BMW International Open: Kaymer unter Druck – Pavan gewinnt

Andrea Pavan (273 Schläge, -15) heißt der Sieger der 31. BMW International Open. Der Italiener hatte an einem extrem umkämpften Finalsonntag im GC München Eichenried die besten Nerven und sicherte sich den Titel beim renommiertesten deutschen Golfturnier im achten Stechen der Turniergeschichte. Mit einem Birdie am zweiten Extra-Loch verwies er Fitzpatrick aus England auf den zweiten Platz. Martin Kaymer, der nach zwei Tagen in Führung gelegen hatte, kam auf den geteilten 16. Rang und verpasste den zweiten Sieg bei der BMW International Open nach 2008.

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BMW International Open 2018

Matt Wallace (278 Schläge, -10) hat nach einem packenden Golf-Krimi die 30. BMW International Open gewonnen und Lokalmatador Martin Kaymer (-9) in einem Herzschlag-Finale den zweiten Heimsieg verwehrt. Nach vier Tagen Golf der Extraklasse vor insgesamt 63.000 Zuschauern brachte ein Kaymer-Bogey am vorletzten Loch die Entscheidung.

Für den 28 Jahre alten Wallace ist es der erst dritte Sieg auf der European Tour und der bislang größte seiner Karriere, der ihm ein Preisgeld von 333.330 Euro einbrachte. Zuvor hatte die Nummer 91 der Weltrangliste in diesem Jahr die Indian Open sowie 2017 die Portugal Open gewonnen. Am Sonntag machte er mit fünf Birdies auf den zweiten neun Löchern die entscheidenden Schritte nach vorn.

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„Ich kann es fast nicht glauben, aber die Trophäe ist echt schwer, das kann also kein Traum sein“, sagte Wallace, der gleich bei seiner Premiere die BMW International Open gewann: „Es ist großartig, hier in Deutschland zu gewinnen – bei einem von BMW fantastisch organisierten Turnier mit einem Spitzenfeld und Spielern wie Martin Kaymer. Ich möchte aber auch Thorbjørn zu seiner heutigen Runde beglückwünschen. Eine 61 ist fantastisch.“

An der 17 patzt Kaymer bei der BMW International Open 2018

Kaymer, der zusammen mit Kieffer und vier weiteren Spielern als Führender in die Schlussrunde gegangen war, hatte lange Zeit zumindest ein Stechen mit Wallace in Reichweite, bis ihm auf dem 17. Loch nach einem missglückten Annäherungsschlag sein zweites Bogey des Tages unterlief und damit der Rückstand wieder auf zwei Schläge anwuchs. Das Birdie auf dem 18. Grün brachte ihm so nur noch den geteilten zweiten Platz. Die beiden deutschen Lokalmatadore wurden am letzten Loch wie schon in den Tagen zuvor von den Zuschauern begeistert gefeiert.

„Das war ein Blackout zur falschen Zeit, das passiert ab und an im Sport. Für mich ist das natürlich ein bisschen bitter, weil es ausgerechnet hier in Deutschland passiert ist. Aber ich nehme auch viel Positives aus der Woche mit. Ich habe sehr gut gespielt, viele gute Putts gemacht und auch mental überzeugt“, sagte Kaymer. „Wir hatten alle ein super-schönes Wochenende. Es hat mega-viel Spaß gemacht, hier am Samstag und Sonntag zu spielen.“

Deutsche Spieler bei der 30. BMW International Open

Kieffer, der vor der Schlussrunde noch mit an der Spitze gelegen hatte, erwischte einen denkbar schlechten Auftakt mit einem Doppel-Bogey an Loch 1 und einem weiteren Bogey an Loch 3. „Das war natürlich ein fataler Start und hat den Rhythmus ein wenig kaputt gemacht. Ich wollte einfach perfekt spielen“, sagte Kieffer. „Mit Martin zu spielen, war wirklich cool und hat viel Spaß gemacht. Wir hatten beide einen super Support von den Zuschauern, auch nach schlechten Schlägen.“

Für die Runde des Turniers sorgte unterdessen Olesen. Bei seiner fantastischen 61 spielte er ein Eagle und neun Birdies, davon sieben auf den zweiten neun Löchern. In den vorherigen 29. Auflagen der BMW International Open hatten insgesamt acht Spieler eine Runde mit 62 Schlägen absolviert, zuletzt Rafa Echenique (ARG) in der Finalrunde 2009. Den Platzrekord im Gut Lärchenhof knackte Olesen aber nicht, den hält seit 2003 Fredrik Jacobsen (DEN) mit 60 Schlägen.

