Mit Sepp Maier in Irland golfen

golf-Irland

Irland, die grüne Insel, ist ein beliebtes Ziel für Golfer. Kaum ein anderes Land bietet eine so große Vielfalt weltberühmter Links Courses oder Parklandplätze, die zudem von Deutschland aus in rund zwei Flugstunden erreichbar sind. Ein Höhepunkt steht vom 14. bis 21. Juli in Nordirland an: Die Open kehrt nach 1951 zum zweiten Mal zum Royal Portrush Golf Club zurück.

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125. Jubiläum: Das Engadin und seine besonderen Golfer

Es gibt Golfplätze – und es gibt „goldene“ Greens. Solche Greens hat der Platz in Samedan. Er gehört zum Engadine Golf Club, dem ältesten Golfclub der Schweiz. Dessen 125-jähriges Jubiläum sollten sich passionierte Spieler nicht entgehen lassen. Zum einen bekommen sie dann unglaublichen Geschichten zu hören – von Persönlichkeiten wie dem James-Bond-Darsteller Sean Connery oder einem Engländer, der von dem Platz so begeistert war, dass er seine Asche nach seinem Ableben an Loch 14 verstreuen liess.

Geschichte auf 31 Plakaten

Zum anderen sind da die zahlreichen Veranstaltungen, die das Jubiläum unvergesslich machen werden. In der Design Gallery St. Moritz wird die besondere Geschichte des Engadine Golf Club auf 31 Plakaten erzählt. Ein History Walk zeigt sie auch auf der Golfanlage in Samedan. Darüber gibt es besondere Turniere. Außergewöhnlich ist zum Beispiel das GolfersChoice Engadin ProAm. An diesen drei Golftagen vom 26. bis zum 28. August spielen in jedem Flight zwei Gäste mit drei Pros, und zwar einmal den 18-Loch-Platz in Samedan und einmal den zweiten Meisterschaftsplatz des Engadine Golf Clubs in Zuoz-Madulain. Die besten Hotels der Region sponsern die Zwischenverpflegung. Abends gibt’s in den Häusern gemütliche Diners.

Dass der Engadine Golf Club mit dem 20jährigen Single Malt Glentauchers auch einen Jubiläums-Whisky aufgelegt hat (limitiert auf 246 Flaschen), ist möglicherweise auch ein ironisches Augenzwinkern: In dem legendären Golf Club gab es Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Zeiten, da spülte man mit so edlen Tropfen bereits die Sandwiches zum Frühstück hinunter. Macht natürlich heute niemand mehr. Schade. Oder Gott sei Dank. Jedenfalls ist das noch so eine Geschichte.

www.engadin-golf.ch

Nachts am Airport: Tipps für Gestrandete

Flughafen

Zugegeben: Es sind nicht die angenehmsten Nächte, wenn Flugreisende am Umsteige-Airport, den die Reise-Profis salopp „Drehkreuz“ nennen hängenbleiben. Entweder gezwungenermaßen, etwa durch einen Flugausfall, Verspätung oder geplant durch eine längere Wartezeit bis zum Anschlussflug ans Ziel der Träume. In diesen Momenten wird es ganz ruhig und die Zeit scheint still zu stehen. Wie Passagiere die Nacht am Flughafen am besten überbrücken und was es hier zu beachten gilt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Tipp 1: Vorab gut informieren

München
Wartebereich Airport München Terminal 1 – an Schlafen ist hier kaum zu denken. Foto: CB

Passagiere, die eine geplante Nacht am Flughafen verbringen, sollten sich im Vorfeld gut über die örtlichen Gegebenheiten informieren. Nicht an allen Flughäfen herrscht rund um die Uhr voller Betrieb und so variieren die Öffnungszeiten von Geschäften, Restaurants und Unterhaltungsangeboten sehr stark. Während viele große Flughäfen hungrige Fluggäste mit zahlreichen Spezialitäten-Restaurants die ganze Nacht hindurch verköstigen, bleiben an anderen lediglich die Snackautomaten als Alternative. Hier empfiehlt es sich vorzusorgen und entweder eigenen Proviant von zu Hause mitzubringen oder sich vor Ladenschluss mit einigen Leckereien für die Nacht einzudecken.

