Popov holt den Majorsieg

Sophia Popov feiert ihren ersten Majorsieg. Die Spielerin des National Team Germany, Sophia Popov, gewinnt die AIG Women ́s British Open im Royal Troon Golf Club in Schottland und lässt die Welt-Elite des Damen-Profigolfsports hinter sich.

Die 27- Jährige spielte vier hervorragende Runden mit 70, 72, 67 und 68 Schlägen und lag am Ende mit -7 und gesamt 277 zwei Schläge vor der zweitplatzierten Thailänderin Jasmine Suwannapura (279). Dritte wurde Minjee Lee aus Australien mit 281 Schlägen. Caroline Masson wurde mit 286 (+2) Schlägen Siebte, Laura Fünfstück mit 294 (+10) 45. und Sandra Gal landete mit 299 (+15) auf dem 69. Platz.

Popov, AIG Women's Open
TROON, SCOTLAND – AUGUST 23: Sophia Popov of Germany lifts the trophy following victory in the final round during Day Four of the 2020 AIG Women’s Open at Royal Troon on August 23, 2020 in Troon, Scotland. (Photo by R&A – Handout/R&A via Getty Images)

„Wir freuen uns sehr für Sophia. Dieser Sieg ist eine Sensation. Dass sie als Führende in die letzte Runde einer British Open geht und diese unter Druck so sortiert und taktisch überlegt zu Ende spielt, ist fantastisch. Sie ist talentiert bis in die Fingerspitzen und insgesamt eine äußerst komplette Spielerin. Hätte sie nicht immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt, wäre ein solcher Erfolg auch schon früher möglich gewesen. Sie hat sich jedes Mal wieder heran gekämpft. Dieser Erfolg ist eine bewundernswerte Leistung, die eines der größten Talente des deutschen Golfsports zu einer Ausnahmespielerin reifen lassen kann“, sagt Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV).

Popov, AIG Women's Open
TROON, SCOTLAND – AUGUST 23: Sophia Popov of Germany plays her second shot on the 6th hole during Day Four of the 2020 AIG Women’s Open at Royal Troon on August 23, 2020 in Troon, Scotland. (Photo by R&A – Handout/R&A via Getty Images)

Popov freut sich über ihren Majorsieg

Mit ihrem Sieg hat Popov Geschichte geschrieben. Die Spielerin des GC St. Leon-Rot ist die erste Deutsche die ein Major-Damenturnier gewinnt. Nach den ersten beiden Tagen lag sie mit even Par auf dem geteilten zweiten Platz, ehe sie sich mit einer 67er Runde am dritten Tag von der Konkurrenz absetzte. Mit drei Schlägen Vorsprung ging Popov dann in den Finaltag. Sie ließ eine Runde mit 68 Schlägen folgen und konnte sich so am 18. Loch sogar ein Bogey erlauben. Mit dem Sieg erfüllte sie sich einen lang gehegten Traum. Im Interview nach diesem außergewöhnlichen Sieg, sagte die erste deutsche Major- Gewinnerin, wie wichtig er für sie war: „Ich musste in den letzten Jahren viel kämpfen. Es ist unglaublich und es gibt so viele Menschen, denen ich danken muss. Es bedeutet mir alles, dass ich hier stehen kann und den Pokal in Händen halte.“

Popov, AIG Women's Open
23/08/2020 Ladies European Tour 2020, AIG Women’s Open, Royal Troon, Scotland, UK. 20-23 Aug. Caroline Masson of Germany tees off during the final round.

Masson in den Top10 bei der AIG Women ́s Open

Auch Caroline Masson zeigte bei den Women ́s British Open konstant gute Leistungen, konnte sich in der Finalrunde aber nicht mehr verbessern. Die 31- Jährige aus Gladbeck war vom geteilten vierten Rang gestartet und musste sich mit einem Score von 72 (+1) zufrieden geben. Am Ende wurde sie nach 286 Schlägen (+2) geteilte Siebte. Damit waren Popov und Masson die einzigen Europäerinnen in den Top-Ten. Laura Fünfstück landete nach einer 71er-Runde (Par) mit 294 Schlägen (+10) auf dem geteilten 45. Rang. Sandra Gal wurde mit 299 (+15) 69. Esther Henseleit, Karolin Lampert und Olivia Cowan hatten zuvor den Cut und damit den Sprung ins Wochenende verpasst.


