Neues LPGA-Turnier: BMW LADIES CHAMPIONSHIP

Neu im Kalender der Ladies Professional Golf Association (LPGA) Tour ist die BMW Ladies Championship. Im südkoreanischen Busan werden die weltbesten Golferinnen vom 24. bis 27. Oktober 2019 um zwei Millionen US-Dollar Preisgeld spielen.

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Die BMW Ladies Championship ist exzellent besetzt und ein Highlight im internationalen BMW Golfsport Kalender. Das neue Turnier wird das Damengolf im Profibereich bereichern und den weiblichen Amateurinnen in golfbegeisterten Südkorea Ansporn sein.

BMW veranstaltet das einzige Profi-Golfturnier der LPGA in Korea

Bei der Premiere der BMW Ladies Championship in Busan (Südkorea) werden 84 Proetten abschlagen dürfen: die 50 besten Spielerinnen der LPGA-Geldrangliste sowie 30 Spielerinnen von der LPGA of Korea Tour (KLPGA), dazu kommen vier Einladungen. Auf die Siegerin (72 Loch Zählspiel) wartet ein Preisgeld von 300.000 US-Dollar. Gespielt wird im LPGA International Busan, einer Anlage, die zuvor als Asiad Country Club bekannt war. Der Championship Course wird derzeit umgebaut und zur BMW Ladies Championship bespielbar sein.

„Die BMW Ladies Championship ist das einzige Frauen-Golfturnier unter den vielen BMW Events rund um den Globus“, sagt Dr. Wolfgang Hacker, Head of Brand Management of BMW Korea. „Zudem ist sie das erste BMW Turnier auf der LPGA in Korea. Wir werden daher mit großer Leidenschaft daran arbeiten, es zu einem der besten Frauen-Golfevents der Welt zu machen.“

„Wir sind begeistert über die Partnerschaft mit BMW und freuen uns darauf, die LPGA nach Busan zu bringen“, sagt LPGA Commissioner Mike Whan. „Dieses Turnier hat alles, was ein Weltklasse-Event braucht – eine großartige Marke als Partner, eine großartige Stadt, einen großartigen Golfplatz und die besten Golferinnen des Planeten. Es wird fantastisch werden!“

Die BMW Ladies Championship ist das vierte Turnier, mit dem bayerische Autobauer sein Engagement im Profigolf manifestiert: Neben der BMW Championship, der BMW PGA Championship gehört das Topturnier in Deutschland, die BMW International Open dazu.

Mehr über das Turnier: http://www.bmwladieschampionship.co.kr
Quelle: BMW Golfsport, redegiert von C. Bruckner

Sieg für Brooke Henderson in Kanada

Nach 45 Jahren hat mit Brooke Henderson  bei der CP Women’s Open eine Kanadierin gesiegt. Zuletzt gelang dies Jocelyne Bourassa im Jahr 1973.

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Im August 2016 gewann die sympatische Spielerin die KPMG Women’s PGA Championship im Sahalee Country Club in der Nähe von Seattle. Sie setzte sich im Stechen gegen Lydia Ko mit einem Birdie am ersten Extraloch durch. Henderson zog mit ihren Finalrunde mit 65 Schlägen mit Ko gleich und zwang die Asiatin damit in das Stechen. Sie war die jüngste Spielerin,  die die KPMG Women’s PGA Championship gewann und die Zweijüngste, die ein Major gewann. Embed from Getty Images

Schon ihre Profikarriere begann sie im April 2015 mit einer 65er-Runde:  Bei der LPGA Tour’s Swinging Skirts LPGA Classic im Lake Merced Golf Club südlich von San Francisco.  Auf der zweiten Runde benötigte sie  65  Schläge (7 unter) und brach damit den Rekord von Stacy Lewis aus 2014. Sie wurde Dritte nach Morgan Pressel und Siegerin Lydia Ko. Immer an ihrer Seite und ihrem Bag ist ihre Schwester Brittany. Sie gab ihre eigene Golfkarriere als Pro auf, um  ihre Schwester als Caddie auf der Tour begleiten zu können. Embed from Getty Images Embed from Getty Images

Geburtstags-Sieg für Minjee Lee

Die australische Topspielerin Minjee Lee hat ihren 22. Geburtstag würdig gefeiert. Bei der LPGA Volvik Championship konnte sie einen 1-Schlag-Vorsprung ins Ziel retten. Damit rückte Lee um sieben Plätze in den Rolex World Rankings nach vorne. „Bisher habe ich das ganze Jahr recht gut und stabil gespielt,“ erzählte die 22-Jährige nach dem letzten Putt. Zweite wurde die Koreanerin In-Kyung Kim.

