Ricoh Women’s British Open: Masson aufT3 und Fahrkarte nach Des Moines gelöst

Bei der Ricoh Women’s British Open, die vom 3. bis 6 August im schottischen Kingsbarns statt fand, traten mit sechs Spielerinnen des Golf Team Germany (GTG) so viele Deutsche wie nie zuvor bei einem Majorturnier der Damen an.

update 6. August 2017: Caro Masson lief am Finaltag zu Höchstform auf. Hatte sie schon den dritten Turniertag mit einer 67er-Runde beendet, wiederholte sie dies am Finaltag nochmals. Damit war ihre Bennennung als einer der vier Wildcards für den Solheim Cup 2017 sicher. Mit sechs Birdies und nur einem Bogey bei einer ansonsten fehlerfreien Runde teilt sie sich den dritten Platz mit Michelle Wie (USA) und Georgina Hull (ENG), die sie beide beim Solheim Cup wiedersehen wird.

Für Sandra Gal war das Turnier schon früh gelaufen. Mit Runden von 72, 70, 70 und schließlich 74 konnte sie keinen Anschluss an die Spitze finden. Ihre Vorsprung am Finaltag hielt die Koreanerin  IN-KYUNG KIM mit zwei Schlägen, auch die phänomenale aufspielende Jodi Ewart Shadoff konnte mit acht unter nicht die Führende einholen.

update 5.August 2017: Doch für Olivia Cowan (Steinwenden), Isabell Gabsa (Tübingen), Karolin Lampert (Sandhausen),  und Leticia Ras-Andérica (Andorra) war das Turnier nach zwei Tagen vorbei, sie scheiterten am Cut.

Nur Sandra Gal (Düsseldorf) und Caroline Masson (Gladbeck) konnten sich in der internationalen Konkurrenz durchsetzen. Caro Masson startet am Finaltag mit 208 Schlägen (69/72/67) und 9 Schlägen unter. Fast uneinholbar führt die junge Koreanerin IN-KYUNG KIM. Sandra Gal liegt nach drei Runden auf dem geteilten 47. Platz mit 212 Schlägen (72/70/70).

Caroline Masson of Germany during the third round

 

02. August 2017:  Während sich Masson über ihre Position in der Weltrangliste (64) qualifiziert hat, sind Gal (12), Ras-Andérica (17), Cowan (20) und Lampert (32) aufgrund ihrer Platzierung auf der Ladies European Tour im Feld. „Es ist schon bemerkenswert, dass sich so viele Spielerinnen über die europäische Rangliste für die British Open qualifizieren konnten. Das zeigt, wie stark wir bei den Damen in der Breite aufgestellt sind“, zeigt sich Bundestrainer Stephan Morales zufrieden mit der aktuellen Situation im Profibereich.

Isabell Gabsa qualifizierte sich in St. Andrews für die Ricoh Women’s British Open

Zusätzlich spielte sich Gabsa über die Qualifikation ins Feld. Beim finalen Qualifikationsturnier auf dem Castle Course im traditionsreichen St. Andrews spielte die 22-Jährige eine 70er Runde (-2) und wurde geteilte Zwölfte. Im anschließenden Stechen mit 13 Kontrahentinnen erkämpfte sich die GTG-Spielerin einen der elf verbliebenen Startplätze für das auf dem Kingsbarns Golf Links ausgetragene Major.

Karolin Lampert © Tristan Jones

Für Gabsa, Lampert und Ras-Andérica ist die Teilnahme bei der Women’s British Open der erste Start bei einem Major. „Das ist natürlich ein Turnier, bei dem die besten Spielerinnen der Welt dabei sind und das wird für die Neulinge eine besondere und wertvolle Erfahrung“, legt Morales für die jungen Spielerinnen den Fokus auf den Lerneffekt.

