Seifenoper feiert Geburtsag: 40 Jahre „Dallas“

Soth Fornk Ranch

Die Stars der Serie „Dallas” finden sich wieder zusammen, um den 40. Geburtstag des TV-Klassikers zu feiern: Linda Gray (Sue Ellen Ewing), Patrick Duffy (Bobby Ewing), Charlene Tilton (Lucy Ewing) und Steve Kanaly (Ray Krebbs) haben bestätigt, dass sie mit von der Partie sein werden, wenn in Dallas Ende nächsten Monats alles im Zeichen der legendären TV-Serie stehen wird.

Der Eingang zum Dallas-Filmset in der South Fork Ranch. Foto: VD

Am 30. und 31. März erinnern sich Stars und Fans auf zahlreichen Events an die Erfolgsshow aus den 80er-Jahren. Das Fremdenverkehrsamt “VisitDallas” und die Southfork Ranch veranstalten an diesem „Dallas“-Wochenende sogenannte Meet-and-Greets mit den Stars auf der TV-Ranch, sowie zahlreiche Extra-Führungen und eine Fan-Party am Samstagabend im „Longhorn Ballroom“ in Dallas – wer möchte, darf sich gern als sein Lieblingsdarsteller verkleiden: das beste Kostüm wird prämiert! Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.dallas40.com.

South Fork Poolside
Die South Fork Ranch ist inn Wirklichkeit deutlich kleiner, als in der Serie. Foto: VD

Erfolgreiche Serie in 90 Ländern

Die TV-Serie um den zerstrittenen texanischen Öl-Clan Ewing war damals so populär, dass sie Millionen Menschen in aller Welt an den Bildschirm bannte. Man wusste, wann Sue Ellen zum Whiskey griff, warum es zwischen Pam und Bobby kriselte, und welche Gemeinheiten sich Fiesling J.R. wieder ausgedacht hatte. In den USA lief das Familiendrama um Geld, Macht und Intrigen 14 Jahre lang ununterbrochen, 356 Folgen wurden in 67 Sprachen übersetzt und in 90 Ländern ausgestrahlt – auch in Deutschland, wo sie zwischen 1981 und 2007 immer wieder zu sehen war.

Ewings dinner room
Das Essuimmer der Eings: Prunk in Gold und Plüsch. Foto: VD

Wer Ende März gerade nicht in Dallas sein kann, hat auch das restliche Jahr über die Gelegenheit, in die Serie einzutauchen – besonders auf der Southfork Ranch. Obwohl Familie Ewing Southfork längst verlassen hat, schreibt sich die Erfolgsstory fort. Mit mehr als 300.000 Besuchern im Jahr ist die Ranch eine der Touristenattraktionen im Großraum Dallas. 365 Tage im Jahr ist die Tür der berühmten Ranch für Touristen geöffnet. Schon der Streifzug durch das Haus vermittelt Besuchern ein gutes Gefühl für den Lebensstil der Ewings: luxuriös, großzügig und ein Hauch Western liegen in der Luft. An den Wänden hängen noch immer Gemälde von einigen Schauspielern der Serie.

„Dallas“-Museum am Drehort

Im Souvenir-Shop J.R.s Auto “EWING 1”. Foto: VD

Wer nach der Führung über das ehemalige Filmgelände noch nicht tief genug in der “Dallas”-Story angekommen ist, kann durch das Ranch-eigene TV-Museum streifen. Dort sind Serien-Ausschnitte, Interviews und Requisiten der Serie zu begutachten, z.B. die Pistole, mit der auf J. R. geschossen wurde, der edle Lederreitsattel von Pamela Ewing und sogar eine Nachbildung des familieneigenen Barbecue-Grills.

Und noch ein Drehort versteckt sich in der beeindruckenden Skyline von Dallas mit allein 20 Gebäuden über 150 Meter Höhe. Mit 56 Stockwerken und 220 Metern Höhe (270 Meter inklusive der Dachantenne) ist der 1974 erbaute Renaissance Tower das zweithöchste Gebäude der Stadt. In ihm sind unter anderem die Headquarters einer Kaufhauskette untergebracht. In der TV-Serie “Dallas” war das Gebäude der vorgebliche Sitz der Firma Ewing Oil.