Text: DGV,
Titelbild: Foto: golfsupport.nl/R&A

Popov, AIG Women's Open
TROON, SCOTLAND – AUGUST 23: Sophia Popov of Germany poses with the trophy following victory in the final round on Day Four of the 2020 AIG Women’s Open at Royal Troon on August 23, 2020 in Troon, Scotland. (Photo by R&A – Handout/R&A via Getty Images)

Wochenrückblick Kia Classic: Masson In den Top 20

Caro Masson

Kia Classic 2018:

Bei der diesjährigen Kia Classic (22.-25. März)  hat die Siegerin von 2011 keinen guten Start erwischt. Sandra Gal musste eine Runde mit 73 Schlägen (+1) verkraften und ist vom Cut bedroht, wenn keine Besserung eintritt. Caro Masson hat die beiden ersten Runden mit jeweils 70 Schlägen (4 unter) beendet und liegt im vorderen Feld der Spielerinnen. Ihr stehen noch alle Chancen offen.

 

Highlights der ersten Runde von Lexi Thompson

Kia Classic 2017:

Bei der Kia Classic in Carlsbad, Kalifornien konnte Caro Masson den geteilten 18. Platz belegen. Mit stabilen Runden von 69, 71, 70 und 70 Schlägen kam sie auf 280 Schläge in den hochkarätig besetzten Turnier.

Sandra Gal scheitert am Cut bei der Kia Classic

Sandra Gal, die das Turnier 2011 gewonnen hat, ging mit hohen Erwartungen an den Start, scheiterte dann aber am Cut. Verständlich, dass ihre Enttäuschung groß ist. Gewonnen hat das Turnier die Koreanerin Miriam Lee, die seit 2014 auf der Tour spielt und in diesem Jahr schon bei der Ana Inspiration einen geteilten 14. Platz belegt hat.

Stacy Lewis gewinnt die 2017 Cambia Portland Classic

2017 Cambia Portland Classic

Olympia-Teilnehmerin Stacy Lewis hat die 2017 Cambia Portland Classic gewonnen. Erst vor kurzem trat Stacy Lewis beim Solheim Cup 2017 in Des Moines für das Team USA an.

Erster Sieg nach drei Jahren

Nach dreijähriger Durststrecke konnte die Texanerin das Turnier im Columbia Edgewater Country Club in Portland, Orgeon für sich entscheiden. Mit einer durchwachsenen Runde mit 70 Schlägen bekannt Lewis das Turnier, um am zweiten Tag mit einer 64er-Runde zu glänzen. Nur einen Schlag mehr benötigte sie auf der dritten Runde, bevor sie am Finaltag mit 69 Schlägen den Sieg nach Hause brachte. Mit 268 Schlägen (70/64/65/69) blieb sie einen Schlag von der Koreanerin In GeeChun (66(68/69/66), die 19 unter spielte.

Deutlich weiter abgeschlagen folgten auf Rang 3 mit 14 unter die Amerikanerin Brittany Altomare (69/70/66/69) und die Thailänderin Moriya Jutanugarn (67/69/66/72).

Sandra Gal beendete das Turnier mit 286 Schlägen auf dem geteilten 55. Platz.

Lewis stiftet gesamtes Preisgeld für Texas

Stacy Lewis stammt aus Houston, das im August von schweren Überschwemmungen betroffen wurde. „Zwar sei ihre Familie von den Überflutungen nicht betroffen, aber nicht jeder habe so viel Glück gehabt“ meinte die Sieger und stifte die gesamte Gewinnsumme in Höhe von 195.000 US-Dollar dem Hilfsfond für Houston.

 

 

 

Ricoh Women’s British Open: Masson aufT3 und Fahrkarte nach Des Moines gelöst

Bei der Ricoh Women’s British Open, die vom 3. bis 6 August im schottischen Kingsbarns statt fand, traten mit sechs Spielerinnen des Golf Team Germany (GTG) so viele Deutsche wie nie zuvor bei einem Majorturnier der Damen an.

update 6. August 2017: Caro Masson lief am Finaltag zu Höchstform auf. Hatte sie schon den dritten Turniertag mit einer 67er-Runde beendet, wiederholte sie dies am Finaltag nochmals. Damit war ihre Bennennung als einer der vier Wildcards für den Solheim Cup 2017 sicher. Mit sechs Birdies und nur einem Bogey bei einer ansonsten fehlerfreien Runde teilt sie sich den dritten Platz mit Michelle Wie (USA) und Georgina Hull (ENG), die sie beide beim Solheim Cup wiedersehen wird.