Sandra Gal © Tristan Jones

Gal freut sich auf ihren 43. Teilnahme an einem Major

Deutlich erfahrener sind hingegen Gal und Masson. „Ich freue mich auf diese Woche ganz besonders, weil ich schon so viel Schönes über Kingsbarns gehört habe. Ich liebe Links Golf, auch wenn die Wetterbedingungen sehr anspruchsvoll sein können“, schaut Gal positiv auf ihren 43. Majorstart, obwohl nach einem zweiten Platz zu Saisonbeginn in Australien die absoluten Top-Ergebnisse zuletzt ausgeblieben sind: „Mein Spiel ist momentan sehr solide und ich genieße die Herausforderung. Ich muss nur etwas Geduld haben, bis auch die entsprechenden Ergebnisse zu mir kommen.“

Sandra Gal wird beim Abschlag beobachtet von (v.l.n.r.) Caroline Masson, Isabell Gabsa, Karolin Lampert, Damen-Bundestrainer Stephan Morales und Athletik-Bundestrainer Christian Marysko. (Foto: DGV)

Die Women’s British Open – das Pendant zur The Open

Die Women’s British Open wurden 1976 als Pendant zur Open Championship der Männer eingeführt. 2001 erhielt das Turnier Majorstatus. Titelverteidigerin ist die Weltranglistendritte Ariya Jutanugarn aus Thailand.

Golf Team Germany

Das erst seit 2013 bestehende Golf Team Germany umfasst die besten Golfspieler Deutschlands. Als Teil der Vision Gold, das Leitbild und Leistungssportprogramm des DGV bis 2020, kämpfen Amateure und Tourspieler erstmals gemeinsam für ein Ziel: Sie wollen eine Medaille bei den Olympischen Spielen gewinnen. Das Golf Team Germany setzt sich aus dem Elite Team, dem National Team und dem Junior Team zusammen und wird von der PGA of Germany unterstützt. Jeweils zwei Damen und zwei Herren werden vom DGV dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Nominierung für die Olympischen Spiele vorgeschlagen. Das Elite Team Germany umfasst Spieler mit einer kurzfristigen Olympiaperspektive. Das National Team Germany stellt Amateure bis maximal 23 Jahre mit aktueller EM- und WM-Perspektive sowie Tourspieler mit mittelfristiger Perspektive auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen. Für das Junior Team werden Amateure bis 18 Jahre nominiert, die eine langfristige Olympiaperspektive und eine kurz- bis mittelfristige EM- und WM-Perspektive besitzen.

Quelle: DGV

Gelungener Start des Mercedes-Benz After Work Golf Cup

Der Mercedes-Benz After Work Golf Cup (AWGC) startete am 24. April 2017 in eine neue Saison. Mit rund 3.000 Turnieren auf über 290 Golfanlagen ermöglicht der After Work Golf Cup 9‑Loch-Turniere für Amateurgolfer: deutschlandweit, saisonübergreifend und offen für alle Spielerinnen und Spieler. Die traditionelle Auftaktveranstaltung für Pressevertreter fand am 9. Mai in München statt.

After Work Turniere sind interessant für Berufstätige und vor allem Frauen

In der AWGC-Saison vom 24. April bis 22. September richtet sich das Angebot vor allem an berufstätige Golfer und an Spieler, die keine Zeit für tagesfüllende Golfturniere haben. Wochentags ab 17.00 Uhr kann so kompetitives Golf über neun Löcher gespielt werden. Die Turniere sind für die Handicap-Klassen 6 – 2 (von -54 bis -4,5) vorgabewirksam. Das besondere und auch verbindende Element des AWGC sind die verschiedenen Online-Ranglisten. Alle registrierten Teilnehmer können sich so die gesamte Saison über sportlich messen und darüber hinaus attraktive Preise gewinnen. Die Registrierung erfolgt über die Website der Serie unter http://www.awgc.de/. Zudem werden alle Golfer auf der Facebook-Seite www.facebook.com/MBAWGC über Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten.

v.l.n.r.: Claudia Merzbach (Daimler), Tobias Arlt, Karolin Lampert, Marcel Siem (verdeckt), Konstantin Schad und

Preise im Wert von 250.000 erwarten die Teilnehmer

Als Jahreshauptpreis der Serie verlost Mercedes-Benz unter allen registrierten Golfern einen CLA Shooting Brake im Wert von rund 45.000 Euro. Zudem werden weitere Jahres-, Monats- und Wochenpreise vergeben. Erstmalig gibt es unter dem Motto She’s  Mercedes einen Sonderpreis nur für Spielerinnen. Insgesamt können Preise im Gesamtwert von über 250.000 Euro erspielt werden. Im Jahr 2017 rechnen die Veranstalter mit rund 30.000 Teilnehmern und ca. 75.000 gespielten Turnierrunden.