Und die Region von Dallas/Fort Worth hat noch eins: Jede Menge Golfplätze, auf denen Easy-Golfing angesagt ist.

Der One-Million-Liter Pool

Hyatt Regency Coconut Point

Für ein Hotel am Strand sind eine Million Liter Wasser sicherlich nichts Aufregendes. Wenn man allerdings erfährt, dass diese Wassermenge in einem künstlichen Wildwasserbach, in spektakulären Wasserrutschen und ganz „normalen“ Pools fließen, ist das schon etwas anderes.

Das Hyatt Regency Coconut Point in Bonita Springs in Florida liegt zwar nahe, aber nicht direkt am Strand. Eine kleine Schifffahrtslinie mit  zwei Booten, die im Pendelverkehr das Hotel mit dem vorgelagerten Inselchen Big Hickory Island verbinden, stellt die Anbindung an den Golf von Mexiko her. Die Wasserliebhaber können wählen zwischen dem Naturstrand oder der gigantischen Poolanlage mit umfassendem Service wie eine vollautomatischen Sonnencreme-Sprühanlage.

Hyatt Regency Coconut Point
© Hyatt Regency Coconut Point

Golfer kommen gleich neben dem Pool auf ihre Rechnung. Neben einem kleinen Putting-Green wartet ein Inselgrün auf Golfer mit einer sicheren Hand. Wer seine Golfschläger im Auto lässt, findet neben den Poolhandtüchern eine Auswahl an Wedges und Puttern. Ein kleines Shootout nach dem Frühstück gefällig? Hier kann es stattfinden!

Hyatt Regency Coconut Point
Raptor Bay Golf Course

Golferisch so richtig zur Sache geht es auf dem Raptor Bay Golfplatz, der zum Hyatt gehört. Architekt Raymond Floyd hat hier einen 18-Loch-Platz mitten in die Mangroven-Wildnis hineingebaut mit all den Reizen, die Südflorida zu bieten hat. Jede Menge Wasser, riesige Sandhindernisse undurchdringliches Gestrüpp statt hohem Rough und ein Tierleben, das es eben nur gibt, wenn die unbebaute Natur Nachbar ist.

Dieser Platz wurde als Erster von der Naturschutzorganisation Audubon mit dem Gold-Label zertifiziert. Das reiche Tierleben, vor allem die zahlreichen Vogelarten, in ihrem natürlichen Ambiente haben den Ausschlag dafür gegeben. Übrigens: Wer nicht selbst zum Golfplatz fahren will, wird per Shuttle-Tram direkt an der Rezeption abgeholt.

Hyatt Regency Coconut Point
Die Sonnenuntergänge in Südwest-Florida sind legendär.

Das Hyatt Regency Coconut Point besitzt mit seinen zwölf Stockwerken beinahe von allen Zimmern einen Logenplatz in Sachen Sonnenuntergang, für den die floridianische Golfküste zu berühmt ist. Und der ist allein schon ein Ereignis für sich. Leute kommen von weit her, um am Strand dieses Schauspiel zu beobachten.

Hyatt Regency Coconut Point
5001 Coconut Road, Bonita Springs, Florida

Raptor Bay Golf Club
23001 Coconut Point Resort Dr, Naples, FL 34134-7247
Telefon +1 941-390-4600

Miami und die Strände sind nach Irma wieder offen

Miami Irma

Noch vor wenigen Tagen gingen die Bilder von Hurrikan Irma rund um die Welt. Die Schäden waren zunächst nicht abzusehen. Das Greater Miami Convention and Visitors Bureau (GMCVB) gibt heute, am 19. September 2017 bekannt, dass der Großraum Miami und seine Strände für Urlauber und Geschäftsreisende geöffnet sind und Gäste willkommen heißen. Wer sich einen Live-Eindruck verschaffen möchte, kann folgenden Link nutzen: www.MiamiandBeachesWebcams.com.

Irma zerstörte die Florida Keys großflächig

„Während die Reiseindustrie in Miami sich wieder erholt, gelten unsere Gedanken und Gebete den Florida Keys, der Karibik und der Westküste Floridas“, erklärt William Talbert III., CEO und Präsident des GMCVB.

