Porsche European Open

Das hochklassige Spielerfeld der Porsche European Open 2019, vom 05. bis 08.09.2019 auf den Green Eagle Golf Courses, nimmt mehr und mehr Gestalt an. Die European Tour als Veranstalter dieses prestigeträchtigen Turniers kann weitere, klangvolle Namen bekanntgeben.

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Sein Debut bei der Porsche European Open macht der US-Amerikaner Matt Kuchar. Erstmals wird in Green Eagle das langgezogene “Kuuuuuuch” über den Platz tönen, denn die Golffans können sich auf einen absoluten Publikumsliebling freuen: Matt Kuchar! Wo auch immer der 41-Jährige auftritt, ist ihm die Sympathie und Unterstützung der Zuschauer sicher. Aber er ist nicht nur einer der beliebtesten Spieler, sondern auch einer der erfolgreichsten. Vierzehn Turniere hat er im Laufe seiner Profikarriere bislang gewonnen, davon neun auf der US PGA Tour. Zwei dieser Erfolge feierte er bei den ersten drei Auftritten dieser Saison, in Mexico und auf Hawaii. Mit einem Preisgeld von mehr als sechs Millionen US-Dollar liegt Kuchar derzeit in der Rangliste des FedExCup auf Rang zwei. In der Weltrangliste ist er auf Platz 16 zu finden

Kuchar vervollständigt ein Quartett von Stars aus den USA, das bei den Porsche European Open an den Abschlag gehen wird. Zuvor hatten bereits Xander Schauffele, Patrick Reed und Paul Casey ihre Teilnahme in Green Eagle Golf Courses zugesagt. Damit werden bei diesem Turnier allein vier Spieler aus den Top 25 der Weltrangliste um 333.330 Euro Preisgeld für den Sieger spielen.

Porsche European Open
PEBBLE BEACH, CALIFORNIA – JUNE 16: Matt Kuchar of the United States waves on the sixth green during the final round of the 2019 U.S. Open at Pebble Beach Golf Links on June 16, 2019 in Pebble Beach, California. (Photo by Andrew Redington/Getty Images)

Der Sieg im FedExCup wäre der größte Erfolg in Kuchars Laufbahn und er könnte als Gewinner über den großen Teich reisen, denn das Finale in Atlanta findet zwei Wochen vor den Porsche European Open statt. Ob er einen Start-Ziel-Sieg feiern kann? Zuzutrauen ist es ihm in jedem Fall. “Ich hatte einen tollen Saisonstart und ich möchte diesen Schwung bis zum Ende der Saison nutzen”, fügte Kuchar hinzu. “Ich genieße es immer, wenn ich in Europa spiele und reise gerne um die Welt, um Golf zu spielen. Ich freue mich sehr auf Hamburg.“

Dazu trägt auch bei, dass Kuchar in Hamburg noch etwas gut zu machen hat: Sein letzter Auftritt in der Hansestadt liegt zwar schon zwölf Jahre zurück, aber damals verpasste er bei den Deutsche Bank Players Championship den Cut. Dementsprechend will er in Green Eagle sein ganzes Können zeigen und das Publikum begeistern. “Ich freue mich sehr darauf, mein Debüt bei den Porsche European Open zu geben”, sagte Kuchar. “Ich habe viel Gutes über das Turnier gehört.”

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HAMILTON, ONTARIO – JUNE 08: Matt Kuchar of the United States plays his shot from the seventh tee during the third round of the RBC Canadian Open at Hamilton Golf and Country Club on June 08, 2019 in Hamilton, Canada. (Photo by Mark Blinch/Getty Images)

Aber Kuchar ist auch ein hervorragender Teamplayer, was er bei seinen vier Einsätzen im Ryder Cup für das Team USA unter Beweis gestellt hat. So auch 2016 beim Sieg der USA über Europa als er zwei Punkte zum Erfolg beigetragen hat.

Aus Wien wird in diesem Jahr Bernd Wiesberger nach Hamburg reisen. Er ist das Gesicht des Golfsports in Österreich und spielt in dieser Saison sehr erfolgreich. Nach zwei Siegen bei der Made in Denmark presented by FREJA und der Aberdeen Standard Investments Scottish Open rangiert er auf Rang zwei im Race to Dubai. Der 33-jährige hat die beiden ersten Austragungen der Porsche European Open bestritten, kommt aber zum ersten Mal nach Green Eagle: „Ich habe den Porsche Nord Course vor fast zehn Jahren im Rahmen der Challenge Tour gespielt und freue mich deshalb sehr darauf, zum ersten Mal ein Event der European Tour in Green Eagle zu bestreiten. Hamburg ist eine tolle Stadt und ich hoffe natürlich auch, dass viele Fans uns unterstützen“, sagt Wiesberger. 

Porsche European Open
PORTRUSH, NORTHERN IRELAND – JULY 18: Bernd Wiesberger of Austria tees offduring the first round of the 148th Open Championship held on the Dunluce Links at Royal Portrush Golf Club on July 18, 2019 in Portrush, United Kingdom. (Photo by Francois Nel/Getty Images)

Ein spielstarkes dänisches Duo will ebenfalls ein Wort bei der Vergabe des Siegerschecks mitreden. Lucas Bjerregaard spielte sich beim WGC Match Play mit Rang vier in den Vordergrund, nachdem er in der Saison 2018 die hoch dotierte Alfred Dunhill Links Championship gewinnen konnte. Er spielt in Green Eagle seine fünfte Porsche European Open und erreichte 2015 mit Rang fünf sein bislang bestes Ergebnis. Thomas Björn gewann mit dem Team Europa als Kapitän in überlegener Manier den Ryder Cup 2018 gegen die USA. Es war der bisher größte Erfolg seiner Karriere. In diesem Jahr will Björn wieder sein eigenes Spiel forcieren und hat mit Rang acht bei der Estrella Damm N.A. Andalucía Masters hosted by the Sergio Garcia Foundation bereits ein Top Ten-Ergebnis zu verzeichnen. 

Porsche European Open
PORTRUSH, NORTHERN IRELAND – JULY 20: Lucas Bjerregaard of Denmark plays a shot on the third hole during the third round of the 148th Open Championship held on the Dunluce Links at Royal Portrush Golf Club on July 20, 2019 in Portrush, United Kingdom. (Photo by Kevin C. Cox/Getty Images)

Der Spanier Jorge Campillo hat ebenso Siegchancen bei den Porsche European Open 2019 wie Thomas Pieters aus Belgien. Campillo reist mit der Empfehlung eines Sieges bei der Trophée Hassan II und zwei zweiten Plätzen bei den Commercial Bank Qatar Masters und den Oman Open nach Norddeutschland. Im Race to Dubai belegt er momentan Rang zehn. Pieters war 2016 Mitglied des Ryder Cup Teams Europa, trug bei seiner Premiere vier Punkte zum Sieg bei und war damit bester Rookie aller Zeiten. Zu den Porsche European Open kommt der Belgier zum zweiten Mal nach 2016.

All die genannten Akteure wollen den vier Stars Xander Schauffele, Patrick Reed, Paul Casey und Matt Kuchar den Kampf um den Sieg so schwer wie möglich machen!  

