Der One-Million-Liter Pool

Hyatt Regency Coconut Point

Für ein Hotel am Strand sind eine Million Liter Wasser sicherlich nichts Aufregendes. Wenn man allerdings erfährt, dass diese Wassermenge in einem künstlichen Wildwasserbach, in spektakulären Wasserrutschen und ganz „normalen“ Pools fließen, ist das schon etwas anderes.

Das Hyatt Regency Coconut Point in Bonita Springs in Florida liegt zwar nahe, aber nicht direkt am Strand. Eine kleine Schifffahrtslinie mit  zwei Booten, die im Pendelverkehr das Hotel mit dem vorgelagerten Inselchen Big Hickory Island verbinden, stellt die Anbindung an den Golf von Mexiko her. Die Wasserliebhaber können wählen zwischen dem Naturstrand oder der gigantischen Poolanlage mit umfassendem Service wie eine vollautomatischen Sonnencreme-Sprühanlage.

Hyatt Regency Coconut Point
© Hyatt Regency Coconut Point

Golfer kommen gleich neben dem Pool auf ihre Rechnung. Neben einem kleinen Putting-Green wartet ein Inselgrün auf Golfer mit einer sicheren Hand. Wer seine Golfschläger im Auto lässt, findet neben den Poolhandtüchern eine Auswahl an Wedges und Puttern. Ein kleines Shootout nach dem Frühstück gefällig? Hier kann es stattfinden!

Hyatt Regency Coconut Point
Raptor Bay Golf Course

Golferisch so richtig zur Sache geht es auf dem Raptor Bay Golfplatz, der zum Hyatt gehört. Architekt Raymond Floyd hat hier einen 18-Loch-Platz mitten in die Mangroven-Wildnis hineingebaut mit all den Reizen, die Südflorida zu bieten hat. Jede Menge Wasser, riesige Sandhindernisse undurchdringliches Gestrüpp statt hohem Rough und ein Tierleben, das es eben nur gibt, wenn die unbebaute Natur Nachbar ist.

Dieser Platz wurde als Erster von der Naturschutzorganisation Audubon mit dem Gold-Label zertifiziert. Das reiche Tierleben, vor allem die zahlreichen Vogelarten, in ihrem natürlichen Ambiente haben den Ausschlag dafür gegeben. Übrigens: Wer nicht selbst zum Golfplatz fahren will, wird per Shuttle-Tram direkt an der Rezeption abgeholt.

Hyatt Regency Coconut Point
Die Sonnenuntergänge in Südwest-Florida sind legendär.

Das Hyatt Regency Coconut Point besitzt mit seinen zwölf Stockwerken beinahe von allen Zimmern einen Logenplatz in Sachen Sonnenuntergang, für den die floridianische Golfküste zu berühmt ist. Und der ist allein schon ein Ereignis für sich. Leute kommen von weit her, um am Strand dieses Schauspiel zu beobachten.

Hyatt Regency Coconut Point
5001 Coconut Road, Bonita Springs, Florida

Raptor Bay Golf Club
23001 Coconut Point Resort Dr, Naples, FL 34134-7247
Telefon +1 941-390-4600

Miami und die Strände sind nach Irma wieder offen

Miami Irma

Noch vor wenigen Tagen gingen die Bilder von Hurrikan Irma rund um die Welt. Die Schäden waren zunächst nicht abzusehen. Das Greater Miami Convention and Visitors Bureau (GMCVB) gibt heute, am 19. September 2017 bekannt, dass der Großraum Miami und seine Strände für Urlauber und Geschäftsreisende geöffnet sind und Gäste willkommen heißen. Wer sich einen Live-Eindruck verschaffen möchte, kann folgenden Link nutzen: www.MiamiandBeachesWebcams.com.

Irma zerstörte die Florida Keys großflächig

„Während die Reiseindustrie in Miami sich wieder erholt, gelten unsere Gedanken und Gebete den Florida Keys, der Karibik und der Westküste Floridas“, erklärt William Talbert III., CEO und Präsident des GMCVB.

