Preview PGA-Show 2017

Vom 25.bis 27. Januar 2017 findet die PGA-Merchandising Show im Orange County Convention Center in Orlando, Florida statt. Es ist die größte und einzig wahre Golfmesse in Sachen Schläger, Bekleidung und Equipment. Am Dienstag, 24. Januar gibt es auf der Driving Range des Orange County National Golf Center einen Demo-Day, auf dem alle Schlägerneuheiten und aktuelle Modelle ausprobiert werden können. Zutritt zur Messe haben ausschließlich Pros, die Betreiber von Pros Shops und die Facheinkäufer großer Golfhändler. Jedes Jahr werden mit Spannung die neuen Produktvorstellungen erwartet und wir konnten vorab schon so einiges in Erfahrung bringen.

DistancePro GPS Glove™von Zero Friction

Im August 2016 hat Zero Friction seinen neuen DistancePro GPS Glove™ bei der Messe in Las Vegas vorgestellt. Es ist der erste Handschuh mit GPS-Technologie weltweit. Auf dem Handrücken ist ein Entfernungsmesser eingebaut.

PGA-Show
CEO John Iacono von Zero Friction

“Wir haben in Las Vegas ein sehr positives Feedback für unseren neuen DistancePro GPS Glove™ bekommen und der Handschuh verkauft sich sehr gut, so John Iacono, Präsident of Zero Friction.

Zero Fiction ist bekannt für seinen Johnny Miller Motion Fit Golfhandschuh. Mit dem neuen DistancePro GPS Glove™ wird Zero Fiction das Gesprächsthema auf der nächsten PGA-Merchandising Show sein. Momentan ist der DistancePro GPS Glove™ nur online oder in den PGA Tour Superstore in den USA erhältlich.

Modisches von Bermuda Sands


Bermudas Sands st ein bisher nur in den USA erhältlliches Golflabel, das jedes Jahr mit einer ausgefallenen Kollektion überzeugt. Dabei legt Bermuda Sands größten Wert auf die Funktion, Golfmode soll nicht nur schön aussehen, sie soll auch beim Schwung unterstützen.

Skort von Bermuda Sands

Interview mit Annika Sörenstam

L1130141
Annika Sörenstam im Interview.

Annika Sörenstam ist die neue Kapitänin des Teams Europe beim Solheim Cup 2017 in Des Moines, Iowa. Wir treffen sie bei der PGA Merchandies Show in Orlando. 2013 hielt sie dort die Eröffnungsrede der größten Golfmesse der Welt. Die einzige Frau, die bis dato bei einem offiziellen Turnier ein 59-er Runde gespielt hat und als Frau an einem Herrenturnier teilnahm. Die Schwedin lebt heute in Orlando (Florida) und betreibt dort eine Golfschule.

Golfwomen.deAnnika, wie fühlt man sich mit einer 59-er Runde in der Vita?

Annika Sörenstam (lächelt): Gut, ich bin sehr stolz darauf, aber ehrlich, ich denke nicht darüber nach. Meist seid es ihr Journalisten, die mich darauf ansprechen.

Golfwomen.deWas machen Sie heute, wie ist Ihr Golf?

Annika Sörenstam: Ach, für eine gute Runde reicht es immer noch. Ich spiele, weil es mir Spaß macht und ich verwende viel Energie auf die Nachwuchsförderung und meine Schüler. Außerdem habe ich zwei kleine Kinder, da bleibt nicht viel Zeit für Privatrunden.

Golfwomen.deNoch einmal zurück zu Ihrer aktiven Zeit. Sie spielten 2003 beim Kolonial in Fort Worth/Texas als Frau in einem PGAHerrenturnier.

Was denken Sie über Herrn Singh? (Anm. d. Red.: Golf-Profi Vijay Singh weigerte sich, das Turnier mitzuspielen, wenn eine Frau antritt).

Annika Sörenstam: Ich war sehr glücklich und geehrt, eine solche Einladung erhalten zu haben. Vijay Singh kannte ich damals und heute nur aus der Entfernung. Ich denke, er muss sein Spiel machen, so wie ich meines. Meines wurde sicherlich dadurch besser, dass ich mich mit Männern vergleichen konnte.

Golfwomen.deWie oft sind Sie in Ihrer Golfschule im Reunion Resort in Orlando?

Annika Sörenstam: im Winter deutlich mehr als im Sommer, dann bin ich auf Sponsoren-Terminen und in Sachen Charity unterwegs. Von Oktober bis März bin ich fast jede Woche in meiner Academy. Außerdem habe ich ein tolles Team, das nach meiner Methode unterrichtet.

Golfwomen.deWas kann man machen, um Golf für Frauen attraktiver machen?

Annika Sörenstam: Das ist sicherlich die wichtigste Frage, die uns alle beschäftigt. Es geht nicht nur um Frauengolf, sondern auch um den Nachwuchs. Nur wenn dieser zum Sport kommt, wird Golf wachsen. Wir brauchen eine familienfreundlichere Atmosphäre in den Clubs, um mehr Spaß am Sport zu haben. Wir sollten alle intensiv darüber nachdenken, wie Golf attraktiver wird.