Eintrittskarten für das Turnier sind im Vorverkauf ab einem Preis von 25 Euro für einen Tag bis zu 100 Euro für alle vier Tage erhältlich unter: 

Weitere Informationen unter:
www.porscheeuropeanopen.com/

BMW International Open: Kaymer unter Druck – Pavan gewinnt

  • Andrea Pavan (-15) gewinnt die 31. BMW International Open nach einem extrem spannenden Finalsonntag am zweiten Extra-Loch.
  • Pavan: „Es ist unglaublich, dieser Sieg fühlt sich fast unwirklich an“. 
  • Kaymer (-10, T16) verpasst den zweiten Sieg bei Deutschlands Traditionsturnier trotz starker Leistung.
  • Insgesamt 61.000 Besucher erleben ereignisreiche Turnierwoche
  • BMW M8 Hole-in-One Award geht an Gaganjeet Bhullar (IND).

Andrea Pavan (273 Schläge, -15) heißt der Sieger der 31. BMW International Open. Der Italiener hatte an einem extrem umkämpften Finalsonntag im GC München Eichenried die besten Nerven und sicherte sich den Titel beim renommiertesten deutschen Golfturnier im achten Stechen der Turniergeschichte. Mit einem Birdie am zweiten Extra-Loch verwies er Fitzpatrick aus England auf den zweiten Platz. Martin Kaymer, der nach zwei Tagen in Führung gelegen hatte, kam auf den geteilten 16. Rang und verpasste den zweiten Sieg bei der BMW International Open nach 2008.

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Für Pavan ist es erst der zweite Sieg auf der European Tour, für den er 333.330 Euro Preisgeld erhielt. Zuvor hatte die Nummer 133 der Weltrangliste bei der Czech Masters 2018 triumphiert. Der 30-Jährige ist der erste BMW International Open Sieger aus Italien. Am Sonntag gelang ihm nach Thorbjørn Olesen (DEN) und Bernd Wiesberger (AUT, beide -7) mit 6 unter Par die beste Finalrunde. Nachdem er und Fitzpatrick das erste Extraloch mit Par geteilt hatten, gelang Pavan im zweiten Durchgang ein herausragender Annährungsschlag an die Fahne, sodass der Birdie-Putt nur noch Formsache war.

„Es ist unglaublich, dieser Sieg fühlt sich fast unwirklich an“, sagte der strahlende Pavan. „Ich habe heute zusammen mit Filippo Bergamaschi, einem Freund von mir aus Italien, gespielt, das hat geholfen. Es ist so schwer, ein Turnier zu gewinnen. Ich fühle mich gesegnet, dass ich hier mit dem Pokal stehen kann. Mein Caddie Cristian Alejandro Molina ist ein großartiger Typ. Dieser Sieg gehört ihm mindestens genauso sehr wie mir.“

Bis weit in die Finalrunde hinein war die Entscheidung über den Sieger der BMW International Open offen. Wie umkämpft der Sonntag war, zeigt ein Blick auf das Leaderboard: Bei 13 unter Par teilten sich in Titelverteidiger Matt Wallace (ENG), Rafa Cabrera Bello (ESP), Edoardo Molinari (ITA), Jordan Smith (ENG), Matthias Schwab (AUT), Alvaro Quiros (ESP) und Christiaan Bezuidenhout (RSA) gleich sieben Spieler den dritten Platz.

Kaymer, der erste und bisher einzige deutsche BMW International Open Sieger hatte das Leaderboard am Freitag nach Runden von 67 und 66 Schlägen angeführt. Am Wochenende blieb sein Putter allerdings kalt, sodass er insgesamt 1 über Par spielte. Das Fazit des 34-Jährigen fiel trotzdem positiv aus: „Der Killer für mich waren an diesem Wochenende die Spielbahnen sechs und elf. Da habe ich vier über Par gespielt. Mit den Abschlägen, die ich hatte, könnte man auch vier unter Par spielen – und hat das Turnier gewonnen. Aber ich konzentriere mich auf das Positive: Ich hatte in vielerlei Hinsicht wirklich eine Super-Woche, 68 Löcher habe ich sehr gut gespielt.“

Neben Kaymer hatten die Deutschen Max Kieffer (-5, T37), Dominic Foos, Max Schmitt (beide -1, T53) und Marcel Schneider (Even Par, T60) den Cut überstanden.

In der zweiten Runde hatte Gaganjeet Bhullar aus Indien ein Ass an der 17. Spielbahn (Par 3, 179 Meter) geschlagen und damit das BMW M8 Competition Coupé im Wert von 193.880 Euro gewonnen.

Golfsport wird die dritte Runde auch „Moving Day“ genannt, weil es darum geht, sich auf dem Leaderboard nach oben zu arbeiten, um am Sonntag eine Siegchance zu haben.

Während dies insbesondere den Engländern Jordan Smith (-13) und Matt Fitzpatrick (-12, T2) sowie Matthias Schwab (AUT, -12, T2) besonders gut gelang, ging es für Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer in die andere Richtung.

Der Zuschauermagnet Martin Kaymer

Kaymer fiel nach einer 75er-Runde, in der ihm sein erstes und einziges Birdie erst an der 16. Spielbahn gelingen wollte, auf den elften Platz zurück. Fünf Schläge Rückstand sind im Golfsport in einer Finalrunde nicht unaufholbar. Dazu muss der zweimalige Major-Sieger am Sonntag aber wieder so gut putten, wie in den ersten beiden Runden.

Nicht zufrieden mit seiner Leistung am dritten Tag: Martin Kaymer

„Ich habe ähnlich gespielt wie an den ersten beiden Tagen, aber die Putts sind einfach nicht reingegangen. Solche Tage gibt es im Golf, da muss man ruhig bleiben und versuchen, sich nicht aus dem Turnier rauszuschießen“, sagte der 34-Jährige. „Ich bin nur fünf Schläge hinten, das ist jetzt kein kompletter Albtraum. Wenn ich morgen einen ähnlichen Tag habe wie in den ersten beiden Runden, dann kann man die da vorne vielleicht noch ein bisschen nervös machen.“

Weiterhin von den Fans umringt: Martin Kaymer

Was an einem einzigen Tag alles möglich ist, demonstrierten am Samstag Smith (-6 für die Runde), Fitzpatrick und Schwab (-7) eindrucksvoll. Bei etwas mehr Wind als an den Vortagen, aber durch den Regen weicheren und damit einfacheren Grüns, notierte das Trio Birdies in Serie und setzte sich an die Spitze des Feldes.

Jordan Smith übernimmt die Führung am dritten Tag.

„Ich habe in dieser Woche sehr gut abgeschlagen und kaum Fairways verfehlt – das ist der Schlüssel, wenn die Grüns so hart sind wie in den ersten beiden Runden. Heute waren die Grüns sehr weich, so dass man sie dann auch angreifen konnte“, sagte Smith. „Ich hatte heute mein Spiel voll unter Kontrolle und fühle mich sehr wohl in Deutschland.“

Titelverteidiger Matt Wallace (ENG, -11, T4) und Lee Westwood (ENG, -10, T6), der BMW International Open Sieger von 2003, dürfen sich wie Kaymer noch Chancen auf den zweiten Titel bei Deutschlands Traditionsturnier ausrechnen.