Miami Irma
Florida erholt sich von Hurrikan Irma

Miami erholt sich rasch von Hurrikan Irma

Ein kurzer Überblick über den Zustand der touristischen Institutionen nach Hurrikan Irma:

  • Fast alle Hotels im Großraum Miami hatten nur minimale bis gar keine Schäden zu verzeichnen. Viele haben als Folge des Sturms Spezialpreise aufgelegt. Weitere Informationen zu diesen Angeboten finden Urlauber bei den einzelnen Hotels.
  • Der Miami International Airport ist geöffnet, und die Fluggesellschaften haben den Großteil ihrer regulären Flugpläne wiederaufgenommen. Reisende erhalten aktuelle Reiseinformationen direkt bei der jeweiligen Airline.
  • Der Verkehr am PortMiami, dem Kreuzfahrthafen der Stadt, läuft wieder normal. Passagiere erhalten aktuelle Reiseinformationen direkt bei ihrem Kreuzfahrtanbieter.
  • 21 von 22 Besucherzentren sind derzeit wieder geöffnet. Eine vollständige Liste der Besucherzentren finden Urlauber auf der Website des GMCVB.
  • Das Miami Beach Convention Center (MBCC), welches seit einigen Monaten einer rund 615 Millionen Dollar teuren Komplettrenovierung unterzogen wird, nahm äußerlich keinen Schaden. Das Team des MBCC untersucht derzeit das Gebäudeinnere, um festzustellen ob und – wenn überhaupt – in welchem Ausmaß Schäden entstanden sind.
  • Die Mehrzahl der Restaurants ist für Gäste wieder geöffnet. Einige Lokale bieten als Folge des Sturms spezielle Preise an. Weitere Informationen dazu finden Gäste bei den jeweiligen Restaurants. Darüber hinaus haben viele ihre Angebote zum Miami Spice Restaurant-Monat um einen Monat, also bis einschließlich 31. Oktober 2017, verlängert.
  • Besucher und Einheimische können bereits wieder die vielen Vorzüge der Destination genießen, darunter ihre Strände. Einige wenige Attraktionen wurden von Hurrikan Irma getroffen. Informationen zum aktuellen Status finden Besucher bei den jeweiligen Institutionen.

Miami Irma
Auch der Biltmore Golfplatz ist wieder spielbar.

Dem Greater Miami Convention and Visitors Bureau (GMCVB) liegen Sicherheit und Wohlergehen aller Besucher am Herzen. Deshalb steht es ununterbrochen mit den Behörden der Stadt in Kontakt, um Urlaubern vor Ort und solchen, die einen Aufenthalt in Miami planen, stets aktuellste und akkurate Informationen bereitstellen zu können.

Neueste Informationen zu den Reisebedingungen vor Ort finden Interessierte unter www.miamiandbeaches.com/travel-weather-advisory. Zudem stellt das GMCVB unter seinem Twitter-Kanal, @MiamiandBeaches, regelmäßige Updates bereit.

Miami Irma
Die Golfplätze erholen sich schnell von Hurrikan Irma

Wie die Redaktion von einigen Golfplätzen im Norden Floridas erfahren hat, sind auch hier die meisten Golfplätze wieder bespielbar. Das Wasser stand nicht allzu lange auf den Fairways, um größere Schäden anzurichten. Nach dem Hurrikan Irma war es ausgesprochen heiß, was die Bewohner ohne Strom und Klimaanlagen eine große Belastung war.

Doch für die Natur war die Hitze ein Segen, sie konnte schnell wieder abtrocknen.

Der Golden Gate Park Golf Park in San Francisco

golden Gate Park Golf course

golden Gate Park Golf courseGenau 50 Jahre ist es her, dass 1967 die Hippie-Bewegung mit dem Summer of Love in San Francisco ihren Höhepunkt hatte. Im Januar 1967 fand ein Happening Human Be In im Golden Gate Park statt. Das Happening wurde auf der Titelseite des San Francisco Oracle angekündigt und bildete den Auftakt zum sogenannten Summer of Love. 20.000 bis 30.000 Menschen zeigten damals ihren Unmut gegen den Vietnamkrieg und forderten Bürgerrechte und neue, freie Lebensformen in Kommunen und Wohngemeinschaften.

Bereits 1951 wurde im westlichen Teil des Golden Gate Parks der Golden Gate Golf Park gegründet. Nur wenige hunderte Meter vom Pazifik entfernt, wurde in die ehemaligen Sanddünen ein charmanter 9-Loch-Platz mit Spielbahnen nicht länger als 180 Meter angelegt.