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Caro Masson, die mit einer 66-Runde prächtig startete, kam auf den folgenden Runde mit 75, 76 und 73 Schlägen übers Mittelmaß nicht hinaus und wurde geteilte 68. Die weiteren deutschen Mädchen im Feld, Leticia Ras-Anderica und Sophia Popov, schafften den Cut nicht.

 

Foto: Ecco Golf

Majors der Damen

#Evian Championship

#Evian Championship
Lydia Ko, die bisher jüngste Gewinnerin eines Majors: Sieg 2015 bei der  Evian Championship © Trish Jones

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Seit 2013 werden jährlich fünf Major im Damengolf ausgetragen:

Ana Inspiration

Das erste Major der Saison wird seit 1983 ausgetragen und findet alljährlich im Mission Hills Country Club in Rancho Mirage, südöstlich von Palm Springs in Kalifornien statt.

Siegerin 2017: So Leon Ryu
Siegerin 2016: Lydia Ko
Siegerin 2015: Brittany Lincicome
Siegerin 2014: Lexi Thompson
Siegerin 2013: Inbee Park
Siegerin 2012: Sun Young Yoo
Siegerin 2011: Stacy Lewis

 

KPMG Womens PGA Championship

Seit 1955 wird das zweite Major auf verschiedenen Plätzen in den USA gespielt.

 

Siegerin 2017: Danielle Kang
Siegerin 2016: Brooke Henderson
Siegerin 2015: Inbee Park
Siegerin 2014: Inbee Park
Siegerin 2013: Inbee Park
Siegerin 2012: Shanshan Feng
Siegerin 2011: Yani Tseng

U.S. Women’s Open

Die U.S. Women’s Open findet auf verschiedenen Golfplätzen quer durch die USA statt. Sie wird abwechselnd von der USGA und der LPGA veranstaltet.
Seit 1950 wird das dritte Major des Jahres ausgetragen und hat ein gemeinsam mit der Evian Championship das höchste Preisgeld.

Siegerin 2017: SUNG HYUN PARK
Siegerin 2016: Brittany Lang
Siegerin 2015: In Gee Chun
Siegerin 2014: Michelle Wie
Siegerin 2013: Inbee Park
Siegerin 2012: Na Leon Choi
Siegerin 2011: So Leon Ryu

Ricoh Women’s British Open

Das vierte Major im Jahr wird seit 2001 auf verschiedenen Plätzen in Großbritannien ausgetragen. Von 1979 bis 2000 hieß das Turnier Maurier Classic.

Siegerin 2017: IN-KYUNG KIM
Siegerin 2016: Arita Jutanugarn
Siegerin 2015: Inbee Park
Siegerin 2014: Mo Martin
Siegerin 2013: Stacy Lewis
Siegerin 2012: Jiyai Shin
Siegerin 2011: Yani Tseng


Evian Championship

Das fünfte und letze Major findet im Evian Masters Golf Club in Évian-Les-Bains in Frankreich statt. Es wird seit 2013 ausgetragen und damit erhöhte sich die Anzahl der Majors von vier auf fünf.

Siegerin 2017: Anna Nordqvist
Siegerin 2016: In Gee Chun
Siegerin 2015: Lydia Ko
Siegerin 2014:Hyo Joo Kim
Siegerin 2013: Suzanne Pettersen

2018 finden die Majors wie folgt statt:

ANA Inspiration im Mission Hills Country Club in Rancho Mirage, Kalifornien/USA:  29. März bis 1. April 2018

U.S. Women’s Open Conducted by the USGA in Shoal Creek, Alabama:  31.Mai bis 3. Juni 2018

KPMG Women’s PGA Championship  in Olympia Fields, Illinois/USA:  28. Juni bis 1. Juli 2018

Ricoh Women’s British Open in Lancashire, England: 2. bis 5. August 2018

The Evian Championship im Evian Resort Golf Club, Evian les Bains, Frankreich: 13. bis 16. September 2018