 „Der Mercedes-Benz After Work Golf Cup bietet Amateurgolfern eine besondere Möglichkeit, ihre Leidenschaft und Begeisterung für den Golfsport mit Turniergeist zu verbinden. Dieses Veranstaltungskonzept soll die Vereinbarkeit von Beruf und einem zeitintensiven Hobby wie Golf unterstützen. Das stetig wachsende Teilnehmerfeld und die hohe Anzahl beteiligter Golfanlagen in Deutschland wecken auch in anderen Ländern Interesse für das Turnierformat“, sagt Dr. Jens Thiemer, Vice President Marketing Mercedes-Benz Cars.

Am 9. Mai 2017 fand die zur Tradition gewordene Auftaktveranstaltung auf der Anlage des Golfpark München Aschheim statt. Die beiden Mercedes-Benz Markenbotschafter, Karolin Lampert und Marcel Siem, schlugen dabei genauso ab wie die beiden Athleten des Charity-Partners Stiftung Deutsche Sporthilfe, Tobias Arlt und Konstantin Schad. Als Beleg für das steigende internationale Interesse waren neben den deutschen Journalisten auch eine ganze Reihe ausländischer Medienvertreter vor Ort.

Alle Bilder dieses Beitrags: © Markus Gilliar www.ges-sportfoto.de
Quelle:Daimler Communications
 

Linda Henriksson gewinnt im schweizerischen Gams

Starker und böiger Wind prägte die Finalrunde der VP Bank Ladies Open 2017 im GC Gams-Werdenberg. Keine der 52 Spielerinnen, die sich für die Schlussrunde qualifiziert hatten, absolvierten diese unter dem Platzstandard – einzig Linda Henriksson (Finnland) und Nina Pegova (Russland) gelangen Par-Runden. Diese beiden Spielerinnen mussten schliesslich in ein Play-Off um den Sieg. Die Finnin spielte das erste Extra-Loch, ein kurzes Par 5 (18), defensiv, hielt den Ball mit dem Drive auf dem Fairway und spielte den zweiten Schlag kurz aufs Grün. Ihre russische Kontrahentin nahm mehr Risiko, slicete den Ball mit dem zweiten Schlag in den rechten Grünbunker und liess in der Folge sowohl den Bunkerschlag wie auch den Putt deutlich zu kurz. Henriksson konnte mit dem zweiten Putt aus gut 3 Metern zum Birdie und damit zu ihrem ersten Sieg auf der LET Access Series einlochen.

Linda Henriksson holt zwei Schläge Rückstand auf

Der erste Sieg auf einer Tour ist für jeden Sportler unvergesslich, doch die Art und Weise, wie Linda Henriksson ihren ersten Sieg auf der LET Access Series (LETAS) geholt hat, wird in die Geschichtsbücher der Tour eingehen. Bei extrem schwierigen Verhältnissen war die Finnin mit zwei Schlägen Rückstand auf die während zwei Tagen führende Meghan MacLaren (England) in die Schlussrunde gestartet und hatte ihren Score trotz böigem Wind beisammen halten können. Da MacLaren mit einem Triple-Bogey auf der 13 an Boden verlor, sah sich die Finnin nach einem Birdie am Schlussloch mit einer Par-Runde für den Tag und «vier unter» fürs Turnier als «leader in the clubhouse». Am Rand des 18. Grüns wartete sie auf die Rückkehr des letzten Flights und sah, wie MacLarens Birdie-Putt auslippte.

