Race to Dubai

Das neue Logo der Race to Dubai wurde vor der DP World Tour Championship on the Earth Course at Jumeirah Golf Estates am 16. 11. 2016 in Dubai vorgestellt. V.l.n.r.: Julian Small, Managing Director, Club Operations, Jumeirah Golf Estates, Henrik Stenson, Rory McIlroy, Rafael Cabrera-Bello, His Excellency Saeed Hareb, Secretary General of Dubai Sports Council, Keith Pelley, CEO of European Tour, Abdulaziz Bukhatir, Executive Director, Jumeirah Golf Estates, Issam Kazim, ‎CEO of Dubai Corporation for Tourism and Commerce Marketing (DCTCM) , Salman Bin Karam, Customer Relations Manager, Jumeirah Golf Estates, Peter Dawson, President of the International Golf Federation. © Getty Images

Das Race to Dubai ist eine Saisonwertung, die mindestens alle 48 Turniere in 26 Ländern des internationalen Turnierkalenders der European Tour 2014 umfasst.
Der Gewinner des Race to Dubai erhält zum einen die Harry-Vardon-Trophy, welche 1937 zum ersten Mal vergeben wurde, sowie weiterhin die Mitgliedschaft der Kategorie 1 der European Tour für sieben Jahre, wie sie auch den Gewinnern der Open Championship, der US Open, der US PGA Championship und des Masters Tournaments gewährt wird. Der Bonus-Pool zählt als offizieller Stand der Geldrangliste zum Ende des Race to Dubai.

Lee Westwood aus England gewann das erste Race to Dubai 2009, nachdem er in jener Saison zwei Turniere gewonnen hatte: das Portugal Masters und die Dubai World Championship. Dabei erzielte er ein gesammeltes Rekord-Preisgeld von 4.237.762 Euro. Rory McIlroy wurde Zweiter, der 15. Platz ging an Padraig Harrington aus Irland.

• Als Sieger des Race to Dubai folgte Martin Kaymer 2010 auf Lee Westwood. Er war damit erst der vierte kontinentaleuropäische Spieler, der die Harry-Vardon-Trophy gewonnen hat, wobei er hier in die Fußstapfen des legendären Seve Ballesteros, von Bernhard Langer und Robert Karlsson getreten ist. Kaymer siegte in der Saison 2010 vier Mal, darunter sein erster Major-Titel bei der US PGA Championship sowie die Abu Dhabi Golf Championship, die KLM Open und die Alfred Dunhill Championship. Dabei spielte er 4.461.010 Euro ein und landete vor Graeme McDowell aus Nordirland auf Platz eins. Luke Donald aus England wurde 15.

Luke Donald ging als dritter Sieger im Race to Dubai in die Geschichte ein, indem er sowohl die Geldrangliste der European Tour wie auch der US PGA Tour gewann. Donald gewann drei Mal während der Saison, nämlich die WGC – Accenture Match Play Championship, die BMW PGA Championship und die Barclays Scottish Open. Zudem wurde er bei zwei Turnieren Zweiter und belegte fünf Mal eine Platzierung unter den besten Zehn. In einer bemerkenswert konstanten Saison beendete er nur drei Mal Turniere außerhalb der Top 10. Seine Preisgeldsumme von 5.323.400 Euro stellte einen neuen Rekord auf der European Tour dar. Der Nordire Rory McIlroy wurde zweiter, gefolgt vom deutschen Sieger des Race to Dubai 2010 auf Platz drei. Louis Oosthuizen belegte den 15. Platz.

Henrik Stenson folgt Donald und McIlroy, indem er ebenfalls einen transatlantischen Doppelschlag vollführte und im Jahr 2013 als erster Spieler Rang eins im Race to Dubai und dem FedEx-Cup der US PGA Tour eroberte. Der Schwede gewann weltweit drei Turniere, darunter das Saisonabschlussturnier der European Tour, die DP World Tour Championship in Dubai. Damit beendete er die Wertung fast eine Millionen Euro vor Ian Poulter, Justin Rose und Graeme McDowell. Ein geteilter dritter Rang bei der Aberdeen Asset Management Scottish Open war die Initialzündung für eine Aufholjagd, die den Schweden über einen zweiten Platz bei der Open Championship und einen geteilten zweiten Rang beim WGC-Bridgestone Invitational zum dritten Platz bei der US PGA Championship führte. Sein Eagle auf der letzten Bahn zum Sieg in den Jumeirah Golf Estates sicherte ihm den spektakulären Doppelsieg in Dubai mit sechs Schlägen Vorsprung.

• 2014 stand der Sieger des Race to Dubai schon vor dem Saisonfinale längst fest: Rory McIlroy stand bereits als Sieger fest, bevor in Dubai ein Ball geschlagen wurde.  Er konnte es sich sogar leisten, die ersten drei Turniere der Finalserie auszulassen. So verlor das Race to Dubai 2014 deutlich an Dramatik im Endspurt. Doch dies zeichnete sich bereits im Sommer ab durch die unbrechbare Dominanz von McIlroy.

• 2015 blieb das Race to Dubai bis auf den Finaltag spannend: Ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Rory McIlroy und Danny Willet.  Wer von beiden am Sonntagnachmittag höher auf dem Leaderboard platziert sein sollte, würde die Jahreswertung für sich entscheiden. An Loch 17 konnte sich dann Rory McIlroy den Titel der DP World Tour Championship und als Sieger im Race to Dubai durchsetzen.

• 2016 stand wieder Henrik Stenson auf dem Siegerpodest und konnte die Harry-Vardon-Trophy zum zweiten Mal in Empfang nehmen.

BONUS POOL VERTEILUNG 

• Die Spieler auf den Rängen 1 bis 60 im Race to Dubai (die Rangfolge wird nach der Summe der Preisgelder aus dem internationalen Turnierkalender der European Tour festgelegt) nach Abschluss des Turniers in der vorhergehenden Woche, qualifizieren sich für das Saisonabschlussturnier.

• Der Sieger der DP World Tour Championship in Dubai erhält eine Spielberechtigung für die European Tour für fünf Jahre, und zwar die der Kategorie 2, die auch der Sieger der BMW PGA Championship erhält.

• Ein vollständiges Mitglied in den Kategorien 1-11 der European Tour muss 12 Turniere spielen, um sich für die Dubai World Championship zu qualifizieren, so dass er die 13 mindestens benötigten Turniere spielen kann, die er für einen vollständige Mitgliedschaft auf der European Tour braucht. Ein Spieler muss an der Dubai World Championship teilnehmen, um Preisgelder aus dem Race to Dubai Bonus Pool zu erhalten und um damit auch die Möglichkeit zu haben, die Harry-Vardon-Trophy zu gewinnen, außer es liegen hier besonders Umstände* vor.

* Besondere Umstände: Ein Spieler sagt die Teilnahme an der Dubai World Championship ab, sei es aus Krankheitsgründen, ernsthafter Behinderung oder aus einem privaten Notfall heraus. Diese Gründe müssen vom Chief Executive akzeptiert werden. Liegen diese Gründe vor, kann der Spieler dann dennoch ein Preisgeld aus dem Bonus Pool erhalten.

 

Titelbild: © Getty Images

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