Ein kragenloser Jason Day

Das Ende des klassischen Poloshirts ist in Sicht. Nike stattet den Weltranglisten-Führenden Jason Day beim ersten Turnier im neuen Jahr mit einem (fast) kragenlosen Poloshirt aus. Seit 1. Januar 2017 ist Jason Day bei Nike unter Vertrag und beim SBS Tournament of Champions auf dem THE PLANTATION COURSE in Kapalua, Hawaii ist sein Debut in der Nike-Ausstattung.

Werden Polokrägen bald der Vergangenheit angehören?

Dustin Johnson und Jordan Spieth treten beide noch mit klassischen Poloshirts mit Kragen an.

Entworfen vom Nike Explore Team Sport Research Lab setzt der Sportartikelhersteller auf eine neue Aeroreact Technology. Geschuldet dem Umstand, dass die Temperaturen während einer Golfrunde ganz schön wechseln können, soll die Aeroeact Technology dies ausgleichen. Denn nur wenn der Körper des Spielers in einem ausgeglichenen Temperatur bleibt, also weder schwitzt noch friert, bleibt er in Höchstleistung. Die typischen Temperaturschwankungen von der morgendlichen Kühle bis zur Hitze um die Mittagszeit haben die Golfer bisher immer durch Kleidung im sogenannten „Zwiebellook“ ausgeglichen. Die neuen Fasern der Aeroreact technology ermöglichen einen raschen Luftaustausch, wenn man schwitzt und schließen sich, um zu wärmen, wenn die Körpertemperatur sinkt. So bleibt der Körper in seinen optimalen Temperatur während der Runde.

Jason Day ist von der neuen Faser überzeugt:
„Es ist überraschend, wie sehr die neuen Fasern auf meine Körpertemperaturen in den unterschiedlichen Klimaverhältnissen reagieren. Mit der Nike Aeroreact technology muss ich keine Zugeständnisse machen.“

Im Nike Online Store sind die neuen Polos für Damen und Herren in weiß und rot zum Preis von 90 Euro erhältlich.

Alle vier Bilder: © nike

Nike zieht sich vom Schlägermarkt zurück

nike
nike
Ein Verkaufsschlager der Saison 2016: Nike Flyknit Chukka
© nike

In einer knappen Pressemitteilung teilte der Sportartikelgigant Nike am heutigen Tag mit, dass er sich aus dem Golf-Equipment zurückzieht. Nike wird künftig weder Golfschläger, noch Golfbälle oder Golfbags herstellen. Damit stehen Spitzenspieler wie Michelle Wie, Rory McIlroy und Tiger Woods, sollte er jemals auf die Tour zurückkommen, ohne Schlägerausrüster da.

Zu den weiteren Nike-Spielern zählen Paul Casey, Kevin Chappell, Tony Finau, Russel Henley, Francesco Molinari, Ross Fisher, Seung Yul Noh, Thorbjörn Olesen und Tommy Fleetwood.

Weiterhin will sich Nike auf den lukrativen Markt von Golfkleidung und Golfschuhen konzentrieren und damit auch seine Spieler weiterhin unterstützen. Nike Golf wird also nur noch aus Golfkleidung und Golfschuhen bestehen. „Spieler wie Tiger, Rory und Michelle haben Golf nach vorne gebracht und weltweit die Kunden inspiriert“ so Daric Ashford, Präsident Nike Golf. „In den letzten Jahren haben wir mit dem MM Fly Blade Polo, dem Flyknit Chukka und dem Air Zoom 90 große Erfolge bei den Golfern gehabt. Wir werden diese Erfolgsstrategie gemeinsam mit unseren Spielern fortsetzen und liefern für den Golfsport das Beste von Nike.