Für Sandra Gal war das Turnier schon früh gelaufen. Mit Runden von 72, 70, 70 und schließlich 74 konnte sie keinen Anschluss an die Spitze finden. Ihre Vorsprung am Finaltag hielt die Koreanerin  IN-KYUNG KIM mit zwei Schlägen, auch die phänomenale aufspielende Jodi Ewart Shadoff konnte mit acht unter nicht die Führende einholen.

update 5.August 2017: Doch für Olivia Cowan (Steinwenden), Isabell Gabsa (Tübingen), Karolin Lampert (Sandhausen),  und Leticia Ras-Andérica (Andorra) war das Turnier nach zwei Tagen vorbei, sie scheiterten am Cut.

Nur Sandra Gal (Düsseldorf) und Caroline Masson (Gladbeck) konnten sich in der internationalen Konkurrenz durchsetzen. Caro Masson startet am Finaltag mit 208 Schlägen (69/72/67) und 9 Schlägen unter. Fast uneinholbar führt die junge Koreanerin IN-KYUNG KIM. Sandra Gal liegt nach drei Runden auf dem geteilten 47. Platz mit 212 Schlägen (72/70/70).

Caroline Masson of Germany during the third round

 

02. August 2017:  Während sich Masson über ihre Position in der Weltrangliste (64) qualifiziert hat, sind Gal (12), Ras-Andérica (17), Cowan (20) und Lampert (32) aufgrund ihrer Platzierung auf der Ladies European Tour im Feld. „Es ist schon bemerkenswert, dass sich so viele Spielerinnen über die europäische Rangliste für die British Open qualifizieren konnten. Das zeigt, wie stark wir bei den Damen in der Breite aufgestellt sind“, zeigt sich Bundestrainer Stephan Morales zufrieden mit der aktuellen Situation im Profibereich.

Isabell Gabsa qualifizierte sich in St. Andrews für die Ricoh Women’s British Open

Zusätzlich spielte sich Gabsa über die Qualifikation ins Feld. Beim finalen Qualifikationsturnier auf dem Castle Course im traditionsreichen St. Andrews spielte die 22-Jährige eine 70er Runde (-2) und wurde geteilte Zwölfte. Im anschließenden Stechen mit 13 Kontrahentinnen erkämpfte sich die GTG-Spielerin einen der elf verbliebenen Startplätze für das auf dem Kingsbarns Golf Links ausgetragene Major.

Karolin Lampert © Tristan Jones

Für Gabsa, Lampert und Ras-Andérica ist die Teilnahme bei der Women’s British Open der erste Start bei einem Major. „Das ist natürlich ein Turnier, bei dem die besten Spielerinnen der Welt dabei sind und das wird für die Neulinge eine besondere und wertvolle Erfahrung“, legt Morales für die jungen Spielerinnen den Fokus auf den Lerneffekt.

Sandra Gal © Tristan Jones

Gal freut sich auf ihren 43. Teilnahme an einem Major

Deutlich erfahrener sind hingegen Gal und Masson. „Ich freue mich auf diese Woche ganz besonders, weil ich schon so viel Schönes über Kingsbarns gehört habe. Ich liebe Links Golf, auch wenn die Wetterbedingungen sehr anspruchsvoll sein können“, schaut Gal positiv auf ihren 43. Majorstart, obwohl nach einem zweiten Platz zu Saisonbeginn in Australien die absoluten Top-Ergebnisse zuletzt ausgeblieben sind: „Mein Spiel ist momentan sehr solide und ich genieße die Herausforderung. Ich muss nur etwas Geduld haben, bis auch die entsprechenden Ergebnisse zu mir kommen.“

Sandra Gal wird beim Abschlag beobachtet von (v.l.n.r.) Caroline Masson, Isabell Gabsa, Karolin Lampert, Damen-Bundestrainer Stephan Morales und Athletik-Bundestrainer Christian Marysko. (Foto: DGV)

Die Women’s British Open – das Pendant zur The Open

Die Women’s British Open wurden 1976 als Pendant zur Open Championship der Männer eingeführt. 2001 erhielt das Turnier Majorstatus. Titelverteidigerin ist die Weltranglistendritte Ariya Jutanugarn aus Thailand.