Wie für einen öffentlichen Platz üblich, können Einheimische um ein paar Dollar günstiger spielen. Touristen zahlen 18 US-Dollar für die 9-Loch-Runde. Wer sparen möchte, kann einen Twilight-Tarif  für 11 US-Dollar buchen. Dazu gibt es die Golfschläger zum Ausleihen für 15 US-Dollar pro Bag. Eine tolle Bereicherung des Stadtaufenthaltes in San Francisco.

golden Gate Park Golf course
Die Golfrunde für 18 Dollar für Urlauber

Wer keinen Mietwagen hat, kann sogar mit der Buslinie X5 bis zum westlichen Eingang des Golden Gates Parks fahren. Dann sind es nur noch wenige Meter zum ersten Abschlag. Der Platz ist ideal für Kinder und Anfänger, aber auch erfahrende Golfer müssen erst einmal ihr Handicap zwischen den hohen Zypressen-Bäumen spielen.

Gefangen in der Bärenfalle

Die PGA ist in den USA eine mächtige Organisation, die im letzten Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hat. Der Dachverband der US-Profigolfer und Golflehrer sitzt im noblen West Palm Beach an Floridas Atlantikküste.

Ebenfalls an diesem Küstenabschnitt liegt im nur wenige Kilometer entfernten Palm Beach Gardens das PGA Resort. Nun liegt der Schluß nahe, dass das Resort mit der Vereinigung der Profigolfer PGA etwas zu tun hätte. Fünf Golfplätze der Spitzenklasse lassen dies auch vermuten. Doch weit gefehlt, die PGA betreibt dieses Resort nicht mehr, sondern hat Namensrechte und Betrieb an die Gruppe Century Golf Partners weitergegeben. Century ist einer der größten Betreiber von Golfanlagen und Golfhotels und -resorts der Welt.

Fünf Golfplätze mit höchster Qualität

PGA Resort
Zum Abschluss ein Par 5 – die Spielbahn 18 des The Champion Courses

Doch auch ohne direkte Beteiligung durch den Dachverband macht das PGA-Resort seinem Namen alle Ehre. Golf wird hier groß geschrieben in der Avenue der Champions inPalm Beach Gardens. Das Resort verfügt über fünf Golfplätze (The Champion, The Palmer, The Fazio, The Squire, The Estates), ein 4-Sterne-Hotel und ein riesiges SPA. Wer sein Golfspiel verbessern will, findet hier eine David Leadbetter Akademie und ein Fitting Labor für Schläger.

Großes Medieninteresse an der Honda Classic im PGA-Resort

Jedes Jahr steht das PGA-Resort im Fokus der internationalen Golfmedien, denn auf dem The Champion Course wird die Honda Classic ausgetragen. Dieses Jahr gewann Rickie Fowler dasTurnier, das seit 45 Jahren als eines der ersten Turniere im Frühjahr in Florida ausgetragen wird, bevor die Tour auf den Westcoast-Swing nach Kalifornien zieht.

PGA-Resort
You are now entering the Bear Trap – das flösst Respekt ein.

Die Honda Classic zählt auch aus einem weiteren Grund zu Quotenknaller bei den TV-Übertragungen: Der Meisterschaftsplatz The Championship ein Meisterwerk der golferischen Gemeinheiten aus der Designfeder von Jack Nicklaus. Berühmt-berüchtigt die die sogenannte Bear Trap die Bärenfalle. Eine Kombination der Spielbahnen Nummer 15, 16 und 17 die schon so manchen sicheren Turniersieger zum Stolpern gebracht haben. An diesem drei Löchern entscheidet sich das Turnier. Zwei Par 3 und ein Par 4 dazwischen – doch alle drei Löcher sind gut mit Wasser verteidigt und die Grüns müssen alle über das Wasser erreicht werden.

Meisterwerk aus der Hand von Jack Nicklaus

Schmale Landezonen, ein trickreiches Wasserloch und andere Schwierigkeiten haben diesen Schlusslöchern (15, 16 und 17) den Beinamen „Bärenfalle“ gegeben. Besonders bei Wind schnappt sie unerbittlich zu. Jack Nicklaus über diese drei Löcher: „Das Spiel sollte hier verloren oder gewonnen werden.“ So ganz nebenbei: Der “Champions” weist ein Sloperating von 148 auf.

