viel Liebe zum Detail werden die fillibegs Schlägerhauben in Deutschland von erfahrenen Näherinnen angefertigt.

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fillibegs Schlägerhauben sind in 35 Farben und Mustern erhältlich.

Bei der Entwicklung der Schlägerhauben standen Handhabung und Design gleichermaßen im Fokus. Durch eine durchdachte Passform mit eingenähtem Gummizug halten die Hauben fest am Schläger. Sie sind wasser- und schmutzabweisend und in 35 verschiedenen Mustern  erhältlich.

fillibegs gibt es in den Größen

  • Hybrid 60 €
  • Fairway ab 65 €
  • Driver ab 70 €.

Für ein noch schnelleres Handling gibt es die Größen Fairway und Driver mit einem weiteren Eingriff als Double Top (68/ 74 €).

Komplett wird das Set mit dem Wertsachen-Täschchen

fillibegs
Ergänzt die Schlägerhauben: Wertsachen-Täschchen von fillibegs

Außerdem ist ein Wertsachen-Täschchen  für alles Wichtige vor, während und nach der Golfrunde erhältlich. Preis 65 Euro.

Einfache Online-Bestellung

Online zu bestellen auf  fillibegs.de

 

 

Schlägertest: PING Putter Arna

Ping Putter

Putter Arna von PING G Le

Puttertest
Ping Putter Arna, Schuhe: FootJoy LoPro Casual

Der goldfarbene Putter Arna ist ein Mid-Mallet-Putter, sprich er hat einen halbmondförmigen Putterkopf. Er wiegt 355 Gramm und spricht ebenfalls Golferinnen mit geradem oder leichtem Bogen beim Putten an. Der Schlägerhalskopf wurde nur leicht gebogen, um eine schöne Linie zu haben und das Ansprechen zu erleichtern. Der Putter weist wie alle Putter aus dieser Serie die True Roll Technologie auf und hat ein Schlagflächenmuster mit unterschiedlicher Tiefe. Diese sorgt dafür, das auch bei nicht optimal getroffenen Bällen die Distanzkontrolle verbessert wird.

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Persönliche Meinung:

Ping Putter
Ping Putter Arna

Der Putter vermittelt ein gutes Gefühl für die Geschwindigkeit und die Stärke des Putts durch den mittelgroßen Putterkopf. Auf der Oberseite des Putters sind die Hilfslinien gut zu erkennen. Der Putter hat nicht nur die horizontale Hilfslinie, sondern auch eine vertikale. Dies ist vor allem für alle hilfreich, die den Putter nicht immer square an den Ball bringen. Das Gewicht liegt gut in der Hand und der extra dicke Puttergriff ist sehr angenehm. Das Schlagflächenmuster ist deutlich größer als beim Modell Caru und hilft auch bei nicht korrekt (sprich mittig) getroffenen Bällen mit Distanzkontrolle.

In den einzelnen Kategorien hat der Putter wie folgt abgeschnitten:

 

Ping Putter
Ping Putter Arna

Performance: Der Putter spielt sich leicht und die Hilfslinie ist deutlich zu sehen.
Design: Das halbrunde Design ist schmeichelnd und vermittelt Vertrauen. Der matte Goldton ist ausgesprochen schön.
Fehlerverzeihbarkeit: Hilft auch bei nicht mitig getroffenen Bällen
Verarbeitung: Sehr solide verarbeitet, sehr gut ist die mitgelieferte Putterhaube
Preis-/Leistungsverhältnis: Mit 209 Euro ist der Putter noch erschwinglich, aber ein Preis unter 200 Euro sollte machbar sein.

Schlägertest: 3 Putter von G LE

Puttertest

Die Schlägerserie PING G Le für Damen wird durch drei Putter ergänzt. Wir konnten die drei Putter bereits indoor einem kurzen Test unterziehen.

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1. Caru von PING G Le

Der schmale Putterkopf ist ideal für Liebhaberinnen graziler Putterköpfe. Es ist ein Blade Design, also ohne Schnörkel. Geeignet für Spielerinnen, die einen leichten Bogen in der Puttbewegung machen. Die 345 Gramm des Putters liegen gut in der Hand. Sehr schön ist der dickere Griff und das goldfarbene Finish.

