In bester Sommerlaune präsentierten sich bei strahlendem Sonnenschein am Mittwoch die Teilnehmer am Pro-Am der 30. BMW International Open. Auf dem Jack Nicklaus-Championship-Course im Golf Club Gut Lärchenhof trafen sich Golfprofis wie Martin Kaymer, Sergio Garcia und Tommy Fleetwood mit Prominenten und Gästen aus Sport, Gesellschaft und Showbusiness zu einer entspannten Runde Golf. Mit dabei waren unter anderem Schauspieler Jan Josef Liefers, Sänger Tim Bendzko, TV- und Sternekoch Frank Rosin, Moderatorin Annica Hansen sowie die deutschen Olympia-Helden aus Eishockey und Hockey, Christian Ehrhoff und Maximilian Müller. Ihre Reaktionen auf das Pro-Am.

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Christian Ehrhoff (Olympia-Silbermedaillengewinner im Eishockey):

„Mir hat an diesem großartigen Tag am besten gefallen, sich in entspannter Atmosphäre mit einem Golfprofi wie Martin Kaymer und auch meinen anderen Flightpartnern austauschen zu können. Zudem war es sehr interessant, aus nächster Nähe zu sehen, wie ein Pro den Ball über den Golfplatz bewegen kann. Das ist schon beeindruckend.“

Jan Josef Liefers (Schauspieler):

„Wie immer bei BMW war auch dieses Event wieder großartig organisiert. Vielen Dank dafür. Ich liebe es, Leuten bei etwas zuzusehen, das sie um Längen besser können als ich. Dabei sind sie dann sogar noch völlig entspannt – so wie Martin Kaymer heute. Solche Leistungen erkenne ich völlig neidlos an und empfinde dabei eine angenehme Demut. So wie für mich Schauspielerei etwas ganz Natürliches ist, ist es für ihn das Golfspielen.“

Maximilian Müller (Olympiasieger im Hockey):

„Der Platz und mein Flight waren super. Wir haben eine ganz entspannte Runde Golf gespielt und uns super verstanden. Das ist mir bei solchen Events immer ganz wichtig. Trotzdem haben wir auch gute Leistungen gezeigt. Dank meiner Hockey-Erfahrung fällt es mir nicht ganz so schwer, auch mit wenig Übung halbwegs vernünftiges Golf zu spielen.“

Martin Kaymer (Sieger BMW International Open 2008):

„Ich finde immer Runden gut, auf denen man mit Sportlern zusammenspielt. Wir sprechen eine Sprache, haben uns viel ausgetauscht über unsere Sportarten. Wir waren alle auf einer Wellenlänge, das hat Spaß gemacht. Die Jungs haben es selbst erfahren, auf einem Top-Level zu spielen. Das sind dann nicht nur Geschichten, sondern Lebenserfahrungen und Gefühle, die sie bei Erfolgen oder Misserfolgen hatten. Daraus kann man viel mehr lernen, als wenn man irgendetwas in der Zeitung liest. Auch aus Gesprächen mit Jan Josef Liefers kann man viel lernen. Es gibt ja nicht nur bei uns Erfolg und Misserfolg, sondern in vielen Lebensbereichen. Wie jeder damit umgeht, das ist interessant, daraus kann ich für meinen Sport auch etwas ziehen.“

Tim Bendzko (Sänger):

„Es hat mir extrem viel Spaß gemacht. Unser Pro, Lee Slattery, war sehr nett und auch sehr entspannt. Und ich habe sogar ab und zu mal einen Ball gut getroffen.“

Frank Rosin (TV- und Sternekoch):

„Ich war zum vierten Mal beim Pro-Am der BMW International Open dabei und bin immer wieder begeistert. Die Stimmung, das Wetter, die Organisation, alles hat perfekt gepasst. Ich bin jedes Mal glücklich, wenn ich eingeladen werde.“

Annica Hansen (Moderation):

„Ich hatte einen großartigen Tag. Gut Lärchenhof ist ja eigentlich mein Heimatplatz, aber wenn er für die European Tour präpariert ist, spielt er sich völlig anders als sonst. Ich hatte viel Glück mit meinem Flight. Lee Slattery war toll und wir hatten alle gemeinsam viel Spaß. Darüber hinaus haben wir auch noch gut gespielt.“

Mario Basler (Fußball-Europameister): „Wir hatten einen super tollen Flight und riesig viel Spaß. .Das Wetter war super, der Platz weltklasse, Stephan Jäger als Pro – was will man mehr? Wir hatten nur gute Schläge … bis auf einen Ausreißer. Ich glaube, wir liegen 52 unter. Für mich war es in diesem Jahr das vierte Mal, dass ich Golf spiele. Auf so einem tollen Platz konnte man heute aber nicht viel verkehrt machen. Und Golf spielen ist ja ein bisschen wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht. Und wir drei wollen ja alle keine Profis mehr werden. Wir können ein bisschen mitspielen und treffen ab und zu mal einen Ball. Das sollte man genießen.“

Christian Schwarzer (Handball-Weltmeister): „Es war einfach überragend, vor allem mit so einem Pro wie Stephan Jäger als Flight-Partner, wie er spielt und auch als Persönlichkeit. Dazu dann auch noch Mario Basler und Detlef Langemann, schönes Wetter – es könnte nicht besser sein. Mein Spiel hätte zwar schon besser sein können, aber das Wichtigste ist, dass es Spaß macht. Teilweise braucht man beim Golf den gleichen Kampfgeist wie beim Handball, aber man braucht vor allem ein bisschen mehr Ruhe und Geduld. Man kann nicht immer nur Vollgas fahren wie beim Handball, sondern muss auch einmal runterfahren und – ganz wichtig – Misserfolge schnell verarbeiten. Das muss man beim Handball auch, aber hier ist es extrem, weil du es alleine machen musst und es nicht als Mannschaft kompensieren kannst. Das ist das Interessante am Golf spielen.

Quelle: Text und Bilder: BMW Golfsport

 

 
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