Solheim Cup 2017: USA gewinnt mit 5 Punkten Vorsprung

Solheim Cup 2017

Das US-Damenteam entscheidet den Solheim Cup 2017 für sich. Mit 16,5 zu 11,5 setzt sich die amerikanische Mannschaft vom 18. bis 20. August im West Des Moines Golf and Country Club, Iowa, gegen die Auswahl Europas durch.

9 Punkte waren in den Einzeln nötig

Das europäische Team um Kapitänin Annika Sörenstam hatte es am Finaltag in den zwölf ausstehenden Einzelpartien noch einmal spannend gemacht.

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Paula Creamer setzte den „Pink Panther“ unter Feuer. © Tristan Jones

Denn nach den ersten beiden Spieltagen hatten sich die Amerikanerinnen in den Team-Partien bereits abgesetzt und lagen mit 10,5 zu 5,5 scheinbar uneinholbar in Front. Ausschlaggebend für den Rückstand waren die Fourballs, in den beide Spielerinnen einer Mannschaft jeweils einen eigenen Ball schlagen. Hier holten die USA sieben von acht möglichen Punkten. Bei den Foursomes, bei denen ein Ball pro Team abwechselnd geschlagen wird, hatten die Europäerinnen mit 4,5:3,5 die Nase vorn.

Am Finaltag mussten die Europäerinnen in den zwölf Einzelpartien 9 Matches gewinnen, um den Solheim Cups noch gewinnen zu können. Am Ende waren es sechs Partien, die das Team Europe für sich entscheiden konnte. 6 Punkte waren zu wenig, um den USA den zehnten Titel streitig zu machen.

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Caro Masson am ersten Tag @ Tristan Jones

Dominierendes Spiel von Caro Masson

Golf-Team-Germany-Spielerin (GTG) Caroline Masson bezwingt dabei im abschließenden Einzel Michelle Wie klar mit 4&2. „Ich bin so stolz auf meine Mannschaft. Wir haben bis zum Ende gekämpft und teilweise herausragendes Golf gespielt! Hut ab vor dem US-Team, das teils das beste Golf gespielt hat, das ich je gesehen habe“, zog Caroline Masson Fazit. Die einzige Deutsche konnte Masson bei ihrem insgesamt dritten Solheim Cup in den Einzeln als Siegerin vom Platz gehen.

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In diesem Hexenkessel schlugen die Spielerinnen ab, hier Karine Icher am Abschlag auf Tee 1. © Tristan Jones

Solheim Cup der Rekorde

Am Finaltag wurde zum ersten Mal der Rekord gebrochen, dass die USA bisher immer das erste Loch bei den Singles gewonnen hatte. 2017 patzte die auf den ersten Neun glücklose Lexi Thompson gegen Anna Nordqvist gleich an der 1 und verlor das Loch. Nach vier Löchern lag Lexi gar 4 down.

Zwischenfall an Grün 7: Ein Sprinkler machte sich selbständig und setzte das Grün, Spielerinnen und Zuschauer unter Wasser. Eine Freiwillige opferte ihre trockenen Schuhe, trat beherzt auf den aktiven Sprinkler und begrenzte so seinen ungewollten Einsatz.

Bei den Einzeln fiel besonders das Gefälle in den Ranglisten auf. Für Europa waren nur drei Mädels am Start, die höher gerankt waren, als ihre US-Gegenrinnen. Und dennoch waren die Euro-Fighterinnen gut mit dabei. Ein Lochwettspiel hat eben seine eigenen Gesetze.

Insgesamt wurden 160.000 Eintrittskarten verkauft.

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Team-Chefin Annika Sörenstam am Finaltag mit ihren Vizekapitäninnnen. © Tristan Jones

Solheim Cup 2017: Day 2 – USA weiterhin im Siegesrausch

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Nahezu beflügelt startete das Team USA beim Solheim Cup 2017 in die nächsten Four-Somes und Fourballs am Samstag.