 

2017 fanden die Majors wie folgt statt:

ANA Inspiration im Mission Hills Country Club in Rancho Mirage, Kalifornien/USA:  30. März bis 2. April 2017

KPMG Women’s PGA Championship  in Olympia Fields, Illinois/USA:  29. Juni bis 2. Juli 2017

US Women’s Open in Bedingter, New Jersey/USA: 13. bis 16. Juli 2017

Ricoh Women’s British Open in Fife, Schottland: 3. bis 6. August 2017

The Evian Championship im Evian Resort Golf Club, Evian les Bains, Frankreich: 14. bis 17. September 2017

 

 

Wochenrückblick Kia Classic: Masson In den Top 20

Caro Masson

Kia Classic 2018:

Bei der diesjährigen Kia Classic (22.-25. März)  hat die Siegerin von 2011 keinen guten Start erwischt. Sandra Gal musste eine Runde mit 73 Schlägen (+1) verkraften und ist vom Cut bedroht, wenn keine Besserung eintritt. Caro Masson hat die beiden ersten Runden mit jeweils 70 Schlägen (4 unter) beendet und liegt im vorderen Feld der Spielerinnen. Ihr stehen noch alle Chancen offen.

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Highlights der ersten Runde von Lexi Thompson

Kia Classic 2017:

Bei der Kia Classic in Carlsbad, Kalifornien konnte Caro Masson den geteilten 18. Platz belegen. Mit stabilen Runden von 69, 71, 70 und 70 Schlägen kam sie auf 280 Schläge in den hochkarätig besetzten Turnier.

Sandra Gal scheitert am Cut bei der Kia Classic

Sandra Gal, die das Turnier 2011 gewonnen hat, ging mit hohen Erwartungen an den Start, scheiterte dann aber am Cut. Verständlich, dass ihre Enttäuschung groß ist. Gewonnen hat das Turnier die Koreanerin Miriam Lee, die seit 2014 auf der Tour spielt und in diesem Jahr schon bei der Ana Inspiration einen geteilten 14. Platz belegt hat.

Die mit dem Luchs tanzt

Laura Davies

Bei Damen spricht man nicht über das Alter. Dennoch: Dame Laura Davis zählt inzwischen zu den Seniorinnen der Branche. Mit 54 Jahren hat sie nochmals der Ehrgeiz gepackt und will mit einem neuen Schlägervertrag die jungen Mädels aufmischen. Der Schlägerhersteller Lynx, inzwischen ein britisches Familienunternehmen, rüstet die Longhitterin ab sofort aus. Die viermalige Major-Siegerin wird mit ihrem neue nMaterial überwiegend auf der US-LPGA-Tour starten und dort versuchen, ganz vorn mitzumischen.

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Stacy Lewis gewinnt die 2017 Cambia Portland Classic

2017 Cambia Portland Classic

Olympia-Teilnehmerin Stacy Lewis hat die 2017 Cambia Portland Classic gewonnen. Erst vor kurzem trat Stacy Lewis beim Solheim Cup 2017 in Des Moines für das Team USA an.

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Erster Sieg nach drei Jahren

Nach dreijähriger Durststrecke konnte die Texanerin das Turnier im Columbia Edgewater Country Club in Portland, Orgeon für sich entscheiden. Mit einer durchwachsenen Runde mit 70 Schlägen bekannt Lewis das Turnier, um am zweiten Tag mit einer 64er-Runde zu glänzen. Nur einen Schlag mehr benötigte sie auf der dritten Runde, bevor sie am Finaltag mit 69 Schlägen den Sieg nach Hause brachte. Mit 268 Schlägen (70/64/65/69) blieb sie einen Schlag von der Koreanerin In GeeChun (66(68/69/66), die 19 unter spielte.

Deutlich weiter abgeschlagen folgten auf Rang 3 mit 14 unter die Amerikanerin Brittany Altomare (69/70/66/69) und die Thailänderin Moriya Jutanugarn (67/69/66/72).

Sandra Gal beendete das Turnier mit 286 Schlägen auf dem geteilten 55. Platz.

