Neue Golfplätze für Costa Navarino

Costa Navarino

Costa Navarino, Griechenlands führende, bzw einzige Golfdestination, arbeitet eng mit dem zweifachen Masters-Champion und Ryder Cup-Legende José Maria Olazábal zusammen. Die Golflegende soll zwei neue Golfplätze in der griechischen Provinz Messenien bauen. Die zwei neuen 18-Loch Golfplätze in Navarino Hills thronen hoch über der Küste des Ionischen Meeres und geben einen Panoramablick auf The Bay Course, die umliegende Landschaft und die historische Bucht von Navarino frei.

Das Navarino Hills-Gelände befindet sich im Herzen einer über 150 Hektar großen Landschaft voller Strauchheiden, die charakteristisch für die Region sind. Zwei Golfplätze werden höchsten internationalen Standards gerecht und runden das renommierte Golfangebot in Costa Navarino ab. Olazábal startet mit seinem zwanzigsten Golfplatz-Projekt sofort, es soll 2021 eröffnen.

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Costa Navarino wurde 2017 von IAGTO zum „European Golf Resort of the Year” gekürt und beherbergt als einer der weltweit führenden Golfdestinationen schon jetzt zwei mehrfach ausgezeichnete Plätze, darunter The Dunes Course und The Bay Course, die von Bernhard Langer und Robert Trent Jones jr. entworfen wurden.

Bald vier Golfplätze in Costa Navarino

Mit dem Bauprojekt Navarino Hills wird es insgesamt vier Golfplätze in Costa Navarino geben, die sich alle in einem Umkreis von 13 Kilometern befinden und unter derselben Leitung stehen – Merkmale, die Costa Navarino als eine der wenigen gehobenen Golf-Destinationen weltweit erfüllt. Costa Navarino ist aufgrund des idealen Klimas, üppiger Landschaft und direktem Zugang zum Meer eine einzigartige Ganzjahresdestination, die durch das Bauprojekt neue Meilensteine legt.

Costa Navarino
Jose Maria Olazabal © Walter Fischer WFI

Jose Maria Olazábal: „Es ist außerordentlich, was die TEMES-Group in Costa Navarino geschaffen hat und es ist uns eine Ehre, am Erbe der Destination mitzuwirken. Das Areal von Navarino Hills ist spektakulär und die Ausblicke sind atemberaubend, vor allem an der Nordküste über die Bucht von Navarino, die berühmt für ihre einstigen Seegefechte ist. Der Rest des Ortes wird Golfer mit weitläufigen Blicken über die Hügellandschaft rasch in seinen Bann ziehen.“

Costa Navarino verfügt bereits über zwei Luxushotels, The Westin Resort Costa Navarino sowie The Romanos, a Luxury Collection Resort, Privatvillen, eine Reihe authentischer Erlebnisse sowie eine Infrastruktur, die weiteres Wachstum

Costa Navarino, Griechenlands führende Golfdestination, arbeitet eng mit dem zweifachen Masters-Champion und Ryder Cup-Legende José Maria Olazábal zusammen. Die Golflegende soll zwei neue Golfplätze in der griechischen Provinz Messenien bauen. Die zwei neuen 18-Loch Golfplätze in Navarino Hills thronen hoch über der Küste des Ionischen Meeres und geben einen Panoramablick auf The Bay Course, die umliegende Landschaft und die historische Bucht von Navarino frei.

Das Navarino Hills-Gelände befindet sich im Herzen einer über 150 Hektar großen Landschaft voller Strauchheiden, die charakteristisch für die Region sind. Zwei  Golfplätze werden höchsten internationalen Standards gerecht und runden das renommierte Golfangebot in Costa Navarino ab. Olazábal startet mit seinem zwanzigsten Golfplatz-Projekt sofort, es soll 2021 eröffnen.

Costa Navarino wurde 2017 von IAGTO zum „European Golf Resort of the Year” gekürt und beherbergt als einer der weltweit führenden Golfdestinationen schon jetzt zwei mehrfach ausgezeichnete Plätze, darunter The Dunes Course und The Bay Course, die von Bernhard Langer und Robert Trent Jones jr. entworfen wurden.

Bald vier Golfplätze in Messenien

Mit dem Bauprojekt Navarino Hills wird es insgesamt vier Golfplätze in Costa Navarino geben, die sich alle in einem Umkreis von 13 Kilometern befinden und unter derselben Leitung stehen – Merkmale, die  Costa Navarino als eine der wenigen gehobenen Golf-Destinationen weltweit erfüllt. Costa Navarino ist aufgrund des idealen Klimas, üppiger Landschaft und direktem Zugang zum Meer eine einzigartige Ganzjahresdestination, die durch das Bauprojekt neue Meilensteine legt.

Jose Maria Olazábal: „Es ist außerordentlich, was die TEMES-Group in Costa Navarino geschaffen hat und es ist uns eine Ehre, am Erbe der Destination mitzuwirken. Das Areal von Navarino Hills ist spektakulär und die Ausblicke sind atemberaubend, vor allem an der Nordküste über die Bucht von Navarino, die berühmt für ihre einstigen Seegefechte ist. Der Rest des Ortes wird Golfer mit weitläufigen Blicken über die Hügellandschaft rasch in seinen Bann ziehen.“

Das Golfresort Costa Navarino verfügt bereits über zwei Luxushotels, The Westin Resort Costa Navarino sowie The Romanos, a Luxury Collection Resort, Privatvillen, eine Reihe authentischer Erlebnisse sowie eine Infrastruktur, die weiteres Wachstum durch neue Hotels, Immobilien sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen vorsieht. Das Resort ist nur 45 Minuten vom Flughafen Kalamata entfernt, ist sie in rund drei Stunden mit zahlreichen Direktflügen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz bequem erreichbar.