Am Vormittag die Foursomes beim Solheim Cup 2017

Die Flights für den zweiten Tag wurden wie folgt aufgestellt:

  • Christie Kerr/Lexi Thompson gegen Caro Masson/Jodi Ewart Shadoff
  • Paula Creamer/Austin Ernst gegen Melissa Reid/Emily Pedersen
  • Stacy Lewis/Gerina Piller gegen Anna Nordqvist/Georgia Hall
  • Michelle Wie/Danielle Kang gegen Karine Icher/Catriona Matthew
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Paula Creamer freut sich über ihren Putt am 9. Grün. © Tristan Jones

Die beiden ersten Flights hatten noch 4 Löcher zu gehen und das Team USA lag jeweils mit 4 Punkten Vorsprung vorne.

An Loch 15 versenkte Christie Kerr den Putt zum Birdie und Kerr/Thompson gewannen dieses Par-5. Mit 5&3 endete diese Partie und ein weiterer Punkt ging an das Team USA.

Christie Kerr erreichte mit diesem Putt ihren 19. Punkt, den sie bis dahin für die USA gewonnen hat. Sie setzt sich damit an die Spitze vor Annika Sörenstam.

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Anna Nordqvist und Georgia Hall freuen sich über ihren Sieg. © Tristan Jones

Ebenso gelang Creamer/Ernst das Birdie an diesem Par 5 und auch diese Partie wurde zugunsten der USA entschieden. Die USA erreicht mit diesem Punkt 7 1/2 Punkte, während Europa noch keinen Punkt in den Vormittagsspielen gewonnen hat. Dies passiert erst mit den nächsten Matches. Anna Nordqvist und Georgia Hall bringen ihren Vorsprung von 2&1 ebenso sicher nach Hause wie Karine Icher und Catriona Matthew.

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Catriona Matthew umarmt Partnerin Karine Sicher nach dem gewonnenen Match am Samstag Vormittag. © Tristan Jones

Fourballs am Nachmittag:

Am Nachmittag gingen die Fourballs wie folgt an den Start:

  • Brittany Lang/Brittany Lincicome gegen Melissa Reid/Carlota Ciganda
  • Lizette Salas/Angel Yin gegen Anna Nordqvist/Jodi Ewart Shadoff
  • Paula Creamer/Austin Ernst gegen  Karine Icher/Madelene Sagstrom
  • Christie Kerr/Lexi Thompson gegen Catriona Matthew/Georgia Hall

Solheim Cup 2017: Day 1 – 3 Punkte Vorsprung für Team USA

Solheim Cup 2017

Update, 19. August 2017, Stand beim Solheim Cup 2017 nach dem ersten Tag: 5 ½ zu 2 ½ für die USA

Nah dran am Golfgeschehen bei Solheim Cup 2017

Am ersten Turniertag kamen zwar viele Besucher, nicht aber die Massen,  sonst bei den Turnieren am Fairwayrand stehen. Ein weiteres Mal zeigte sich, dass Frauengolf weniger Zuschauer anzieht. Dabei sind die Zuschauer bei den Damenturnieren deutlich näher an den Spielerinnen und erleben das Turnier wirklich „hautnah“. Keine  gestaffelten Zehnerreihen wie beim Ryder Cup, bei denen man gerade einmal den Scheitel des Vordermanns sieht.

Der Des Moines Golf & Country Club, den Pete Dye 1967 gebaut hatte, weist über 160 Bunker  aus. Gerne setzt der Stardesigner vier bis fünf Bunker vor die Grüns oder in die Drive-Zone. Sie sind flach im Gegensatz zu den Topfbunkern, die die europäischen Spielerinnen von den Turnieren in England oder Schottland gewöhnt sind. Dennoch erwies sich der Bunker an Spielbahn 7 für Caro Masson als Stolperstein. Sie und Partnerin Carlotta Ciganda benötigten zwei Schläge, um aus der steilen Bunkerwand herauszukommen. Am Ende holte das Team USA  das Loch.