Einen positiven Abschluss des Turniers hatte Nicolai von Dellingshausen. Er blieb am Sonntag drei Schläge unter Par und kam nach vier Runden mit dem gleichen Ergebnis als geteilter 18. ins Clubhaus. „Es war eine solide und zufriedenstellende Woche, auch abseits des Ergebnisses. Genau die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, habe ich auch umgesetzt“, sagte von Dellingshausen: „An den ersten Löchern hatte ich extrem viele Zuschauer, nachdem schon gestern viele Leute mitgelaufen waren. Das hat Spaß gemacht.“ Als vierter der 20 gestarteten Deutschen hatte Jonas Kölbing den Cut geschafft. Er beendete das Turnier auf der geteilten 59. Position (+4) – gemeinsam mit dem U.S. Open-Zweiten Tommy Fleetwood aus England.

 

Zahlen und Fakten zur 30. BMW International Open.

000.002 Videowände und 50 Bildschirme.
000.007 Hole-in-One Awards wurden in der Turniergeschichte gewonnen.
000.010 Leaderboards und 2 Hole-by-Hole Scoreboards.
000.053 Aussteller präsentieren ihre Produkte rund um den Golfsport.
000.065 BMW Shuttle Fahrzeuge sind im Einsatz.
000.150 km Leitungen für TV-Übertragung, Strom und Telefon.
000.200 TV-Experten sorgen für die TV-Übertragung.
000.250 Lkw werden entladen.
000.500 Freiwillige Helfer sind im Einsatz.
002.000 Tribünenplätze
003.500 Projektarbeitskräfte sorgen für einen reibungslosen Eventablauf.
005.000 Sandwiches werden verzehrt.
005.500 Parkplätze stehen zur Verfügung.
007.200 Golfbälle schlagen die Pros auf der Driving Range.
009.500 qm Zeltbauten für Gastronomie, Ausstellungs- und Arbeitsbereiche.
015.000 qm Ausstellungsgelände für Besucher.
020.000 Liter Wasser werden getrunken.
038.850 Golfschläge machen die Profis in 450 gespielten Turnierrunden.
230.000 Fahrkilometer des BMW Shuttle Service werden absolviert.

Text und Bilder: © BMW Golfsport

Masters 2018: Bernhard Langer in Vorfreude

Er ist unbestritten der beste deutsche Golfer, den es je gab: Bernhard Langer. Im Vorfeld des Masters 2018 erinnert er sich an seine beiden Siege beim Masters in Augusta. In einem sympathischen Videoclip erinnert sich der Augsburger mit Wohnsitz in Florida an seine größten Triumphe 1985 und 1993. Der Treppenwitz: Fans von Bernhard Langer verdienten mit einer optimistischen Wette auf seinen zweiten Sieg 1985 weit mehr als er selber als Preisgeld bekam. In diesem Jahr ist die unbestrittene Nummer eins der PGA-Tour Champions in Georgia erneut am Start. Insider haben ihn noch nicht von der Liste der möglichen Sieger gestrichen.

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John Daly mit 380 Yard Drive

So gut wie in diesem Jahr war US-Profi und Longhitter-Legende John Daly lange nicht mehr. Erstmals seit 2004 konnte der schillernde und inzwischen 51-jährige US-Golfer in diesem Jahr wieder ein Turnier auf der PGA-Tour Champions gewinnen. Zuletzt machte er mit einem krachenden 380-Yard-Drive (rund 340 Meter) auf sich bei der Safeway Open im Silverado-Resort in Napa Valley (Kalifornien) aufmerksam.

Daly präsentierte zu Beginn des Jahres bei der PGA Show in Orlando der Weltpresse seinen neuen Driver. Er setzt in dieser Saison auf den Vertical Groove Driver, der anders als alle anderen auf senkrechte Grooves (Rillen) auf der Schlagfläche setzt.