Linda Henriksson gewinnt im Play-Off gegen Nina Pegova die VP Bank Ladies Open

Siegerin Linda Henriksson ©Tobias Rudin

Strahlend liess sich Henriksson von ihren Kolleginnen eine prikelnde Mineralwasser-Dusche verpassen und schrieb unzählige Autogramme für eine Gruppe junger Mädchen, die über die ASG-Aktion «Golf4Girls» zum Turnier gekommen waren. Auf dem Weg ins Clubhaus konnte Henriksson ihren Triumph noch nicht akzeptieren. «Es ist noch unwirklich. Richtig glauben kann ich es erst, wenn das Resultat offiziell ist», sagte sie, wohl mit einer kleinen Vorahnung im Unterbewusstsein. Tatsächlich, statt direkt zur Siegerehrung ging’s für die 27-Jährige zurück auf Abschlag 18. Warum? Beim Übermitteln der Scores war ein Fehler passiert, nicht nur Henriksson sondern auch die Russin Nina Pegova hatte am Finaltag eine Par-Runde gespielt und wies damit einen Gesamtscore von 212 Schlägen auf. Im Stechen aber behielt die Finnin die Nerven und sicherte sich mit einer defensiven Strategie ihren ersten Siegercheck auf der LETAS. «Ich war in diesem Play-Off extrem nervös, meine Knie haben gezittert und der letzte Putt dauerte eine gefühlte Stunde», erklärte eine sichtlich erleichterte Premierensiegerin auf dem Weg zur Preisverteilung.

Der Sieg bringt Henriksson nicht nur 6400 Euro Preisgeld aufs Konto, sondern erleichtert ihre Saisonplanung massgeblich: «Nach einer schlechten Saison 2016 sah es bis jetzt danach aus, dass ich heuer öfters auf Wild Cards würde hoffen müssen, um überhaupt ins Turnier zu kommen. Als Saisonsiegerin 2017 bin ich jetzt für die LETAS-Events gesetzt.»

Rominger als Elfte beste Schweizerin

Carolin Rominger © Alexandru Mitrea

Erleichterung machte sich am Finaltag auch bei zwei Schweizer Proetten breit. Caroline Rominger bestätigte bei der VP Bank Ladies Open ihre gute Form und gewann zusätzlich Sicherheit und Selbstvertrauen. Bei schwierigen Verhältnissen spielte sie am Samstag eine 74er-Runde und schob sich als beste Schweizerin auf den elften Schlussrang vor. «Ich bin zufrieden mit meinem Spiel, das sehr konstant und gut ist. Vor allem in den Runden zwei und drei schlug ich auch den Driver sehr sicher und gerade», sagte die Bündnerin. In der zweiten Runde war sie von ihrem Coach Bruno Griss am Fairwayrand begleitet worden und hatte im Anschluss mit ihm an einzelnen Schlägen gefeilt.

Zufrieden und glücklich war am Samstag auch Turnierbotschafterin Melanie Mätzler, die sich nach einer 76er-Runde zum Auftakt deutlich gesteigert und auf Platz 14 vorgekämpft hat. «Durch meinen Trainingsrückstand ist mein Spiel im Moment nicht so, dass ich weiss, woran es liegt, wenn es nicht läuft. Das war am Donnerstag der Fall, da sind die Putts nicht reingegangen. Zum Glück war mein Coach Andrea Mantoan da, hat mich auf der Runde beobachtet und im Anschluss mit mir gearbeitet», erklärte Mätzler. In Runde zwei war ihr Spiel dann deutlich stabiler, in der Schlussrunde war sie mental so gut drauf, dass sie die extrem schwierigen Windbedingungen mit Humor nehmen konnte: «Die Bälle haben auf den Greens gezittert, so hat’s geblasen. Problematisch war es, wenn der Wind plötzlich inne hielt – mein dritter Schlag an Loch vier geriet in so einem Moment 20 Meter zu lang.»

Mit den böigen Winden deutlich mehr zu kämpfen hatten die Schweizer Amateurinnen: Elena Moosmann fiel mit einer 79er-Runde auf Rang 22 zurück, Chiara Tamburlini und Victoria Monod benötigten jeweils 80 Schläge und verloren ebenfalls einige Plätze.

Christine Wolf © ©Oliver-Lerch_GEPA-pictures

Die Luft draussen war am Schlusstag der VP Bank Ladies Open auch bei den letzten beiden im Turnier verblieben Österreicherinnen. Sowohl die Olympionikin Christine Wolf – im letzten Jahr in Gams Zweite – wie auch die Amateurin Emma Spitz (2016 Vierte) benötigten am Finaltag 78 Schläge und hatten mit dem Kampf um den Sieg nichts zu tun. Wolf mochte nach der Runde gar nicht gross nach Erklärungen suchen: «Der Wind hat bei den kurzen Putts irritiert. Schuld an meinem Spiel war er nicht. Auf den letzten sechs Löchern war bei mir schlicht die Luft draussen.»