 

Golf an der Cote d’Azur

Golf an der Cote d'Azur

Dem Charme, Golf an der Cote d’ Azur spielen, kann man sich nur kaum entziehen. Zumal die Plätze äußerst unterschiedlich sind und in Verbindung mit einem Golfpass preislich durchaus erschwinglich sind. Insgesamt liegen wischen Monte Carlo und Tourrettes, von Mandelieu bis La Matre liegen im Radius von 100 Kilometer 17 Golfplätze. Oft liegen sie keine 30 Kilometer entfernt, sodass man von seinem Urlaubsdomizil unterschiedlichste Plätze innerhalb kurzer Zeit erreichen kann.

The Old Course – Cannes Golf Links 

Klack, klack, klack. Dieses Geräusch begleitet  die Golfer auf den Spielbahnen des The Old Course-Cannes Golf Links. Es ist die Antwort der 4.000 mächtigen Kiefern, die entlang den Spielbahnen stehen. Unbarmherzig knallen die Bälle zurück auf das Fairway, doch meist nicht in die Richtung, die man gerne hätte. 

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Golf an der Cote d'Azur
Rund 4.000 mächtige Pinien stehen im The Old Course

The Old Course ist einer der vier ältesten Golfpätze in ganz Frankreich und einer der ältesten Plätze an der CÔte d’ Azur.  Großherzog Michael von Rußland reiste Ende des 19. Jahrhunderts ins schottische  St. Andrews und war von den Grüns und den Spielbahnen des Old Course, dem ältesten Platz der Welt, begeistert. Zurück in seinem Exil an der CÔte d’ Azur ließ er 1891 einen 9-Loch-Platz zwischem dem Meer und dem Flüßchen Siagne anlegen. Als Platzarchitekt beauftragte er Harry Shapland Colt, den Vater vieler namhafter Golfplätze in Schottland (Eden Course, St. Andrews) und Übersee (GC Toronto, GC Hamilton). 

Zunächst genoss die feine Gesellschaft mehr die Clubhaus-Terrasse und die Mitglieder der europäischen Königshäuser gingen aus und ein. Prinz Bertil von Schweden und König Leopold von Belgien waren Ehrenpräsidenten. Der Herzog und die Herzogin von Windsor nahmen ihren Tee im Clubhaus ein. Nach dem zweiten Weltkrieg gaben sich  die großen Stars wie Jerry Lewis und Sean Connery hier ein Stelldichein. 

 

Das Terrasse des Clubhauses, bekannt als La Terrassse des Oliviers, ist heute ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Urlauber. Die Küche der La Terrassse des Oliviers ist ausgezeichnet und weithin bekannt. So kann es vorkommen, dass auf dem inzwischen auf 18 Loch erweiterten Platz kaum Spieler unterwegs sind, aber auf der wunderschönen Clubhausterrasse kein Stuhl mehr frei ist. 

Durch die Erweiterung auf  18 Loch durchschneidet jetzt das Flüsschen Siagne den Platz. Für den Golfer bedeutet dies, dass er zweimal mit einer Fähre, die speziell für  Golfcarts konstruiert wurde, übersetzen muss. Zwischen Bahn 2 und 3 und auf den Back-Nine von Bahn 12 zu Bahn 13 hat man das kurze Vergüngen einer Fährüberfahrt in voller Golfmontur und mit den Golfschlägern an seiner Seite. 

Wie nah der Platz am Mittelmeer liegt, merkt man auf der dritten Spielbahn. Sie ist fest in der Hand großer Seemöven, die genau abschätzen, wann es sich lohnt, dem Ball ausweichen. Dass ihr Lachen so manchen Golfschlag kommentiert, gehört in das Reich der Fabeln. 

The Old Course
F-06210 Mandelieu-La Napoule
golfoldcourse.com

Rivera Golf de Barbossi

Kunst, wohin man blickt. Schon vor dem Clubhaus stehen momumentale Plastiken  und im Eingang zum Proshop empfangen weitere Kunstobjekte die Gäste. Auf dem Golfplatz geht es dann weiter mit der permanenten Kunstausstellung. So wie zum Beispiel am fünften Abschlag, wo die nette Dame in Stein geduldig auf die Spieler wartet. Ingesamt beherbergt der Platz 22 permanenten Kunstobjekten von so bekannten Künstlern wie Georges Boisgontier, Max Cartier, Gérard Le Roux  und Jean-Claude Fahri. Für die Golfer bietet der Platz schon genügend Anregung. So manche Spielbahn lässt sich durch einen langen und exakten Schlag abkürzen – schlimm wird es nur, wenn der Schlag nicht so perfekt war.  

Golf an der Cote d'Azur
Rivera Golf de Barbossi

Das leicht hügelige Gelände erreicht am Abschlag der zehnten Spielbahn seinen höchsten Punkt. Dieses Par 3 ist gleichzeitig auch das Signature Hole des Platzes und vom Grün aus hat man einen wunderbaren Rundblick über den gesamten Platz und die nahe Umgebung. 

Rivera Golf de Barbossi
F-06210 Mandelieu-La Napoule
domainedebarbossi.fr

Golf d’ Opio – Valbonne

Inmitten einer malerischen Domäne von 220 Hektar liegt einer der ältesten  Golfplätze an der CÔte d’ Azur. Im Zentrum des Platzes liegt ein Schloß aus dem 17. Jahrhundert, das heute als Golfhotel fungiert. Jahrhunderte alte Bäume  säumen die Fairways und die Golfer passieren sogar ein gallo-romanisches Äquadukt. Aufgrund der hohen Bäume spielt sich der Platz auch im Hochsommer sehr angenehm. Die Spielbahnen sind nicht allzu lang, aber strategisch sehr gut angelegt. Das dichte Rough verschluckt so manchen Ball, präzises Spiel ist angesagt. Sehr schön sitzt man nach der Runde auf der Terrasse des Clubhauses und überblickt den Platz.                                                       

Golf Opio-Valbonne
F-06650 Opio
opiovalbonneopen@golfclub.com
opengolf.com

Preisgünstig golfen mit dem Pass Cote d’Azur Golfs

Der Golfpass der CÔte d’ Azur Golfs macht das Golfspielen an der Cote d’Azur einfach und preisgünstig. Die Startzeiten können vorab im Internet reserviert werden. In der Sommersaison von 1. April bis 31. Oktober kosten vier Green Fees pro Spieler ab 135 Euro für 9-Loch-Plätze oder ab 220 Euro für 18-Loch-Plätze.  Die vier Plätze müssen innerhalb von 14 Tagen gespielt werden. 