Golf Team Germany

Das erst seit 2013 bestehende Golf Team Germany umfasst die besten Golfspieler Deutschlands. Als Teil der Vision Gold, das Leitbild und Leistungssportprogramm des DGV bis 2020, kämpfen Amateure und Tourspieler erstmals gemeinsam für ein Ziel: Sie wollen eine Medaille bei den Olympischen Spielen gewinnen. Das Golf Team Germany setzt sich aus dem Elite Team, dem National Team und dem Junior Team zusammen und wird von der PGA of Germany unterstützt. Jeweils zwei Damen und zwei Herren werden vom DGV dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Nominierung für die Olympischen Spiele vorgeschlagen. Das Elite Team Germany umfasst Spieler mit einer kurzfristigen Olympiaperspektive. Das National Team Germany stellt Amateure bis maximal 23 Jahre mit aktueller EM- und WM-Perspektive sowie Tourspieler mit mittelfristiger Perspektive auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen. Für das Junior Team werden Amateure bis 18 Jahre nominiert, die eine langfristige Olympiaperspektive und eine kurz- bis mittelfristige EM- und WM-Perspektive besitzen.

Quelle: DGV

Lexi Thompson gewinnt die KINGSMILL CHAMPIONSHIP

Vom 18. bis 21. Mai fand in Williamsburg, Virginia die Kingsmill Championship statt. Sandra Gal und Caro Masson scheiterten beide am Cut, überlegene Siegerin ist Lexi Thompson.

Mit vier beeindruckenden Runden, davon zwei 65er am Donnerstag und Freitag, dominierte COBRA PUMA Athletin Lexi Thompson die Kingsmill Championship Presented by JTBC von Beginn an und erzielte ihren achten Karrieresieg. Thompson, derzeit führend in der Kategorie ‚Greens in Regulation’ und zweite in ‚Driving Distance’, erspielte sich den Sieg voll ausgestattet mit COBRA Golfschlägern und PUMA Golf Textilien, Schuhen und Accessoires.

WILLIAMSBURG, VA – MAY 21: Lexi Thompson hits her tee shot on the third hole during the final round of the Kingsmill Championship presented by JTBC on the River Course at Kingsmill Resort on May 21, 2017 in Williamsburg, Virginia. (Photo by Hunter Martin/Getty Images)

„Ein weiterer großartiger Sieg für Lexi“, kommentiert Bob Philion, Präsident & CEO COBRA PUMA GOLF. „Sie ist eine dynamische und zielstrebige Golferin – spielt mit Selbstvertrauen und sehr viel Stil.“

Thompson vertraute einmal mehr auf ihre COBRA Golfschläger, darunter der KING F7+ Driver in ihrer Tasche. Der KING F7+ bietet drei verschiedenen Gewichtseinstellungen für eine optimale Justierung des Schwerpunkts und verfügt über eine Forged Ti-811 Schlagfläche, TeXtreme Karbonfaserkrone und MyFly8 Technologie. Darüber hinaus hat der Driver COBRA CONNECT Powered by Arccos, ein GPS basiertes Shot Tracking System mit einem im Griff eingesetzten ultraleichten Sensor. Mit diesem System kann der Golfer die Länge und Präzision seiner Drives erfassen, indem er COBRA CONNECT mit der Arccos Driver Smartphone App koppelt. So kann er nicht nur längere Drives schlagen, sondern auch seine Ergebnisse teilen und Performance Daten analysieren, um noch besseres Golf zu spielen.

In Lexi’s Tasche:

  • Driver: KING F7+ Black DRIVER 9° Gewicht vorne | Fujikura Pro 53x, tip 1” | 45”
  • Holz 3: KING LTD 3wd 13.5° Lexi Blue | Graphite Design GP 6s
  • Hybrid: FLY-Z 2/3 in Black 18° | Aldila Green NV 85 Stiff
  • Eisen: Cobra S2 Forged irons 3, 6-PW | Rifle Project X 5.0 Schäfte
  • Wedges: Tour Trusty Chrome | Dynamic Gold S200| 47°, 50°, 55°, 60°

Mehr unter:  www.cobragolf.com.

 

Für Frühjahr/Sommer 2017 präsentiert PUMA Golf eine der bisher leichtesten und modernsten Kollektionen für sowohl Damen als auch Herren. Mit neu durchdachten Basics, Materialien der nächsten Generation, raffinierten Details und einer ausgereiften Farbpalette wird eine breite Zielgruppe angesprochen. Mehr zu Lexi’s Look in dieser Woche hier: http://www.cobragolf.com/pumagolf/women/clothing

ISPS Handa Women’s Australian Open: Gal & Masson Im Mittelfeld

Die  ISPS Handa Women’s Australien Open haben Sandra Gal und Caro Masson schlaggleich mit 294 Schlägen beendet. Beide mussten einen geteilten 46. Platz auf dem Platz des Royal Adelaide Golfclub hinnehmen. Das war nicht ganz die Vorstellung von Caro Masson.

