Viele von uns sind auf Facebook aktiv. Wir tauschen uns über Golfplätze und Golfrunden aus und geben dabei so einiges an persönlichen Daten bekannt. Leider sind auch Betrüger auf Facebook aktiv und die Betrugsmaschen werden immer perfider. Man kann sie kaum noch durchschauen und es ist höchste Vorsicht bei Freundschaftsanfragen geboten.

Freundschaftsanfragen von neuen Freunden

Vorsicht ist also geboten bei allen “neuen” Freundschaftsanfragen, dessen Absender man nicht kennt. Dazu gibt Facebook die Auskunft, den Freundeskreis des Anfragenden zu checken. Sicherlich besser ist der Tipp eines Nutzers:

Er bittet vor Absenden einer Freundschaftsanfrage erst eine PN (persönliche Nachricht) zu schicken mit der man sich vorstellt und Hallo sagt. Wie im richtigen Leben stellt man sich erst vor, bevor man eine Freundschaft und damit persönliche Erlebnisse und Daten teilt. Erst nach einem  ersten kleinen Chat eine  Freundschaftsanfrage stellen. Dann weiß der Angefragte, dass es kein Fake ist.

Freundschaftsanfrage eines bereits bestehenden Freundes

Besonders perfide sind gehakte Facebook-Accounts über die  Freundschaftsanfrage von langjährigen Freunden versandt werden. Dazu wird das Profil vollständig geklont. Die erste Maßnahme ist, zunächst unter seinen bestehenden Freunden nachzusehen, ob der Freund schon vorhanden ist. Falls ja ist der Fall klar und man sollte die Anfrage ablehnen, löschen und als Spam melden.  Und den richtigen bzw. realen Freund mit einer Nachricht auf einem anderen Weg als Facebook auf seinen vermutlich gehakten Facebook-Account hinweisen.

Unbedingt sollte über einen anderen Kanal wie Telefon oder E-Mail  nachfragen,  ob die Anfrage auch wirklich vom Absender stammt und in Ordnung ist, bevor man sie annimmt.

Schick mir den Code – das ist die Abofalle

Wer die Freundschafts-Anfrage aus einem geklonten Profil annimmt, bekommt sofort die Nachricht: Bitte schickt mir deine Telefonnummer. Wer dies in gutem Glauben tut, schickt dem Betrüger den ersten Teil für seine Masche. Sobald man die Telefonnummer gesendet hat, kommt blitzartig eine neue Nachricht: “Schick mir den Code”. Mit dem Code kann der Betrüger Online-Einkäufe machen und der Betrag steht auf der nächsten Telefonrechnung.

Das Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Check4you.de zeigt die Betrugsmasche auf und gibt Tipps, wie man mit erneuten Anfragen alter Freunde umgehen soll und wie man sich vor der Abzocke schützen kann.

Das eigene Profil schützen

Damit das eigene Profil für Betrüger wertlos wird, sollte man seine Freunde nicht auf “öffentlich” stellen, sondern sie nur privat oder Freunden anzeigen. Denn ohne die öffentlich sichtbare Freunde ist das Profil für den Betrüger wertlos und es lohnt sich nicht, das Profil zu klonen. Das Portal Minikama.at gibt noch hilfreiche Tipps, wie man mit nur wenigen Klicks sein Profil wirksam schützen kann.

Alle Sicherheitsmaßnahmen ausschöpfen

Facebook selbst gibt einige Tipps zur Sicherheit, die man umsetzen sollte. Unbedingt sollte man seine Telefonnummer nur für sich selbst einsehbar machen und gut überlegen, welche Angaben man öffentlich machen möchte.

Hier sind die Links von Facebook direkt:
Facebook-Hilfe zum Thema Freundesliste
Facebook-Hilde zum Thema Telefonnummer

Anleitung von Chip.de die Telefonnummer zu verbergen

 
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