Solheim Cup: USA siegt knapp

Der 14. Solheim Cup ist entschieden: Der Pott geht zurück in die USA. Der Finaltag begann mit den beiden letzten Matches der Fourballas vom 2. Tag, die aufgrund der beginnenden Dunkelheit abgebrochen werden mussten. Dabei kam es an Loch 17 beim Match Pettersen/Hull gegen Alison/ zu einem Eklat. Alison nahm einen Ball auf, der vom Team Europa nicht geschenkt wurde und somit wurde das Loch nicht geteilt, sondern der ganze Punkt ging an das Team Europa.

Die anschließende Diskussion und Aufregung brachte Charley Hull so aus der Fassung, dass sie in Tränen ausbrach. Das USA-Team nahm es als Anlass, sich neu zu motivieren und startete zu einem Birdie-Feuerwerk in den Einzelspielen. Das Team Europa ging mit vier Punkten Vorsprung in die Einzelspiele, es führte mit 10 zu 6 Punkten. Es fehlten nur noch 4  Punkte zum Sieg. In einem unglaublichen Aufholjagd startete das US-Team durch.

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Sie hatte den Sieg in der Hand: Caro Masson © DGV/stebl

 

Als erstes Duo gingen Lexi Thompson und Carlota Ciganda auf die Runde. Die Beiden schenkten sich mit je sieben Birdies nichts und nach 18 Löchern teilten beide verdient den Punkt. Carlota Ciganda hätte allerdings am 18. Loch die Gelegenheit gehabt, das Match für sich zu entscheiden und den halben Punkt zu gewinnen, der zum Schluß fehlte.
Punktestand: 10,5 zu 6,5

Das erste Match beendete Karine Icher gegen  Brittany Lincicome mit 3 & 2.  Morgan Pressel holte den ersten Punkt für Amerika in den Einzelspielen, als sie die bis dahin ungeschlagene Catriona Matthew schlug.  Mel Reid, die bis dahin 2 1/2 von vier Punkten geholt hatte, entschied das Match mit 2 &1 gegen Brittany Lang mit einem Birdie auf der 17.

Zu diesem Zeitpunkt hätte das Team Europa nur noch 1 1/2 Punkte für den Sieg benötigt. Michelle Wie schlug mit acht Birdies Caroline Hedwall mit 6 & 4.
Anna Nordqvist gewann ihr Match gegen Stacy Lewis und Europa führte mit 13 ½ Punkten. Dann hatte es Caro Masson in der Hand, den Solheim Cup für Europa zu gewinnen. Sie lag mit Gerina Piller auf dem Grün und ein erfolgreicher Putt hätte den heiß ersehnten halben Punkt für das Team Europa gebracht. Vergleich mit Martin Kaymer beim Ryder Cup wurden wach, denn die Entfernung war ungefähr gleich. Caro Masson verschob den Putt und der Punkt ging an das US-Team. Gerina Piller gewann mit 1 auf an der 18.

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Auch sie konnte den Sieg der Amerikanerinnen nicht mehr aufhalten: Sandra Gal © DGV/stebl

Auf dem siebzehnten Grün verlor zur gleichen Zeit verlor Azahara Munoz gegen Lizette Salas mit 3&1. Ein weiterer Punkt für das US-Team, das inzwischen auf 10,5 Punkte erreicht hatte. Unverändert führte Europa mit 13,5 Punkte. In den nächsten drei Matches lagen die US-Girl uneinholbar vorn, Suzann Pettersen verlor gegen Angela Stanford auf der 17 mit 2&1, für Charley Hull war an der 16 mit 3&2 gegen Christie Kerr Schluss und Caroline Hedwall beendete das Match auf Bahn 14 mit 6&4 gegen Michelle Wie. Die USA hatte drei Punkte aufgeholt und  es stand 13 1/2 zu 13 1/2. Zwar feierte das US-Team seinen Sieg schon, aber erst mit dem entscheidende Putt von Paula Creamer auf der 15  stand der Sieg der USA  offiziell fest. Creamer dominierte von Anbeginn an das Match mit Gal und versenkte an der 15 ihren Putt zum Sieg mit 4&3 und dem alles entscheidenden Punkt.

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Mit ihrem Putt stand der Sieg fest: Paula Creamer © DGV/stebl

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