Auch der Ryder Cup war hier schon zu Gast

Bei unserem Besuch im Januar wurden die Megatribünen am Wasserloch (17.) gerade aufgestellt. Stimmung ist hier vorgrammiert! Der Champions-Kurs war bereits mehrfach Austragungsort hochangesehener Turniere wie dem Ryder Cup 1983, der PGA Championship 1987 und die Senior PGA Championship in den Jahren 1982 bis 2000.

Ein Spa und ein formidables Steakhouse verwöhnen nach der Runde

Und weil Golfresorts die Ambition haben, den Golfern alles in nächster Nähe anzubieten, wartet nach der Runde im Hotel ein entspannendes SPA mit Massage oder der Besuch der Sportbar mit stets laufenden Golfübertragungen und am Abend ein formidables Steakhouse. Von der Bauweise vielleicht, vom Pflegezustand keinesfalls, sieht man dem Hotel an, dass es bereits mehr als drei Jahrzehnte auf dem Buckel hat.

Prominenter Nachbar: Tiger Woods

In den USA ist zwar nichts wirklich nah, aber Tigers Standbein als Kneipier im Badeort Jupiter liegt quasi „um die Ecke“ und ist allemal einen Besuch wert. Der Star selber zeigt sich allerdings nur in Bildern und Devotionalien.

Weitere Golfplätze in der Nähe

Die fünf Plätze des PGA Resorts sind die eine Seite der Medaille. Für gutes Geld von 240 Dollar (The Champion) und 160 Dollar (übrige Plätze) spielt der Urlauber im PGA National aber sicherlich nicht jeden Tag. Wer ein paar Kilometer ins Hinterland von West Palm Beach Richtung Okeechobee See fährt, spielt im Sugar Cane Golf Club ab 25 Dollar und im Okeeheelee, einem kommunalen Golfclub, ab 30 Dollar. Beide Plätze sind durchaus spielenswert und nicht unattraktiv. Insgesamt verfügt die Region über mehr als 50 Golfplätze.

Mehr Informationen:

Informationen über das Resort: pgaresort.com
Informationen über Florida: visitflorida.com

 

The Biltmore, Miami

Biltmore
Das Luxusresort The Biltmore befindet sich in Coral Gables, unweit vom Stadtzentrum von Miami und blickt seit seiner Eröffnung 1926 auf eine bewegte Geschichte zurück. 1996 zum National Historic Landmarks der USA ernannt, bietet das Resort 145 Zimmer und 130 Suiten, einen von Donald Ross entworfenen 18-Loch-, 71-Par-Championship-Golfplatz, den größten Hotelpool der Ostküste der USA, ein europäisches Spa sowie über zehn Tennisplätze und ein renommiertes Fitnesscenter. Kulinarisch ist das Hotel mit vier Restaurants, zwei Bars, einem Afternoon Tea Salon und einer eigenen „Kulinarischen Akademie“ perfekt aufgestellt. The Biltmore ist Mitglied bei „The Leading Hotels of the World”.

The Biltmore: Schwimmen wie Ester Williams

Der größte Hotelpool an der gesamten Ostküste des USA findet sich hier. Dieser misst ca. 2.100 Quadratmeter und fasst rund 2,3 Millionen Liter Wasser. Früher war hier übrigens der fünffache Olympiasieger und Tarzan-Darsteller Johnny Weissmüller Schwimmlehrer. Dazu noch ein ausgezeichneter Fitness-Club, in dem bekannte Bürger Miamis Mitglied sind. So trainiert man neben dem früheren Bürgermeister von Miami auf dem Laufband oder bewegt sich im Pool bei der Wassergymnastik neben Business-Frauen aus der nahen Nachbarschaft.