In der Wintersaison von 1. November bis 31. März sinken die Ab-Preise auf 65 Euro für zwei Runden auf einem 9-Loch-Platz oder ab 110 Euro auf zwei 18-Loch-Plätzen. Die beiden Plätze müssen innerhalb von sieben Tagen gespielt werden. 

Die Plätze werden über das Internet reserviert und die Voucher für die Golfrunden ausgedruckt. Jede Reservierung wird vom Golfclub per E-Mail bestätigt.

Zum Verbund des Pass der CÔte d’ Azur Golfs gehören 20 Plätzen der Regionen Alpes-Maritim und Var, die alle sehr unterschiedlich sind und innerhalb von zwei Stunden Fahrzeit erreichbar sind. Der Pass ist zu bestellen bei  cotedazur-golfs.com

Weitere Infos über die Region und ihre Golfplätze:

cotedazur-golfs.com

Golf vor dem Vulkan

Seit einiger Zeit bricht laufend der Vulkan Kilauea  auf Big Island, Hawaii aus. Spektakuläre Bilder erreichen uns jetzt über Getty Images vom daneben Volcano National Park, Hawaii  Golf Club. Ganz ungestört spielte der Golfer seine Runde am Dienstag, 08. Mai noch weiter auf den Spielbahnen des Volcana Golf and Country Club. Das Bild des Golfers und seines Abschlages vor den dunklen Wolken des Vulkanausbruchs ging viral um die ganze Welt.

Embed from Getty Images

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Allerdings scheint der Platz inzwischen geschlossen zu sein, denn weitere Ausbrüche des Kilauea erfolgten in der Nacht zum Donnerstag. Wie USAToday berichtet, hebt im Golfclub niemand mehr das Telefon ab. Bei einem Vulkanausbruch wird nicht nur die Lava durch die Luft geschleudert, sondern auch giftige Gase freigesetzt und die Asche ist zwar nicht giftig, sammelt sich aber in kleinen Brocken an, die sehr unannehm sind.

Mehr lesen auf: NYTIMES

125. Jubiläum: Das Engadin und seine besonderen Golfer

Es gibt Golfplätze – und es gibt “goldene” Greens. Solche Greens hat der Platz in Samedan. Er gehört zum Engadine Golf Club, dem ältesten Golfclub der Schweiz. Dessen 125-jähriges Jubiläum sollten sich passionierte Spieler nicht entgehen lassen. Zum einen bekommen sie dann unglaublichen Geschichten zu hören – von Persönlichkeiten wie dem James-Bond-Darsteller Sean Connery oder einem Engländer, der von dem Platz so begeistert war, dass er seine Asche nach seinem Ableben an Loch 14 verstreuen liess.

Geschichte auf 31 Plakaten

Zum anderen sind da die zahlreichen Veranstaltungen, die das Jubiläum unvergesslich machen werden. In der Design Gallery St. Moritz wird die besondere Geschichte des Engadine Golf Club auf 31 Plakaten erzählt. Ein History Walk zeigt sie auch auf der Golfanlage in Samedan. Darüber gibt es besondere Turniere. Außergewöhnlich ist zum Beispiel das GolfersChoice Engadin ProAm. An diesen drei Golftagen vom 26. bis zum 28. August spielen in jedem Flight zwei Gäste mit drei Pros, und zwar einmal den 18-Loch-Platz in Samedan und einmal den zweiten Meisterschaftsplatz des Engadine Golf Clubs in Zuoz-Madulain. Die besten Hotels der Region sponsern die Zwischenverpflegung. Abends gibt’s in den Häusern gemütliche Diners.

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Dass der Engadine Golf Club mit dem 20jährigen Single Malt Glentauchers auch einen Jubiläums-Whisky aufgelegt hat (limitiert auf 246 Flaschen), ist möglicherweise auch ein ironisches Augenzwinkern: In dem legendären Golf Club gab es Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Zeiten, da spülte man mit so edlen Tropfen bereits die Sandwiches zum Frühstück hinunter. Macht natürlich heute niemand mehr. Schade. Oder Gott sei Dank. Jedenfalls ist das noch so eine Geschichte.

www.engadin-golf.ch

Golf Valley: Generationswechsel vollzogen

Golf Valley - Alpenblick garantiert

Generationenwechsel in Golf Valley! Nicht mehr Mutter Sandra Weichselgartner und Tochter Evelyn März-Weichselgartner (31) führen nun die Geschäfte der Golfanlage, sondern die Tochter und deren Ehemann Thomas März (33). Sandra Weichselgartner ist weiterhin vor Ort und steht ebenso mit Rat und Tat zur Seite wie der „Patron“ der Familie, Michael Weichselgartner, der wie seit Bestehen des Clubs (2008) weiterhin als dessen Präsident fungiert.