Tag 1 Solheim Cup 2017: Foursomes und Fourballs

Die vier Paarungen waren auf den ersten neun Löchern beinahe ausgeglichen.

Das erste Ergebnis des Tages: Melissa Ried/Charley Hull gegen Lexi Thomson/Cristie Kerr teilten und am Ende gab es je einen halben Punkt. Cristie Kerr gab nach der Runde zu Protokoll, dass die Greens ziemlich tough und schwer berechenbar waren und das Spiel über 18 Löcher gegen das Euro-Duo ziemlich eng.

Anna Nordquist/Georgia Hall lagen gegen Paula Creamer/Austin Ernst am Ende bei 3 zu 1: Sieg für Europa und der erste ganze Euro-Punkt.

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Caro Masson am 17. Grün am ersten Tag. © Tristan Jones

Carlota Ciganda und Caro Masson konnten ihren Rückstand nach 14 Löchern von bis zu 2 down gegen das US-Gespann Danielle Kang/Lizette Salas aufholen: All Square.  Auf Grün 16 konnten US-Spielerinnen den alten Abstand von 2 auf wieder holen. Am Ende in Sieg mit 1 auf. Punkt für die USA.

Ein besonderes Lob gilt der Seniorin im Europa-Team Catriona Matthews. Die inzwischen knapp 50-Jährige sprang kurzfristig für die am Rücken verletzte Schwedin Suzann Pettersen ein, auf die Annika Sörenstam große Hoffnungen gesetzt hatte. Mit grundsolidem Spiel und Nervenstärke punkte sie ein ums andere Mal an der Seite der Französin Karen Icher. Die Schottin Matthews geizte nicht mit guten Schlägen. Der Lohn der guten Tat: mit Partnerin Karen Icher lag sie gegen Stacy Lewis/Gerina Piller nach Loch 17 mit  1 auf. Alles kam auf das letzte Loch an. Eine schlechtere Annäherung von Icher an das Grün endete im dicken Rough. Piller lies für Lewis einen zehn Meter Putt übrig, denn Lewis mit flatternden Nerven viel zu lang am Loch vorbei schob. Nun war Catriona Matthew dran, den Ball aus dem hohen Rough zu Chippen. Der Ball kam erst weit von der Fahne entfernt zur Ruhe. Icher bewahrte aber nun die Nerven und puttete den Ball knapp an die Fahne. Der Putt wurde vom Team USA geschenkt und nun war Gerina Piller an der Reihe zu putten. Sie lies ihren Putt zu kurz und somit teilten sie das Loch und Team Europe konnten seinen Vorsprung von 1 auf nach Hause bringen.

Auf den zweiten 9 legten die Europäerinnen ihre sichtbare Nervosität ab und kamen besser ins Spiel, stopften längere Putts und chippten sogar aus 20 Metern von außen ein (Charley Hull an der 16).

Eine Form, die leider die Spielerinnen der Nachmittags-Fourballs nicht annähernd halten konnten. Bei den Nachmittags-Matches setzte Annika Sörenstam auf vier Rookies.

Die Paarungen waren (Team USA gegen Team Europe):

  • Michelle Wie & Danielle Kang gegen Sagstrom & Jodi Ewart Shadoff
  • Angel Yin & Lisette Salas gegen Carlota Ciganda & Emily Pedersen
  • Brittany Lincicome & Brittany Lang gegen Florentyna Parker & Caro Masson
  • Stacy Lewis & Gerina Miller gegen Charley Hull und & Georgia Hall.
Solheim Cup 2017
Große Verzweiflung bei den Rookies des Solheim Cups: Der Putt von Florentyna Parker wollte nicht fallen. © Tristan Jones

Schon nach wenigen Spielbahnen zeigte das Team USA seine Überlegenheit und führte in allen vier Matches. Bis zum Schluss änderte sich daran nichts. Das Team USA ging mit 3 Punkten Vorsprung in den zweiten Tag.

