Final Four: Die Sieger stehen fest

Mit dem Final Four sind die Deutschen Mannschaftsmeister 2019 gekürt und die  siebte Saison der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi geht zu Ende.

Beim Final Four, das am 10. und 11. August auf Gut Kaden bei Hamburg ausgetragen wurde, setzte sich bei den Damen der GC St. Leon-Rot im Finale gegen den Frankfurter GC durch. Die Herren des Stuttgarter GC krönten ihre Saison durch den Finalerfolg gegen den GC Hubbelrath. Im kleinen Finale der Herren holte sich der GC Hösel die Bronzemedaille, ebenso der Hamburger GC bei den Damen.

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Vor insgesamt 3.700 Zuschauern präsentierte sich die Anlage des Gut Kaden vor den Toren Hamburgs herausragend.

Die Damen des GC St. Leon-Rot siegen überlegen

Mit einer eindrucksvollen Demonstration starteten die Damen des GC St. Leon-Rot in den Finaltag und gewannen in den Vierern alle drei Punkte. Diese Dominanz behielten die Süddeutschen auch in den Einzeln und lagen in beinahe jedem Match klar vorn. Da sie aufgrund der am Vormittag errungenen Führung nur noch zwei der insgesamt sechs Einzel-Duelle gewinnen mussten, gestaltete sich das Spiel um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters der Damen zu dem wahrscheinlich kürzesten der Final-Four-Geschichte. Zu keinem Zeitpunkt ließ das Team um Coach Pascal Proske auch nur den Hauch eines Zweifels daran, dass es den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters mit nach Baden-Württemberg nehmen wird. Das Ergebnis 5 zu 4 scheint knapp zu sein, aber die letzten drei Partien wurden gar nicht zu Ende gespielt und die Punkte so für Frankfurt gewertet.

Für den Trainer ist der Sieg der Lohn für viel Arbeit im Detail. So sagt Proske: „Es ist ein schönes Gefühl für uns, dass die Mannschaft so souverän aufgetreten ist und so gut performed hat. Wir haben aus dem letzten Jahr viel gelernt. An den Sachen, die uns nicht gefielen, haben wir gearbeitet. Und wir waren wirklich in allen Bereichen besser als in der Vorsaison. Ob das für dieses Wochenende den entscheidenden Unterschied gemacht hat, kann man schwer sagen. Aber wir waren auf jeden Fall besser aufgestellt – und das fühlt sich gerade sehr gut an.“

Final Four
Die Damen des GC St. Leon-Rot setzten sich im Final Four der KRAMSKI DGL durch und holten Sieg bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (Foto: DGV/Tiess)

Platz 3 bei den Damen

Im Spiel um Platz drei trafen die Vorjahrsmeister vom Hamburger GC auf den G&LC Berlin-Wannsee. Hier gelang es den Hamburgerinnen in den Vierern eine kleine Vorentscheidung zu erwirken, indem sie zwei der drei Vormittags-Begegnungen für sich entscheiden konnten und die dritte Partie teilten. Christian Lanfermann, der Trainer der Hamburger Damen, zeigt sich nach dem 6:3-Sieg in diesem kleinen Finale mit einer gehörigen Portion Demut: „Wir gehen mit einem megaglücklichen Gefühl aus der Saison. Wir haben heute auf jeden Fall Bronze gewonnen und nicht etwa Gold verloren. Die Saison war kein Selbstläufer – es waren lehrreiche Spieltage für uns. Und deswegen sind wir sehr glücklich, dass wir hier vor eigenem Publikum auf dem Podest stehen dürfen und uns mit Bronze verabschieden können.“

Start-Ziel-Sieg des Stuttgarter GC

Einen Start-Ziel-Sieg über die ganze Saison hinweg legten die Herren des Stuttgarter GC hin. In souveräner Manier sicherten sie sich das Finale gegen den GC Hubbelrath mit 8:4. Unmittelbar nach dem letzten Putt rang der neue Meistertrainer Peter Wolfenstetter, der zum ersten Mal mit einem Team einen Titel gewinnen konnte, um Worte und war im Moment des großen Triumphes sichtlich gerührt: „Diese Saison hätte es nicht besser laufen können. Ich freue mich auch für alle, die im Hintergrund mitmischen, allen voran natürlich Kapitän Ingmar Peitz. Das war hier ein richtig toller Event und es macht richtig Bock, hier zu sein. Dieser Meistertitel macht mir richtig  Freude, weil wir versucht haben, es mit System durchzuziehen und es hat uns alles in die Karten gespielt.“

Für Roland Becker, den Trainer des geschlagenen Teams war diese Niederlage aber kein Beinbruch: „Wir waren heute definitiv nicht gut genug, um Stuttgart zu schlagen. Stuttgart hat richtig gut gespielt und wir hatten nicht unseren besten Tag. Und dann reicht es nicht. Stuttgart hat die Südstaffel dominiert, hat die beste Saison gespielt und ist verdient Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Ich bin froh, die Silbermedaille zu gewinnen, auch wenn es für mich fast ein neues Gefühl ist. Das hatten wir schon lange nicht mehr.“

Final Four
Start-Ziel-Sieg für die Herren des Stuttgarter GC, die eine souveräne Saison mit dem Sieg beim Final Four krönten (Foto: DGV/Stebl)

Hart umkämpfter dritter Platz

Der Kampf um die Bronzemedaille verlief deutlich spannender und musste im Stechen entschieden werden, nachdem sich in den regulären Matches ein 6:6 ergeben hatte.
Schon die Vierer am Vormittag waren alle bis zum 18. Grün gegangen und trotzdem führte der GC Mannheim-Viernheim mit 3:1. In den Einzeln gingen dann die ersten drei Punkte nach Ratingen. Am Ende lief es auf das letzte Match hinaus, in dem Christopher Huvermann gegen Marc Hammer die Oberhand behielt und ein Stechen erforderlich war. Hier setzte sich der GC Hösel erfolgreich durch und sicherte sich nach 2018 erneut die Bronzemedaille.

Über die KRAMSKI DGL presented by Audi:

Jede Staffel der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi – unabhängig welcher Liga – ist mit fünf Mannschaften besetzt. Für einen Tagessieg erhält das siegreiche Team fünf Punkte, der Fünftplatzierte einen Punkt. Gesamtsieger ist, wer sich nach fünf Spieltagen die meisten Punkte erkämpft hat. Ausnahme: Die jeweils beiden Erstplatzierten der 1. Bundesliga Nord und Süd spielen in einem zweitägigen Final Four den Gesamtsieger der KRAMSKI DGL presented by Audi aus.

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Quelle: DGV

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