 

2. Arna von PING G Le

Ping Putter
PING Arna Putter, Schuhe: FootJoy Lo Pro Casual

Der goldfarbene Putter Arna ist ein Mid-Mallet-Putter, sprich er hat die Halbmondförmigen. Er wiegt 355 Gramm und spricht ebenfalls Golferinnen mit einem leichtem Bogen beim Putten an. Auch hier vermittelt der Putter ein schönes Gefühl und auf der Oberseite des Putters sind die Hilfslinien gut zu erkennen. Das Gewicht liegt gut in der Hand, auch hier ist der breitete Puttergriff sehr angenehm. Das Schlagflächenmuster ist deutlich größer als beim Modell Caru und hilft auch bei nicht korrekt (sprich mittig) getroffenen Bällen mit Distanzkontrolle.

3. Oslo von PING G Le

Komplett aus Aluminium hergestellt ist der Putter Oslo, der ein voller Mallet (also größerer Halbmond als der Arna) ist. Dazu hat er ein Finish in tollen Farbton der neuen G Le Schläger. Ideal ist der Putter für Spielerinnen mit geradem oder leichtem Bogen. Insgesamt wiegt der Putter trotz seiner Größe nur 10 Gramm mehr als der Arna. Hier sind die Zielhilfen am größten ausgearbeitet und das Weiß zeichnet sich deutlich vom Türkis-Grün ab. Auch das Modell Oslo verzeiht leichte Putt-Fehler.

Schlägertest Ping G Le

Der neuen PING G Le Driver im Test

Bei der PGA Show in Orlando hatte ich die Gelegenheit, am Demo Day die neuen PING G Le Damenschläger nicht nur live zu sehen, sondern sie auch – wenn auch kurz – testen.

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Hier mein erster Eindruck, es wurde hauptsächlich der Driver auf der Driving Range getestet.

Optischer Eindruck PING G Le

Das Design der Schläger ist ausgesprochen schön, die klare Farbgestaltung spricht einen an. Wie immer verzichtet PING bei der optischen Gestaltung auf jegliche Pinktöne, sondern setzt auf ein harmonisches Türkis, das mit Grau abgesetzt wird. Dadurch passen die Schläger zu jedem Outfit in jeder Farbe und auch die Pink-Fans unter uns kommen mit dieser Farbkombination auf ihre Kosten. Das Blaugrün harmoniert perfekt mit Pink.

Erste Testerkenntnisse:

Doch nun genug des optischen Eindrucks, Schläger für Frauen sollen leicht zu schwingen sein und eine gute Länge vermitteln. Bedingt durch unsere langsamere Schwunggeschwindkeit steigen unsere Bälle nicht so hoch auf und bleiben dadurch auch kürzer. Dem soll die dünnere T9S Schlägfläche entgegenwirken. Sie sorgt für eine höhere Ballgeschwindkeit durch mehr Trampolineffekt und damit steigt der Ball leichter und weiter in die Höhe. Ich hatte auf der Driving Range zwar das ganze Set der Schläger vor mir, habe ich mich aber hauptsächlich auf den Driver konzentriert.

Leicht zu schwingen: PING G Le Driver

Der 460 cm³ große Driverkopf aus Titanium ist mit 196 Gramm angenehm leicht und lässt sich in der Hand leicht ausbalancieren. Auf der Schlagflächenkrone hat der neue Driver die kleinen Turbulatoren, die für eine verbesserte Aerodynamik und mehr Schlägerkopfgeschwingkeit sorgen. Die PING Entwicklungsingenieure haben die Flügel einer Libelle genau studiert und daraus die die Dragonfly-Technologie (Dragonfly = Libelle) entwickelt. Sie kombiniert ultradünne Teile der Krone mit einer optimalen Gewichtsverteilung für einen besseren Trägheitsmoment. Im Durchschwung spürt man das leichte Gewicht des Schlägerkopfes, was das Zutrauen erweckt, dass der Schläger die Arbeit macht.