Hier die schönsten Szenen des ersten Tages:

Suzann Pettersen muss sich vom Solheim Cup 2017 abmelden

Update 16.August 2017. Es ist die schlechte Nachricht des Tages: Die Norwegerin Susann Pettersen muss wegen einer Verletzung der Bandscheiben ihre Auftritt bei Solheim Cup im Team Europa am kommenden Freitag absagen. Kapitänin Annika Sörenstam musst adhoc einen Joker aus dem Ärmel schütteln. Und das ist die gute Nachricht des Tages: Die Schottin Catriona Matthew, die eigentlich als Vizekapitätnin vorgesehen war, springt für Pettersen ein. Es ist die neunte Teilnahme am Solheim Cup für die zweifache Mutter und sie hat bisher 19 Punkte für das Team Europa gewonnen. 2011 und 2015 war sie eine verlässliche Partnerin für Caro Masson und 2015 gewann sie ihre Team-Matches an der Seite Karine Icher sowie bei beiden Matches mit Sandra Gal.

Ein Blick hinter die Kulissen des Solheim Cup 2017

Endlich beginnt der Solheim Cup 2017. Noch steht der PING Junior Solheim Cup im Vordergrund, doch die Freiwilligen Helfer sind schon im Einsatz.

Es gibt auch schon Fotos von den mitgereisten Fans. Ruth Leonhard und ihre Freundinnen waren 25 Stunden unterwegs, bis sie endlich in Des Moines ankamen. Es war ein langer Sonntag für die Damen.

Glanz und Glamour beim Mission Hills World Celebrity Pro-Am

Auf der südchinesischen Insel Hainan schlagen nicht nur gerade die Damen auf der Profitour ab, sondern auch Stars und Topspieler treffen zum Mission Hills World Celebrity Pro-Am  ein. Die golfspielende Weiblichkeit ist mit den Topspielerinnen Paula Creamer, Nathalie Gulbies, Suzann Pettersen und Anna Nordqvist vertreten.
Die 30-jährige Paula Creamer war von der Größe des Mission Hills Haikou Resorts begeistert, wie sie am Donnerstag nach ihrer Runde durch das Resort bekannt gab:“It’s bigger and better than I expected,” so die Creamer. Für die Siegerin der 2010 U.S. Women’s Open ist es der erste Besuch der tropischen Insel und ihre erste Teilnahme am Mission Hills World Celebrity Pro-Am. Das Mission Hills World Celebrity Pro-Am wurde zum ersten Mal 2010 ins Leben gerufen und findet 2016 vom 22. bis 23. Oktober zum vierten Mal statt.

Mission Hills World Celebrity Pro-Am
LPGA Topspielerin Paula Creamer und ihr Ehemann auf dem roten Teppich während des Mission Hills World Celebrity Pro-Am im chinesischen Hainan. Photo by Victor Fraile / Power Sport Images

Ein tolle Figur machte Nathalie Gulbies mit ihrem Gatten auf dem roten Teppich.

Natalie Gulbis of USA and her husband Joshua walk the Red Carpet event at the World Celebrity Pro-Am 2016 Mission Hills China Golf Tournament on 20 October 2016, in Haikou, China. Photo by Victor Fraile / Power Sport Images
Natalie Gulbis of USA and her husband Joshua walk the Red Carpet event at the World Celebrity Pro-Am 2016 Mission Hills China Golf Tournament on 20 October 2016, in Haikou, China. Photo by Victor Fraile / Power Sport Images

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Voll mit einem Selfie beschäftigt waren Boris und Lilly Becker zunächst auf dem roten Teppich. Der dreimalige Wimbledon-Gewinner weihte im März 2016 die erste Boris-Becker-Tennis-Akademie in Mission Hills ein. „Ich war mehrmals in Mission Hills in Shenzhen, wo wir hart an meiner Tennis-Akademie gearbeitet haben, aber noch nie in Haikou. Ich freue mich auf diese Woche und habe hart trainiert und hoffe mit Mark O`Meara zu spielen“ so der ehemalige Tennisstar.

