Das Masters: facts und figures

Jedes Jahr findet im April das Masters statt. Es ist das erste Major der Herren in der Saison und der Hype um dieses Turnier ist unglaublich.

Austragungsort des Masters

Das Turnier wird im Augusta National Golf Club in Augusta, Georgia ausgetragen. Dies ist ein „strictly“ privater Club. Nur wer zum Who’sWho des amerikanischen Big Business gehört, darf in den elitären Club. Bis 2012 war unter den 300 Mitgliedern keine Frau, egal welche Führungsposition sie inne hatte. Da blieb auch mal eine CEO von Intel außen vor. Im August 2012 fielen dann mit Condoleezza Rice (ehemalige Außenministerin) und Marla Dawn (Vorstand einer Bank) die Schranken.

 

Zuschauer-Boom

Der kleine Ort Augusta wird jedes Jahr von den Zuschauern regelrecht überrannt. Anschließend ist dann wieder Ruhe in dem beschaulichen Örtchen. Dabei kommt man nur sehr schwer an die Karten: Die Karten für die Turniertage sind nur den sogenannten „Patrons“ vorbehalten. Patrons sind Familien, die schon seit vielen Jahren auf der begehrten Einladungsliste stehen.
Für alle nicht so privilegiert Geborenen gibt es die eigentlich hoffnungslose Chance der Verlosung. Bereits im Vorjahr muss man sich für die Verlosung online anmelden und dann nochmals zum Beginn der Verlosung

Wer beim Masters aufteet, hat es geschafft

Schon alleine beim Masters abzuschlagen, ist für die Profigolfer eine Auszeichnung. Wer darf denn eigentlich bei diesem Turnier an den Start? Einladungen erhalten alle bisherigen Gewinner des Turniers und der US Open,  British Open,  PGA Champions, die Goldmedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele (neu in 2017) und der aktuelle US Amateur Champion. Insgesamt gibt es 19 Kategorien, nach denen die Spieler ausgesucht werden.

1. Masters Tournament Champions (Lifetime)
2. US Open Champions (Honorary, non-competing after five years)
3. British Open Champions (Honorary, non-competing after five years)
4. PGA Champions (Honorary, non-competing after five years)
5. Winners of The Players Championship (Three years)
6. Current Olympic Gold Medalist (One year)
7. Current US Amateur Champion (7-A) (Honorary, non-competing after one year);
Runner-up (7-B) to the current US Amateur Champion
8. Current British Amateur Champion (Honorary, non-competing after one year)
9. Current Asia-Pacific Amateur Champion
10. Current Latin America Amateur Champion
11. Current US Mid-Amateur Champion
12. The first 12 players, including ties, in the previous year’s Masters Tournament
13. The first four players, including ties, in the previous year’s US Open
14. The first four players, including ties, in the previous year’s British Open
15. The first four players, including ties, in the previous year’s PGA Championship
16. Individual winners of PGA Tour events that award a full-point allocation for the season-ending Tour Championship, from previous Masters to current Masters
17. Those qualifying for the previous year’s season-ending Tour Championship
18. The 50 leaders on the Final Official World Golf Ranking for the previous calendar year
19. The 50 leaders on the Official World Golf Ranking published during the week prior to the current Masters Tournament

Langer in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ berufen

Bernhard Langer
Bernhard Langer im September 2015 bei der Porsche European Open im Golf Resort Bad Griesbach. © golfsupport.nl/Jos Linckens

Zum ersten Mal wurde mit Bernhard Langer ein Golfspieler in die Sport-Ruhmeshalle berufen.  Der Ausnahmegolfer, der erst vor kurzem seinen 100. Turniersieg feierte,wurde die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen worden. Dies hat eine 75-köpfige Jury aus Vertretern von Sport, Wirtschaft, Medien und Politik mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière an der Spitze entschieden. Damit würdigte man die außergewöhnlichen Leistungen Langers, der in den vergangenen vier Jahrzehnten als einziger deutscher Spieler im internationalen Turniersport Geschichte schrieb. Beim Masters 2016 sorgte er erneut für einen Aufsehen. Er spielte er sich in die Herzen der Zuschauer, als er am Finaltag als 58-Jähriger als Dritter auf die Runde ging. Zwar verspielte er mit der 79er Runde die Siegchance, aber eine Nacht lang hofften die Golffans in Deutschland mit Recht auf einen weiteren Sieg des Altmeisters. Die Standing ovations am letzten Loch der Zuschauer waren ihm sicher.

„Bernhard Langer ist seit den 1980er Jahren das deutsche Gesicht im internationalen Golfsport. Kein anderer hat unseren Sport hierzulande so maßgeblich geprägt wie er“, lobt Claus M. Kobold, Präsident des Deutschen Golf Verbandes (DGV), die Leistungen Langers, der mit seinen beiden Erfolgen beim US Masters 1985 und 1993 Golfgeschichte schrieb. „Aufgrund seiner sportlichen Erfolge und menschlichen Größe ist Bernhard Langer nicht nur ein Vorbild für viele Menschen im Golfsport, sondern auch darüber hinaus und hat diese Auszeichnung absolut verdient“, so Kobold weiter.