Jeder Tag ein Urlaubstag

Thomas März und seine Frau Evelyn März-Weichselgartner: Das neue Führungsduo im Golf Valley. Foto: GV

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„Wir wollen die Vision vollenden“, sagt Thomas März, „die hier begonnen wurde.“ Und erklärt den Generationenwechsel damit, „dass jedes Unternehmen nach zehn Jahren etwas frischen Wind benötigt.“ Evelyn März-Weichselgartner: „Wir müssen uns für die Zukunft aufstellen.“ Und die sieht März auch in weichen Faktoren: „Ein Tag auf unserer Anlage muss ein Urlaubstag sein – ein Tag zur Erholung und zur Entschleunigung. Eine Art zweites Zuhause!“ Inklusive Zusammengehörigkeitsgefühl:

„Wir sind ein Familienunternehmen. Und als Familie verstehe ich auch die Mitarbeiter, Mitglieder und Gäste.“ Um den familiären Gedanken zu unterstreichen, befinden sich (so Evelyn März-Weichselgartner) „Greenkeeping, Golfschule und das Restaurant wieder unter unserer Koordination. Alles aus einer Hand…“

 Durchschnittsalter bei 42

Wobei das Restaurant ein völlig neues Ambiente (eine Lounge, genannt „Das Wohnzimmer“) und einen neuen Namen („Esszimmer Valley“) erhielt – „sowie natürlich einen neuen Anstrich“, betont März, „- wie das gesamte Unternehmen Valley.“ In welchem künftig auch die Tatsache stark forciert werden soll, dass das Restaurant nicht nur für Golfer/innen, sondern für die gesamte Bevölkerung offensteht. „Die würde dann“, lächelt Evelyn März-Weichselgartner, „natürlich auch zur Familie gehören…“ Wobei es sich um eine relativ junge Familie handelt: „Der Altersdurchschnitt deutscher Golfclubs“, weiß März, „liegt bei 62 Jahren. Jener des GC Valley bei 42 Jahren!“

www.golfvalley.de

Abschlagen in Paradies bei der Beachcomber Golf Trophy

Beachcomber Golf Trophy

Ein absolutes Highlight in der Golf Wintersaison ist die jährliche Beachcomber Golf Trophy im Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa in Mauritius. Vom 29. Januar bis zum 3. Februar 2018 fand die beliebte Turnierwoche mit insgesamt 60 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Auf dem sechstägigen Programm standen zwei Trophy-Turniertage, ein Scramble-Wettbewerb, ein „Auswärts-Spiel“ im nahe gelegenen Tamarina Golfclub sowie ein Nachturnier mit Barbecue direkt auf der Driving Range des Paradis Golf Club.

Beachcomber Golf Trophy
Abendveranstaltung bei der diesjährigen Beachcomber Golf Trophy

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Mit Pro Giedeon trainieren

Außerdem wurden Trainingseinheiten mit dem Wettkampfleiter und Golf Pro Torsten Giedeon (Teamweltmeister 1990 mit Bernhard Langer) angeboten. Vor der Kulisse des allgegenwärtigen UNESCO Weltkultur-Berges Le Morne Brabant freuten sich die Golfer über Sponsorenpreise von B.i.G. (Gewinnpreise und Tombolapreis), JuCad (Scramble Turnier), Walter’s Hof (Bruttopreise) und dem Golf Club Gut Heckenhof (Nachtgolf).

Gewinner der Beachcomber Golf Trophy 2018

Beachcomer Golf Trophy
Einer der Sponsoren bei der diesjährigen Beachcomber Golf Trophy

Brutto-Gewinner wurden Anke Strohbach bei den Damen und Moritz Baesch bei den Herren. Karl-Heinz Reichenwallner gewann die Trophy sowie Netto A, Valentin Winkler wurde Netto B Sieger. Den Longest Drive der Damen schlugen mit gleicher Länge Sigrid Ramert und Alexandra Gessler und bei den Herren Moritz Baesch. Beim Nearest to the Pin Wettbewerb lag der Golfball von Stefan Widder am dichtesten an der Fahne. Gemeinsam mit den glücklichen Gewinnern feierten alle Teilnehmer die schöne Woche bei einem Galaabend mit Tombola zugunsten der KIO Kinderhilfe (vertreten durch Klaus Wolfermann) direkt auf dem Golfplatz. Die glückliche Tombola Gewinnerin Maria Tueshaus darf sich über eine weitere Woche im Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa freuen.

Neuer Platz und neues Hotel in 2019

Die Daten für die nächste Beachcomber Golftrophy wurden bereits festgelegt. In der ersten Februarwoche 2019 werden die Teilnehmer dann auch Gelegenheit haben, den neuen Golfplatz Mont Choisy im Norden der Insel sowie dasnahe gelegene Trou aux Biches Beachcomber Golf Resort & Spa kennenzulernen.

Beachcomber Golf Trophy
Aufwärmen vor dem Turnierbeginn bei der Beachcomber Golf Trophy

 

 

Alle Bilder dieses Beitrags: Niclas Sulzenbacher
Quelle: Beachcomber Resorts&Hotels

Monte Argentario: Toskana für Kenner

Argentario Golf

Es ist eine der Regionen in der Toskana, die nur ausgesprochenen Kennern bekannt ist: Monte Argentario. Auf einer Halbinsel im Thyrrenischen Meer vor der Küste vor der südtoskanischen Maremma liegt diese kreisrunde Hügelkette. War die Insel früher vollständig von Wasser umschlossen, brachte im Laufe der Zeit der Fluß Albegna soviel Erdreich in seinem Mündungsgebiet mit, dass Monte Argentario heute eine Halbinsel ist. Drei Landzungen verbinden das einstige Eiland mit dem Festland. Zwischen den Landzungen liegt die Lagune von Orbetello, der Südteil unter Naturschutz steht.

Argentario Golf
Argentario Golf: Von vielen Spielbahnen geben den Blick auf die Lagune frei

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In der unmittelbaren Nähe dieses Naturschutzgebietes liegt vor den Bergen der Halbinsel das Argentario Golf Resort&Spa. 2008 wurde das Resort mit der BioAGriCert environmental certification ausgezeichnet für seine Nachhaltigkeit und sein Umweltbewusstsein. Auf dem Golfplatz haben sich seltene Tiere wieder angesiedelt und so manches Reh trabt in der Abenddämmerung über die Fairways.

Stylisches Design in üppig grüner toskanischer Landschaft

Zwischen dem weitgehend flachen Golfplatz und dem Bergrücken fügt sich das Designhotel mit seinem 72 Zimmern und Suiten harmonisch in die Landschaft. Auch eine mietbare Golf-Villa gehört zum Resort. Von den Zimmern aus recht der Blick über den Golfplatz hinweg auf das nahe Lagune. Doch damit nicht genug: Die Panoramaterrasse ist der eigentliche Hot-Spot, wenn es um einen geeigneten Platz zum Entspannen nach der Golfrunde geht.