Miami Irma
Florida erholt sich von Hurrikan Irma

Miami erholt sich rasch von Hurrikan Irma

Ein kurzer Überblick über den Zustand der touristischen Institutionen nach Hurrikan Irma:

  • Fast alle Hotels im Großraum Miami hatten nur minimale bis gar keine Schäden zu verzeichnen. Viele haben als Folge des Sturms Spezialpreise aufgelegt. Weitere Informationen zu diesen Angeboten finden Urlauber bei den einzelnen Hotels.
  • Der Miami International Airport ist geöffnet, und die Fluggesellschaften haben den Großteil ihrer regulären Flugpläne wiederaufgenommen. Reisende erhalten aktuelle Reiseinformationen direkt bei der jeweiligen Airline.
  • Der Verkehr am PortMiami, dem Kreuzfahrthafen der Stadt, läuft wieder normal. Passagiere erhalten aktuelle Reiseinformationen direkt bei ihrem Kreuzfahrtanbieter.
  • 21 von 22 Besucherzentren sind derzeit wieder geöffnet. Eine vollständige Liste der Besucherzentren finden Urlauber auf der Website des GMCVB.
  • Das Miami Beach Convention Center (MBCC), welches seit einigen Monaten einer rund 615 Millionen Dollar teuren Komplettrenovierung unterzogen wird, nahm äußerlich keinen Schaden. Das Team des MBCC untersucht derzeit das Gebäudeinnere, um festzustellen ob und – wenn überhaupt – in welchem Ausmaß Schäden entstanden sind.
  • Die Mehrzahl der Restaurants ist für Gäste wieder geöffnet. Einige Lokale bieten als Folge des Sturms spezielle Preise an. Weitere Informationen dazu finden Gäste bei den jeweiligen Restaurants. Darüber hinaus haben viele ihre Angebote zum Miami Spice Restaurant-Monat um einen Monat, also bis einschließlich 31. Oktober 2017, verlängert.
  • Besucher und Einheimische können bereits wieder die vielen Vorzüge der Destination genießen, darunter ihre Strände. Einige wenige Attraktionen wurden von Hurrikan Irma getroffen. Informationen zum aktuellen Status finden Besucher bei den jeweiligen Institutionen.

Miami Irma
Auch der Biltmore Golfplatz ist wieder spielbar.

Dem Greater Miami Convention and Visitors Bureau (GMCVB) liegen Sicherheit und Wohlergehen aller Besucher am Herzen. Deshalb steht es ununterbrochen mit den Behörden der Stadt in Kontakt, um Urlaubern vor Ort und solchen, die einen Aufenthalt in Miami planen, stets aktuellste und akkurate Informationen bereitstellen zu können.

Neueste Informationen zu den Reisebedingungen vor Ort finden Interessierte unter www.miamiandbeaches.com/travel-weather-advisory. Zudem stellt das GMCVB unter seinem Twitter-Kanal, @MiamiandBeaches, regelmäßige Updates bereit.

Miami Irma
Die Golfplätze erholen sich schnell von Hurrikan Irma

Wie die Redaktion von einigen Golfplätzen im Norden Floridas erfahren hat, sind auch hier die meisten Golfplätze wieder bespielbar. Das Wasser stand nicht allzu lange auf den Fairways, um größere Schäden anzurichten. Nach dem Hurrikan Irma war es ausgesprochen heiß, was die Bewohner ohne Strom und Klimaanlagen eine große Belastung war.

Doch für die Natur war die Hitze ein Segen, sie konnte schnell wieder abtrocknen.

Gefangen in der Bärenfalle

Die PGA ist in den USA eine mächtige Organisation, die im letzten Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hat. Der Dachverband der US-Profigolfer und Golflehrer sitzt im noblen West Palm Beach an Floridas Atlantikküste.