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PGA Demo Day
Ansturm auf den Demo Day 2017

Die Redaktion konnte sich den neuen Driver bei der Präsentation in Orlando, Florida ansehen und auch selbst testen.

Der VG-Driver ist seit dieser Saison auch in Europa erhältlich. 

 

www.vertgolf.com

 Heisele und Schneider holen sich European-Tourkarte

Sebastian Heisele und Marcel Schneider erspielen sich beim Q-School-Finale im spanischen Lumine Golf Club die Spielberechtigung für die European Tour. Bei den Damen stehen die Entscheidungen aus, welche deutschen Spielerinnen 2018 auf den Top-Level-Touren spielen.Ende November wird diese Entscheidung fallen.

Zehn deutsche Athleten traten beim Finale der European Tour Qualifying School an. Über 108 Löcher entschied sich auf den beiden Plätzen Hills und Lakes des Lumine Golf Club, welche 25 und Schlaggleiche der 156 Spieler am Ende der Final Stage mit einer Spielberechtigung der Kategorie 17 für Europas erste Golfliga belohnt werden.

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Heisele schaffte den Sprung auf die Tour am letzten Tag

Den entscheidenden Sprung schaffte am sechsten und letzten Tag
Sebastian Heisele mit einer 65er Runde, nachdem er zuvor Runden mit 72,
67, 70, 70 und noch einmal 70 Schlägen gegangen war. Der hochgewachsene
Deutsche hatte in der abgelaufenen Saison immer wieder zwischen European
und Challenge Tour gewechselt und sich kurz vor Ende der regulären
Saison dazu entschieden, sein Glück zum Erhalt der Tour-Karte beim
Finale der Challenge Tour zu probieren. Nach dem Finale im Oman fehlten
ihm schließlich nur 4.436 Punkte zur erneuten Spielberechtigung auf der
European Tour.

TARRAGONA, SPAIN – NOVEMBER 16: Sebastian Heisele of Germany in action during the final round of the European Tour Qualifying School Final Stage at Lumine Golf Club on November 16, 2017 in Tarragona, Spain. (Photo by Jan Kruger/Getty Images)

Shooting-Star Marcel Schneider überraschte alle

Ganz neu im Kreis der besten Golfer Europas ist Marcel Schneider. Der
National-Team-Germany Spieler vom GC Schloss Monrepos zeigte
Tagesergebnisse von 68, 74, 71, 68, 67 und 67 Zählern und wurde am
Finaltag immer auf oder knapp neben der Cutlinie geführt. Die beiden
Birdies auf seinen letzten Bahnen waren letztlich die Garanten für ein
Happy End, mit dem er seinen stetigen Aufstieg von der Pro Golf Tour
über die Challenge Tour bis in die erste Liga krönte. „Als T25 habe
ich mir beim Finale der Tour-School die volle Spielberechtigung für die
European-Tour erspielt. Ich kann es noch gar nicht glauben, aber es ist
wahr!“

Fünf deutsche Herren auf der European Tour 2018

Mit Martin Kaymer, Marcel Siem, Maximilian Kieffer, Sebastian Heisele
und Marcel Schneider haben 2018 fünf Deutsche eine volle
Spielberechtigung in der ersten Liga. Für Christian Bräunig, Alexander
Knappe und Philipp Mejow wird es mit Kategorie 22 in der kommenden
Saison deutlich schwerer, sich auf der European Tour zu etablieren, da
sie auf kaum mehr als zehn Starts hoffen können.

Großer Andrang auf der Challenge Tour

Auf der Challenge Tour ist die Zahl der Akteure ungleich größer:
Nicolai von Dellingshausen und Max Schmitt haben mit jeweils drei
Turniersiegen den Aufstieg aus der Pro Golf Tour geschafft. Alexander
Knappe, Bernd Ritthammer und Florian Fritsch kommen von oben zurück in
die zweite Liga und mit Christian Bräunig, Moritz Lampert, Dominic Foos
und Philipp Mejow werden vier Spieler einen neuen Anlauf nehmen können.
Hinzu kommen noch etliche Athleten, die keine volle Spielberechtigung
auf der Challenge Tour haben und immer wieder ins Teilnehmerfeld
rutschen.

