Dame Laura Davies kann’s nicht lassen

Oates Vic Open

Sie kann es nicht lassen und will sich und den jungen  Mädchen auf der Profitour beweisen, dass sie noch mithalten kann. Eine der wohl besten europäischen Golferinnen aller Zeiten, Dame Laura Davis, mischt wieder auf der auf beiden Profitouren mit. Die inzwischen 53-Jährige Britin steht auf der LPGA-Tour bei den ISPS Handa Women’s Australian Open in Adelaide am Tee und zeigt Ambitionen.

Bei der Generalprobe für das Saisonstart, der Oates Vic Open, in der vergangenen Woche führte sie nach einer 8-unter-Runde sogar das Feld an. Am Ende wurde es leider nur ein geteilter 26. Platz. Dame Laura, die vor zwei Jahren von der Queen geadelt wurde, ist dagegen zuversichtlich: „Ich putte wieder gut, ich spiele gut, wenn ich verletzungsfrei bleibe. Ich wäre ich sehr enttäuscht, wenn ich nicht irgendwo auf der Welt gewinnen könnte.“

 

Besser spät als nie: Davies kommt zu spät zu ihrer Ehrung

Dame Laura Davies bei der Deloitte Ladies Open ©Trish Jones
Dame Laura Davies bei der Deloitte Ladies Open ©Trish Jones
Manchmal steckt der Teufel einfach im Detail: Dame Laura Davies, die am Montag in die Hall of Fame aufgenommen wurde, kam zu ihrer eigenen Ehrung zu spät.
Schon gleich gab es via Twitter einige Anregungen, wie Laura Davies noch schnell nach St. Andrews kommen könne, Meg Mallon aus den USA hatte da doch einen recht praktischen Vorschlag:

Doch wie kam es dazu? Es ist wirklich sehr unglücklich, solche eine Zeremonie an einem Montag mitten in der Turniersaison abzuhalten. Das sollten sich die Verantwortliche mal überlegen, ob das Sinn macht. Laura Davies spielte bei der U.S. Women’s Open im Lancaster Country Club in Pennsylvania bis Sonntag nachmittag. Sie hatte den Cut geschafft und beendete das Turnier auf dem geteilten 47. Platz. Doch leider fliegen Flugzeuge nicht immer so wie sie sollen und so kam sie verspätet in Europa und somit zur Weiterreise nach St. Andrews an.
Und endlich hat sie es dann geschafft: Allerdings nur noch zur Rezeption – zum Empfang, wo es vermutliche Häppchen und Schnittchen gab (nehmen wir jetzt mal an.)