Ebenfalls an diesem Küstenabschnitt liegt im nur wenige Kilometer entfernten Palm Beach Gardens das PGA Resort. Nun liegt der Schluß nahe, dass das Resort mit der Vereinigung der Profigolfer PGA etwas zu tun hätte. Fünf Golfplätze der Spitzenklasse lassen dies auch vermuten. Doch weit gefehlt, die PGA betreibt dieses Resort nicht mehr, sondern hat Namensrechte und Betrieb an die Gruppe Century Golf Partners weitergegeben. Century ist einer der größten Betreiber von Golfanlagen und Golfhotels und -resorts der Welt.

Fünf Golfplätze mit höchster Qualität

PGA Resort
Zum Abschluss ein Par 5 – die Spielbahn 18 des The Champion Courses

Doch auch ohne direkte Beteiligung durch den Dachverband macht das PGA-Resort seinem Namen alle Ehre. Golf wird hier groß geschrieben in der Avenue der Champions inPalm Beach Gardens. Das Resort verfügt über fünf Golfplätze (The Champion, The Palmer, The Fazio, The Squire, The Estates), ein 4-Sterne-Hotel und ein riesiges SPA. Wer sein Golfspiel verbessern will, findet hier eine David Leadbetter Akademie und ein Fitting Labor für Schläger.

Großes Medieninteresse an der Honda Classic im PGA-Resort

Jedes Jahr steht das PGA-Resort im Fokus der internationalen Golfmedien, denn auf dem The Champion Course wird die Honda Classic ausgetragen. Dieses Jahr gewann Rickie Fowler dasTurnier, das seit 45 Jahren als eines der ersten Turniere im Frühjahr in Florida ausgetragen wird, bevor die Tour auf den Westcoast-Swing nach Kalifornien zieht.

PGA-Resort
You are now entering the Bear Trap – das flösst Respekt ein.

Die Honda Classic zählt auch aus einem weiteren Grund zu Quotenknaller bei den TV-Übertragungen: Der Meisterschaftsplatz The Championship ein Meisterwerk der golferischen Gemeinheiten aus der Designfeder von Jack Nicklaus. Berühmt-berüchtigt die die sogenannte Bear Trap die Bärenfalle. Eine Kombination der Spielbahnen Nummer 15, 16 und 17 die schon so manchen sicheren Turniersieger zum Stolpern gebracht haben. An diesem drei Löchern entscheidet sich das Turnier. Zwei Par 3 und ein Par 4 dazwischen – doch alle drei Löcher sind gut mit Wasser verteidigt und die Grüns müssen alle über das Wasser erreicht werden.

Meisterwerk aus der Hand von Jack Nicklaus

Schmale Landezonen, ein trickreiches Wasserloch und andere Schwierigkeiten haben diesen Schlusslöchern (15, 16 und 17) den Beinamen „Bärenfalle“ gegeben. Besonders bei Wind schnappt sie unerbittlich zu. Jack Nicklaus über diese drei Löcher: „Das Spiel sollte hier verloren oder gewonnen werden.“ So ganz nebenbei: Der „Champions“ weist ein Sloperating von 148 auf.

Auch der Ryder Cup war hier schon zu Gast

Bei unserem Besuch im Januar wurden die Megatribünen am Wasserloch (17.) gerade aufgestellt. Stimmung ist hier vorgrammiert! Der Champions-Kurs war bereits mehrfach Austragungsort hochangesehener Turniere wie dem Ryder Cup 1983, der PGA Championship 1987 und die Senior PGA Championship in den Jahren 1982 bis 2000.

Ein Spa und ein formidables Steakhouse verwöhnen nach der Runde

Und weil Golfresorts die Ambition haben, den Golfern alles in nächster Nähe anzubieten, wartet nach der Runde im Hotel ein entspannendes SPA mit Massage oder der Besuch der Sportbar mit stets laufenden Golfübertragungen und am Abend ein formidables Steakhouse. Von der Bauweise vielleicht, vom Pflegezustand keinesfalls, sieht man dem Hotel an, dass es bereits mehr als drei Jahrzehnte auf dem Buckel hat.