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Ohne Handy schritten die beiden dann den roten Teppich ab.

World Celebrity Pro-Am 2016 Mission Hills China Golf Tournament
Boris und Lilly Becker auf dem Red Carpet Event beim World Celebrity Pro-Am 2016 Mission Hills China Golf Tournament am 20 Oktober 2016, in Haikou, China. Photo by Victor Fraile / Power Sport Images

Prominenter Gast ist der Golfplatz-Archiktekt und vormaliger Topspieler Gary Player, der begeistert von raschen Wachstum des Golfsports in China ist.  Für ihn ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein neuer Tiger Woods aus China kommt, sagte der neunfache Majors-Gewinner bei seiner Rede anlässlich der Eröffnung am Vorabend des 2016 Mission Hills World Celebrity Pro-Am. Lobend erwähnte der 80-Jährige auch die chinesische Spielerin Shanshan Feng, die in Rio die Bronzemedaille im Golf gewonnen hat.

Gary Player schlägt mit 80 Jahren noch ab
Noch voller Energie: Gary Player schlägt mit 80 Jahren noch ab. Photo by Victor Fraile / Power Sport Images

Gary Player wird auf dem mehrfach ausgezeichneten Blackstone Course at Mission Hills Haikou zur  vierten Ausgabe des Mission Hills World Celebrity Pro-Am antreten. Seine Flightpartner sind  John Daly, Mark O`Meara und Rich Beem, alles Major-Gewinner. Der Lokalfavorit ist der Gewinner der Volvo China Open, Li Hao-tong. Jeder Flight kämpft um die Siegprämie von einer Millionen US-Dollar, jeder Spieler erhält persönlich 250.000 US-Dollar.

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Jeremy Renner während der Pressekonferenz im Vorfeld des Mission Hills World Celebrity Pro Am am 21. Oktober 2016. Photo by Victor Fraile / Power Sport Images

Aber nicht nur die hohe Geldsumme lockt die golfenden Hollywood-Größen nach China, Stars wie Jeremy Renner sind begeistert mit so vielen großen Spielern am Abschlag zu stehen und er hofft, sich so manchen Kniff von den Profis abzugucken und freut sich auf eine Golfrunde mit viel Spaß.

Hollywood-Star Michael Douglas kommt gerade vom Mission Hills Film Forum und sieht das Turnier als außergewöhnliche Möglichkeit an, die Welt zusammenzubringen. Er trifft hier sehr viele chinesische Stars und Regisseure und kann seine zweite größten Lieben, Golf und Schauspielkunst hier vereinen.

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Jeremy Renner umarmt Michael-Douglas bei der Pressekonferenz. Photo by Victor Fraile / Power Sport Images

Die prominenten Basketballer Allen Iverson und Yao Ming werden ergänzt durch die Fußball-Stars Paul Scholes, Dwight Yorke, Lee Sharpe und David May von Manchester United sowie  Robbie Fowler, Luis Garcia und Gary McAllister aus Liverpool.

Das  Mission Hills World Celebrity Pro-Am wird von 26 TV-Kanälen in China und weltweit in über 200 Ländern übertragen. Neben dem Glanz und Glamour geht es auch darum, die Insel Hainan als Urlaubsregion zu promoten. Die Einnahmen des Events kommen lokalen Wohltätigkeitsorganisationen wie The Nature Conservancy und the Hainan United Youth Association zu Gute.

Solheim Cup: USA siegt knapp

#solheim Cup

Der 14. Solheim Cup ist entschieden: Der Pott geht zurück in die USA. Der Finaltag begann mit den beiden letzten Matches der Fourballas vom 2. Tag, die aufgrund der beginnenden Dunkelheit abgebrochen werden mussten. Dabei kam es an Loch 17 beim Match Pettersen/Hull gegen Alison/ zu einem Eklat. Alison nahm einen Ball auf, der vom Team Europa nicht geschenkt wurde und somit wurde das Loch nicht geteilt, sondern der ganze Punkt ging an das Team Europa.