Lewis stiftet gesamtes Preisgeld für Texas

Stacy Lewis stammt aus Houston, das im August von schweren Überschwemmungen betroffen wurde. “Zwar sei ihre Familie von den Überflutungen nicht betroffen, aber nicht jeder habe so viel Glück gehabt” meinte die Sieger und stifte die gesamte Gewinnsumme in Höhe von 195.000 US-Dollar dem Hilfsfond für Houston.

 

 

 

Ricoh Women’s British Open: Masson aufT3 und Fahrkarte nach Des Moines gelöst

Bei der Ricoh Women’s British Open, die vom 3. bis 6 August im schottischen Kingsbarns statt fand, traten mit sechs Spielerinnen des Golf Team Germany (GTG) so viele Deutsche wie nie zuvor bei einem Majorturnier der Damen an.

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update 6. August 2017: Caro Masson lief am Finaltag zu Höchstform auf. Hatte sie schon den dritten Turniertag mit einer 67er-Runde beendet, wiederholte sie dies am Finaltag nochmals. Damit war ihre Bennennung als einer der vier Wildcards für den Solheim Cup 2017 sicher. Mit sechs Birdies und nur einem Bogey bei einer ansonsten fehlerfreien Runde teilt sie sich den dritten Platz mit Michelle Wie (USA) und Georgina Hull (ENG), die sie beide beim Solheim Cup wiedersehen wird.

Für Sandra Gal war das Turnier schon früh gelaufen. Mit Runden von 72, 70, 70 und schließlich 74 konnte sie keinen Anschluss an die Spitze finden. Ihre Vorsprung am Finaltag hielt die Koreanerin  IN-KYUNG KIM mit zwei Schlägen, auch die phänomenale aufspielende Jodi Ewart Shadoff konnte mit acht unter nicht die Führende einholen.

update 5.August 2017: Doch für Olivia Cowan (Steinwenden), Isabell Gabsa (Tübingen), Karolin Lampert (Sandhausen),  und Leticia Ras-Andérica (Andorra) war das Turnier nach zwei Tagen vorbei, sie scheiterten am Cut.

Nur Sandra Gal (Düsseldorf) und Caroline Masson (Gladbeck) konnten sich in der internationalen Konkurrenz durchsetzen. Caro Masson startet am Finaltag mit 208 Schlägen (69/72/67) und 9 Schlägen unter. Fast uneinholbar führt die junge Koreanerin IN-KYUNG KIM. Sandra Gal liegt nach drei Runden auf dem geteilten 47. Platz mit 212 Schlägen (72/70/70).

Caroline Masson of Germany during the third round

 

02. August 2017:  Während sich Masson über ihre Position in der Weltrangliste (64) qualifiziert hat, sind Gal (12), Ras-Andérica (17), Cowan (20) und Lampert (32) aufgrund ihrer Platzierung auf der Ladies European Tour im Feld. “Es ist schon bemerkenswert, dass sich so viele Spielerinnen über die europäische Rangliste für die British Open qualifizieren konnten. Das zeigt, wie stark wir bei den Damen in der Breite aufgestellt sind”, zeigt sich Bundestrainer Stephan Morales zufrieden mit der aktuellen Situation im Profibereich.

Isabell Gabsa qualifizierte sich in St. Andrews für die Ricoh Women’s British Open

Zusätzlich spielte sich Gabsa über die Qualifikation ins Feld. Beim finalen Qualifikationsturnier auf dem Castle Course im traditionsreichen St. Andrews spielte die 22-Jährige eine 70er Runde (-2) und wurde geteilte Zwölfte. Im anschließenden Stechen mit 13 Kontrahentinnen erkämpfte sich die GTG-Spielerin einen der elf verbliebenen Startplätze für das auf dem Kingsbarns Golf Links ausgetragene Major.

Karolin Lampert © Tristan Jones

Für Gabsa, Lampert und Ras-Andérica ist die Teilnahme bei der Women’s British Open der erste Start bei einem Major. “Das ist natürlich ein Turnier, bei dem die besten Spielerinnen der Welt dabei sind und das wird für die Neulinge eine besondere und wertvolle Erfahrung”, legt Morales für die jungen Spielerinnen den Fokus auf den Lerneffekt.

