Golferinnen der AK 50 und AK 65 suchen ihre Meisterinnen

Deutschen Meisterschaften

Bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse (AK) 50 und 65 der Damen im Golfclub am Reichswald treffen 60 der besten Golferinnen Deutschlands aufeinander. Auch die amtierende Europameisterin der AK 50, Susanne Lichtenberg (Krefelder GC/Handicap 1,2) wird vom 18. bis zum 20. Mai 2018 dabei sein.

„In diesen Altersklassen wird hervorragendes Golf gespielt. Die deutschen Spielerinnen zeigen immer wieder, dass sie zu den besten in ganz Europa gehören. Es werden Meisterschaften mit höchstem Niveau auf einer Top-Golfanlage“, sagt Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV).

Traditionsreicher Platz: GC am Reichswald

Der GC am Reichswald hat eine besondere Tradition bei der Ausrichtung Deutscher Meisterschaften. 1976 gewann der 19-jährige Bernhard Langer am Reichswald sein erstes Profiturnier, den Henkell-Pokal (Nationale offene Deutsche Meisterschaft). Weitere Turnierhöhepunkte waren 1978 und 1983 die Deutschen Meisterschaften sowie 1989 die Internationalen Amateurmeisterschaften der Damen und Herren. Der romantische Platz nahe Nürnberg überzeugt mit gepflegten Fairways, ausgezeichneten Grüns und stellt mit seinen engen Schneisen eine Herausforderung für alle Spielerinnen dar.

Zu den Favoritinnen der AK 50 gehören, neben Lichtenberg, die Titelverteidigerin Patricia Stoehr (G&LC Berlin-Wannsee/3,0) und Caroline Effert vom Aachener GC, die mit 0,7 über das beste Handicap in der Meldeliste verfügt. Ebenfalls dabei ist auch Tessa Oldenbourg (GC Wörthsee), die den Titel 2016 gewann. Gute Chancen haben die Spielerinnen des GC am Reichswald, Stella Herbeck (5,7) und Sabine John (6,3), wenn sie ihren Heimvorteil nutzen können.

In der AK 65 wird die Titelverteidigerin Dagmar Lehmann vom GC Gifhorn fehlen. Somit gehören Frauke Schleicher (GC München Eichenried/3,9) und Marion Kaufmann (GC Neuhof/5,1) zu den Favoritinnen. Einzige AK 65-Starterin mit Heimvorteil wird die bayerische Meisterin von 1992 und 2000, Karin Rinneberg, sein, die mit Handicap 12,8 startet.

Alle Teilnehmerinnen spielen drei Runden im Einzel-Zählspiel. Zuschauer sind an allen Wettkampftagen herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Quelle: DGV, Foto: © DGV

Deutsche Meisterschaften beim Keilerkopf

Deutsche Meisterschaften
GC Hardenberg mit dem elften Grün in Form eines Keilerkopfes. Leider nur schlecht erkennbar auf dem Foto von Stebl für den DGV. © DGV/stebl

Die Turniersaison neigt sich dem Ende, aber mit den Deutschen Meisterschaften (DM) der Damen und Herren wartet noch das Highlight des nationalen Wettspielkalenders auf die besten deutschen Golferinnen und Golfer. Traditionell finden die Einzeltitelkämpfe vom 8. bis 11. September im GC Hardenberg nördlich von Göttingen statt. Bereits im fünften Jahr in Folge wird die DM auf dem Niedersachsen-Kurs ausgetragen.

Auf der Jagd nach dem Titel gehören zahlreiche junge Spielerinnen und Spieler zu den Favoriten. Gerade die Jungen des Junior Team Germany haben in diesem Jahr sowohl als Mannschaft, als auch bei internationalen und nationalen Einzelmeisterschaften überzeugt. Allen voran Falko Hanisch (BGC Stolper Heide/Handicap +1,9). Der frischgebackene British-Boys-Sieger befindet sich in absoluter Topform und reist mit großem Selbstbewusstsein ins niedersächsische Northeim. Ebenfalls mit viel Selbstvertrauen kommt Max Schmitt (GC Rheinhessen Wißberg) zur DM. Schmitt war gemeinsam mit Hanisch vor wenigen Wochen Teil der siegreichen Mannschaft Kontinentaleuropas bei der Jacques Léglise Trophy und weist mit +4,9 das beste Handicap des Feldes auf.

Die Herren bei den Deutschen Meisterschaften

Titelverteidiger bei den Herren ist Michael Hirmer (G&LC St. Eurach/+3,9), der mit seinen 19 Jahren bereits zu den erfahreneren Spielern im Feld gehört und seinen Titel verteidigen möchte. Mit Nick Bachem (Marienburger GC/+2,5), Raphael Geißler (GC St. Leon-Rot/+3,0), David Rauch (BGC Stolper Heide/+2,5) und Timo Vahlenkamp (GC Teutoburger Wald Halle/+2,9) sind vier weitere Spieler des Golf Team Germany (GTG) am Start.

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Falko Hanisch (BGC Stolper Heide) ist in Topform (Foto: DGV/stebl)

 

Damen am Abschlag bei den deutschen Meisterschaften

Auch bei den Damen ist es eine Reihe junger Spielerinnen, die dem Feld ihren Stempel aufdrücken. Die GTG-Spielerinnen Ava Bergner (St. Leon-Rot/+1,4), Alexandra Försterling (G&LC Berlin-Wannsee/+2,0), Aline Krauter (Stuttgarter GC Solitude/+2,9), Sarina Schmidt (GC München Valley/+1,9), Natalie Wagner (GC St. Leon-Rot/+0,7) und Nora Wrenger (Münchener GC/0,8) sind alle zwischen 16 und 18 Jahre alt. Dabei ist Aline Krauter eine der Top-Favoritinnen auf den Titel. Die Stuttgarterin, die in den USA studiert, startet mit dem besten Handicap der Damenkonkurrenz und konnte in diesem Jahr bereits die Allianz German Girls Open gewinnen.

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Aline Krauter (Stuttgarter GC Solitude) könnte einen weiteren Titel holen (Foto: DGV/stebl)

Ein erlesenes Feld von 40 Damen und 60 Herren tritt in der Meisterschaftswoche auf der Anlage der Grafen von Hardenberg an. Highlight des Par-72-Kurses ist das 11. Loch, ein Par 3 mit einem Inselgrün in Form eines Keilerkopfes, dem Wappentier der Grafen von Hardenberg.

Die DM wird bei Damen und Herren über vier Runden ausgetragen. An den ersten drei Tagen wird über jeweils 18 Löcher um den Einzug in die Finalrunde am Sonntag gekämpft. Nur die besten 24 Damen und alle Schlaggleichen sowie 36 Herren und alle Schlaggleichen bestreiten anschließend die vierte Runde. Am Sonntag werden dann die Deutsche Meisterin und der Deutscher Meister 2016 gekrönt.

Alle weiteren Informationen zu den Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren finden Sie unter: www.golf.de/dm-damen-herren

16-09-06 Aline KrauterQuelle: DGV
Titelbild: © DGV/stebl