Karolin Lampert ©Tobias-Rudin

Nach Hoffnung auf den Sieg fällt Karolin Lampert auf Platz 7 zurück

Karolin Lampert musste die Hoffnung auf einen Sieg in Gams am Samstag Morgen viel zu früh begraben. Mit einem Schlag Rückstand auf die Führende in die Schlussrunde gestartet, verlor Lampert auf den ersten vier Löchern bereits drei Schläge. Auch auf den Back Nine lief es der Deutschen nicht nach Wunsch, sie musste fünf weitere Schlagverluste hinnehmen. An der 18 spielte sie den zweiten Schlag zu aggressiv hinters Grün, der Ball landete inm hohen Rough. Lampert rettete sich von dort mirakulös und versenkte den Putt schliesslich zu ihrem einzigen Birdie an diesem Tag.

Beim einzigen professionellen Damengolfturnier der Schweiz wird jeweils auch die beste Amateurin ausgezeichnet. Diese Trophäe ging heuer an die Tschechin Sara Kouskova, die sich sehr freute: «Es ist das erste Mal, dass ich in einem professionellen Turnier als Amateurin an der Siegerehrung teilnehmen darf. Das fühlt sich sehr gut an.» Besser als der Wind, den sie am Finaltag als äusserst herausfordernd und stark empfunden hat. Die VP Bank Ladies Open nimmt Kouskova als wertvolle Erfahrung mit in ihre weitere Karriere, die im August einen weiteren Höhepunkt erleben soll: «Ich möchte mich fürs Europa-Team beim Junior Solheim Cup qualifizieren.»

Quelle: VP Bank Ladies Open

Lalla Meryem Cup: Lampert holt auf, Cowan hält gute Form

Lalla Meryem Cup
Lalla Meryem Cup
Karolin Lampert am ersten Tag beim Lalla Meryem Cup. © Trish Jones

In Marokko schlagen die Damen beim Lalla Meryem Cup im Royal Golf Dar es Salam ab. Dieses Turnier ist eines der beliebtesten im jährlichen Tournierkalender.

Nach drei Runden führt die Norwegerin Suzann Pettersen (69/71/70) mit 210 Schlägen. Olivia Cowan (73/69/74) liegt  evenPar mit 216 Schlägen und Karolin Lampert (71/73/71)  Eins unter mit 215 Schlägen .

Zwei weitere Deutsche schaffen den Cut beim Lalla Meryem Cup

Leticia Ras-Anderica (77/69/75) liegt mit fünf Schlägen bei 221 Schlägen und Isi Gabsa (72/77/71) liegt mit vier über bei 220 Schläge.

Lotte Championship ohne deutsche Beteiligung

Gleichzeitig fand in Hawaii die Lotte Championship presented by Hershey (12.-15.April) statt. Sandra Gal ist allerdings mit zwei Schlägen über (72/74) bereits am Cut gescheitert. Das Turnier gewonnen hat die Amerikanerin Christie Kerr.


Alle Bilder: © Trish Jones

Spielerportrait: Karolin Lampert

Karolin Lampert

2017 sind sieben deutsche Damen für die Profitour der Ladies European Tour qualifiziert. Olivia Cowan, Isi Gabsa, Sandra Gal, Nina Holleder, Ann-Kathrin Lindner, Karolin Lampert und Caroline Masson haben dieses Jahr die Spielberechtigung. In loser Folge stellen wir alle Spielerinnen vor.

Karolin Lampert

Geboren am 20.02.1995
Geboren in Sandhausen
Spielberechtigung 2017 Ladies European Tour
Golf-Karriere: Wechselte in das Profilager am 1.1.2014
Sponsoren ALLIANZ, MERCEDES-BENZ, GALVIN GREEN, TITLEIST & FOOTJOY
Lieblings-Golfclub: Buckinghamshire GC
Golfer, den sie am meisten bewundert: Jason Day

Karolin Lampert hat 2016 an 11 LET-Turnieren teilgenommen, ein geteilter 24. Platz bei der 2016 SANYA LADIES OPEN war ihre beste Platzierung. Sie hat 2016 48 Birdies geschossen.