Max Schmitt am dritten Tag

Die weiteren Deutschen, die den Cut überstanden hatten, konnten am Samstag mit Ausnahme von BMW Friend of the Brand Max Kieffer (-6), der sich auf den geteilten 19. Platz verbesserte, keinen Boden gut machen. Max Schmitt (-5, T24), Dominic Foos (-2, T46) und Marcel Schneider (Even Par, T60) werden wie Kaymer auf einen besseren Sonntag hoffen.

BMW International Open: Neues und Wissenswertes

Vom 19. bis 23. Juni 2019 findet in München im Golfclub München Eichenried die 31. BMW International Open statt. Wenn die Stars der European Tour abschlagen, dann finden sie nicht nur beste Bedingungen vor, sondern auch einen runderneuerten Championship Course.

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Herzstück der Renovierung sind die 18 Grüns, die alle neue Oberflächen und einen Unterbau mit neuen Drainagen haben. Auch das Putting Green wurde vergrößert von 800 auf 1.350 Quadratmeter mit vielen neuen Wellen und Breaks. Insgesamt wurde der Platz auch verlängert, von 6.614 Meter auf 6.660 Meter. Die Veränderungen im Einzelnen

Spielbahn 3: Verlängert von 409 auf 441 Meter, neues Tee, neue Zuschauerhügel hinter dem Grün.
Spielbahn 5: Neuer Zuschauerhügel hinter dem Grün.
Spielbahn 6: Neuer Fairwaybunker in der Drivelandezone.
Spielbahn 7: Neuer Zuschauerhügel hinter dem Grün.
Spielbahn 9: Neuer Zuschauerhügel an der Drivelandezone und östlich des Grüns.
Spielbahn 10: Neuer Zuschauerhügel hinter dem Grün.
Spielbahnen 11/13: Neuer Zuschauerhügel zwischen den Fairways.
Spielbahn 12: Im Vergleich zum alten Grün besonders stark onduliert, neue Zuschauerhügel hinter dem Grün.
Spielbahn 13: Im Vergleich zum alten Grün besonders stark onduliert.
Spielbahn 14: Neuer Zuschauerhügel neben dem Grün.
Spielbahn 16: Im Vergleich zum alten Grün besonders stark onduliert.
Spielbahn 17: Verlängert von 173 auf 187 Meter, neue Zuschauerhügel hinter dem Grün.

Neue Regelung Eintrittsgeld

Der Eintritt ist nur noch bei den Trainingsrunden am Dienstag, beim Pro Am und Kids Day am Mittwoch sowie am Donnerstag kostenfrei, wenn man das Turnier im Dirndl oder Lederhosen besucht.

Donnerstag und Freitag kostet der Eintritt jweils 15 Euro, am Samstag und Sonntag jeweils 20 Euro. Die Karte für alle Tage kostet 75 Euro.

Topspieler und vormalige Sieger am Abschlag

Am Abschlag sind die Topspieler: Sergio García (ESP), Jhonattan Vegas (COL), Thorbjørn Olesen (DEN), Alex Noren (SWE), Matthew Fitzpatrick (ENG), Bernd Wiesberger (AUT), Rafa Cabrera Bello (ESP.

  • BMW International Open Sieger im Feld.
    Matt Wallace (ENG, 2018), Andrés Romero (ARG, 2017), Pablo Larrazábal (ESP, 2015, & 2011), Fabrizio Zanotti (PAR, 2014), David Horsey (ENG, 2010), Martin Kaymer (GER, 2008), Lee Westwood (ENG, 2003), Thomas Bjørn (2002 & 2000), Robert Karlsson (SWE, 1997).
  • Weitere deutsche Spieler im Feld.
    Max Kieffer, Marcel Siem, Florian Fritsch, Bernd Ritthammer.
  • Amateure im Feld.
    Turnierveranstalter BMW hat die beiden besten Deutschen in der Golfamateur-Weltrangliste, Michael Hirmer und Marc Hammer nominiert.

Facts & Figures:

Hier ein paar eindrucksvolle Zahlen zur Logistik hinter den Kulissen, die das Fundament für die Erfolgsgeschichte der BMW International Open sind.

3           Videowände und 50 Bildschirme für das BMW Turnier-TV.
9           Leaderboards und 2 elektronische Hole-by-Hole Scoreboards sind in Betrieb.
20         Kameras und 60 Mikrophone zeichnen jeden Tag die Top-Flights auf.
60         BMW Courtesy Cars sind im Einsatz für Spieler, Offizielle und Ehrengäste.
85         Golfcarts sind auf der Anlage im Einsatz.
153       km Leitungen für TV-Übertragung, Strom-, Wasser-, und Telefonversorgung
             mit mehr 400 Access Points werden verlegt.
500       Freiwillige Helfer sorgen mit großartigem Engagement für den
             reibungslosen Turnierablauf.
550       Fahrten absolvieren die kostenlosen Shuttlebusse zwischen dem
             S-Bahnhof Ismaning und den Turniergelände.
2.500    Sitzplätze stehen den Zuschauern auf den Tribünen zur Verfügung.
3.500    Projektarbeitskräfte sind für die Umsetzung des Turniers im Einsatz.
3.500    Gäste werden im Fairway Club bewirtet.
4.000    BMW Kunden können die Lounge am 9. Grün besuchen.
4.500    Parkplätze stehen den Besuchern zur Verfügung.
5.000    Brezen werden verzehrt.
6.640    Arbeitsstunden leisten die Greenkeeper vor und während des Turniers.
15.500  qm überbaute Zeltfläche (Gastronomie, Ausstellungen und Arbeitsbereiche).
20.000  Liter Wasser werden in der Turnierwoche getrunken.
25.800  Arbeitsstunden leisten u.a. Scorer, Marshalls, Caddies.
38.850  Golfschläge in den 450 gespielten Turnierrunden.
60.000  Zuschauer werden erwartet.

Alle Bilder: ©BMW Golfsport

BMW International Open 2018

Matt Wallace (278 Schläge, -10) hat nach einem packenden Golf-Krimi die 30. BMW International Open gewonnen und Lokalmatador Martin Kaymer (-9) in einem Herzschlag-Finale den zweiten Heimsieg verwehrt. Nach vier Tagen Golf der Extraklasse vor insgesamt 63.000 Zuschauern brachte ein Kaymer-Bogey am vorletzten Loch die Entscheidung.

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Für den 28 Jahre alten Wallace ist es der erst dritte Sieg auf der European Tour und der bislang größte seiner Karriere, der ihm ein Preisgeld von 333.330 Euro einbrachte. Zuvor hatte die Nummer 91 der Weltrangliste in diesem Jahr die Indian Open sowie 2017 die Portugal Open gewonnen. Am Sonntag machte er mit fünf Birdies auf den zweiten neun Löchern die entscheidenden Schritte nach vorn.