Biltmore
The Biltmore Miami © Biltmore

The Biltmore: Eigener Golfplatz von Donald Ross 

Der 18-Loch-, 71-Par-Championship-Golfplatz des Resorts ist weltberühmt und nicht nur für erwachsene Golfspieler ein Paradies. Kindern und Jugendlichen jeden Alters bietet das Biltmore Hotel verschiedenste Möglichkeiten sich mit dem Spiel vertraut zu machen. Schon Golfgrößen wie Tiger Woods oder Alexis Thompson haben hier als Teenager beim Junior Orange Bowl Turnier erste Erfahrungen gesammelt. Neben den klassischen Golfkursen für Kinder, veranstaltet das Resort jedes Jahr im Juni die Kids Golf Summer Camps. Unter der Leitung von Junior-Programmdirektor Armando Echeverria werden den „Golfprofis in spe“ die Grundlagen, Regeln und die Etikette des Sports beigebracht. Im Vordergrund steht dabei immer der Spaß am Sport. Wer weiterführende Praxistipps haben möchte, ist bei der Golf Channel Academy im Biltmore an der richtigen Adresse. Das US-weite Netzwerk bietet auch jungen Spielern in individuellen Trainingseinheiten die Möglichkeit an ihren Schwungtechniken zu arbeiten und den Abschlag zu perfektionieren.
Weitere Informationen unter: www.biltmorehotel.com


Der geplatzte Traum: Pebble Beach Golf Links

Pebble Beach Golf Links

Pebble Beach Golf Links
Pebble Beach Golf Links: Ein Platz wie Samt und Seide am Spülsaum des Pazifiks. Rechts im Bild: die beiden Bäume vor dem 18. Grün des Par 5-Loches.

Zu den Träumen vieler Golfer gehört es, den berühmten Platz Pebble Beach Golf Links zu spielen. Jedes Jahr im Frühjahr findet dort das AT&T Pebble Beach National Pro-Am und die Bilder des Pro Ams gehen um die Welt. Bereits fünfmal wurde hier die U.S. Open ausgetragen und 2019 kehrt die U.S. Open auf den öffentlichen Platz aus dem Jahre 1919 zurück. Pebble Beach Golf Links zählt zu den schönsten Plätzen der Welt, liegen doch sieben Spielbahnen auf dramatischen Klippen, nur wenige Meter vom tosenden Pazifik entfernt.

Schon als wir den Flug nach San Francisco buchten, stand für uns fest: Wir müssen nach Pebble Beach fahren, den 17-Mile-Drive erleben und dort die berühmten Löcher spielen. Gesagt, getan. Wir fuhren von San Francisco los und blieben vier Tage in Monterey. Der 17-Mile-Drive kostet 10 US-Dollar Straßenbenutzungsgebühr, die man nicht zahlen muss, wenn man im Hotel oder eine Startzeit gebucht hat. Wer ohne Reservierung von Hotel oder Tee off an der Schranke steht, muss die zehn Dollar bezahlen, bekommt sie aber bei einem Verzehr oder Einkauf in Höhe von 35 US-Dollar in den Hotels oder Restaurants der Pebble Beach Company wieder. Nachdem wir verschiedene Plätze am 17-Mile-Drive gespielt hatten, stand schließlich das große Abenteuer an: Die Golfrunde im Pebble Beach Golf Links.

Pebble Beach Golf Links
Großer Andrang am Montag wie an allen Tagen: Proshop des Pebble Beach Golf Links

Touristen stürmen Pebble Beach
Vier Reisebusse vor dem Traum vieler Golfer

Doch wie groß war die Enttäuschung, als wir am Golfclub ankamen. Vor lauter Verkehr konnten wir den Bag-Drop nicht finden, denn es wurde wild auf dem Parkplatz rangiert und ein- und ausgeparkt. Und das an einem Montag – also unter der Woche. Und dann kamen schlußendlich vier Touristenbusse und die Insassen ergoßen sich über den Proshop, das Puttinggrün, die Anmeldung und es wimmelte und wurlte nur so von Menschen.

Pebble Beach Golf Links
Der Starter und Abschlag 1 auf einem der berühmtesten Golfplätze

Der Platz war sehr gut gepflegt, die Grüns sind überraschend klein. Die Bunker sind knifflig und es macht Spaß, den Platz zu Fuß zu gehen. Das Geld für den Cart kann man sich beruhigt sparen, wer wirklich ein tolles Spielvergnügen haben möchte, sollte sich einen Caddy leisten. Der Caddy kennt den Platz und vor allem den Wind, der einem immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Vor allem sieht er auch, wo der Ball niedergeht. Für den Caddy kommen dann noch 80 US-Dollar Gebühren dazu und der Tipp, der zwischen 60 bis 100 US-Dollar liegen sollte.