Sandra Gal © Tristan Jones

Gal freut sich auf ihren 43. Teilnahme an einem Major

Deutlich erfahrener sind hingegen Gal und Masson. “Ich freue mich auf diese Woche ganz besonders, weil ich schon so viel Schönes über Kingsbarns gehört habe. Ich liebe Links Golf, auch wenn die Wetterbedingungen sehr anspruchsvoll sein können”, schaut Gal positiv auf ihren 43. Majorstart, obwohl nach einem zweiten Platz zu Saisonbeginn in Australien die absoluten Top-Ergebnisse zuletzt ausgeblieben sind: “Mein Spiel ist momentan sehr solide und ich genieße die Herausforderung. Ich muss nur etwas Geduld haben, bis auch die entsprechenden Ergebnisse zu mir kommen.”

Sandra Gal wird beim Abschlag beobachtet von (v.l.n.r.) Caroline Masson, Isabell Gabsa, Karolin Lampert, Damen-Bundestrainer Stephan Morales und Athletik-Bundestrainer Christian Marysko. (Foto: DGV)

Die Women’s British Open – das Pendant zur The Open

Die Women’s British Open wurden 1976 als Pendant zur Open Championship der Männer eingeführt. 2001 erhielt das Turnier Majorstatus. Titelverteidigerin ist die Weltranglistendritte Ariya Jutanugarn aus Thailand.

Golf Team Germany

Das erst seit 2013 bestehende Golf Team Germany umfasst die besten Golfspieler Deutschlands. Als Teil der Vision Gold, das Leitbild und Leistungssportprogramm des DGV bis 2020, kämpfen Amateure und Tourspieler erstmals gemeinsam für ein Ziel: Sie wollen eine Medaille bei den Olympischen Spielen gewinnen. Das Golf Team Germany setzt sich aus dem Elite Team, dem National Team und dem Junior Team zusammen und wird von der PGA of Germany unterstützt. Jeweils zwei Damen und zwei Herren werden vom DGV dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Nominierung für die Olympischen Spiele vorgeschlagen. Das Elite Team Germany umfasst Spieler mit einer kurzfristigen Olympiaperspektive. Das National Team Germany stellt Amateure bis maximal 23 Jahre mit aktueller EM- und WM-Perspektive sowie Tourspieler mit mittelfristiger Perspektive auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen. Für das Junior Team werden Amateure bis 18 Jahre nominiert, die eine langfristige Olympiaperspektive und eine kurz- bis mittelfristige EM- und WM-Perspektive besitzen.

Quelle: DGV

ISPS Handa Ladies European Masters für 2017 abgesagt

Caro Masson

Es war ein einmaliges Erlebnis, das Das ISPS Handa Ladies European Masters. War das Turnier noch bis zum 30. Juni 2017 geplant, erfolgte jetzt die kommentarlose Absage.

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Wie ausgesprochen schade, erneut ein Damenturnier das abgesagt wird. Schon unsere Nachbarn in Österreich und der Schweiz haben kein Turnier der Ladies European Tour mehr im Turnierkalender.

Stattdessen müssen uns fünf Spielerinnen auf der Tour um die halbe Welt nach Australien, Neuseeland und China reisen, um dort in Turnieren anzutreten.

Caro Masson bei der ISPS Handa Ladies European Masters 2015 in England
Caro Masson bei der ISPS Handa Ladies European Masters 2015 in England

Von 2012 bis 2015 fand die ISPS Handa Ladies European Masters im Buckinghamshire Golf Club in der Nähe von London statt. 2016 zog das Turnier in den Golfclub Hubbelrath nach Düsseldorf um .

Alle Bilder: © Trish Jones
Titelbild:

Sandra Gal am Finaltag der ISPS Handa Ladies European Masters 2016 in Düsseldorf

Lexi Thompson gewinnt die KINGSMILL CHAMPIONSHIP

Vom 18. bis 21. Mai fand in Williamsburg, Virginia die Kingsmill Championship statt. Sandra Gal und Caro Masson scheiterten beide am Cut, überlegene Siegerin ist Lexi Thompson.

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Mit vier beeindruckenden Runden, davon zwei 65er am Donnerstag und Freitag, dominierte COBRA PUMA Athletin Lexi Thompson die Kingsmill Championship Presented by JTBC von Beginn an und erzielte ihren achten Karrieresieg. Thompson, derzeit führend in der Kategorie ‚Greens in Regulation’ und zweite in ‚Driving Distance’, erspielte sich den Sieg voll ausgestattet mit COBRA Golfschlägern und PUMA Golf Textilien, Schuhen und Accessoires.