Karolin Lampert
Karolin Lambert beim Pro Am des ISPS Handa Ladies European Masters 2015 in Düsseldorf

Alle Bilder: © Trish Jones

Karolin Lampert für Tour 2017 qualifiziert

Im Samanah Country Club in Marrakesch, Marokko wurde das diesjährige LALLA AICHA TOUR SCHOOL FINAL QUALIFYING ausgetragen. © Tristan Jones

Karolin Lampert landete beim LALLA AICHA Tour School Final Qualifying im Samanah Country Club in Marrakesch auf dem dritten Platz und qualifiziert sich für die Ladies European Tour (LET) Saison 2017. Mit Runden von 68, 70, 73, 67 und 67 (346 Schläge) sicherte sich die Sandhäuserin eine der 30 im Finale vergebenen Spielberechtigungen für die Ladies European Tour für das kommende Jahr.

© Tristan Jones

„Ich bin sehr froh, die fünf Tage gemeistert zu haben und das Turnier als geteilte Dritte zu beenden. Ich habe diese Woche sehr gutes Golf gespielt“, bilanziert Lampert. Nach ihrer 68er-Runde zum Auftakt lag die Spielerin des Golf Team Germany über alle fünf Tage unter den Top-20 und sicherte sich mit starken Schlussrunden im Endklassement Platz 3. „Der Start war schon ordentlich, aber insbesondere die beiden bogeyfreien Schlussrunden waren sehr gut. Ich starte jetzt mit viel Selbstvertrauen in die Saison 2017“, so Lampert.

Auch Damen-Bundestrainer Stephan Morales zeigt sich begeistert: „Die Leistung von Karo Lampert ist bemerkenswert. Auch wenn sich in letzter Zeit bei ihr ein Aufwärtstrend gezeigt hat, ist der Druck in der Qualifying School immer immens hoch. In dieser Situation eine solch starke Leistung zu zeigen, ist herausragend und sollte Karo viel Motivation für die kommende Saison geben.“

Siegerin der Lalla Aicha Tour School Final Qualifying 2017 ist Madelene Sagstrom. © Tristan Jones

Siegerin des Turniers ist die Schwedin Madelene Sagstrom mit 343 Schlägen, vor der Isländerin Valdis Thora Jonsdottir (345 Schläge). Mit Chiara Mertens (GC Hubbelrath) und Anastasia Mickan (G&LC Berlin-Wannsee) waren zwei weitere deutsche Spielerinnen am Abschlag. Sie verpassten aber den Cut der besten 60 Spielerinnen nach vier Runden und damit eine Spielberechtigung für 2017. Mertens wurde 67., Mickan landete auf Platz 96.

Sieben Deutsche für die European Ladies Tour qualifiziert

Insgesamt haben mit Olivia Cowan, Isi Gabsa, Sandra Gal, Nina Holleder, Ann-Kathrin Lindner, Caroline Masson und Karolin Lampert sieben deutsche Spielerinnen eine Spielberechtigung für die Ladies European Tour. Gal und Masson starten allerdings auf der amerikanischen LPGA Tour und sind deshalb höchstens auf einem reinen Ladies European Tour-Event zu sehen sind, wenn dieses in Deutschland stattfindet. So wie beim ISPS Handa Ladies European Masters .  Ansonsten kommen die Beiden nur für die zwei Majors nach Europa, auf denen beide Profitouren spielberechtigt sind: Das ist die Ricoh Womens Open und die Evian Championship.

Auch die deutschen Herren sind mit einer Mannschaftsstärke von sieben Akteuren auf der European Tour unterwegs. Florian Fritsch, Sebastian Heisele, Martin Kaymer, Maximilian Kieffer, Alexander Knappe, Bernd Ritthammer und Marcel Siem vertreten die deutschen Farben in der europäischen ersten Liga. Hinzu kommt Alex Cejka auf der amerikanischen PGA Tour.

„Wir freuen uns, dass Deutschland im kommenden Jahr so stark wie noch nie auch auf den großen Touren in Europa und Amerika vertreten sein wird. Am Beispiel Karo Lampert erkennt man die förderlichen Eigenschaften, die man leben muss: Hingabe, professionelles Arbeiten und nicht zuletzt die Fähigkeit, sogenannte Leistungsplateaus als Herausforderung anzunehmen“, sagt Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes.

Titelbild: Karolin Lampert © Tristan Jones