Der Abschlag Eins liegt gegenüber dem Proshop und sieht wenig spektakulär aus. Inmitten des ganzen Halli-Gallis noch. Ein einfacher Abschlag, nicht erhöht oder mit einer Tafel, die die Spielbahn zeigt, dafür eine kleine Holzbank. Der Abschlag selbst: zwei kleine Kugeln. Ein Par 4. Vor uns steht der Flight – so wie den Rest der Runde.

Von Pazifik zunächst noch keine Spur, erst an Loch 4 kommt das erste Mal das Wasser und der dazu gehörige Wind. Loch 6 gibt einen Vorgeschmack, was den Spieler an dem berühmten Loch 7 erwarten wird. Ein vermeintlich kurzes und einfaches Par 3 mit nicht einmal  100 Meter , das einen geraden Abschlag erfordert. Doch der bleibt im Wind fast senkrecht stehen und das ist die Schwierigkeit dieses Loches, das so schön, aber auch so schwer zu spielen ist. Dabei steht das schwerste Loch noch an, das ist Spielbahn 9, ein weiteres Par 4, direkt am Pazifik. Bahn 11 verlässt die Küstenlinie und der Pazifik kommt erst wieder auf Spielbahn 17 und der berühmten 18 ins Spiel. Ein Par 5, vor dessen Grün zwei windzerzauste Pinien stehen.

Jedes Grün ist mit mindestens fünf Personen voll. Vier Spieler, die mindestens eine nichtspielende Frau dabei haben, die Hunderte von Fotos anfertigt. Auf dem Grün, mit der Fahne in der Hand, alle zusammen, nur der Mann alleine. Naja, so eine Runde Pebble Beach Golf Links zu 495 US-Dollar gehört auch zu den einmaligen Erlebnissen im Laufe eines Golflebens und dieses Erlebnis will man für die Nachwelt festhalten.

Ist Pebble Beach wirklich ein einmaliges Erlebnis? Für diesen stolzen Preis erwarte ich mir mehr Ruhe, mehr Exklusivität. Mehr Luxus und mehr Verwöhnfaktor. Weniger Verkaufsgalerien und weniger Shops mit überteuerter Logoware.

Ich habe schon deutlich günstigere Plätze gespielt, wo Caddies nach der Einfahrt sofort den Kofferraum öffnen, um die Bags zu entnehmen. Wo ich am Bagdrop freundlich begrüsst und willkommen geheißen wurde. Vor einigen Jahren habe ich den Wynn Golf Course in Las Vegas gespielt, der auch zum Club der 500-Dollar-Plätze gehört. Doch ein ganz anderes Erlebnis: Ankommen, die Bags werden sofort abgenommen. Ein Kaffee wird angeboten und obwohl wir für unsere gebuchte Startzeit sehr knapp waren, wurde trotzdem angeboten, dass wir erst kurz uns erholen können. Das ist für mich Kundenservice und nicht in der Schlange stehen zwischen zahlreichen Touristen, die alles wild knipsen und sich mit Logoware eindecken, als wäre es der Schlussverkauf.

Pebble Beach Golf Links
Shopping ohne Ende mit Logoware, es gibt sogar einen eigenen Proshop für die Damen.

 

Trump Golf Links at Ferry Point in New York eröffnet

 

Trump Golf Links at Ferry Point, New York
Trump Golf Links at Ferry Point, New York

Was lange währt wird gut: Über 52 Jahre wurde in New York kein neuer Golfplatz eröffnet. Am 1. April 2015 nahm der Golfplatz Trump Golf Links at Ferry Point offiziell den Spielbetrieb auf.Telefonisch oder online können Startzeiten gebucht werden für den neuen Jack Nicklaus Signature Golf Course. Abdul Aziz aus Queens wollte unbedingt der Erste sein, der auf dem Links Course vor den Toren New Yorks abschlägt. Er rief am Eröffnungstag sofort an und schlug um 7.40 Uhr als Erster ab. Auch in Hole-in-one konnte am ersten Tag gleich erzielt werden. An Loch 12 lochte Josh Rich aus Manhattan mit einem Eisen 8 an diesem Par 3 (150 Yard) ein. “Ich sah den Ball fallen und dann nicht mehr, denn das Grün ist schwer einsehbar”, freute sich der Handicap-9-Spieler, der seit 15 Jahren spielt, über sein erstes Hole-in-One. In seinem Flight spielte Andrea Westerlind mit, die als erste Frau den öffentlichen Golfplatz in der Bronx spielte.TRUMP GOLF LINKS AT FERRY POINT, N.Y.