In Sachen Fehlerverzeihung vermittelt der G Le Driver auch bei nicht mittig getroffenen immer noch eine schöne Länge. Vom Tee runter steigt der Ball hoch in die Luft, wenn man langsam genug schwingt. Sicherlich sind jetzt Driving Range Bälle nicht das Maß aller Dinge, aber bereits auf der Driving Range habe ich mit dem neuen Driver meine bisherigen Längen spielend erreicht. Nur etwas leichter als sonst. Ich hatte das subjektive Gefühl, der Driver “schmiegt” sich an den Ball. Die Flugkurve war gerade und blieb auch lange Zeit hoch.

Driver G Le von PING im Test auf dem Demo Day der PGA Show

Der Driverkopf kann in fünf Positionen um bis zu 1º im Plus oder Minus verstellt werden. Für eine Veränderung des Standard-Lofts würde ich aber zwingend ein Fitting durchführen lassen. Ich habe den Driver in der Standard-Lofteinstellung getestet.  Der Driver ist für Rechts- und Linkshand-Spielerinnen erhältlich. Als Preis wird 389 Euro genannt.

Demnächst werde ich den gesamten Schlägersatz mit Fairwayhölzern und dem Hybrid-und Eisensatz sowie ein eigener Puttertest mit den drei Puttern  Caru, Arna und Oslo erfolgen.

Schlägertest: Kalea von TaylorMade

Kalea - die Schläger von TaylorMade für Damen
Kalea – die Schläger von TaylorMade für Damen

Über ein Jahrzehnt mussten die Golferinnen warten, bis es wieder einen Schlägersatz von TaylorMade für sie gab. Oder auf Herrenschläger mit Seniors-Schäften zurück greifen. Kurz vor Weihnachten 2015 wurden die Schläger vorgestellt, im Handel sind sie nun seit Mitte Februar erhältlich. Wir haben auf der PGA Merchandising Show in Orlando, Florida die Chance gehabt, den Schlägersatz zu testen. Hier unser erster Eindruck:

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Sehr angenehm ist der optische Eindruck der Schläger. Sanfte Farben in Blau-Grün-Türkis sollen an Hawaii erinnern. Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen, wieso Hawaii, aber die Farben sind sehr ansprechend. Auch ausgesprochene Pink-Fans können sich mit diesen Farben anfreunden, denn sie passen perfekt zu Pink. Mit dem vielen Weiß auf dem Schlägerkopf beim Driver und den neutralen Eisen in Silber-Grau gibt es zumindest stylisch keinen Grund, die Schläger nicht zu mögen.

Optisch sehr ansprechend und sehr fehlerverzeihend: Der Driver Kalea von TaylorMade
Wir haben die Schläger bei Demo Day der PGA Merchandising Show in Orlando Ende Januar 2016 getestet und hier unser Fazit: Ein sehr leicht zu spielender Schlägersatz, der Anfängerinnen und Spielerinnen bis zu einem Handicap von – 25 viel Spaß macht. Die Schläger sind extrem fehlerverzeihend und sehr weich im Schaft. Es gibt kaum eine harte Rückmeldung, wenn die Bälle nicht richtig getroffen werden.

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Spielt sich leicht und verzeiht nicht mittig getroffene Bälle: Driver von Kalea

Zur Kalea-Familie gehören insgesamt 13 Golfschläger: Driver, die Fairwayhölzer 3, 5 und 7, die Rescues 4 und 5, Übergangseisen, Eisen 8 und 9, Pitching Wedge, Sand Wedge und Putter. Angeboten werden drei Schlägersätze:

  • 10-teilig (Driver, Fairwayholz 3,Hybriden 4 und 5, Eisen 6, 7, 8, 9, PW und SW)
  • 8-teilig (Hybriden 4 und 5 und die Eisen von 6 bis SW)
  • 6-teilig (ein reiner Eisensatz Eisen 6 bis SW)

Jeder Golfschläger ist auch einzeln erhältlich. Gleiches gilt für den Putter und das Bag.