WILLIAMSBURG, VA – MAY 21: Lexi Thompson hits her tee shot on the third hole during the final round of the Kingsmill Championship presented by JTBC on the River Course at Kingsmill Resort on May 21, 2017 in Williamsburg, Virginia. (Photo by Hunter Martin/Getty Images)

„Ein weiterer großartiger Sieg für Lexi“, kommentiert Bob Philion, Präsident & CEO COBRA PUMA GOLF. „Sie ist eine dynamische und zielstrebige Golferin – spielt mit Selbstvertrauen und sehr viel Stil.“

Thompson vertraute einmal mehr auf ihre COBRA Golfschläger, darunter der KING F7+ Driver in ihrer Tasche. Der KING F7+ bietet drei verschiedenen Gewichtseinstellungen für eine optimale Justierung des Schwerpunkts und verfügt über eine Forged Ti-811 Schlagfläche, TeXtreme Karbonfaserkrone und MyFly8 Technologie. Darüber hinaus hat der Driver COBRA CONNECT Powered by Arccos, ein GPS basiertes Shot Tracking System mit einem im Griff eingesetzten ultraleichten Sensor. Mit diesem System kann der Golfer die Länge und Präzision seiner Drives erfassen, indem er COBRA CONNECT mit der Arccos Driver Smartphone App koppelt. So kann er nicht nur längere Drives schlagen, sondern auch seine Ergebnisse teilen und Performance Daten analysieren, um noch besseres Golf zu spielen.

In Lexi’s Tasche:

  • Driver: KING F7+ Black DRIVER 9° Gewicht vorne | Fujikura Pro 53x, tip 1” | 45”
  • Holz 3: KING LTD 3wd 13.5° Lexi Blue | Graphite Design GP 6s
  • Hybrid: FLY-Z 2/3 in Black 18° | Aldila Green NV 85 Stiff
  • Eisen: Cobra S2 Forged irons 3, 6-PW | Rifle Project X 5.0 Schäfte
  • Wedges: Tour Trusty Chrome | Dynamic Gold S200| 47°, 50°, 55°, 60°

Mehr unter:  www.cobragolf.com.

 

Für Frühjahr/Sommer 2017 präsentiert PUMA Golf eine der bisher leichtesten und modernsten Kollektionen für sowohl Damen als auch Herren. Mit neu durchdachten Basics, Materialien der nächsten Generation, raffinierten Details und einer ausgereiften Farbpalette wird eine breite Zielgruppe angesprochen. Mehr zu Lexi’s Look in dieser Woche hier: http://www.cobragolf.com/pumagolf/women/clothing

Linda Henriksson gewinnt im schweizerischen Gams

Starker und böiger Wind prägte die Finalrunde der VP Bank Ladies Open 2017 im GC Gams-Werdenberg. Keine der 52 Spielerinnen, die sich für die Schlussrunde qualifiziert hatten, absolvierten diese unter dem Platzstandard – einzig Linda Henriksson (Finnland) und Nina Pegova (Russland) gelangen Par-Runden. Diese beiden Spielerinnen mussten schliesslich in ein Play-Off um den Sieg. Die Finnin spielte das erste Extra-Loch, ein kurzes Par 5 (18), defensiv, hielt den Ball mit dem Drive auf dem Fairway und spielte den zweiten Schlag kurz aufs Grün. Ihre russische Kontrahentin nahm mehr Risiko, slicete den Ball mit dem zweiten Schlag in den rechten Grünbunker und liess in der Folge sowohl den Bunkerschlag wie auch den Putt deutlich zu kurz. Henriksson konnte mit dem zweiten Putt aus gut 3 Metern zum Birdie und damit zu ihrem ersten Sieg auf der LET Access Series einlochen.