Argentario Golf Resort&Spa Terrasse
Die Terrasse des Argentario Golf Resort&Spa lädt zum Chillen und Genießen ein.

Die riesige Terrasse ist schließlich auch die Bühne für ein spektakuläres Abendessen. Küchenchef Riccardo Cappelli bevorzugt frische und lokale Produkte aus der nahen Umgebung. Umgeben von den Fluten des Thyrrenischen Meeres stehen nur fangfrische Fische auf der Karte. Der perfekte Tüpfelchen auf dem i ist für Feinschmecker ist die italienweit bekannte Bottarga di Orbetello. Bottarga wird aus dem Roggen der Meeräsche hergestellt, in diesem Fall von Meeräschen aus der Lagune von Orbetollo. Der Roggen wird gesalzen und zu Blöcken gepresst, dann in der Sonne getrocknet. Feine Streifen werden von den harten Blöcken geschnitten und mit Olivenöl als Vorspeise gereicht. Einfach über fertige Gericht gebröselt, veredelt der intensive Fischgeschmack die simplen Spaghetti aglio è olio und gibt Spaghetti alle Vongole einen raffinierten Kick.

Argentario Golf: Freundlicher Resort-Kurs

Eingerahmt von den bewaldeten Hügeln und der warmen Orbetello Lagune hat der Golfplatz sein eigenes Mikroklima und kann ganzjährig bespielt werden. Designt wurden die Spielbahnen vom früheren Tourspieler Baldovino Dassù und Architekt David Mezzacane. Der 18-Loch-Championshipplatz ist ein freundlicher Resort-Kurs, der durchaus seine Tücken hat. Wenige, aber effektiv platzierte Wasserhindernisse, Waldstücke und zahlreiche Bunker sind dazu angetan, auch bei mehrfachem Spiel, abwechslungsreiche Runden zu gestalten. Die Natur jedenfalls trägt das ihre dazu bei, denn die nahen Naturparks und das naturnahe Design des Platzes erfreuen das Auge des Golfers.

Für Golfer gibt es im Frühjahr Angebote inklusive einem Greenfee pro Nacht. Je nach Zimmerkategorie beginnen sie bei rund 150 Euro pro Nacht.

Spa der Extraklassse auf 2.700 Quadratmetern

Die Spa-Abteilung des Resorts lässt auf 2.700 Quadratmetern kaum einen Wunsch offen. Neben Sauna, Ruheräumen, Fitnessgeräten und Anwendungsbereich sorgt eine freundliche und gut ausgebildete Crew dafür, dass auf die Belange der Golfer und vor allem Golferinnen eingegangen wird. Für einige Gesichtsbehandlungen, Massagen und das Signature Treatment werden toskanische Produkte angewandt. Ergänzt wird das vielseitige Spa Menu mit den hochwertigen Produkten von Ligne St. Barth.

Wer der guten Restaurantküche entsagen will, findet unter sachkundiger ärztlicher Anleitung auch ein Diät-Konzept vor, das eine Änderung der Lebensweise – auch zuhause – zum Ziel hat.

Frühjahr und Herbst die beste Reisezeit für Monte Argentario

Seine große Stärke spielen die Region, das Resorthotel und der 18-Loch-Golfplatz im Frühjahr und im Herbst aus. Wenn es im heimatlichen Deutschland noch oder schon wieder regnerisch und grau ist, scheint in der südlichen Toskana die Sonne und die Tagestemperaturen sind im zweistelligen Bereich.

Ab Flughafen Rom nur 90 Minuten

Zu erreichen ist das Argentario Golf Resort & Spa recht einfach: Ab Flughafen Rom sind es nur gute 90 Minuten, mit dem Auto etwas mehr als eine Stunde südlich von Siena. Weil aber die meisten Golfer gern mit dem eigenen Auto kommen, seien natürlich die vielfältigen Möglichkeiten der Toskana nicht unerwähnt. Die spannende mittelalterliche Stadt Pitigliano, die sich auf einem Tuffsteinfelsen hoch über die Ebene erhebt bietet malerische Gassen und abenteuerliche Restaurants und Weinlokale, die in Felshöhlen unter der Stadt zu finden sind. Etwas weiter entfernt dann natürlich die toskanischen „Musts“, San Gimignano und Siena.

Agentario Golf Resort & Spa

Via Acquedotto Leopoldino,
58019 Porto Ercole (GR)
Telefon : +39 0564 810292
www.argentariogolfresortspa.it

Alle Bilder dieses Beitrags: © Argentario Golf Resort&Spa

 

Golfplatztest: Citrus Golf Hammamet, Tunesien

Eine gute Autostunde südlich von Tunis liegt Hammamet – eine Touristenhochburg mit insgesamt zwei 18-Loch-Plätzen und einem 9-Loch-Kompaktkurs, bekannt als Citrus Golf.

Die beiden großen Plätze des Golfzentrums Citrus Golf könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der 18-Loch-Platz „La Foret“ als Parklandcourse über Hügel und Schluchten führt und stark bewaldet ist, schlängelt sich der zweite Course „Les Oliviers“ auf offenerem Gelände durch uralte Olivenhaine und ist etwas einfacher zu spielen.

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Citrus Golf, Hammamet, Tunesien

Beide haben allerdings ihre Tücken, denn weder Schirmpinien noch Olivenbäume sind zu unterschätzen, wenn sie dem Ballflug im Wege stehen…

Spielerische Herausforderungen von Ronald Fream

Architekt Ronald Fream, der so etwas wie der tunesische „Hausarchitekt“ ist, hat auch hier gezeigt, dass die Tücke (des Golfplatzes) im Detail liegt. Dennoch machen beide Courses Spaß und strengen nicht zu sehr an – ein Cart ist allerdings immer empfehlenswert! Der Pflegezustand ist bestens.