„Ich kann es fast nicht glauben, aber die Trophäe ist echt schwer, das kann also kein Traum sein“, sagte Wallace, der gleich bei seiner Premiere die BMW International Open gewann: „Es ist großartig, hier in Deutschland zu gewinnen – bei einem von BMW fantastisch organisierten Turnier mit einem Spitzenfeld und Spielern wie Martin Kaymer. Ich möchte aber auch Thorbjørn zu seiner heutigen Runde beglückwünschen. Eine 61 ist fantastisch.“

An der 17 patzt Kaymer bei der BMW International Open 2018

Kaymer, der zusammen mit Kieffer und vier weiteren Spielern als Führender in die Schlussrunde gegangen war, hatte lange Zeit zumindest ein Stechen mit Wallace in Reichweite, bis ihm auf dem 17. Loch nach einem missglückten Annäherungsschlag sein zweites Bogey des Tages unterlief und damit der Rückstand wieder auf zwei Schläge anwuchs. Das Birdie auf dem 18. Grün brachte ihm so nur noch den geteilten zweiten Platz. Die beiden deutschen Lokalmatadore wurden am letzten Loch wie schon in den Tagen zuvor von den Zuschauern begeistert gefeiert.

„Das war ein Blackout zur falschen Zeit, das passiert ab und an im Sport. Für mich ist das natürlich ein bisschen bitter, weil es ausgerechnet hier in Deutschland passiert ist. Aber ich nehme auch viel Positives aus der Woche mit. Ich habe sehr gut gespielt, viele gute Putts gemacht und auch mental überzeugt“, sagte Kaymer. „Wir hatten alle ein super-schönes Wochenende. Es hat mega-viel Spaß gemacht, hier am Samstag und Sonntag zu spielen.“

Deutsche Spieler bei der 30. BMW International Open

Kieffer, der vor der Schlussrunde noch mit an der Spitze gelegen hatte, erwischte einen denkbar schlechten Auftakt mit einem Doppel-Bogey an Loch 1 und einem weiteren Bogey an Loch 3. „Das war natürlich ein fataler Start und hat den Rhythmus ein wenig kaputt gemacht. Ich wollte einfach perfekt spielen“, sagte Kieffer. „Mit Martin zu spielen, war wirklich cool und hat viel Spaß gemacht. Wir hatten beide einen super Support von den Zuschauern, auch nach schlechten Schlägen.“

Für die Runde des Turniers sorgte unterdessen Olesen. Bei seiner fantastischen 61 spielte er ein Eagle und neun Birdies, davon sieben auf den zweiten neun Löchern. In den vorherigen 29. Auflagen der BMW International Open hatten insgesamt acht Spieler eine Runde mit 62 Schlägen absolviert, zuletzt Rafa Echenique (ARG) in der Finalrunde 2009. Den Platzrekord im Gut Lärchenhof knackte Olesen aber nicht, den hält seit 2003 Fredrik Jacobsen (DEN) mit 60 Schlägen.

Einen positiven Abschluss des Turniers hatte Nicolai von Dellingshausen. Er blieb am Sonntag drei Schläge unter Par und kam nach vier Runden mit dem gleichen Ergebnis als geteilter 18. ins Clubhaus. „Es war eine solide und zufriedenstellende Woche, auch abseits des Ergebnisses. Genau die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, habe ich auch umgesetzt“, sagte von Dellingshausen: „An den ersten Löchern hatte ich extrem viele Zuschauer, nachdem schon gestern viele Leute mitgelaufen waren. Das hat Spaß gemacht.“ Als vierter der 20 gestarteten Deutschen hatte Jonas Kölbing den Cut geschafft. Er beendete das Turnier auf der geteilten 59. Position (+4) – gemeinsam mit dem U.S. Open-Zweiten Tommy Fleetwood aus England.

 

Zahlen und Fakten zur 30. BMW International Open.

000.002 Videowände und 50 Bildschirme.
000.007 Hole-in-One Awards wurden in der Turniergeschichte gewonnen.
000.010 Leaderboards und 2 Hole-by-Hole Scoreboards.
000.053 Aussteller präsentieren ihre Produkte rund um den Golfsport.
000.065 BMW Shuttle Fahrzeuge sind im Einsatz.
000.150 km Leitungen für TV-Übertragung, Strom und Telefon.
000.200 TV-Experten sorgen für die TV-Übertragung.
000.250 Lkw werden entladen.
000.500 Freiwillige Helfer sind im Einsatz.
002.000 Tribünenplätze
003.500 Projektarbeitskräfte sorgen für einen reibungslosen Eventablauf.
005.000 Sandwiches werden verzehrt.
005.500 Parkplätze stehen zur Verfügung.
007.200 Golfbälle schlagen die Pros auf der Driving Range.
009.500 qm Zeltbauten für Gastronomie, Ausstellungs- und Arbeitsbereiche.
015.000 qm Ausstellungsgelände für Besucher.
020.000 Liter Wasser werden getrunken.
038.850 Golfschläge machen die Profis in 450 gespielten Turnierrunden.
230.000 Fahrkilometer des BMW Shuttle Service werden absolviert.

Text und Bilder: © BMW Golfsport

Masters 2018: Bernhard Langer in Vorfreude

Er ist unbestritten der beste deutsche Golfer, den es je gab: Bernhard Langer. Im Vorfeld des Masters 2018 erinnert er sich an seine beiden Siege beim Masters in Augusta. In einem sympathischen Videoclip erinnert sich der Augsburger mit Wohnsitz in Florida an seine größten Triumphe 1985 und 1993. Der Treppenwitz: Fans von Bernhard Langer verdienten mit einer optimistischen Wette auf seinen zweiten Sieg 1985 weit mehr als er selber als Preisgeld bekam. In diesem Jahr ist die unbestrittene Nummer eins der PGA-Tour Champions in Georgia erneut am Start. Insider haben ihn noch nicht von der Liste der möglichen Sieger gestrichen.

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John Daly mit 380 Yard Drive

So gut wie in diesem Jahr war US-Profi und Longhitter-Legende John Daly lange nicht mehr. Erstmals seit 2004 konnte der schillernde und inzwischen 51-jährige US-Golfer in diesem Jahr wieder ein Turnier auf der PGA-Tour Champions gewinnen. Zuletzt machte er mit einem krachenden 380-Yard-Drive (rund 340 Meter) auf sich bei der Safeway Open im Silverado-Resort in Napa Valley (Kalifornien) aufmerksam.

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Daly präsentierte zu Beginn des Jahres bei der PGA Show in Orlando der Weltpresse seinen neuen Driver. Er setzt in dieser Saison auf den Vertical Groove Driver, der anders als alle anderen auf senkrechte Grooves (Rillen) auf der Schlagfläche setzt.

PGA Demo Day
Ansturm auf den Demo Day 2017

Die Redaktion konnte sich den neuen Driver bei der Präsentation in Orlando, Florida ansehen und auch selbst testen.

Der VG-Driver ist seit dieser Saison auch in Europa erhältlich. 

 

www.vertgolf.com

 Heisele und Schneider holen sich European-Tourkarte

Sebastian Heisele und Marcel Schneider erspielen sich beim Q-School-Finale im spanischen Lumine Golf Club die Spielberechtigung für die European Tour. Bei den Damen stehen die Entscheidungen aus, welche deutschen Spielerinnen 2018 auf den Top-Level-Touren spielen.Ende November wird diese Entscheidung fallen.