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Linda Henriksson holt zwei Schläge Rückstand auf

Der erste Sieg auf einer Tour ist für jeden Sportler unvergesslich, doch die Art und Weise, wie Linda Henriksson ihren ersten Sieg auf der LET Access Series (LETAS) geholt hat, wird in die Geschichtsbücher der Tour eingehen. Bei extrem schwierigen Verhältnissen war die Finnin mit zwei Schlägen Rückstand auf die während zwei Tagen führende Meghan MacLaren (England) in die Schlussrunde gestartet und hatte ihren Score trotz böigem Wind beisammen halten können. Da MacLaren mit einem Triple-Bogey auf der 13 an Boden verlor, sah sich die Finnin nach einem Birdie am Schlussloch mit einer Par-Runde für den Tag und «vier unter» fürs Turnier als «leader in the clubhouse». Am Rand des 18. Grüns wartete sie auf die Rückkehr des letzten Flights und sah, wie MacLarens Birdie-Putt auslippte.

Linda Henriksson gewinnt im Play-Off gegen Nina Pegova die VP Bank Ladies Open

Siegerin Linda Henriksson ©Tobias Rudin

Strahlend liess sich Henriksson von ihren Kolleginnen eine prikelnde Mineralwasser-Dusche verpassen und schrieb unzählige Autogramme für eine Gruppe junger Mädchen, die über die ASG-Aktion «Golf4Girls» zum Turnier gekommen waren. Auf dem Weg ins Clubhaus konnte Henriksson ihren Triumph noch nicht akzeptieren. «Es ist noch unwirklich. Richtig glauben kann ich es erst, wenn das Resultat offiziell ist», sagte sie, wohl mit einer kleinen Vorahnung im Unterbewusstsein. Tatsächlich, statt direkt zur Siegerehrung ging’s für die 27-Jährige zurück auf Abschlag 18. Warum? Beim Übermitteln der Scores war ein Fehler passiert, nicht nur Henriksson sondern auch die Russin Nina Pegova hatte am Finaltag eine Par-Runde gespielt und wies damit einen Gesamtscore von 212 Schlägen auf. Im Stechen aber behielt die Finnin die Nerven und sicherte sich mit einer defensiven Strategie ihren ersten Siegercheck auf der LETAS. «Ich war in diesem Play-Off extrem nervös, meine Knie haben gezittert und der letzte Putt dauerte eine gefühlte Stunde», erklärte eine sichtlich erleichterte Premierensiegerin auf dem Weg zur Preisverteilung.

Der Sieg bringt Henriksson nicht nur 6400 Euro Preisgeld aufs Konto, sondern erleichtert ihre Saisonplanung massgeblich: «Nach einer schlechten Saison 2016 sah es bis jetzt danach aus, dass ich heuer öfters auf Wild Cards würde hoffen müssen, um überhaupt ins Turnier zu kommen. Als Saisonsiegerin 2017 bin ich jetzt für die LETAS-Events gesetzt.»

Rominger als Elfte beste Schweizerin

Carolin Rominger © Alexandru Mitrea

Erleichterung machte sich am Finaltag auch bei zwei Schweizer Proetten breit. Caroline Rominger bestätigte bei der VP Bank Ladies Open ihre gute Form und gewann zusätzlich Sicherheit und Selbstvertrauen. Bei schwierigen Verhältnissen spielte sie am Samstag eine 74er-Runde und schob sich als beste Schweizerin auf den elften Schlussrang vor. «Ich bin zufrieden mit meinem Spiel, das sehr konstant und gut ist. Vor allem in den Runden zwei und drei schlug ich auch den Driver sehr sicher und gerade», sagte die Bündnerin. In der zweiten Runde war sie von ihrem Coach Bruno Griss am Fairwayrand begleitet worden und hatte im Anschluss mit ihm an einzelnen Schlägen gefeilt.

Zufrieden und glücklich war am Samstag auch Turnierbotschafterin Melanie Mätzler, die sich nach einer 76er-Runde zum Auftakt deutlich gesteigert und auf Platz 14 vorgekämpft hat. «Durch meinen Trainingsrückstand ist mein Spiel im Moment nicht so, dass ich weiss, woran es liegt, wenn es nicht läuft. Das war am Donnerstag der Fall, da sind die Putts nicht reingegangen. Zum Glück war mein Coach Andrea Mantoan da, hat mich auf der Runde beobachtet und im Anschluss mit mir gearbeitet», erklärte Mätzler. In Runde zwei war ihr Spiel dann deutlich stabiler, in der Schlussrunde war sie mental so gut drauf, dass sie die extrem schwierigen Windbedingungen mit Humor nehmen konnte: «Die Bälle haben auf den Greens gezittert, so hat’s geblasen. Problematisch war es, wenn der Wind plötzlich inne hielt – mein dritter Schlag an Loch vier geriet in so einem Moment 20 Meter zu lang.»