Bei den Damen bleibt es weiter spannend

Ende Oktober sicherten sich beim Turnier der LPGA Qualifying School im
Plantation GCC drei Athletinnen des National Team Germany Plätze für die
Final Stage und haben damit schon eine gute Kategorie auf der Symetra
Tour für 2018 sicher. Karolin Lampert, Leticia Ras und Olivia Cowan
werden Ende November die Chance bekommen, sich über die Final Stage eine
Karte für die LPGA Tour zu sichern. Dann wird auch Sophia Popov ins
Wettkampfgeschehen eingreifen, die in diesem Jahr nur knapp auf der
Symetra Tour die Top Ten in der Jahreswertung verpasst hat.

Masson und Gal bleiben auf der LPGA

Caroline Masson und Sandra Gal schlossen die LPGA-Tour-Saison unter den
besten 60 ab und starten auch 2018 in der ersten US-Damenliga. Auf der
Ladies European Tour stehen vom 6. bis zum 9. Dezember das Saisonfinale
Ladies Dubai Classic gefolgt vom Lalla Aicha Tour School Final
Qualifying in Marokko an. Olivia Cowan hatte sich über die LET Access
Series bereits einen sicheren Platz auf der LET für 2018 erspielt.

 

Porsche European Open: Jordan Smith gewinnt sein erstes Turnier

Porsche European Open

Die Porsche European Open 2017 bot  den 14.300 Zuschauern am Sonntag ein Finale, das an Spannung nicht mehr zu überbieten war.

Wie schon im Vorjahr musste das Turnier in einem Stechen entschieden werden und wieder war Vorjahressieger Alexander Lévy (Frankreich) dabei. Aber diesmal war sein Konkurrent, der Engländer Jordan Smith der Glücklichere. Er setzte sich mit einem Birdie gegen ein Par von Lévy am zweiten Extraloch durch.

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Für den 24-Jährigen aus Bath war es der erste Sieg. „Ich bin überglücklich gleich in meiner ersten Saison auf der European Tour ein so prestigeträchtiges Turnier gewonnen zu haben und mich neben so vielen, berühmten Namen verewigen zu können“, bekannte ein überglücklicher Gewinner. Während der ganzen Woche strahlte er sehr großes Selbstvertrauen aus: Ich hatte heute nie das Gefühl nicht zu gewinnen“

Es war ein andauerndes Auf und Ab auf dem Leaderboard, bei dem Außenseiter mit arrivierten Spielern ständig die Positionen tauschten. Besonders Vorjahressieger Alexander Lévy setzte alles daran seinen Titel zu verteidigen. Aber nach den regulären 72 Löchern hatte er wie Smith 275 Schläge (-13) notiert. Fair erkannte er nach dem Stechen die Leistung seines Gegners an: „Es war einfach seine Woche und er hat letztlich den Sieg verdient!“ Mit einem Schlag ins Wasser am letzten Loch verspielte ein weiterer Außenseiter, Siddikur Rahman aus Bangladesch, den niemand auf der Rechnung hatte, alle Siegchancen. Er beendete das Turnier mit 277 Schlägen (-11) zusammen mit Johan Edfors (Schweden) auf dem geteilten Rang 3.

Von den fünf deutschen Spielern, die den Cut geschafft hatten, erzielten zwei eine Platzierung in den Top 20. Alexander Knappe (Paderborn) erzielte mit fünf unter Par das beste Tagesergebnis, lag am Ende mit 280 Schlägen (-8) auf Platz 12 und Sebastian Heisele (Dillingen) beendete das Turnier auf dem 17. (281/-5), Maximilian Kieffer (Düsseldorf) mit 286 Schlägen (-2) auf dem 48 und Marcel Siem (Ratingen), der in der dritten Runde an Loch 17 ein Hole-in- One erzielte und damit den Porsche mit nach Hause nahm, auf dem 59. Platz (289/+1), Hinrich Arkenau (Bremen) kam auf Rang 65 (291/+3).

Charl Schwartzel, Masters-Champion aus Südafrika, erreicht wie Knappe Platz 12. Die amerikanischen Spitzengolfer Patrick Reed und Jimmy Walker beendeten das Turnier auf den Plätzen 19 (209/-7) bzw. 33 (284/-4).