Update 18. Februar 2017:

Bei der ISPS Handa Women’s Australien Open bleiben Sandra Gal und Caro Masson auch am dritten Turiertag im Mittelfeld. Mit einer 72er-Runde schob sich die Düsseldorferin mit Wohnsitz in Florida auf den geteilten 30. Platz. Mit 218 Schlägen liegt sie zwar eins unter Platzstandard, aber neun Schläge hinter der Führenden, der Amerikanerin Lizette Salas. Auch Caro Masson ist uneinholbar von der Führenden entfernt: Erneut eine Runde mit 75 Schlägen brachte ihr den geteilten 50. Platz.

Update 17. Februar 2017:

Sandra Gal und Caro Masson haben jeweils den Cut auf dem geteilten 64. Platz mit 146 Schlägen geschafft. Insgesamt teilen sich 12 Damen den letzten Platz vor dem Aus, darunter Lydia Ko, Durchstarterin Brooke M. HendersonMoriya  Jutanugarn, Belen Mozo und Brittany Altomare (vormals Lang).

Oates Vic Open
Belen Mozo bei der Oates Vic Open in Australien. © Trish Jones

Am Cut gescheitert sind trotz ihrer erfolgreichen Qualifikation Anka Lindner und Olivia Cowan.

Wochenrückblick ’07: Gal verliert knapp im Stechen

Sandra Gal

Unsere deutschen Profispielerinnen mussten bis nach Australien für das erste Turnier der Saison 2017 fliegen. Bei der Oates Vic Open ging es um eine Siegprämie in Höhe von 350.000 Euro oder 500.000 Australien Dollar. Sandra Gal (67/69/71/69) verlor im Stechen gegen die schlaggleiche Melissa Reid auf dem Thirteen Beach Golf Links in Baron Heads, Viktoria.

Auf dem geteilten 13. Platz beendete Letitia Ras-Anderica das Turnier, am Cut scheiterten Anka Lindner und Olivia Cowan.

Nach Kuala Lumpur sind nur zwei unserer sieben Spieler auf der Tour geflogen. Marcel Siem und Maximilian Kiefer schlugen im malayischen Saujana Golf&Country Club ab. Bester Deutscher ist Marcel Siem auf dem geteilten 34. Platz und nur einen Schlag schlechter ist Maximilian Kiefer auf dem geteilten 41. Platz.

Die amerikanischen Profidamen hatten dieses Wochenende spielfrei. Sie schlagen erst wieder am 16. Februar ebenfalls in Australien zur ISPS Handa Women’s Australien Open ab. Sandra Gal wird vermutlich gleich dort bleiben.

Spielerportrait: Sandra Gal

2017 sind sieben deutsche Damen für die Profitour der Ladies European Tour qualifiziert. Olivia Cowan, Isi Gabsa, Sandra Gal, Nina Holleder, Ann-Kathrin Lindner, Karolin Lampert, Caroline Masson haben dieses Jahr die Spielberechtigung. In loser Folge stellen wir alle Spielerinnen vor.

Sandra Gal

Geboren am 09.05.1985 in Düsseldorf
Wohnt in Orlando, Florida
Spielberechtigung 2017 LPGA  und Ladies European Tour
Golf-Karriere: Begann als Sechsjährige zu spielen, wurde Pro 1.1.2008
Sponsoren  Callaway
Lieblings-Golfclub: keine Angabe
Golfer, den sie am meisten bewundert: keine Angabe

Ihr größter Erfolg ist bisher der Sieg bei der KIA Classic in 2011, 2008 und 2015 war sie im Team Europa des Solheim Cups. Im August 2016 trat sie für Deutschland bei den olympischen Spielen an. 2016 trat sie beim ISPS Handa European Masters in Düsseldorf an und wurde geteilte Dritte.

 

Alle Bilder: © Trish Jones

Caro Masson geteilte Vierte bei der Blue Bay LPGA

LPGA: GAL UND MASSON STARTEN SEHR GUT BEI DER BLUE BAY LPGA

Unsere beiden deutschen Damen auf der LPGA-Tour schlugen bei der Blue Bay LPGA in Hainan, China  ab. Nach zwei Runden lag Caro Masson mit 138 Schlägen auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt von Sandra Gal mit 140 Schlägen auf dem geteilten 5. Platz. Am dritten Tag spielte Masson eine 71er-Runde und trotz der 73er-Runde am vierten Tag reichte es mit 282 Schlägen noch für die Siegprämie in Höhe von 97.513 US-Dollar.