Vorzugspreise in einzelnen Hotels

Wer in den Hotels Phenicia, Aziza oder Méditerranée wohnt, genießt besondere Vorzugspreise und garantierte Startzeiten auch in der Hochsaison, da diese Hotels Besitzer des Platzes sind.

Golf Hammamet
Das elegante Clubhaus des Citrus Golf Clubs in Hammamet.

Weitere Informationen:

Platz Les Oliviers, 18 Löcher,
Länge: 6.106 m

Platz La Foret, 18 Löcher,
Länge: 6.066 m

Compact Course, 9 Löcher,
Länge: 1.121 m

Architekt Ronald Fream

Greenfee: ab 32 Euro

Gute Übungseinrichtungen

Golf Citrus

B.P. 132, TN-8050 Hammamet, Tunesien
Tel.: +216 72 226 500, Fax: +216 72 226 400
www.golfcitrus.com

 

In den einzelnen Kategorien wird folgendes berücksichtigt:

Spielfreude: Design des Platzes, Fairness gegenüber Spieler, Einbettung des Platzes in die Landschaft,
Preis-/Leistungsverhältnis: Green Fee in Relation zum Gesamteindruck
Pflegezustand des Platzes: Wie präsentierte sich der Platz?
Clubhaus & Amenities: Angefangen vom Parkplatz, über den Pro Shop bis zum Halfway-Haus.
Service: Freundlichkeit des Personals, Beschilderung, Annehmlichkeiten für die Golfer

 

Golfplatztest: Flamingo Golf Course, Tunesien

Golfplatztest Tunesien

Unweit von Port El Kantaoui liegt der Geburtsort des Staatsgründers des modernen Tunesiens, Habib Bourgiba, Monastir – doch dazu später mehr. Der Flamingo Golf Course liegt auf einer Anhöhe oberhalb eines Salzsees und bietet neben dem Weitblick auf die Marschlandschaft attraktive Löcher, die wie eine Achterbahn mal bergauf, dann wieder bergab führen. Locker stehende Olivenbäume, dichte Macchia, Seen und Bunker sorgen für Abwechslung und spielerische Aufregung. Golfer sollten hier eher defensiv spielen, denn oft geht es hinter den Grüns steil bergab und das Rough ist undurchdringlich. Viele Bälle mitnehmen!

Kühlung auf der Terrasse

Später dann auf der Terrasse des Clubhauses zahlt sich Lage auf dem Hochplateau aus: Der Blick reicht weit in die Landschaft hinein. Der Salzsee, der sich unterhalb der Terrasse erstreckt, ist häufig Heimat von Flamingos, die Namensgeber für den Platz waren. Der sanft aus der Ebene kommende Wind fächelt den ermüdeten Spielern Kühlung zu, während sie die Gastfreundschaft auf der Terrasse des Clubhauses geniessen.

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Ein Abstecher nach dem Golf sollte dem Museum des Vaters des neuen Tunesiens, Habib Bourguiba, gelten. Die Villa aus den Sechziger Jahren zeigt Einblicke in das Leben und Wirken dieses großen Politikers, darunter auch seine Staatskarosse aus deutscher Fertigung.

Infos über den Flamingo Golf Course:

18 Löcher,  6.402 m

Architekt: Ronald Fream

Greenfee: 44 Euro (November 2017)

Trainingsmöglichkeiten: Putting Green

Flamingo Golf Course

Route de Ouardanine B.P. 40, TN-5079 Monastir, Tunesien
Tel.: +216 73 500 283, Fax: +216 73 500 284
booking@golfflamingo.com
www.golfflamingo.com

Golf in Tunesien
Golf  in Tunesien findet auf Djerba und nördlich davon an der Küste statt.

In den einzelnen Kategorien wird folgendes berücksichtigt:

Spielfreude: Design des Platzes, Fairness gegenüber Spieler, Einbettung des Platzes in die Landschaft,
Preis-/Leistungsverhältnis: Green Fee in Relation zum Gesamteindruck
Pflegezustand des Platzes: Wie präsentierte sich der Platz?
Clubhaus & Amenities: Angefangen vom Parkplatz, über den Pro Shop bis zum Halfway-Haus.
Service: Freundlichkeit des Personals, Beschilderung, Annehmlichkeiten für die Golfer

 

Golf in Tunesien

Die Reiseziele für Golfreisen sind in diesem Frühjahr schon stark gebucht. Mallorca, das Festland Spanien und die Kanaren boomen seit Jahren und sind seit dem Wegfall der Türkei als Golfdestination angesagt. Auch die Preise gehen vielfach durch die Decke. Zeit, also sich nach neuen oder altbekannten Golfdestinationen umzusehen.

Tunesien – einst beliebtes Reiseziel für Golfer

Tunesien war lange Zeit eine Lieblingsdestination der Golfer. Schnell und bequem mit Charterflügen zu erreichen, tolle Hotels und schöne Golfplätze, Green Fees und Nebenkosten im mittleren Preisbereich. Dann kamen die Anschläge und der Tourismus nach Tunesien stagnierte.

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Golf in Tunesien – kann man guten Gewissens wieder in diese Region reisen?

Dazu haben wir den Golf-Journalisten Bernd Stegmaier befragt, der auf Einladung der tunesischen Regierung im November 2017 sich Land und Leute sowie die Golfplätze angesehen hat. Bernd Stegmaier schreibt für verschiedene Golf- und Reisetitel im Printbereich sowie zahlreiche Online-Auftritte. Er ist Chefredakteur von golf66 und veröffentlicht auf www.golfen.cc Aktuelles und Wissenswertes über den Golfsport, speziell für Best-Ager.

Golf in Tunesien
Bernd Stegmaier in der Bear Trap im PGA National Golf Club, West Palm Beach, Fl.

Golfwomen.de: Bernd, Du bist mit einer internationalen Reisegruppe nach Tunesien gereist? Wer war dabei?

Bernd Stegmaier: Nun, es waren neben der Deutschland-Pressechefin Andrea Philippi, die eine profunde Kennerin des Landes ist und einige ausgewählte Golfjournalisten aus dem deutschen Sprachraum dabei.