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Zehn deutsche Athleten traten beim Finale der European Tour Qualifying School an. Über 108 Löcher entschied sich auf den beiden Plätzen Hills und Lakes des Lumine Golf Club, welche 25 und Schlaggleiche der 156 Spieler am Ende der Final Stage mit einer Spielberechtigung der Kategorie 17 für Europas erste Golfliga belohnt werden.

Heisele schaffte den Sprung auf die Tour am letzten Tag

Den entscheidenden Sprung schaffte am sechsten und letzten Tag
Sebastian Heisele mit einer 65er Runde, nachdem er zuvor Runden mit 72,
67, 70, 70 und noch einmal 70 Schlägen gegangen war. Der hochgewachsene
Deutsche hatte in der abgelaufenen Saison immer wieder zwischen European
und Challenge Tour gewechselt und sich kurz vor Ende der regulären
Saison dazu entschieden, sein Glück zum Erhalt der Tour-Karte beim
Finale der Challenge Tour zu probieren. Nach dem Finale im Oman fehlten
ihm schließlich nur 4.436 Punkte zur erneuten Spielberechtigung auf der
European Tour.

TARRAGONA, SPAIN – NOVEMBER 16: Sebastian Heisele of Germany in action during the final round of the European Tour Qualifying School Final Stage at Lumine Golf Club on November 16, 2017 in Tarragona, Spain. (Photo by Jan Kruger/Getty Images)

Shooting-Star Marcel Schneider überraschte alle

Ganz neu im Kreis der besten Golfer Europas ist Marcel Schneider. Der
National-Team-Germany Spieler vom GC Schloss Monrepos zeigte
Tagesergebnisse von 68, 74, 71, 68, 67 und 67 Zählern und wurde am
Finaltag immer auf oder knapp neben der Cutlinie geführt. Die beiden
Birdies auf seinen letzten Bahnen waren letztlich die Garanten für ein
Happy End, mit dem er seinen stetigen Aufstieg von der Pro Golf Tour
über die Challenge Tour bis in die erste Liga krönte. „Als T25 habe
ich mir beim Finale der Tour-School die volle Spielberechtigung für die
European-Tour erspielt. Ich kann es noch gar nicht glauben, aber es ist
wahr!“

Fünf deutsche Herren auf der European Tour 2018

Mit Martin Kaymer, Marcel Siem, Maximilian Kieffer, Sebastian Heisele
und Marcel Schneider haben 2018 fünf Deutsche eine volle
Spielberechtigung in der ersten Liga. Für Christian Bräunig, Alexander
Knappe und Philipp Mejow wird es mit Kategorie 22 in der kommenden
Saison deutlich schwerer, sich auf der European Tour zu etablieren, da
sie auf kaum mehr als zehn Starts hoffen können.

Großer Andrang auf der Challenge Tour

Auf der Challenge Tour ist die Zahl der Akteure ungleich größer:
Nicolai von Dellingshausen und Max Schmitt haben mit jeweils drei
Turniersiegen den Aufstieg aus der Pro Golf Tour geschafft. Alexander
Knappe, Bernd Ritthammer und Florian Fritsch kommen von oben zurück in
die zweite Liga und mit Christian Bräunig, Moritz Lampert, Dominic Foos
und Philipp Mejow werden vier Spieler einen neuen Anlauf nehmen können.
Hinzu kommen noch etliche Athleten, die keine volle Spielberechtigung
auf der Challenge Tour haben und immer wieder ins Teilnehmerfeld
rutschen.

Bei den Damen bleibt es weiter spannend

Ende Oktober sicherten sich beim Turnier der LPGA Qualifying School im
Plantation GCC drei Athletinnen des National Team Germany Plätze für die
Final Stage und haben damit schon eine gute Kategorie auf der Symetra
Tour für 2018 sicher. Karolin Lampert, Leticia Ras und Olivia Cowan
werden Ende November die Chance bekommen, sich über die Final Stage eine
Karte für die LPGA Tour zu sichern. Dann wird auch Sophia Popov ins
Wettkampfgeschehen eingreifen, die in diesem Jahr nur knapp auf der
Symetra Tour die Top Ten in der Jahreswertung verpasst hat.

Masson und Gal bleiben auf der LPGA

Caroline Masson und Sandra Gal schlossen die LPGA-Tour-Saison unter den
besten 60 ab und starten auch 2018 in der ersten US-Damenliga. Auf der
Ladies European Tour stehen vom 6. bis zum 9. Dezember das Saisonfinale
Ladies Dubai Classic gefolgt vom Lalla Aicha Tour School Final
Qualifying in Marokko an. Olivia Cowan hatte sich über die LET Access
Series bereits einen sicheren Platz auf der LET für 2018 erspielt.

 

Porsche European Open: Jordan Smith gewinnt sein erstes Turnier

Porsche European Open

Die Porsche European Open 2017 bot  den 14.300 Zuschauern am Sonntag ein Finale, das an Spannung nicht mehr zu überbieten war.

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Wie schon im Vorjahr musste das Turnier in einem Stechen entschieden werden und wieder war Vorjahressieger Alexander Lévy (Frankreich) dabei. Aber diesmal war sein Konkurrent, der Engländer Jordan Smith der Glücklichere. Er setzte sich mit einem Birdie gegen ein Par von Lévy am zweiten Extraloch durch.

Für den 24-Jährigen aus Bath war es der erste Sieg. „Ich bin überglücklich gleich in meiner ersten Saison auf der European Tour ein so prestigeträchtiges Turnier gewonnen zu haben und mich neben so vielen, berühmten Namen verewigen zu können“, bekannte ein überglücklicher Gewinner. Während der ganzen Woche strahlte er sehr großes Selbstvertrauen aus: Ich hatte heute nie das Gefühl nicht zu gewinnen“

Es war ein andauerndes Auf und Ab auf dem Leaderboard, bei dem Außenseiter mit arrivierten Spielern ständig die Positionen tauschten. Besonders Vorjahressieger Alexander Lévy setzte alles daran seinen Titel zu verteidigen. Aber nach den regulären 72 Löchern hatte er wie Smith 275 Schläge (-13) notiert. Fair erkannte er nach dem Stechen die Leistung seines Gegners an: „Es war einfach seine Woche und er hat letztlich den Sieg verdient!“ Mit einem Schlag ins Wasser am letzten Loch verspielte ein weiterer Außenseiter, Siddikur Rahman aus Bangladesch, den niemand auf der Rechnung hatte, alle Siegchancen. Er beendete das Turnier mit 277 Schlägen (-11) zusammen mit Johan Edfors (Schweden) auf dem geteilten Rang 3.

Von den fünf deutschen Spielern, die den Cut geschafft hatten, erzielten zwei eine Platzierung in den Top 20. Alexander Knappe (Paderborn) erzielte mit fünf unter Par das beste Tagesergebnis, lag am Ende mit 280 Schlägen (-8) auf Platz 12 und Sebastian Heisele (Dillingen) beendete das Turnier auf dem 17. (281/-5), Maximilian Kieffer (Düsseldorf) mit 286 Schlägen (-2) auf dem 48 und Marcel Siem (Ratingen), der in der dritten Runde an Loch 17 ein Hole-in- One erzielte und damit den Porsche mit nach Hause nahm, auf dem 59. Platz (289/+1), Hinrich Arkenau (Bremen) kam auf Rang 65 (291/+3).