Rückblick Porsche European Open 2016

Porsche European Open
Der Franzose Alexander Levy siegt bei der zweiten Auflage der Porsche European Open in Bad Griesbach. Foto: Porsche

Fast 12.000 Zuschauer erlebten bei der Porsche European Open ein spannendes Finale. Von Anfang an führte der Franzose Alexander Levy, der am Schlusstag morgens mit vier Schlägen Vorsprung startete. Auf den letzten neun Löchern entwickelte sich aus der Aufholjagd von Martin KaymerFlorian Fritsch und Bernd Wiesberger sowie Michael Jonzon und Robert Karlsson, ein Zweikampf mit Ross Fisher (England), der zusammen mit Levy und dem Schweden Michael Jonzon im letzten Flight auf die Runde gegangen waren. Alexander Levy verlor mit einem Bogey auf der 18 seinen Vorsprung gegenüber Ross Fisher, der mit einem Par gleichzog. In einem über zwei Bahnen andauernden Stechen gelang dem Franzosen auf Loch 18 das entscheidende Birdie zu einem Start-Ziel-Sieg. Fisher musste sich mit dem Par begnügen. Beide hatten, bei dem aufgrund des starken Nebels auf 54 Loch verkürzten Turniers 194 Schläge (19) auf ihrer Scorekarte verzeichnet. „Das erste Turnier seit 2014, das ist Wahnsinn, und dann auch noch eines der prestigeträchtigsten Turniere auf der Tour“, strahlte der Franzose nach seinem Sieg. Auch am zweiten Tag macht der Nebel einen dicken Strich durch die Startliste. Erst ab 11.30 Uhr kann gestartet werden. Martin Kaymer holt zur großen Verfolgungsjagd aus und liegt nach 4 Birdies nach 5 Löchern nur noch 5 Schläge hinter dem führenden  Alexander Lewis. Aufgrund der späten Startzeiten wird das Turnier auf 54 Löcher reduziert. Nach dem ersten Tag führt der Franzose Alexander Levy mit 62 Schlägen. Mit nur einem Schlag mehr kam Bernd Wiesberger aus Österreich in das Clubhaus zurück. Er hat letztes Jahr schon sehr gut spielt auf diesem Platz gespielt. Bei der Schlussrunde kamen Fanbusse aus dem nahen Österreich, um ihn anzufeuern. Martin Kaymer, der am Montag nach Hazeltine, Minnesota zum Ryder Cup 2016 fliegt, liegt mit 67 Schlägen gleichauf mit dem Amateur Thomas Rosenmüller. 69 Schläge brauchte Marcel Siem. Das Wetter machte den Profis einen dicken Strick durch die Rechnung. Weder die Trainingsrunde noch das ProAm konnten vor dem Start der Porsche European Open in Bad Griesbach durchgeführt werden. Massive Regenfälle setzen den Platz unter Wasser. Pünktlich zum Turnierbeginn hat sich allerdings das Wetter gebessert.

Porsche European Open
Der Belgier Nicolas Colsaerts (rechts) gibt Porsche-Werksfahrer Patrick Pilot aus Frankreich Schwungtipis. © Porsche AG

Fünf Majorsieger und 15 aktuelle oder ehemalige Ryder Cup Spieler starten heute bei den Porsche European Open auf dem Beckerbauer Golf Course in Bad Griesbach. Die Zuschauer können sich vor allem auf Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer freuen, der eine Woche vor seinem Start beim Ryder Cup erstmals zum Turnier gekommen ist. Mit Martin Kaymer und dem Belgier Thomas Pieters treten u.a. Robert Karlsson (Schweden), Nicolas Colsaerts (Belgien), Ross Fisher (England), Jamie Donaldson (Wales) Peter Hanson (Schweden) an.

Dazu sind neben Kaymer vier weitere Major Sieger am Abschlag: der Südafrikaner Ernie Els (vier Siege), der Ire Padraig Harrington (drei Siege) außerdem der Koreaner Y.E.Yang und der Schotte Paul Lawrie.

Proberunde und ProAm musste aufgrund des Regens entfallen

Dieses Jahr finden die Professionals ganz besondere Bedingungen vor, nachdem noch bis Montag heftige Regenfälle die Arbeit der Greenkeeper fast unmöglich machten. Um den Spielern einen optimalen Platz präsentieren zu können mussten die Verantwortlichen der European Tour die Entscheidung treffen das ProAm nicht auszutragen und auch keine Proberunden für die Spieler zu erlauben. Für Martin Kaymer ist das zwar eine besondere Situation aber nicht entscheidend.