Golfwomen.de: Wie war die Ankunft am Flughafen? Waren dort viele Kontrollen?

Bernd Stegmaier: Es war erstaunlich wie problemlos die Einreise war. Die Mitreisenden aus dem Flugzeug waren beinahe so schnell durch die Kontrolle wie wir.

 

Golfwomen.de: Ihr seid mit dem Kleinbus durch Tunesien gefahren. Macht es Sinn mit einem Mietwagen dort selbst zu fahren?

Bernd Stegmaier: Außerhalb der Hauptstadt Tunis ist es problemlos, selbst mit einem Mietauto zu fahren. In der Hektik des Großstadtverkehrs mit Autos, die rechts und links überholen, war mir ein Fahrer schon sehr recht. Für kleine Gruppen würde ich immer empfehlen, einen ortskundigen Fahrer zu buchen. Übrigens liegen Taxifahrten für kürzere Strecke im einstelligen Eurobereich.

Golfwomen.de:  In welchem Zustand waren die Golfplätze?

Bernd Stegmaier: Mit einem Wort hervorragend. Der Pflegezustand der Plätze – und wir haben beinahe alle zwischen Tabarka im Nordwesten und Djerba im Süden gespielt – war wirklich gut. Ebenfalls die Freundlichkeit in den Golfclubs. Ich hatte das Wagnis auf mich genommen, in jedem Club ein Leihbag zu bekommen. Ohne Ausnahme waren es moderne Schlägersätze, die höchstens drei Jahre auf dem Markt sind, meist sogar beinahe fabrikneu. Und dies sogar für mich als Linkshänder.

Golfwomen.de: Wie sah es in den Hotels aus?

Bernd Stegmaier: Die Hotels war aus dem mittleren und oberen Segment, also vier bis fünf Sterne. Ich würde durchaus empfehlen, als Golfer genau hier zu buchen. Meist sind es  Golfhotels, die nahe an den Plätzen liegen oder zu denen die Golfanlagen auch gehören. Service und Essen sowie die Sauberkeit war top.

Golfwomen.de: Muss man in Tunesien immer einen Caddy nehmen?

Bernd Stegmaier: Nein, diese Zeiten sind längst vorbei. Ich erinnere mich, als vor 30 Jahren durchaus Golf begabte Jungs die Golftaschen trugen und sich als kleine Pros aufspielten. Heute kann man die inzwischen gut ausgebildeten Caddies buchen. Das muss aber nicht sein. Die Plätze verfügen über Birdiebooks und sind gut ausgeschildert.

Golfwomen.de: Zu Fuß gehen oder Carts?

Bernd Stegmaier: Wie’s beliebt. Die Clubs haben Leih-Trolleys oder eben Carts. Ich empfehle Carts, wenn die Temperaturen ab März auf 20 Grad und mehr klettern. Das Dach des Carts bietet guten Sonnenschutz und der ist bis Ende Oktober sehr willkommen.

Golfwomen.de: Thema Sicherheit, wie sieht es damit aus?

Bernd Stegmaier: Eine schwierige Frage! Zunächst ist das subjektive Sicherheitsgefühl hoch, unsere Gruppe wie auch ich fühlten uns nirgends unsicher. Die Kontrollen am Flughafen sind internationaler Standard, in den meisten Hotels stehen am Eingang Sicherheitsschleusen. Das Land tut viel in Sachen Sicherheit und Polizeikontrollen sind immer wieder zu sehen, wenngleich dies nie störend wirkt. Ich würde morgen wieder hinfliegen!

Golfwomen.de: Wie hast Du die Leute im Land erlebt?

Bernd Stegmaier: In den Hotels, auf den Golfplätzen und in näheren Umgebung gilt die absolute Gastfreundschaft (andere Menschen habe ich leider nicht nah genug kennengelernt). Es tut schon ein bisschen weh, wenn man nur wenige Gäste in einem großen Hotel sieht und das Personal sich um die wenigen Gäste reißt. Gerade das Hotelpersonal war unglaublich aufmerksam und zuvorkommend. Das gilt auch für kleine Restaurants in den Touristenhochburgen: Freundliche Menschen, ein tolles Essen und kleine Preise.

golf in Tunesien
Djerba – Das Tor zur Wüste

Golfwomen.de: Dein Fazit?

Bernd Stegmaier: Golfurlaub in Tunesien ist eine preiswerte Möglichkeit, gute Plätze zu spielen, in guten Hotels zum kleinen Preis zu wohnen. Ich würde empfehlen, dass sich ein Viererflight beispielsweise aus dem Heimatclub verabredet und zusammen einen Kleinbus bucht, der sie zu einer Auswahl von tollen Plätzen bringt. Mein persönlicher Lieblingsplatz ist Tabarka im äußersten Nordwesten des Landes. Das beste Klima allerdings hat die Insel Djerba mit einem sehr aus Golf ausgerichteten Robinson-Club. Ich kann Tunesien als Golfdestination nur empfehlen.

Golfwomen.de: Wir danken für das Gespräch.

In nächster Zeit veröffentlichen wir einige Golfplatztests aus dieser Reise. Einfach mal bei Golfwomen.de/Golfplatztest nachsehen. Oder im Newsletter anmelden, dann benachrichtigen wir Euch über neue Golfplatztests.

Alle Bilder dieses Beitrags: @ Bernd Stegmaier

Auf Golf-Safari mit dem Mietwagen

Old Course, St. Andrews

Es gibt Golf-Destinationen, die eignen sich einfach nicht, sie mit dem eigenen Auto zu erkunden. England, Schottland und Irland gehören dazu. Die Inseln sind zwar durch Euro-Tunnel und Fähren bestens angebunden und das eigene Auto könnte per Huckepack mit. Doch spätestens nach den ersten Kilometern mit einem kontinental-linksgesteuerten Auto im Linksverkehr machen die Nerven nicht mehr mit. Es ist einfach zu anstrengend, sich nicht nur auf den Linksverkehr zu konzentrieren und dazu auch noch auf der linken Seite des Autos zu sitzen.