Die Highlights des Turniers:

Sandra Gal spielte nach ihren beiden ersten Runden eine 76er- und 75er-Runde, mit +3 und 291 Schlägen blieb ihr nur die Siegprämie von 19.028 US-Dollar.  Siegerin ist die Chinesin Minjee Lee.
Hier der Link zum kompletten Leaderboard.

PGA:

Die Herren der amerikanischen Profitour waren auch in Asien unterwegs und zwar auf der CIMB Classic in Kuala Lumpur. Auch hier startete Alex Cejka (70/68/73/68) gut, kam dann im Laufe des Turniers auf 279 Schläge. Auch seine 67er-Runde am Finaltag konnte den Patzer mit 73 Schlägen am dritten Tag nicht mehr wettmachen. Ein geteilter 29. Platz für ihn, Turniersieger ist der Amerikaner Justin Thomas (64/66/71/64) mit 265 Schlägen. Leaderboard.

Ladies European Tour:

Week #42
Siegerin Anne von Dam bei der Xian International Ladies Open . © LET

Die Spielerinnen auf der Europäschen Damentour, der LET, hatten dieses Wochenende spielfrei. Sie schlugen vom13.-16. Oktober im Xiamen Orient Golf&Country Club in China ab.  Mit von der Partie waren  LETICIA RAS-ANDERICA (72/72/67/76), die mit 287 Schlägen einen sehr guten geteilten 25. Platz belegte, LEIGH WHITTAKER (72/70/75/78) kam mit 295 Schlägen auf den 58. Platz. Am Cut gescheitert sind KAROLIN LAMPERTOLIVIA COWAN und CHIARA MERTENS.
Leaderboard

European Tour:

Bei den Herren wurde im Victoria Clube de Golfe in Vilamoura die Portugal Masters ausgespielt, die Padraig Harrington gewonnen hat. Das Video zeigt die besten fünf Schläge des Turniers. Viel Spaß beim Ansehen.

Titelbild: Caro Masson beim ISPS Handa Ladies European Masters in Düsseldorf © Tristan Jones

LPGA KEB Hana Bank Championship

Sandra Gal am dritten Tag beim Handa European Masters. © Tristan Jones
Sandra Gal am dritten Tag beim Handa European Masters. © Tristan Jones

Sandra Gal und Caro Masson schlugen beide bei der LPGA KEB HANA BANK Championship (13.-16. Oktober) in Incheon, Südkorea ab. Caro Masson beendete das Turnier auf dem geteilten 56. Platz, Sandra Gal auf dem 65. Platz. Das Leaderboard führt die Italienerin Carlota Ciganda an, die damit auch ihren ersten Turniersieg auf der LPGA erreichte.

Am Donnerstag war Sandra Gal um 8:28 Uhr Ortszeit an Tee 10 mit Lizette Salas (USA) und Catriona Matthew (Schottland) am Start.

Wie sich Sandra Gal noch kurz vor dem Turnier erholt, zeigt sie auf Instagram.

Caro Masson war auf Tee 1 um 8:50 Uhr Ortszeit am Abschlag mitden beiden Koreanerinnen Hyo Joo Kim und Amy Young.

ISPS Handa Ladies European Masters: Gal geteilte Dritte

Auch am vierten Tag konnte Sandra Gal in einem spannenden Finale ihre gute Form halten. Kurzzeitig lag sie sogar auf dem zweiten Platz. Uneinholbar vorne lag mit sechs Schlägen Vorsprung die Koreanerin In-Kyung Kim. Sandra Gal lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Spanierin Belen Mozo, bevor ganz überraschend Camilla Lennarth mit sieben Birdies aufholte. Belen Mozo blieb der zweite Platz, während Sandra Gal sich den dritten Platz teilen muss.

Sandra Gal am dritten Tag. © Tristan Jones
Sandra Gal am dritten Tag. © Tristan Jones

Der dritte Tag war einwandfrei der Tag von Sandra Gal. Sie gab so richtig Gas und beendete die dritte Runde mit 66 Schlägen und schob sich mit -8 bis auf einen Schlag an das Führungsduo vor. Mit 207 Schlägen teilen sich die Führung Lee-Ann Pace (Südafrika) und Belen Mozo (Spanien).