Prominenter Nachbar: Tiger Woods

In den USA ist zwar nichts wirklich nah, aber Tigers Standbein als Kneipier im Badeort Jupiter liegt quasi „um die Ecke“ und ist allemal einen Besuch wert. Der Star selber zeigt sich allerdings nur in Bildern und Devotionalien.

Weitere Golfplätze in der Nähe

Die fünf Plätze des PGA Resorts sind die eine Seite der Medaille. Für gutes Geld von 240 Dollar (The Champion) und 160 Dollar (übrige Plätze) spielt der Urlauber im PGA National aber sicherlich nicht jeden Tag. Wer ein paar Kilometer ins Hinterland von West Palm Beach Richtung Okeechobee See fährt, spielt im Sugar Cane Golf Club ab 25 Dollar und im Okeeheelee, einem kommunalen Golfclub, ab 30 Dollar. Beide Plätze sind durchaus spielenswert und nicht unattraktiv. Insgesamt verfügt die Region über mehr als 50 Golfplätze.

Mehr Informationen:

Informationen über das Resort: pgaresort.com
Informationen über Florida: visitflorida.com

 

The Biltmore, Miami

Biltmore
Das Luxusresort The Biltmore befindet sich in Coral Gables, unweit vom Stadtzentrum von Miami und blickt seit seiner Eröffnung 1926 auf eine bewegte Geschichte zurück. 1996 zum National Historic Landmarks der USA ernannt, bietet das Resort 145 Zimmer und 130 Suiten, einen von Donald Ross entworfenen 18-Loch-, 71-Par-Championship-Golfplatz, den größten Hotelpool der Ostküste der USA, ein europäisches Spa sowie über zehn Tennisplätze und ein renommiertes Fitnesscenter. Kulinarisch ist das Hotel mit vier Restaurants, zwei Bars, einem Afternoon Tea Salon und einer eigenen „Kulinarischen Akademie“ perfekt aufgestellt. The Biltmore ist Mitglied bei „The Leading Hotels of the World”.

The Biltmore: Schwimmen wie Ester Williams

Der größte Hotelpool an der gesamten Ostküste des USA findet sich hier. Dieser misst ca. 2.100 Quadratmeter und fasst rund 2,3 Millionen Liter Wasser. Früher war hier übrigens der fünffache Olympiasieger und Tarzan-Darsteller Johnny Weissmüller Schwimmlehrer. Dazu noch ein ausgezeichneter Fitness-Club, in dem bekannte Bürger Miamis Mitglied sind. So trainiert man neben dem früheren Bürgermeister von Miami auf dem Laufband oder bewegt sich im Pool bei der Wassergymnastik neben Business-Frauen aus der nahen Nachbarschaft.

Biltmore
The Biltmore Miami © Biltmore

The Biltmore: Eigener Golfplatz von Donald Ross 

Der 18-Loch-, 71-Par-Championship-Golfplatz des Resorts ist weltberühmt und nicht nur für erwachsene Golfspieler ein Paradies. Kindern und Jugendlichen jeden Alters bietet das Biltmore Hotel verschiedenste Möglichkeiten sich mit dem Spiel vertraut zu machen. Schon Golfgrößen wie Tiger Woods oder Alexis Thompson haben hier als Teenager beim Junior Orange Bowl Turnier erste Erfahrungen gesammelt. Neben den klassischen Golfkursen für Kinder, veranstaltet das Resort jedes Jahr im Juni die Kids Golf Summer Camps. Unter der Leitung von Junior-Programmdirektor Armando Echeverria werden den „Golfprofis in spe“ die Grundlagen, Regeln und die Etikette des Sports beigebracht. Im Vordergrund steht dabei immer der Spaß am Sport. Wer weiterführende Praxistipps haben möchte, ist bei der Golf Channel Academy im Biltmore an der richtigen Adresse. Das US-weite Netzwerk bietet auch jungen Spielern in individuellen Trainingseinheiten die Möglichkeit an ihren Schwungtechniken zu arbeiten und den Abschlag zu perfektionieren.
Weitere Informationen unter: www.biltmorehotel.com