Die anschließende Diskussion und Aufregung brachte Charley Hull so aus der Fassung, dass sie in Tränen ausbrach. Das USA-Team nahm es als Anlass, sich neu zu motivieren und startete zu einem Birdie-Feuerwerk in den Einzelspielen. Das Team Europa ging mit vier Punkten Vorsprung in die Einzelspiele, es führte mit 10 zu 6 Punkten. Es fehlten nur noch 4  Punkte zum Sieg. In einem unglaublichen Aufholjagd startete das US-Team durch.

#solheim Cup
Sie hatte den Sieg in der Hand: Caro Masson © DGV/stebl

 

Als erstes Duo gingen Lexi Thompson und Carlota Ciganda auf die Runde. Die Beiden schenkten sich mit je sieben Birdies nichts und nach 18 Löchern teilten beide verdient den Punkt. Carlota Ciganda hätte allerdings am 18. Loch die Gelegenheit gehabt, das Match für sich zu entscheiden und den halben Punkt zu gewinnen, der zum Schluß fehlte.
Punktestand: 10,5 zu 6,5

Das erste Match beendete Karine Icher gegen  Brittany Lincicome mit 3 & 2.  Morgan Pressel holte den ersten Punkt für Amerika in den Einzelspielen, als sie die bis dahin ungeschlagene Catriona Matthew schlug.  Mel Reid, die bis dahin 2 1/2 von vier Punkten geholt hatte, entschied das Match mit 2 &1 gegen Brittany Lang mit einem Birdie auf der 17.

Zu diesem Zeitpunkt hätte das Team Europa nur noch 1 1/2 Punkte für den Sieg benötigt. Michelle Wie schlug mit acht Birdies Caroline Hedwall mit 6 & 4.
Anna Nordqvist gewann ihr Match gegen Stacy Lewis und Europa führte mit 13 ½ Punkten. Dann hatte es Caro Masson in der Hand, den Solheim Cup für Europa zu gewinnen. Sie lag mit Gerina Piller auf dem Grün und ein erfolgreicher Putt hätte den heiß ersehnten halben Punkt für das Team Europa gebracht. Vergleich mit Martin Kaymer beim Ryder Cup wurden wach, denn die Entfernung war ungefähr gleich. Caro Masson verschob den Putt und der Punkt ging an das US-Team. Gerina Piller gewann mit 1 auf an der 18.

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Auch sie konnte den Sieg der Amerikanerinnen nicht mehr aufhalten: Sandra Gal © DGV/stebl

Auf dem siebzehnten Grün verlor zur gleichen Zeit verlor Azahara Munoz gegen Lizette Salas mit 3&1. Ein weiterer Punkt für das US-Team, das inzwischen auf 10,5 Punkte erreicht hatte. Unverändert führte Europa mit 13,5 Punkte. In den nächsten drei Matches lagen die US-Girl uneinholbar vorn, Suzann Pettersen verlor gegen Angela Stanford auf der 17 mit 2&1, für Charley Hull war an der 16 mit 3&2 gegen Christie Kerr Schluss und Caroline Hedwall beendete das Match auf Bahn 14 mit 6&4 gegen Michelle Wie. Die USA hatte drei Punkte aufgeholt und  es stand 13 1/2 zu 13 1/2. Zwar feierte das US-Team seinen Sieg schon, aber erst mit dem entscheidende Putt von Paula Creamer auf der 15  stand der Sieg der USA  offiziell fest. Creamer dominierte von Anbeginn an das Match mit Gal und versenkte an der 15 ihren Putt zum Sieg mit 4&3 und dem alles entscheidenden Punkt.

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Mit ihrem Putt stand der Sieg fest: Paula Creamer © DGV/stebl