“Während meiner Amateurzeit war fast das immer so. Auch wenn ich den Platz noch nicht kenne, haben wir den Vorteil, dass wir einen professionellen Caddie dabei haben, der den Platz vorher abgeht. Ich habe selbst mit ihm auch den Platz ablaufen, damit ich sehe, wo es lang geht. Ich weiß nur nicht, wie sich die einzelnen Löcher unter diesen Bedingungen spielen, aber am Ende ist es auch nur ein Golfplatz.“

Die Greenkeeper haben auf Hochtouren gearbeitet, um einen perfekten Platz zu präsentieren. Turnierdirektor Dominik Senn betonte auf der Pressekonferenz, „für unser hochkarätiges Spitzenfeld werden wir auf jeden Fall optimale Bedingungen schaffen.“

Weitere deutsche Spieler am Start bei der Porsche European Open

Österreichs Spitzenspieler Bernd Wiesberger freut sich auf das Turnier so nahe der Heimat. Nachdem er nach der Auftaktrunde im letzten Jahr in Führung lag, kamen sogar Sonderbusse aus seiner Heimat nach Bad Griesbach um ihren Golfhelden zu unterstützen. „Ich fühle mich sehr gut und hoffe meine derzeit sehr gute Form mit einem Topergebnis unter Beweis stellen zu können. Nach meinem zweiten Platz in den Niederlanden am liebsten noch besser.“ Mit Marcel Siem versucht ein weiterer Deutscher sich den Traditionspokal zu sichern. Siem feiert ebenfalls seine Premiere in Niederbayern. Die Deutschen Farben werden neben Kaymer und Siem durch Maximilian Kieffer (Düsseldorf), Florian Fritsch (Heidelberg) und Bernd Ritthammer (Nürnberg) vertreten, der gerade mit seinem ersten Sieg auf der Challenge Tour seine aufsteigende Form unter Beweis stellen konnte.

Porsche European Open
Gibt es für bei einem Hole-in-One: Porsche Panamera 4S © Porsche AG

Ein Highlight für die Spieler stellt sicher der diesjährige Hole-in-One-Preis des Titelpartners dar: Der erste Spieler, dem während der vier Turniertage an Loch 17 ein Ass gelingt, erhält als Preis den nagelneuen und erst vor kurzem vorgestellten Porsche Panamera 4S.

Das Masters: facts und figures

Jedes Jahr findet im April das Masters statt. Es ist das erste Major der Herren in der Saison und der Hype um dieses Turnier ist unglaublich.

Austragungsort des Masters

Das Turnier wird im Augusta National Golf Club in Augusta, Georgia ausgetragen. Dies ist ein “strictly” privater Club. Nur wer zum Who’sWho des amerikanischen Big Business gehört, darf in den elitären Club. Bis 2012 war unter den 300 Mitgliedern keine Frau, egal welche Führungsposition sie inne hatte. Da blieb auch mal eine CEO von Intel außen vor. Im August 2012 fielen dann mit Condoleezza Rice (ehemalige Außenministerin) und Marla Dawn (Vorstand einer Bank) die Schranken.

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Zuschauer-Boom

Der kleine Ort Augusta wird jedes Jahr von den Zuschauern regelrecht überrannt. Anschließend ist dann wieder Ruhe in dem beschaulichen Örtchen. Dabei kommt man nur sehr schwer an die Karten: Die Karten für die Turniertage sind nur den sogenannten “Patrons” vorbehalten. Patrons sind Familien, die schon seit vielen Jahren auf der begehrten Einladungsliste stehen.
Für alle nicht so privilegiert Geborenen gibt es die eigentlich hoffnungslose Chance der Verlosung. Bereits im Vorjahr muss man sich für die Verlosung online anmelden und dann nochmals zum Beginn der Verlosung

Wer beim Masters aufteet, hat es geschafft

Schon alleine beim Masters abzuschlagen, ist für die Profigolfer eine Auszeichnung. Wer darf denn eigentlich bei diesem Turnier an den Start? Einladungen erhalten alle bisherigen Gewinner des Turniers und der US Open,  British Open,  PGA Champions, die Goldmedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele (neu in 2017) und der aktuelle US Amateur Champion. Insgesamt gibt es 19 Kategorien, nach denen die Spieler ausgesucht werden.