Mit den böigen Winden deutlich mehr zu kämpfen hatten die Schweizer Amateurinnen: Elena Moosmann fiel mit einer 79er-Runde auf Rang 22 zurück, Chiara Tamburlini und Victoria Monod benötigten jeweils 80 Schläge und verloren ebenfalls einige Plätze.

Christine Wolf © ©Oliver-Lerch_GEPA-pictures

Die Luft draussen war am Schlusstag der VP Bank Ladies Open auch bei den letzten beiden im Turnier verblieben Österreicherinnen. Sowohl die Olympionikin Christine Wolf – im letzten Jahr in Gams Zweite – wie auch die Amateurin Emma Spitz (2016 Vierte) benötigten am Finaltag 78 Schläge und hatten mit dem Kampf um den Sieg nichts zu tun. Wolf mochte nach der Runde gar nicht gross nach Erklärungen suchen: «Der Wind hat bei den kurzen Putts irritiert. Schuld an meinem Spiel war er nicht. Auf den letzten sechs Löchern war bei mir schlicht die Luft draussen.»

Karolin Lampert ©Tobias-Rudin

Nach Hoffnung auf den Sieg fällt Karolin Lampert auf Platz 7 zurück

Karolin Lampert musste die Hoffnung auf einen Sieg in Gams am Samstag Morgen viel zu früh begraben. Mit einem Schlag Rückstand auf die Führende in die Schlussrunde gestartet, verlor Lampert auf den ersten vier Löchern bereits drei Schläge. Auch auf den Back Nine lief es der Deutschen nicht nach Wunsch, sie musste fünf weitere Schlagverluste hinnehmen. An der 18 spielte sie den zweiten Schlag zu aggressiv hinters Grün, der Ball landete inm hohen Rough. Lampert rettete sich von dort mirakulös und versenkte den Putt schliesslich zu ihrem einzigen Birdie an diesem Tag.

Beim einzigen professionellen Damengolfturnier der Schweiz wird jeweils auch die beste Amateurin ausgezeichnet. Diese Trophäe ging heuer an die Tschechin Sara Kouskova, die sich sehr freute: «Es ist das erste Mal, dass ich in einem professionellen Turnier als Amateurin an der Siegerehrung teilnehmen darf. Das fühlt sich sehr gut an.» Besser als der Wind, den sie am Finaltag als äusserst herausfordernd und stark empfunden hat. Die VP Bank Ladies Open nimmt Kouskova als wertvolle Erfahrung mit in ihre weitere Karriere, die im August einen weiteren Höhepunkt erleben soll: «Ich möchte mich fürs Europa-Team beim Junior Solheim Cup qualifizieren.»

Quelle: VP Bank Ladies Open

Lalla Meryem Cup: Lampert holt auf, Cowan hält gute Form

Lalla Meryem Cup

Lalla Meryem Cup
Karolin Lampert am ersten Tag beim Lalla Meryem Cup. © Trish Jones

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In Marokko schlagen die Damen beim Lalla Meryem Cup im Royal Golf Dar es Salam ab. Dieses Turnier ist eines der beliebtesten im jährlichen Tournierkalender.

Nach drei Runden führt die Norwegerin Suzann Pettersen (69/71/70) mit 210 Schlägen. Olivia Cowan (73/69/74) liegt  evenPar mit 216 Schlägen und Karolin Lampert (71/73/71)  Eins unter mit 215 Schlägen .

Zwei weitere Deutsche schaffen den Cut beim Lalla Meryem Cup

Leticia Ras-Anderica (77/69/75) liegt mit fünf Schlägen bei 221 Schlägen und Isi Gabsa (72/77/71) liegt mit vier über bei 220 Schläge.

Lotte Championship ohne deutsche Beteiligung

Gleichzeitig fand in Hawaii die Lotte Championship presented by Hershey (12.-15.April) statt. Sandra Gal ist allerdings mit zwei Schlägen über (72/74) bereits am Cut gescheitert. Das Turnier gewonnen hat die Amerikanerin Christie Kerr.


Alle Bilder: © Trish Jones