Doch nun die Schläger im Einzeln:

Kalea-Driver

Der Driver ist leicht und liegt gut in der Hand. Sein Kopfgewicht ist harmonisch und er lässt sich leicht spielen. Nun können auch die Frauen in die Vorzüge des Speed Pocket erleben. Der von TaylorMade entworfene Speed Pocket ist ein kleiner Schlitz in der Schlagfläche, der einen Trampolineffekt produziert, um den Ball weiter und höher zu schlagen. Vor allem Frauen kämpfen ja mit der niedrigen Schlägerkopfgeschwindigkeit und hier setzt TaylorMade auf eine geänderte Schlagflächenneigung und ein höheres Loft. Beides bemerken Frauen im Treffmoment nicht, jedoch wenn der Ball steiler aufsteigt und somit länger fliegt, ist dies nicht nur der Luftveränderung zu Gute zu schreiben, sondern vor allem dem nach hinten verschobenen Schwerpunkt im Schlägerkopf.

Kalea Fairwayhölzer und -Hybriden

Hier zeigt sich das nach hinten verschobene Center of Gravity am deutlichsten. Sensible Spielerinnen werden den tiefen Schwerpunkt in den Fairwayhölzern 3, 5 und 7 sowie den Hybriden 4 und 5 deutlich spüren. Die Bälle steigen leichter auf, bleiben konstant im Flug und erreichen somit eine längere Weite.

Kalea Eisen

Sie sind sicherlich das Herzstück des Kalea-Satzes, zumindest aus der Sicht eines Eisen-Liebhabers. Viele Frauen kämpfen mit den Eisen und nehmen auch für kürzere Distanzen noch ein Holz oder das Hybrid. Das Problem ist nur, dass der Ball dann nicht auf dem Grün zur Ruhe kommt. Er erreicht zwar das Grün, saust ungebremst über das Grün und ab in den rückwärtigen Gründünger oder das Rough. Dieses Problem können Frauen nur dann lösen, wenn sie das Grün gezielt mit einem Eisen anspielen. Und hier beginnt schon das Dilemma, ab 80 Meter oder mehrwird gerne auf ein schwach geschlagenes Holz zurück gegriffen. Und genau hier gehen die Punkte verloren. Ab 100 Meter vor dem Grün muss das Grün effektiv und gezielt angegriffen werden und dies ist meist nur mit einem Eisen möglich. Auch die Profispielerinnen verzichten beim Angriff auf das Grün auf Hölzer, die lange ausrollen und somit unkontrollierbar sind. Eisen müssen gespielt werden und zwar jetzt- ab 100 Meter oder weniger vom Grün. Dafür gibt es beim Kalea Schlägersatz die Eisen 6 und 7. Das ist die richtige Schlägerwahl, um das Grün anzuspielen. Für alle kürzere stehen die Eisen 8 bis SW zur Verfügung, die Sandwedge ist einzusetzen, wenn ein Grünbunker noch überspielt werden muss. Der Eisensatz von Kalea vermittelt mit einen tiefen Schwerpunkt Vertrauen. Und jetzt meine Damen, das Grün energisch und gezielt anspielen. Kein Zaudern und Zagen, ran an die Eisen und mit dem Ball an die Fahne.

Die Testerin spielt Handicap -18 an einem guten Tag, der meist nur sehr selten vorkommt.

Spielkomfort: Wie leicht lassen sich die Schläger spielen?
Fehlerverzeihbarkeit: Wie reagieren die Schläger auf nicht mittig getroffene Bälle?
Preis-/Leistungsverhältnis: Wie teuer sind die Schläger im Vergleich zu ähnlichen Angeboten?
Optische Eindruck: Wie ansprechend ist die optische Gestaltung der Schläger?

Schlägertest: Max von Cobra Golf

Auf dem Demo Day der PGA Show 2016 hatte ich am 26.Januar 2016 die Gelegenheit die neuen Max-Schläger von Cobra Golf in natura auszuprobieren.

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Der Schlägersatz wird besonders für Golfanfänger und für Spieler bis zu einem mittleren Handicap empfohlen. Mit 269 Euro für den Driver, und je 199 Euro für jedes Fairwayholz und 179 Euro für die Hybride ist der Schlägersatz nicht ein Schnäppchen. Dazu kommen dann noch 699 Euro für einen vernünftigen Eisensatz mit Graphikschäften. Für Damen wird der Eisensatz mit nur 5 Eisen zum Preis von 619 Euro angeboten.