Die Experten von AutoEurope wissen Rat

Also: Fliegen! Ab Zielflughafen das vorgebuchte Mietauto übernehmen (www.autoeurope.de oder Telefon 0800 723 9478), kurz einweisen lassen und losfahren. Ein Tipp unserer Mietauto-Experten von AutoEurope: Nehmen Sie ein Auto mit Automatik, dann entfällt das lästige Schalten mit der linken Hand! Zweiter Tipp: Nehmen Sie das Mietauto nicht zu klein, denn die nächste Größe kostet nicht viel mehr, entspannt aber Insassen und Gepäcksituation gleichermaßen. Die Hotline von AutoEurope und deren freundliche Berater haben noch weit mehr gute Tipps auf Lager.

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Tolle Reise von Golfplatz zu Golfplatz

Der Mietwagenbroker Auto Europe (www.autoeurope.de), der seit 50 Jahren weltweit in 180 Ländern tätig ist,  hat außerdem für Golfer eine Reise zusammengestellt, die die attraktivsten Golfplätze Schottlands und der britischen Insel auflistet. Unsere Reise beginnt in der schottischen Stadt Aberdeen und das Golfvergnügen startet nur wenige Kilometer östlich des Flughafens im The Royal Aberdeen Golf Course. Mitteleuropäern nötigt es Respekt ab, wenn ein Golfplatz 1780 gegründet wurde. Das Prädikat „royal“ bekam der Platz übrigens König Edward VII im Jahre 1903 verliehen. Direkt an der Nordsee gelegen, spielt der Wind hier eine große Rolle und dem Golfer, der sonst nur Parklandcourses kennt, wird das „Linksgolf“ auf eindrucksvolle Weise nähergebracht. Das Spiel mit dem Wind (und manchmal Regen) ist hier gefragt. Wohl dem, der nach der Runde die Bags nur in den Kofferraum werfen kann. Den wohlverdienten Singlemalt-Whisky im Clubhaus gibt’s für die Mitspieler glasweise, für den Fahrer dann nur in homöopathischen Dosen!

Gänsehaut pur auf dem Old Course

Ein Blick mit Gänsehaut-Feeling: DIe Swilkan-Bridge mit Oldcourse-Hotel in St. Andrews.

St. Andrews am nächsten Tag ist dann Gänsehaut pur. Die grauen Steinhäuser entlang der 18. Spielbahn, das majestätische Hotel direkt am Old Course, das wuchtige Clubhaus vor 1 und 18 mit seinem Golfmuseum gleich nebenan. Alles Bilder, die der Golffreund schon hunderte Male gesehen hat. Wer dann aber selber auf dem „heiligen Rasen“ des St. Andrews Old Course steht, der zum ersten Mal im Jahr 1754 einen Golfer gesehen hat, wird sicherlich einen wichtigen Punkt seiner „Löffelliste“ abgearbeitet haben.

Das Spiel dann sollte unter der Ehrfurcht nicht leiden. Die Caddies weisen mehr oder weniger wortkarg den Weg, kommentieren Fehlschläge mit einem Brummeln und greifen meist zu dem Schläger, der zielführend im wahrsten Sinne des Wortes ist. Die Hotelsuche sollte vorab per Internet erfolgen. Die Bandbreite reicht vom 5-Sterne-Old Course-Hotel bis zur einfachen Unterkunft in der Universität von St. Andrews. Ja, auch die vermieten Gästezimmer! Eine Startzeit bekommt man zwei Tage im Voraus durch eine Lotterie (online www.standrews.com/ballot/enter oder telefonisch +441334466666).

Muirfield GC in frischem Glanz

Der Muirfild GC wurde erst überarbeitet – die Geschichte blieb.

Eine entspannte Fahrt von rund zwei Stunden in unserem Mietauto bringt uns vorbei an Edinburgh auf die Südseite der riesigen fjordartigen Bucht des Forth of Firth nach Gullane. Hier, in der Region East Lothian reihen sich die Golfclubs wie an einer Perlenkette entlang des Flussufers. Der bekannteste Golfplatz ist wohl der Muirfield GC, auf dem ebenso wie im St. Andrews Old Course unzählige Male die British Open ausgetragen wurden. Dass Muirfield, gegründet 1891, sich heute in frischem Glanz zeigen kann, ist einer gründlichen Renovierung vor vier Jahren zu verdanken. Dennoch hat der schottische Vorzeigeclub nichts von seinem historischen Flair verloren.

Die Stadt der Pilzköpfe

Weiter geht unsere Reise nach Liverpool, von Schottland also jetzt nach England. Der The Royal Liverpool steht den schottischen Plätzen in Sachen Historie in nichts nach. Seine Gründung datiert auf das Jahr 1869 und auch hier war der Designer Harry Colt behutsam am Werk, um den Platz in den frühen 1920er Jahren für die Neuzeit herzurichten. Bei aller Golfpassion sollte ein Abend in der stets jungen und dynamischen Stadt Liverpool nicht fehlen. Die Geburtshäuser der Beatles John und Paul sind zu besichtigen und ebenso der Cavern Club, wo die weltberühmten Pilzköpfe ihre Karriere starteten.

Per Fähre nach Irland

Royal County Down: Irlands Stern des Nordens. Foto: Ireland Touism

Auf dem nächsten Abschnitt darf das Mietauto aufs Wasser. Per Fähre geht’s nach Dublin nach Irland. Am besten die Morgenfähre nehmen, dann reicht die Zeit für einen Abstecher nach Nordirland in den The Royal County Down GC. Dieser 1889 gegründete Golfplatz zählt weltweit zu den 500 besten der Welt. Die Besonderheit hier: beide 18-Loch-Plätze rangieren unter den Top 500!

Inzwischen hat das Mietauto viele hundert Kilometer auf dem Buckel und kann an den Airports in Dublin oder Belfast zurückgegeben werden.