Charl Schwartzel, Masters-Champion aus Südafrika, erreicht wie Knappe Platz 12. Die amerikanischen Spitzengolfer Patrick Reed und Jimmy Walker beendeten das Turnier auf den Plätzen 19 (209/-7) bzw. 33 (284/-4).

Rückblick Porsche European Open 2016

Porsche European Open
Der Franzose Alexander Levy siegt bei der zweiten Auflage der Porsche European Open in Bad Griesbach. Foto: Porsche

Fast 12.000 Zuschauer erlebten bei der Porsche European Open ein spannendes Finale. Von Anfang an führte der Franzose Alexander Levy, der am Schlusstag morgens mit vier Schlägen Vorsprung startete. Auf den letzten neun Löchern entwickelte sich aus der Aufholjagd von Martin KaymerFlorian Fritsch und Bernd Wiesberger sowie Michael Jonzon und Robert Karlsson, ein Zweikampf mit Ross Fisher (England), der zusammen mit Levy und dem Schweden Michael Jonzon im letzten Flight auf die Runde gegangen waren. Alexander Levy verlor mit einem Bogey auf der 18 seinen Vorsprung gegenüber Ross Fisher, der mit einem Par gleichzog. In einem über zwei Bahnen andauernden Stechen gelang dem Franzosen auf Loch 18 das entscheidende Birdie zu einem Start-Ziel-Sieg. Fisher musste sich mit dem Par begnügen. Beide hatten, bei dem aufgrund des starken Nebels auf 54 Loch verkürzten Turniers 194 Schläge (19) auf ihrer Scorekarte verzeichnet. „Das erste Turnier seit 2014, das ist Wahnsinn, und dann auch noch eines der prestigeträchtigsten Turniere auf der Tour“, strahlte der Franzose nach seinem Sieg. Auch am zweiten Tag macht der Nebel einen dicken Strich durch die Startliste. Erst ab 11.30 Uhr kann gestartet werden. Martin Kaymer holt zur großen Verfolgungsjagd aus und liegt nach 4 Birdies nach 5 Löchern nur noch 5 Schläge hinter dem führenden  Alexander Lewis. Aufgrund der späten Startzeiten wird das Turnier auf 54 Löcher reduziert. Nach dem ersten Tag führt der Franzose Alexander Levy mit 62 Schlägen. Mit nur einem Schlag mehr kam Bernd Wiesberger aus Österreich in das Clubhaus zurück. Er hat letztes Jahr schon sehr gut spielt auf diesem Platz gespielt. Bei der Schlussrunde kamen Fanbusse aus dem nahen Österreich, um ihn anzufeuern. Martin Kaymer, der am Montag nach Hazeltine, Minnesota zum Ryder Cup 2016 fliegt, liegt mit 67 Schlägen gleichauf mit dem Amateur Thomas Rosenmüller. 69 Schläge brauchte Marcel Siem. Das Wetter machte den Profis einen dicken Strick durch die Rechnung. Weder die Trainingsrunde noch das ProAm konnten vor dem Start der Porsche European Open in Bad Griesbach durchgeführt werden. Massive Regenfälle setzen den Platz unter Wasser. Pünktlich zum Turnierbeginn hat sich allerdings das Wetter gebessert.

Porsche European Open
Der Belgier Nicolas Colsaerts (rechts) gibt Porsche-Werksfahrer Patrick Pilot aus Frankreich Schwungtipis. © Porsche AG

Fünf Majorsieger und 15 aktuelle oder ehemalige Ryder Cup Spieler starten heute bei den Porsche European Open auf dem Beckerbauer Golf Course in Bad Griesbach. Die Zuschauer können sich vor allem auf Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer freuen, der eine Woche vor seinem Start beim Ryder Cup erstmals zum Turnier gekommen ist. Mit Martin Kaymer und dem Belgier Thomas Pieters treten u.a. Robert Karlsson (Schweden), Nicolas Colsaerts (Belgien), Ross Fisher (England), Jamie Donaldson (Wales) Peter Hanson (Schweden) an.

Dazu sind neben Kaymer vier weitere Major Sieger am Abschlag: der Südafrikaner Ernie Els (vier Siege), der Ire Padraig Harrington (drei Siege) außerdem der Koreaner Y.E.Yang und der Schotte Paul Lawrie.

Proberunde und ProAm musste aufgrund des Regens entfallen

Dieses Jahr finden die Professionals ganz besondere Bedingungen vor, nachdem noch bis Montag heftige Regenfälle die Arbeit der Greenkeeper fast unmöglich machten. Um den Spielern einen optimalen Platz präsentieren zu können mussten die Verantwortlichen der European Tour die Entscheidung treffen das ProAm nicht auszutragen und auch keine Proberunden für die Spieler zu erlauben. Für Martin Kaymer ist das zwar eine besondere Situation aber nicht entscheidend.

“Während meiner Amateurzeit war fast das immer so. Auch wenn ich den Platz noch nicht kenne, haben wir den Vorteil, dass wir einen professionellen Caddie dabei haben, der den Platz vorher abgeht. Ich habe selbst mit ihm auch den Platz ablaufen, damit ich sehe, wo es lang geht. Ich weiß nur nicht, wie sich die einzelnen Löcher unter diesen Bedingungen spielen, aber am Ende ist es auch nur ein Golfplatz.“

Die Greenkeeper haben auf Hochtouren gearbeitet, um einen perfekten Platz zu präsentieren. Turnierdirektor Dominik Senn betonte auf der Pressekonferenz, „für unser hochkarätiges Spitzenfeld werden wir auf jeden Fall optimale Bedingungen schaffen.“

Weitere deutsche Spieler am Start bei der Porsche European Open

Österreichs Spitzenspieler Bernd Wiesberger freut sich auf das Turnier so nahe der Heimat. Nachdem er nach der Auftaktrunde im letzten Jahr in Führung lag, kamen sogar Sonderbusse aus seiner Heimat nach Bad Griesbach um ihren Golfhelden zu unterstützen. „Ich fühle mich sehr gut und hoffe meine derzeit sehr gute Form mit einem Topergebnis unter Beweis stellen zu können. Nach meinem zweiten Platz in den Niederlanden am liebsten noch besser.“ Mit Marcel Siem versucht ein weiterer Deutscher sich den Traditionspokal zu sichern. Siem feiert ebenfalls seine Premiere in Niederbayern. Die Deutschen Farben werden neben Kaymer und Siem durch Maximilian Kieffer (Düsseldorf), Florian Fritsch (Heidelberg) und Bernd Ritthammer (Nürnberg) vertreten, der gerade mit seinem ersten Sieg auf der Challenge Tour seine aufsteigende Form unter Beweis stellen konnte.