Max von Cobra Golf
Die Max Eisen von Cobra im Test

Warum der Eisensatz für Anfänger und Spieler mit hohem Handicap auch mit Stahlschäften (599 Euro) angeboten wird, entzieht sich meinem Verständnis. Gerade Anfänger treffen am Anfang noch öfter den Boden anstatt des Balls. Bei nicht korrekt getroffenen Stahlschäften ist die Rückmeldung sehr schmerzhaft und schnell wird der Anfänger den Spaß am Golfspiel verlieren. Vernünftige Händler bieten den Eisensatz mit den Stahlschäften gar nicht erst an.

Combosets für Anfänger

Cobra Golf bietet einen Combo Satz für Damen und Herren mit 6 Eisen und 2 Hölzern mit Graphikschäften zum Preis von 849 an, zum selben Preis einen reinen Damensatz mit 5 Eisen und 3 Hybriden.

Aufbau der Schlägerserie Max

Max Eisen 7 mit der Half Hollow Rückseite
Max Eisen 7 mit der Half Hollow Rückseite

Über die technischen Spezifikationen der Schläger gibt es eine Pressemitteilung, die mit den Fachwörtern nur so um sich wirft. Abgesehen vom Progressive-Design wurden die Schläger bei jedem einzelnen Eisen optimiert. Die Eisen 5 bis 8 sind sogenannte half hollow Eisen, auf der Rückseite wurde das Material bis auf das Minimum reduziert. Die kurzen Eisen 9 bis zu den Wedges (SW und PW) haben eine kompakte und geschwungener Sohle, damit der Schläger durch das Gras bei kurzen Annäherungsschlägen geschmeidig über die Bodengegebenheiten – sei es Fairway, Rough oder Sand – gleitet.

Der COBRA® MAX Driver ist der längste, am leichtesten zu spielende Driver von Cobra, dessen Aufbau hilft, ohne Anstrengung einen hohen Abflugwinkel und einen geraden Ballflug zu erzeugen
Der Cobra Max Driver hat eine flache Schlagfläche, ein Offset-Hosel und eine Draw-Gewichtsverteilung – dies soll für einen maximalen Abflugwinkel, mehr Länge und eine Flugkurve mit Draw-Tendenz sorgen. Der große Kopf des Drivers nutzt den größeren Sweetspot bei nicht mittig getroffenen Schlägen.

Max-Eisen von Cobra im Test
Max-Eisen von Cobra im Test

Vor allem die Eisen spielen sich sehr schön. Ihr Kopfgewicht vermittelt Vertrauen und es lässt sich ein lange Schlagweite mit den Eisen erreichen. Die kurzen Eisen vermitteln ein gutes Gefühl, das Grün kontrolliert anzuspielen. Die Hybriden als Ersatz für die langen Eisen spielen sich einfach und leicht. Der Driver mit seinem großen Kopf und großen Sweetspot verzeiht auch nicht mittig getroffene Schläge und die Bälle bewegen sich trotzdem noch nach vorne.

Mein Fazit: Max von Cobra Golf

Ein optisch sehr ansprechender Schlägersatz, der durchaus sein Geld kostet. Die Frage stellt sich, ob Anfänger nicht mit einem günstigeren Komplett-Schlägersatz besser bedient sind. Denn sobald man besser spielt und längere Schlaglängen erwartet,  kommt man sehr schnell an das Ende der Schläger. Bei ehrgeizigen und sportlichen Spielern kann dann bereits nach einer Saison ein neuer Schlägersatz erforderlich sein.

Für Spieler mit einem Handicap von bis zu -28 machen die Schläger durchaus Sinn, wenn sie einen einfach zu spielenden Schlägersatz suchen und mit ihrer bisherigen Spielstärke zufrieden sind.

Für die Bewertung wurden folgende Punkte beurteilt:

Spielkomfort: Wie leicht lassen sich die Schläger spielen?
Fehlerverzeihbarkeit: Wie reagieren die Schläger auf nicht mittig getroffene Bälle?
Preis-/Leistungsverhältnis: Wie teuer sind die Schläger im Vergleich zu ähnlichen Angeboten?
Optische Eindruck: Wie ansprechend ist die optische Gestaltung der Schläger?