Welcher Lichtschutzfaktor der Richtige ist, hängt vom eigenen Hauttyp ab. Je nach Hauttyp hat man eine unterschiedlich lange Eigenschutzzeit, die durch den Lichtschutzfaktor verlängert wird.

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Für die Bestimmung des richtigen Lichtschutzfaktors ist zunächst die persönliche Eigenschutzzeit entscheidend. Das ist die Zeit, in der man sich in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Generell werden sechs Hautschutztypen unterschieden: 

Lichtschutzfaktor

Hauttyp 1: 

Sehr helle, empfindlliche Haut, sehr viele Sommersprossen, extrem empfindliche Haut, helle Augen, rotblondes oder rotes Haar. Bekommt meistens Sonnenbrand und bräunt sehr schlecht. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 10 Minuten. 

Hauttyp 2: 

Helle Haut, Sommersprossen, empfindliche Haut, helle Augen und helles Haar. Bekommt oft einen Sonnenbrand, bräunt schlecht. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten. 

Hauttyp 3: 

Mittelhelle Haut, helle oder dunkle Augen und hellbraunes Haar. Bekommt manchmal einen Sonnenbrand und bräunt langsam. Auch hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten. 

Hauttyp 4: 

Bräunliche, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und braunes Haar. Bekommt selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 45 Minuten. 

 Hauttyp 5: 

Dunkle, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und schwarzes oder sehr dunkles Haar. Bekommt selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell und intensiv. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 60 Minuten.

Hauttyp 6: 

Sehr dunkle, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und tiefschwarzes Haar. Bekommt sehr selten einen Sonnenbrand und bräunt schnell und intensiv. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 90 Minuten.

Die durchschnittliche Dauer einer Golfrunde beträgt vier Stunden. Kein Hauttyp schafft dies ohne zusätzlichen Lichtschutzfaktor! 

Wie wird der Lichtschutzfaktor berechnet?

Bei einer Eigenschutzzeit von 30 Minunten erhöht ein Lichtschutzfaktor (LSF)  von 30 die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne auf mindestens sechs Stunden, also ausreichend für eine Golfrunde. Dabei liegt  folgende Berechnung zu Grunde:

30 Minuten Eigenschutzzeit mal LSF 30 abzüglich eines Sicherheitsfaktor von 40 Prozent (30×30=900 ./.40%=540 Minuten). Bei der Berechnung muss beachtet werden, dass ein kräftige Sonnenstrahlung (zum Beispiel um die Mittagszeit) die Schutzzeit erheblich verringert, während an einem leicht bewölkten Tag der Lichtschutzfaktor durchaus länger vor  einem Sonnenbrand schützt.

Eines der großen Missverständnisse ist, dass mehrfaches Eincremen den Lichtschutzfaktor erhöhen, bzw. die Zeit der geschützten Aufenthaltsdauer verlängern würde. Dies ist leider absolut unrichtig. Die Schutzzeit, bestehend aus Eigenschutzzeit und aufgetragenem LSF kann weder verlängert noch erhöht werden, egal wie oft man ein Sonnenschutzprodukt aufträgt.

Dennoch sollte man aber nach dem Baden oder bei starkem Schwitzen auf der Golfrunde das Sonnenschutzprodukt erneut auftragen, da Wasser und Schweiß das Sonnenschutzmittel von der Haut spülen. Neuerdings gibt es allerdings sogenannte Sportsprays, die wasser- und schweißresistent sind. Für die Golfrunde sicherlich ein Empfehlung.

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