Porsche European Open
Gibt es für bei einem Hole-in-One: Porsche Panamera 4S © Porsche AG

Ein Highlight für die Spieler stellt sicher der diesjährige Hole-in-One-Preis des Titelpartners dar: Der erste Spieler, dem während der vier Turniertage an Loch 17 ein Ass gelingt, erhält als Preis den nagelneuen und erst vor kurzem vorgestellten Porsche Panamera 4S.

Porsche European Open: Livestream

Porsche European Open

Vom 26. bis 30. Juli 2017 findet auf dem Nord Course des Green Eagle Golf Courses in der Nähe von Hamburg die Porsche European Open 2017 statt.

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Im Privat-Fernsehen und in Live-Streams kann man dem Turnier an allen Tagen folgen.

Übertragung bei Sky, auf Skysport.de und bei ntv

Einmal mehr wird Sky im TV täglich live das Geschehen in Green Eagle ausstrahlen, inklusive der Vormittagsrunden am Donnerstag und Freitag. Neben der Live-Berichterstattung auf Sky Sport HD sind alle Übertragungen auch im frei empfangbaren Livestream auf dem neuen Sky Sportportal skysport.de verfügbar. Darüber hinaus berichtet Sky Sport News HD im Free-TV täglich aus Hamburg. Der 24-Stunden-Sportnachrichtensender ist für jedermann frei zu empfangen und zeigt am Montag, 31. Juli, ab 21.30 Uhr ausführliche Highlights des gesamten Turniers. Die genauen Live- Übertragungszeiten auf Sky Sport sind:

27.07.2017 11.00 – 13.00 1. Tag Live Vormittagsrunde
27.07.2017 15.00 – 18.00 1. Tag Live Nachmittagsrunde
28.07.2017 11.00 – 13.00 2. Tag Live Vormittagsrunde
28.07.2017 15.00 – 18.00 2. Tag Live Nachmittagsrunde
29.07.2017 13.00 – 17.30 3. Tag Live
30.07.2017 12.30 – 17.00 4. Tag Live

Die Highlights der Runden sind in Tageszusammenfassungen von Donnerstag bis Sonntag im Free-TV bei n-tv zu sehen. Der Sender zeigt täglich rund eine halbe Stunde von den Porsche European Open. Die Sendezeiten dafür sind:

28.07.2017 00.10 – 00.35 Highlights Tag 1
29.07.2017 00.10 – 00.35 Highlights Tag 2
30.07.2017 00.10 – 00.35 Highlights Tag 3
31.07.2017 00.10 – 00.35 Highlights Tag 4

Der Norddeutsche Rundfunk berichtet ab Mittwoch in seinen Standard- und Nachrichtensendungen über das Turnier.

Live-streams von der Porsche European Open

Zusätzlich sind die Porsche European Open auch im frei zugänglichen Live-Stream zu verfolgen. Den Zugang dazu findet jeder Golffan über drei Internetportale. Zunächst auf der offiziellen Turnierhomepage. Dazu auf dem neuen Sportportal von Sky und schließlich beim deutschen Golfportal golf.de.

Diese Seiten können über folgende Adressen aufgerufen werden:

www.europeanopen.com
www.skysport.de
www.golf.de

Alle Golffans können an den vier Turniertagen zu folgenden Übertragungszeiten im Livestream dabei sein:

27.07.2017 11.00 – 13-00 1. Tag Live Vormittagsrunde
27.07.2017 15.00 – 18.00 1. Tag Live Nachmittagsrunde
28.07.2017 11.00 – 13:00 2. Tag Live Vormittagsrunde
28.07.2017 15.00 – 18.00 2. Tag Live Nachmittagsrunde
29.07.2017 13.00 – 17.30 3. Tag Live
30.07.2017 12.30 – 17.00 4. Tag Live

Daneben berichtet Sky via Facebook Live unter www.facebook.com/SkySportDE täglich vom Turniergeschehen.

Von Seiten des Veranstalters werden zusätzlich regelmäßig Informationen und News über die Homepage und die verschiedenen Social Media-Kanäle angeboten. Wer schnell, aktuell und kurz informiert werden möchte, kann das über folgende Adressen:

Facebook
Instagram
Twitter
www.europeanopen.com

 

Quelle: Porsche European Open

Noren gewinnt die BMW PGA Championship

Strahlender Sieger der BMW PGA Championship ist der Schwede Alex Noren, der mit einer sensationellen Finalrunde (62 Schläge, 10 unter Par) nicht nur den Platzrekord einstellte, sondern die Konkurrenz zugleich vor eine unlösbare Aufgabe stellte. Mit insgesamt 277 Schlägen (-11) verwies Noren den Italiener Francesco Molinari (-9) auf Rang zwei und sicherte sich den Siegerscheck über 1,04 Millionen Euro. Noren blieb am Sonntag ohne Bogey und notierte acht Birdies sowie ein Eagle auf der 18.

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Dr. Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW, sagte: „Im Namen von BMW gratuliere ich Alex Noren herzlich zum prestigeträchtigen Titel der BMW PGA Championship. Auf dem neuen West Course haben wir einmal mehr ein wundervolles Flagship-Turnier erlebt, das ein fantastischer Start in die Rolex Series war. Die Pros haben uns mit exzellentem Golfsport verwöhnt. In den dreizehn Jahren, in denen BMW dieses herausragende Turnier als Titelpartner unterstützt, hat die BMW PGA Championship sich großartig entwickelt. Dies war auch in diesem Jahr wieder so. Ich möchte der European Tour und dem Wentworth Club für die Organisation eines denkwürdigen Turniers meinen Dank sagen.“

VIRGINIA WATER, ENGLAND – MAY 28: Alex Noren of Sweden and Ian Robertson of BMW, with the trophy during day four of the BMW PGA Championship at Wentworth on May 28, 2017 in Virginia Water, England. (Photo by Andrew Redington/Getty Images)

Noren war überglücklich, jene Trophäe in Händen zu halten, die zu den begehrtesten des Sports zählt. „Das Gefühl, dieses Turnier zu gewinnen, ist fantastisch, zumal es das erste Event Rolex Series war“, sagte er. „Der Druck ist bei einem so bedeutsamen Event enorm groß. Für mich kann man dieses Turnier mit einem Major vergleichen.“

Vorjahressieger Stenson konnte nicht mithalten

Open-Champion Henrik Stenson hatte dreieinhalb Runden lang um den Turniersieg mitgespielt, den Schlussspurt seines Landsmanns konnte er aber nicht kontern. Der Sieger der BMW International Open 2016 teilte sich mit drei Schlägen Rückstand den dritten Platz mit dem Belgier Nicolas Colsaerts und Hideto Tanihara aus Japan.

VIRGINIA WATER, ENGLAND – MAY 26: Henrik Stenson of Sweden hits his third shot on the 18th hole during day two of the BMW PGA Championship at Wentworth on May 26, 2017 in Virginia Water, England. (Photo by Richard Heathcote/Getty Images)

Umbau des Platzes für die BMW PGA Championship

Zur BMW PGA Championship war der West Course für rund sechs Millionen Euro umfangreich umgestaltet worden. Die Maßnahmen erwiesen sich als gelungen: Wentworth bot die ideale Bühne für das Premierenevent der Rolex Serie, die weltweit acht herausragende European-Tour-Turniere mit jeweils sieben Millionen US-Dollar Preisgeld vereint.