Langer gewann in seiner Karriere neben seinen zwei Masterstiteln unter anderem 42 Turniere auf der European Tour und 27 Turniere auf der US-amerikanischen Seniorentour, darunter sechs Major-Events. Bei zehn Ryder-Cup-Teilnahmen gewann er mit dem europäischen Team sechs Mal. 2004 führte er die Europäer als Kapitän zum Titel. Außerdem feierte er zwölf Erfolge bei der nationalen offenen Deutschen Meisterschaft sowie einen Junioren-Weltmeistertitel.
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat die „Hall of Fame des deutschen Sports“ vor zehn Jahren ins Leben gerufen hat. Sie besteht nun aus insgesamt 102 Persönlichkeiten der deutschen Sport-Geschichte. „Die 16 neuen Mitglieder sind allesamt herausragende Athleten ihrer Zeit. Sie haben die Menschen mit ihren Leistungen begeistert – und tun es bis heute. Wir sind unverändert davon überzeugt, dass sportliche Vorbilder Motivation sind für die nachfolgenden Generationen, sich dem Leistungssport zu verschreiben“, sagt Dr. Michael Ilgner, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die Aufnahmefeier findet am 16. Juli im Rahmen des CHIO in Aachen, dem Weltfest des Pferdesports, statt.
Die 16 Neuaufnahmen in die Hall of Fame des deutschen Sports (in alphabetischer Reihenfolge): Hartwig Gauder (Leichtathletik), Eberhard Gienger (Turnen), Cornelia  Hanisch (Fechten), Peter-Michael Kolbe (Rudern), Erich Kühnhackl (Eishockey), Bernhard Langer (Golf), Meinhard Nehmer (Bob), Günter Netzer (Fußball), Alexander Pusch (Fechten), Kristina Richter (Handball), Walter Röhrl (Motorsport), Harald Schmid (Leichtathletik), Arnd Schmitt (Fechten), Alwin Schockemöhle (Reitsport), Frank Wieneke (Judo) und Erhard Wunderlich (Handball).
Buchtipp zum Weiterlesen:

Quelle: DGV
Titelbild:  golfsupport.nl/Jos Linckens
Weitere Informationen unter www.hall-of-fame-sport.de

Das Masters 2015: Looks und Trends

Noch ist es unklar, ob Tiger Woods antritt. Noch bis Freitag, 02. April 2015 hat er Zeit, seine Entscheidung bekannt zu geben. Zwischenzeitlich ist er aus der Top-100 der Weltrangliste gerutscht, am 31. Mai 2015 belegte er nur noch Platz 104. Der ehemalige Superstar läuft kaum noch zur Höchstform auf, er hinkt seinen früheren Erfolgen hinter her.

Fraglich ist, ob er beim Masters 2015 antritt. Seine Kollektion bei Nike ist schon fertig: Tiger Woods
Fraglich ist, ob Tiger Woods beim Masters 2015 antritt. Seine Kollektion bei Nike ist schon fertig.

Am Dienstag, 31. März wurde sein Privatjet am Flughafen von Augusta gesichtet – helle Aufregung herrschte im Netz, ob  er nun teilnimmt oder nicht. Am 1. April absolvierte der Superstar im freien Fall die 18 Löcher der Trainingsrunde. Nun sind die Spekulationen am Kochen, ob er nun kommt oder nicht.

Zweifelsohne ist Tiger Woods die Cash-Cow des Golfsports in den USA und auch des Masters. Zu keinem Turnier werden so viele Sonderkollektionen und Sonderausgaben im klassischen Masters-Grün angefertigt wie für das jeweils erste Major im Jahr. Sportartikelhersteller nike legt regelmäßig eine Sonderedition Tiger Woods zum Masters auf – wenn der Superstar nicht antritt, wie im vergangenen Jahr, bleiben die Polos wie Blei in den Regalen liegen.

Puma lässt seinen Spitzenspieler Rickie Fowler in lebhaften Grün/Blautönen antreten. Die Polos in Grün (Titan Tour Polo, 69,95 Euro)  am Donnerstag, das blaue Polo vom Freitag und das gestreifte Polo (GT Ragland Graphic Polo, 69,95 Euro)  vom Samstag sind in Deutschland bei Puma erhältlich.

Von oben nach unten: Die Polos von Rickie Fowler an den Tagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.
Von oben nach unten: Die Polos für Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.

Der perfekte Look von Kopf bis Fuß: Golfschuhe im Masters-Look

Marktführer FootJoy ziert mit klassischem Masters-Grün die Sattel. Auf MyJoys.de können für kurze Zeit achte Herren- und sechs Damenmodelle gestaltet und bestellt werden. Die Herren haben die freie Auswahl zwischen dem sehr sportlichen DryJoys Tour und dem FJ Icon in verschiedenen Ausführungen (Traditional, Spield Tip, Asymmetrical, Pyramide und Bicycle Toe, die beiden Letztern jeweils mit Boa-Schnürsystem oder klassischen Schnürsenkeln. Zur Auswahl stehen für die Damen DryJoys und DryJoys Sport jeweils mit und ohne Boa-Schnürsystem, LoPro Collection und LoPro Casual.

Über MyJoys.de einen individuellen Masters-Schuh konfigurieren
Über MyJoys.de einen individuellen Masters-Schuh konfigurieren

Auch der dänischen Schuhhersteller ECCO trumpft mit einem Revival auf: Er legte nach Designvorgaben des mehrfachen Ryder Cup-Spieler und Gewinner des Masters 1992 Fred Couples einen Golfschuh (Casual Hybrid)  im heute aktuellen Sneaker-Look im klassischen Masters-Grün auf.