„Hier in meinem Heimatclub, vor vielen Freunden und Bekannten zu gewinnen wäre wirklich ein Traum, völlig unabhängig vom Preisgeld“, schilderte Gal ihre Hoffnungen vor der Schlussrunde. „Ich werde versuchen so wie heute die Runde zu genießen und nicht auf das Ergebnis zu schauen.“

Etwas frustriert kam Caroline Masson von ihrer dritten Runde zurück, die sie mit 73 Schlägen (+1) abschloss. „Es ist heute einfach nicht gelaufen, vielleicht wollte ich auch zu viel erzwingen“, meinte sie danach. Außerdem seien einmal mehr keine Putts gefallen. Auch wenn sie sich kaum noch Chancen auf den Sieg ausrechnet, will sie voll angreifen: „Jetzt kann ich ohne Druck spielen und alles riskieren.“

Gal startet am Finaltag  um 11.59 Uhr mit der letzten Gruppe und Caroline Masson schlägt gegen 10.21 Uhr ab.

Sandra Gal am 2. Tag beim ISPS Handa Ladies European Masters.
Sandra Gal am 2. Tag beim ISPS Handa Ladies European Masters. © Tristan Jones

Tag 2: Freitag, 9. September 2016

Am zweiten Tag hat Sandra Gal ihren Rhythmus wieder gefunden und spielt am 2. Tag einer 68er-Runde auf dem PAR72-Platz. Am zweiten Tag gelingt ihr der Eagle am dritten Loch. Die Zuschauer sehen an diesem Loch ein Golf der Extra-Klasse.

Caro Masson kann an ihren Erfolg vom Vortag nur bedingt anknüpfen, drei Bogeys und eine Sieben an Loch Sechs lassen sich nicht durch drei Birdies (Bahn 10, 14, 15 und 18) aufholen.

Sieben deutsche Spielerinnen im Finale noch dabei

Von den deutschen Spielerinnen haben sich erfreulicherweise sieben die Teilnahme an den beiden Finalrunden gesichert. Neben Gal und Masson sind das Olivia Cowan, die mit 67 Schlägen (-5) eine der besten Runden des Tages spielte und mit 144 (Par) einen Sprung von Rang 101 auf 22 machte, den sie sich unter anderem mit Letizia Ras-Anderica teilt. Olivia Cowan gewann mit ihrem Team schon das ProAm am Mittwoch. Mit dabei sind außerdem Isa Gabsa (145/+1 Rang 27). Sophia Popov und die Amateurspielerin Chiara Mertens (beide 146/+2 Rang 46).

Nicht den Cut geschafft haben Anka Lindner, Nina HollederLeigh Whittaker,
Karolin Lampert und die Amateurin Anastasia Mickan.

Caro Masson am ersten Tag beim ISPS Handa Ladies European Masters. © Tristan Jones
Caro Masson am ersten Tag beim ISPS Handa Ladies European Masters. © Tristan Jones

Tag 1: Donnerstag, 8. September 2016

Der erste Tag ist beendet und Lee-Ann Pace (Südafrika) führt vor Katie Burnett aus den USA mit einem Schlag. Pace spielte eine 65er-Runde auf dem PAR72-Platz.

Kopf-an-Kopf-Rennen Masson und Gabsa

Caro Masson liegt gemeinsam mit Isa Gabsa auf dem geteilten 9. Platz. Gleich am dritten Loch gelang Caro Masson ein Eagle, die Par-Runde auf den ersten Neun wurde nur durch eine Bogey auf der Sechs getrübt. Auch auf den zweiten Neun wurde das Bogey durch zwei Birdies wieder wettgemacht. Und Caro Masson bliebt 2 unter Par. Isa Gabsa musste zwar drei Bogeys (Bahn 3,13,14) hinnehmen, konnte aber mit drei Birdies (Bahn 4,9, 12) diese wiederausgleichen. Der Eagle an der 17 brachte auch sie zwei Schläge unter Platzstandard.

Die Überraschung des ersten Tages beim ISPS Handa Ladies European Masters

Newcomerin LETICIA RAS-ANDERICA hat überraschenderweise einen geteilten 16. Platz und Sophia Popov den geteilten 36. Platz erreicht.

Mit 2 über liegt Sandra Gal abgeschlagen auf dem geteilten 52. Platz und Anka Lindner, die ihr erstes Turnier seit ihrer Knie-Operation bestreitet, auf dem geteilten 63. Platz.

Der Cut droht

Vom Cut bedroht sind nach der ersten Runde:
Chiara Mertens, T81,
Olivia Cowan, T102,
Leigh Whittaker, T128,
Karolin Lampert, T134,
Nina Holleder, T137.

