Golfregeln 2016: Das ändert sich in 2016

+-+-+ Hinweis: Dieser Beitrag wurde aktualisiert mit der Änderung der Golfregeln 2019.+-+-+

Das neue Golfjahr ist nicht nur mit guten Vorsätzen gepflastert, sondern auch mit neuen Golfregeln.

Hier die wichtigsten Golfregeln 2016:

Falsche Schlagzahl

Für Turnierspieler wichtig: Notiert er eine niedrigere Schlagzahl als die tatsächlich Gespielte, war bisher eine Disqualifikation fällig. Jetzt bekommt der Spieler für jedes falsch geschriebene Loch die tatsächliche Schlagzahl plus zwei Strafschläge aufgebrummt.

Ball bewegt sich

Bis dato gab es einen Strafschlag, wenn sich der Ball nach dem Ansprechen bewegt hat. Entweder, weil der Wind oder das Gefälle ihn ins Rollen brachte. Diese Regelung gibt es nicht mehr. Einen Strafschlag gibt es allerdings immer noch, wenn der Spieler den Ball eingewirkt hat und er deswegen in Bewegung kommt.

Ball eingebettet

Bisher durfte man einen Ball nur dann straflos aufnehmen und droppen, wenn er auf einer kurz gemähten Fläche in den Boden eingedrungen war. Die neue Regel sieht vor, dass der Ball gedroppt werden darf, wenn er irgendwo auf dem Gelände des Golfplatzes in den Boden eingedrungen ist. Als eingebettet gilt ein Ball, der in seinem eigenen Einschlagloch zur Ruhe kam und sich ein Teil des Balles unterhalb der Bodenoberfläche befindet.

Verankern verboten

Amateure haben es selten getan: Das Verankern der Putters am Körper. Vertreter dieses Puttstils wie Bernhard Langer und Adam Scott müssen sich umstellen. Putter dürfen künftig nicht mehr fixiert werden, also an Bauch oder Brust angelehnt werden. Allerdings sind lange Putter weiterhin erlaubt, sofern sie eben nicht verankert werden.

Entfernungsmessgeräte

Bisher waren Entfernungsmesser im Turnier verboten, die „illegale“ Funktionen besitzen (Gefälle, Wind, Temperatur). Ab jetzt ist nur verboten, diese Funktionen auch zu benutzen. Im Idealfall verfügen die „legalen“ Geräte über eine Abdeckkappe, die das Ausschalten der illegalen Funktionen deutlich macht. Ein schönes Beispiel dafür ist der Laser Rangefinder Tour X von Bushnell Golf. Er zeigt durch unterschiedliche Aufsteckkappen schon auf weite Entfernung seine Regelkonformität. Die rote Kappe signalisiert die Zusatzfunktion und somit den Einsatz auf der privaten Runde. Im

vorgabewirksamen Turnier zeigt die schwarze Kappe die Abschaltung der Zusatzfunktionen.

Amateurstatut

Bisher verloren Amateure ihren Amateurstatus, wenn der Gewinn bei Turnieren pro Spieler einen bestimmten Wert (750 Euro) überschritt. Ab 2016 genügt nach Genehmigung durch den DGV, wenn ein Gegenwert der Gewinne an anerkannte Wohltätigkeitsorganisationen gespendet wird.

 

 

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