GOLFWOMEN berichtete in der Oktoberausgabe 2014 über den neuen Golfplatz in New York
GOLFWOMEN berichtete in der Oktoberausgabe 2014 über den neuen Golfplatz in New York
Fortsetzung der Berichterstattung GolfWomen Ausgabe 04/2014
Fortsetzung der Berichterstattung GolfWomen Ausgabe 04/2014

Gleich am ersten Tag war der Platz bereits in den Vormittagsstunden gut gefüllt mit New Yorkern, die aus der näheren Umgebung kamen und sich nun freuen, dass aus dem brachliegenden, wenig attraktiven Grundstück endlich ein Golfplatz wurde. Jedes Mal wenn Jim Carriero aus Queens über die Whitestone Brücke in sein Büro in Manhattan fuhr, sah er auf den Platz und freute sich, wenn ein weiteres Loch fertig gestellt oder ein weiterer Fairway angelegt war.  “Ich habe morgens nur 20 Minuten mit dem Auto gebraucht – und dies sogar im Berufsverkehr” freut sich Aiden Welsh, der gemeinsam mit drei irischen Landsleuten abschlug. Die rollenden Fairways erinnern ihn stark an Golfplätze in Irland, so   Eamon Donnelly. “Zwar kostet das Green Fee deutlich mehr als für andere Golfanlagen in Großstädten,  doch der Platz ist es wert, denn die Qualität ist außergewöhnlich” beurteilt der irische Barbesitzer seine erste Golfrunde auf dem öffentliche Platz.

Das Hole-in-One gleich in den ersten Stunden nach der Platzöffnung zeigt, dass der Platz gut spielbar ist und allen Spielstärken eine faire Chance durch die unterschiedlichen Abschläge bietet. Dazu Platz-Designer Jack Nicklaus, der seit der ersten Stunde vor 14 Jahren im Designteam dabei war: “Ich glaube, der Platz hat es in sich, aber er ist immer fair und bietet Spaß für die meisten Golfer”.

Die Green Fee  sind zwar am oberen Level, doch für eine Großstadt und vor allem diese exponierte Lage in New York noch sehr moderat. Immerhin gibt es in New York auch kaum eine Steak unter 30 US-Dollar, die Stadt, die niemals schläft, war schon immer etwas teuerer.

Hier die Preise (Auszug aus dem Internet vom 08. April 2015)

NYC RESIDENT* Weekdays (Mon – Thurs) Weekends (Fri – Sun) & Holidays
18 Holes $141.00 $169.00
Twilight $108.00 $151.00
Seniors** $87.00 N/A
Juniors*** $54.00 N/A
NON-RESIDENT
18 Holes $190.00 $215.00
Twilight $154.00 $197.00
Seniors** $137.00 N/A
Juniors*** $104.00 N/A
OTHER FEES
GPS Golf Cart Fee $35.00 per rider $35.00 per rider
Forecaddie Fee & Gratuity $55.00 per player $55.00 per player
Caddie Fee & Gratuity $115.00 per bag $115.00 per bag
Non-Round Practice Facility Fee $50.00 $50.00

Schon jetzt wird der Platz bei golf.com auf Platz 10 der Top 10 Öffentliche Golfplätze des USA geführt, das Magazin Golf verlieh 2014 den dritten Platz für die beste “Entwicklung des Jahres” und Golf Digest nominierte den Platz unter den Top-10 der jährlichen Bestenliste neuer Golfplätze.

Trump Golf Links at Ferry Point
500 Hutchinson River Parkway
Bronx, NY 10465
www.trumpferrypoint.com

Anfahrt

 

GOLFWOMEN berichtete in der Oktoberausgabe 2014 über den neuen Golfplatz in New York
GOLFWOMEN berichtete in der Oktoberausgabe 2014 über den neuen Golfplatz in New York
Fortsetzung der Berichterstattung GolfWomen Ausgabe 04/2014
Fortsetzung der Berichterstattung GolfWomen Ausgabe 04/2014

Quelle: nicklaus.com