1. Masters Tournament Champions (Lifetime)
2. US Open Champions (Honorary, non-competing after five years)
3. British Open Champions (Honorary, non-competing after five years)
4. PGA Champions (Honorary, non-competing after five years)
5. Winners of The Players Championship (Three years)
6. Current Olympic Gold Medalist (One year)
7. Current US Amateur Champion (7-A) (Honorary, non-competing after one year);
Runner-up (7-B) to the current US Amateur Champion
8. Current British Amateur Champion (Honorary, non-competing after one year)
9. Current Asia-Pacific Amateur Champion
10. Current Latin America Amateur Champion
11. Current US Mid-Amateur Champion
12. The first 12 players, including ties, in the previous year’s Masters Tournament
13. The first four players, including ties, in the previous year’s US Open
14. The first four players, including ties, in the previous year’s British Open
15. The first four players, including ties, in the previous year’s PGA Championship
16. Individual winners of PGA Tour events that award a full-point allocation for the season-ending Tour Championship, from previous Masters to current Masters
17. Those qualifying for the previous year’s season-ending Tour Championship
18. The 50 leaders on the Final Official World Golf Ranking for the previous calendar year
19. The 50 leaders on the Official World Golf Ranking published during the week prior to the current Masters Tournament

GolfSixes – das neue Spielformat auf der Tour

“Golf muss moderner werden. Und innovative Formate einzuführen, ist einer der wichtigsten Schritte dorthin”, sagte Keith Pelley, CEO der European Tour, zum neuen Spielformat GolfSixes. Die Premiere des neuen Wettspielformats findet am 6. und 7. Mai im Centurion Club in St. Albans statt. Das Event startet seine Premiere mit einem Gesamtpreisgeld von einer Million Euro.

So wird Golfsixes gespielt

Zwei-Mann-Teams aus 16 Nationen. Jedes Teilnehmerland schickt den bestplatzierten und verfügbaren European-Tour-Spieler (2017er Ranking bis 13. März) und einen Landsmann seiner Wahl. Der Kollege muss jedoch ebenfalls Mitglied der European Tour sein.

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Jedes Match wird über sechs Löcher im Greensome-Format gespielt. Beim Greensome schlagen beide Spieler eines Teams ab, wobei anschließend nur der bessere Ball von beiden abwechselnd weitergespielt wird.

Am ersten Tag werden die Teams in vier Gruppen mit je vier Mannschaften eingeteilt – vergleichbar mit der Gruppenphase der Fußball Champions League. In der Gruppenphase erhält jedes Team, wie beim Fußball, für einen Sieg drei Punkte und ein geteiltes Match gibt einen Punkt. Die zwei besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O.-Phase. Die K.O.-Matches, bestehend aus Viertelfinale, Halbfinale, Match um Platz drei und Finale, werden komplett am Sonntag gespielt.

Party rund um den Platz

Doch es soll nicht nur Golf im neuen Format gespielt werden, sondern den Zuschauern zudem auch eine Show geboten werden. Tribünen um Abschläge und Grüns herum, Feuerwerk und Musik am ersten Tee sollen für die nötige Stimmung sorgen.

Eine weitere Neuheit wird sein, dass alle Spieler ein Mikrofon tragen, um mit den Zuschauern kommunizieren zu können. Interviews in der Public Area und Live-Übertragungen der Veranstaltung in den Sozialen Medien sollen die maximale Reichweite an Zuschauern ermöglichen.

“Wir haben bisher keinen Sponsor gefunden. Wir tragen die Kosten für das neue Event selbst, da wir der Überzeugung sind, dass das Format funktionieren und gut ankommen wird, und sich dann ein Sponsor finden wird”, betonte Pelley die Eigeninitiative der European Tour.
Quelle: European Tour

 

Rickie Fowler ist der König der Bärenfalle

Honda Classic

Rickie Fowler drivte den Wettbewerb durch beeindruckende Längen mit seinem KING F7+ Driver aus um seinen vierten Sieg auf der PGA TOUR in seiner Karriere bei der Honda Classic zu sichern.