Das Live-Leaderboard gibt es hier: Ladieseuropeantour.com

Starkes deutsches Teilnehmerfeld beim Ladies European Masters

Georgia Hall und Lauren Taylor, beide aus England, bei einer Trainingsrunde © Tristan Jones
Georgia Hall und Lauren Taylor, beide aus England, bei einer Trainingsrunde © Tristan Jones

Insgesamt zwölf deutsche Spielerinnen schlagen bei der ISPS Handa Ladies European Masters im Golfclub Hubbelrath ab.  Neben den  die beiden Olympia-Teilnehmerinnen Caro Masson und Sandra Gal sind zehn Damen, darunter alleine sieben aus dem Kader des Golf Teams Germany (GTG) am Start.

Dazu Caro Masson, die am letzten Wochenende ihren ersten Turniersieg auf der LPGA erreichte:

„Als ich die Mail mit dem Austragungsort bekommen habe, konnte ich es kaum glauben und habe mich super gefreut. In und für Hubbelrath konnte ich schließlich schon einige Erfolge feiern. Ich hoffe wir können diese tolle Turnierwoche nutzen um Golf nach vorne zu bringen“, beschreibt Masson ihre Gefühle nach Bekanntgabe des Austragungsortes Anfang des Jahres.

Das zuvor in London ausgetragene Highlight der LET hat in dem ehemaligen Verein der beiden deutschen Top-Spielerinnen Masson und Gal eine neue Heimat gefunden. Die beiden Spielerinnen des Golf Team Germany (GTG), die an den ersten beiden Tagen gemeinsam auf die Runde gehen, waren beide bereits Clubmeister des GC Hubbelrath. Gal gewann die Vereinsmeisterschaft 2001 bis 2003, Masson war 2004 erfolgreich. Auch für Gal ist das Heimspiel natürlich ein ganz besonderes Erlebnis.

„Deutschland ist dafür bekannt, erstklassige Events zu veranstalten, das haben wir im vergangenen Jahr auch beim Solheim Cup gesehen. Wir sind hier in einer sehr golfbegeisterten Region und wir wollen den deutschen Fans gutes Golf zeigen,“ so die LPGA-Spielerin.

Drei Wochen nach dem olympischen Damenturnier in Rio de Janeiro ist das mit 500.000 Euro dotierte Turnier ein Wiedersehen zahlreicher Olympia-Teilnehmerinnen. Insgesamt 19 Spielerinnen, die in Rio am Start waren, sind auch in Hubbelrath Teil des 144 Spielerinnen umfassenden Feldes. Auch die deutschen Farben sind beim Heimspiel stark vertreten. Neben Sandra Gal und Caroline Masson sind mit Anastasia Mickan, Sophia Popov, Nina Holleder, Ann-Kathrin Lindner, Olivia Cowan, Isabell Gabsa und Karolin Lampert sieben weitere Spielerinnen des GTG am Abschlag. Chiara Mertens, Leticia Ras-Anderica und Leigh Whittaker komplettieren das Feld der deutschen Starterinnen.

Alle Informationen zum Turnier sowie einen Livestream am Samstag und Sonntag online unter: http://www.golf.de/publish/tournews/specials/isps-handa-ladies-european-masters

Quelle: DGV

Über das GTG:

Das erst seit 2013 bestehende Golf Team Germany umfasst die besten Golfspieler Deutschlands. Als Teil der Vision Gold, das Leitbild und Leistungssportprogramm des DGV bis 2020, kämpfen Amateure und Tourspieler erstmals gemeinsam für ein Ziel: Sie wollen eine Medaille bei den Olympischen Spielen gewinnen.

Das Golf Team Germany setzt sich aus dem Elite Team, dem National Team und dem Junior Team zusammen und wird von der PGA of Germany unterstützt. Jeweils zwei Damen und zwei Herren werden vom DGV dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Nominierung für die Olympischen Spiele vorgeschlagen. Mindestanforderung für das Elite Team Germany ist eine Top-100-Platzierung in der Profi-Weltrangliste beziehungsweise eine Top-20-Platzierung in der Amateur-Weltrangliste. Das National Team Germany stellt Amateure bis maximal 23 Jahre mit aktueller EM- und WM-Perspektive sowie Tourspieler ohne Altersbeschränkung. Für das Junior Team werden Amateure bis 18 Jahre nominiert, die eine langfristige Olympiaperspektive und eine kurz- bis mittelfristige EM- und WM-Perspektive besitzen.

Georgia Hall und Lauren Taylor, beide aus England, bei einer Trainingsrunde © Tristan Jones
Georgia Hall und Lauren Taylor, beide aus England, bei einer Trainingsrunde © Tristan Jones

Titelbild: Tristan Jones