Tipp 2: Kräfte auftanken und Schlafen

Im Schlaf vergeht die Zeit bekanntermaßen am schnellsten, doch wer auf den ungemütlichen Stühlen im Wartebereich nächtigen möchte, sollte unbedingt vorsorgen. So empfehlen sich ein kleines Kissen, Ohrstöpsel und eine Schlafmaske für die Nacht am Flughafen. „Egal, ob Sommer oder Winter, ein Pullover zum Überziehen gehört auf Reisen ins Handgepäck. Denn auch an heißen Tagen kann es in Flughäfen mitunter kalt werden, wenn die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen“, weiß die Reiseexpertin. „Reisende, die die Nacht schlafend am Gate überbrücken, sollten sich zum Schutz vor Taschendieben einen Schlafplatz in der Nähe anderer Menschen oder des Security-Personals suchen und auf ihre Wertgegenstände achtgeben.“ Passagieren, die etwas mehr Komfort bevorzugen, empfiehlt Birgit Dreyer die sogenannten Napcabs. Diese Schlafkabinen stehen mittlerweile an vielen Flughäfen wie etwa in München, Helsinki, Dubai oder Atlanta zur Verfügung und können entweder für ein paar Stunden oder die ganze Nacht gebucht werden. Alle anderen wählen die klassische aber auch kostspieligere Alternative und buchen eine Nacht im Flughafenhotel.

Tipp 3: Airport-Lounges

„Eine sehr komfortable Aufenthaltsmöglichkeit bieten Flughafen-Lounges“, empfiehlt die ERV-Expertin. „Mittlerweile gibt es davon auch zahlreiche Airline-Unabhängige, zu denen auch Economy-Reisende gegen eine Gebühr von ungefähr 20 bis 50 Euro Zutritt erhalten.“ Hier werden Fluggäste rundum versorgt: Für das leibliche Wohl ist dank aufwendigem Buffet und Á-la-Carte-Gerichten gesorgt. Neben kostenlosen Duschen, bieten Flughafen-Lounges sogar vereinzelt Ruheräume, in die sich Wartende zum Schlafen zurückziehen können. „Für Reisende, die mit einem Business- oder First-Class-Ticket unterwegs sind, ist die kostenlose Lounge der jeweiligen Fluggesellschaft eine gute Lösung, um die Stunden bis zum Abflug möglichst angenehm zu verbringen.“

Tipp 4: Unterhaltung

Gut ausgerüstet mit Buch, E-Book, Laptop oder Musik vertreiben sich Nachteulen oder Schlaflose die Zeit. Mit kostenlosem WLAN und zahlreichen Steckdosen, die überall in den Wartebereichen verfügbar sind, steht der nächtlichen Unterhaltung nichts mehr im Wege. Zudem bieten einige Flughäfen auch nachts ganz besondere Highlights zum Zeitvertreib. In Seoul-Incheon schlendern Passagiere etwa durch die rund um die Uhr geöffnete Ausstellung zum traditionellen koreanischen Handwerk im „Korea House“, während in Singapur-Changi sogar mehrere Kinosäle zum Zeitvertreib einladen. Sehr häufig finden auch frei zugängliche Sonderausstellungen in den Abflugterminals statt und die obligatorische Aussichtsterrasse zum Beobachten der Starts und Landungen oder mit Blick auf die Skyline gibt es fast überall.

Tipp 5: Shoppen

Mickey
Shopping-Abstecher zu Mickey & Co. im Airport Orlando/Florida. Foto: CB

„Reisende, die ihre Wartezeit mit einem Einkaufsbummel überbrücken wollen, sollten vorab die Öffnungszeiten der Flughafen-Geschäfte überprüfen“, rät Dreyer. Dabei ist auch die maximale Freimenge bei der Einreise zu beachten: Wird diese überschritten, fallen zusätzliche Strafgebühren sowie Zoll und Steuern an. „Für den deutschen Zoll etwa macht es bei Einfuhr keinen Unterschied, ob die Produkte im Flughafen oder außerhalb gekauft wurden. Steuern und Zoll können ausschließlich bei einem Einkauf im Duty-Free-Shop vermieden werden“, so die Reiseexpertin.

Tipp 6: Duschen, Massagen & Spa-Bereiche

An vielen Flughäfen finden Passagiere nicht nur zahlreiche Lounges, sondern auch Duschen und Wellness-Bereiche. Gegen eine kleine Gebühr können die Duschen inklusive Handtuch und Shampoo zur Erfrischung genutzt werden. In den teilweise sehr luxuriösen Flughafen-Spas locken auch nachts Schwimmbecken, Whirlpools und Saunen. So wird die Wartezeit zur wahren Erholung.

www.erv.de