Nach Runden von 66 Schlägen an den ersten beiden Tagen auf dem PGA National in Palm Beach Gardens, Florida, lieferte Fowler eine Bogey-freie 65er Runde am Samstag, ging so mit vier Schlägen Vorsprung in die Finalrunde und gewann das Turnier mit insgesamt 12 unter Par.

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Um in dieser Woche mehr Fairways zu treffen, kürzte Fowler seine Driver-Schaftlänge um 1 Inch (2,54 cm) und erreichte mit seinem KING F7+ Driver Längen von durchschnittlich 303,9 Yards (277,9 Meter) und rangierte als geteilter 17ter in der Kategorie Drive-Genauigkeit (driving accuracy). Darüber hinaus hat Fowler kürzlich drei neue KING Wedges in die Tasche gepackt und ist aktuell führend in der PGA TOUR Statistik „overall scrambling for the year“ und „sand-save percentage“.

Überlegener Sieg bei der Honda Classic

„Ein sensationeller Sieg für Rickie diese Woche auf einem schweren Platz“, sagt Bob Philion, President & CEO COBRA PUMA GOLF. „Rickie hat eine beeindruckende Leistung und imposante Längen mit seinem KING F7+ Driver gezeigt! Wir sind stolz, jede Woche erneut unsere neuesten COBRA und PUMA Golf Produkte auf der Tour unter Beweis zu stellen und wir schauen gespannt auf dieses Jahr.“

Der neue KING F7+ Driver ist mit COBRA CONNECT Powered by Arccos ausgestattet, ein GPS basiertes Shot Tracking System mit einem im Griff eingesetzten ultraleichten Sensor. Mit diesem System kann der Golfer die Länge und Präzision seiner Drives erfassen. COBRA CONNECT Nutzer koppeln dazu einfach nur den Driver mit der kostenlosen Arccos Driver Smartphone App und können so ihre Performance Daten speichern. Darüber hinaus haben sie auf 40.000 Plätzen Zugriff auf Rangefinder GPS Distanzangaben und können an dem virtuellen Long Drive Wettbewerb ‚King of the Hole’ teilnehmen.

Honda Classic
PALM BEACH GARDENS, FL – FEBRUARY 26: Rickie Fowler of the United States plays a shot on the third hole during the final round of The Honda Classic at PGA National Resort and Spa on February 26, 2017 in Palm Beach Gardens, Florida. (Photo by Mike Ehrmann/Getty Images)

COBRA Golf Schläger in Fowler’s Tasche:

Driver: KING F7+ Black | 8.5° D; 12g Gewicht vorne | Aldila NV 2K Blue 70X | 43.5”
Holz 3: Fly-Z+ 3W | 13° Orange |Aldila Tour Blue 75TX
Holz 5: KING F6 Baffler Rail 5wd | 18.5° | Aldila Tour Blue 75TX
Eisen: KING Forged MB Eisen (4-P) | KBS Tour C-Taper S+ 125
Wedges: KING V-Grind | 52°, 56°, 60° | Ture Temper Dynamic Gold Tour Issue S400
Mehr Informationen unter: www.cobragolf.com. Über Cobragolf.com wird nicht nach Deutschland versandt, der deutsche PUMA Shop hat nur eine kleine Auswahl an Golfprodukten. Die Golfkollektion von PUMA ist im Golfhandel oder Pro Shops erhältlich.

Fowler trug PUMA Golf Textilien, Accessoires und Schuhe aus der neuen 2017 Frühjahr/Sommer Kollektion darunter:

· TITANTOUR IGNITE Hi-Tops: Entwickelt für extreme Stabilität, Performance und Komfort mit IGNITE Dämpfungsschaum. In Deutschland nicht als Hi-Tops erhältlich, sondern nur als Titantour IGNITE.
· Pounce Stripe Polo: Meliertes Polo für alle Gelegenheiten. dryCELL Technologie hält den Körper trocken, insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit.
· 6 Pocket Golf Hose: Die Golfhose bietet Komfort, eine gute Passform und Performance; mit UV-Schutz und dryCELL Technologie, die den Schweiß abtransportiert und trocken hält.