Die Weltklasse-Golfer waren voll des Lobes über den West Course 2017 und lobten insbesondere die Qualität der 18 neu angelegten Grüns. Ernie Els, Sieger der BMW International Open in 2013, war an den Umbauplänen beteiligt und bilanzierte zufrieden: „Das Feedback der Spieler war überwältigend gut. Vor allem der Zustand der Grüns ist fantastisch.” Der ehemalige Weltranglisten-Erste Lee Westwood ergänzte:  „Die Grüns sind außerordentlich gut und gleichmäßig. Das gesamte Redesign ist eine gewaltige Verbesserung.“

VIRGINIA WATER, ENGLAND – MAY 26: Max Kieffer of Germany lines up on the 16th hole during day two of the BMW PGA Championship at Wentworth on May 26, 2017 in Virginia Water, England. (Photo by Ross Kinnaird/Getty Images)

Deutsche Spieler im Mittelfeld

Die deutschen „BMW Friends of the Brand“ Max Kieffer (-2, T24), Florian Fritsch (-1, T30) und Bernd Ritthammer (Even Par, T40) beendeten die BMW PGA Championship im Mittelfeld. Der Südafrikaner Branden Grace (-6), ebenfalls ein „BMW Friend of the Brand“, wurde geteilter Neunter, Österreichs BMW Golfsport Botschafterr Bernd Wiesberger (-1) landete auf dem geteilten 30. Rang.

Quelle: BMW Golfsport

 

Das Masters: facts und figures

Jedes Jahr findet im April das Masters statt. Es ist das erste Major der Herren in der Saison und der Hype um dieses Turnier ist unglaublich.

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Austragungsort des Masters

Das Turnier wird im Augusta National Golf Club in Augusta, Georgia ausgetragen. Dies ist ein “strictly” privater Club. Nur wer zum Who’sWho des amerikanischen Big Business gehört, darf in den elitären Club. Bis 2012 war unter den 300 Mitgliedern keine Frau, egal welche Führungsposition sie inne hatte. Da blieb auch mal eine CEO von Intel außen vor. Im August 2012 fielen dann mit Condoleezza Rice (ehemalige Außenministerin) und Marla Dawn (Vorstand einer Bank) die Schranken.

 

Zuschauer-Boom

Der kleine Ort Augusta wird jedes Jahr von den Zuschauern regelrecht überrannt. Anschließend ist dann wieder Ruhe in dem beschaulichen Örtchen. Dabei kommt man nur sehr schwer an die Karten: Die Karten für die Turniertage sind nur den sogenannten “Patrons” vorbehalten. Patrons sind Familien, die schon seit vielen Jahren auf der begehrten Einladungsliste stehen.
Für alle nicht so privilegiert Geborenen gibt es die eigentlich hoffnungslose Chance der Verlosung. Bereits im Vorjahr muss man sich für die Verlosung online anmelden und dann nochmals zum Beginn der Verlosung

Wer beim Masters aufteet, hat es geschafft

Schon alleine beim Masters abzuschlagen, ist für die Profigolfer eine Auszeichnung. Wer darf denn eigentlich bei diesem Turnier an den Start? Einladungen erhalten alle bisherigen Gewinner des Turniers und der US Open,  British Open,  PGA Champions, die Goldmedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele (neu in 2017) und der aktuelle US Amateur Champion. Insgesamt gibt es 19 Kategorien, nach denen die Spieler ausgesucht werden.

1. Masters Tournament Champions (Lifetime)
2. US Open Champions (Honorary, non-competing after five years)
3. British Open Champions (Honorary, non-competing after five years)
4. PGA Champions (Honorary, non-competing after five years)
5. Winners of The Players Championship (Three years)
6. Current Olympic Gold Medalist (One year)
7. Current US Amateur Champion (7-A) (Honorary, non-competing after one year);
Runner-up (7-B) to the current US Amateur Champion
8. Current British Amateur Champion (Honorary, non-competing after one year)
9. Current Asia-Pacific Amateur Champion
10. Current Latin America Amateur Champion
11. Current US Mid-Amateur Champion
12. The first 12 players, including ties, in the previous year’s Masters Tournament
13. The first four players, including ties, in the previous year’s US Open
14. The first four players, including ties, in the previous year’s British Open
15. The first four players, including ties, in the previous year’s PGA Championship
16. Individual winners of PGA Tour events that award a full-point allocation for the season-ending Tour Championship, from previous Masters to current Masters
17. Those qualifying for the previous year’s season-ending Tour Championship
18. The 50 leaders on the Final Official World Golf Ranking for the previous calendar year
19. The 50 leaders on the Official World Golf Ranking published during the week prior to the current Masters Tournament

GolfSixes – das neue Spielformat auf der Tour

“Golf muss moderner werden. Und innovative Formate einzuführen, ist einer der wichtigsten Schritte dorthin”, sagte Keith Pelley, CEO der European Tour, zum neuen Spielformat GolfSixes. Die Premiere des neuen Wettspielformats findet am 6. und 7. Mai im Centurion Club in St. Albans statt. Das Event startet seine Premiere mit einem Gesamtpreisgeld von einer Million Euro.

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So wird Golfsixes gespielt

Zwei-Mann-Teams aus 16 Nationen. Jedes Teilnehmerland schickt den bestplatzierten und verfügbaren European-Tour-Spieler (2017er Ranking bis 13. März) und einen Landsmann seiner Wahl. Der Kollege muss jedoch ebenfalls Mitglied der European Tour sein.

Jedes Match wird über sechs Löcher im Greensome-Format gespielt. Beim Greensome schlagen beide Spieler eines Teams ab, wobei anschließend nur der bessere Ball von beiden abwechselnd weitergespielt wird.

Am ersten Tag werden die Teams in vier Gruppen mit je vier Mannschaften eingeteilt – vergleichbar mit der Gruppenphase der Fußball Champions League. In der Gruppenphase erhält jedes Team, wie beim Fußball, für einen Sieg drei Punkte und ein geteiltes Match gibt einen Punkt. Die zwei besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O.-Phase. Die K.O.-Matches, bestehend aus Viertelfinale, Halbfinale, Match um Platz drei und Finale, werden komplett am Sonntag gespielt.

Party rund um den Platz

Doch es soll nicht nur Golf im neuen Format gespielt werden, sondern den Zuschauern zudem auch eine Show geboten werden. Tribünen um Abschläge und Grüns herum, Feuerwerk und Musik am ersten Tee sollen für die nötige Stimmung sorgen.

Eine weitere Neuheit wird sein, dass alle Spieler ein Mikrofon tragen, um mit den Zuschauern kommunizieren zu können. Interviews in der Public Area und Live-Übertragungen der Veranstaltung in den Sozialen Medien sollen die maximale Reichweite an Zuschauern ermöglichen.

“Wir haben bisher keinen Sponsor gefunden. Wir tragen die Kosten für das neue Event selbst, da wir der Überzeugung sind, dass das Format funktionieren und gut ankommen wird, und sich dann ein Sponsor finden wird”, betonte Pelley die Eigeninitiative der European Tour.
Quelle: European Tour