Neu ab 2019: Nur noch 24 Golfregeln

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 planen die weltweit anerkannten obersten Regelhüter des Golfsports, der R&A und die USGA, weitreichende Veränderungen in den Golfregeln. Sie sollen das Golfspiel, bei gleichzeitiger Wahrung des Charakters, leichter verständlich, fairer und zukunftsfähiger machen.

Dazu haben die beiden Regelinstanzen einen umfassenden Überblick über ihre Initiative zur Modernisierung der Golfregeln vorgelegt. Kernstück: Aus gegenwärtig 34 Golfregeln werden 24. Eine vergleichbare umfassende Reorganisation der Regeln liegt über 30 Jahre zurück.

Alexander Klose, Vorstand Recht & Services beim Deutschen Golf Verband (DGV), begrüßt die Initiative ausdrücklich: „Es ist tatsächlich Zeit für eine grundlegende Regelrevision. Wenn Golf sich auch in Zukunft in einem sich immer schneller wandelnden Sport- und Freizeitmarkt als hochattraktive Sportart und Freizeitvergnügen präsentieren möchte, ist ein moderneres Regelwerk unabdingbar. Die jetzt veröffentlichten und beabsichtigten grundlegenden Anpassungen weisen den richtigen Weg, weil sie sowohl den Zugang zum Golfsport als auch die Ausübung des Golfsports selbst erheblich vereinfachen.“

Ballsuche
Ballsuchen: Nur noch drei Minuten. Foto: DGV/Kirmaier

Golfregeln 2019: Ballsuchen nur noch 3 Minuten

Mit der Reduzierung des Regeltextes um zehn Regeln von 34 auf 24 wird bereits ein klares Signal gesetzt. Eine Vielzahl inhaltlicher Änderungen soll die Freude am Golfspiel fördern, das Spiel schneller und die Regeln verständlicher machen. Neben vielen weiteren Anpassungen wird die Suchzeit für einen Ball von fünf auf drei Minuten verkürzt, die Empfehlung ausgesprochen, dass jeder Schlag nicht mehr als 40 Sekunden dauern und üblicherweise noch schneller ausgeführt werden soll sowie das Schlagen außerhalb der Reihenfolge im Zählspiel (Ready Golf) gefördert werden soll.

Die Fahne wird nach den Golfregeln 2019 nicht mehr bedient

Darüber hinaus wird eine alternative Form des Zählspiels angeboten, bei der durch die Spielleitung eine maximale Begrenzung für ein zu notierendes Ergebnis je Loch festgelegt werden kann. Ab 2019 muss auch die Fahne bei einem Schlag auf dem Grün nicht mehr bedient werden und das Fallenlassen des Balles (Droppen) muss nicht mehr aus Schulter- sondern kann aus beliebiger Höhe erfolgen. Es wird für Spielleitungen die Möglichkeit geschaffen, frei wählbare Flächen als Hindernisse mit roten Pfählen zu kennzeichnen.

Technik: Laser werden erlaubt

Viele Verhaltensweisen, die dem Charakter des Spiels nicht widersprechen, sind künftig straflos, so z. B. das versehentliche Bewegen eines Balls durch den Spieler bei der Suche, das versehentliche Treffen des Spielers, seiner Ausrüstung oder seines Caddies mit dem Ball oder das Bewegen oder Berühren von Gegenständen wie Blättern, Steinen und Stöcken im Hindernis mit der Hand oder dem Schläger. Auch Entfernungsmessgeräte sind ab 2019 grundsätzlich erlaubt, es sei denn, sie sind durch die Platzregel verboten (Umkehrung der aktuellen Regelung).

Foto: DGV

Regelbuch in Deutsch kommt

Von besonderer Bedeutung ist auch künftig der „Spirit of the Game“ (wahre Geist des Golfspiels). So werden Spielleitungen befugt sein, den hohen Anspruch, den der Golfsport an das Verhalten eines Spielers anlegt, durch einen eigenen Verhaltenskodex zu konkretisieren. „Golf als ein Sport, der draußen bei jedem Wetter und auf nicht standardisierten Spielfeldern in fast jeder Art von Landschaft gespielt wird, wird immer nach einem Regelkodex suchen, der die Balance aus Fairness und Einfachheit möglichst überzeugend darstellt. Dazu gibt es wahrscheinlich so viele verschiedene Ansichten, wie es Golfspieler gibt“, merkt Alexander Klose an. „Besonders zu begrüßen ist, dass R&A und USGA auch Schreibstil und technische Präsentation der Golfregeln ab 2019 grundlegend überarbeiten. Das Regelbuch wird sich künftig auf das konzentrieren, was der Spieler wissen muss. Dazu wird es eine besondere „Spielerausgabe“ der neuen Golfregeln ab 2019 geben.“

 

Quelle: DGV
Mehr unter: www.golf.de/regeln

Historischer Sieg für Leonie Harm

Das hat vor ihr noch nie jemand geschafft! Leonie Harm vom National Team Germany gewann als erste Deutsche den Titel der Ladies‘ British Open Amateur Championship. Bei der 115. Auflage des prestigeträchtigen Turniers dominierte die Athletin des GC St. Leon-Rot sowohl ihre Halbfinalbegegnung als auch das Finale und erlebte damit einen perfekten Finaltag auf dem Links Course des Hillside GC in Southport, England.

Ein Sieg, zwei Einladungen

Nach dem Sieg zeigte sich Harm überwältigt von ihrem Erfolg: „Ich kann es noch gar nicht glauben, es fühlt sich irgendwie noch nicht echt an. Ich liebe es, wenn ich mich auf mein Spiel verlassen kann. Ich habe die ganze Woche gute Eisen gehauen, daher hatte ich viel Selbstvertrauen.“ In Verbindung mit dem Sieg beim wichtigsten Amateurturnier Europas für Damen erhielt die 20-Jährige aus Gerlinden bei Stuttgart Einladungen für die Women’s British Open und die Evian Championship 2018. Und auch für 2019 stehen schon jetzt zwei Turnier-Höhepunkte im Terminkalender der Spielerin aus dem Kader von Bundestrainer Stephan Morales: Sie wird bei den US Women’s Open und der Augusta National Women’s Amateur Championship starten.

Im Halbfinale dieser Lochspielmeisterschaft warf Harm die Kanadierin Jaclyn Lee mit 4&3 aus dem Turnier. Ihr letztes Match gegen Stephanie Lau aus den USA ging Harm ganz solide an. Nach neun Pars in Folge lag sie zwei Löcher vorn. Mit ihrem ersten Birdie baute die Deutsche auf Loch 10 die Führung auf drei Löcher aus. Vor zahlreichen Zuschauern kam Lau zwar immer wieder auf zwei Löcher heran, aber Harm hatte ihre Nerven im Griff und sicherte sich den Sieg auf dem 16. Grün mit 3&2.

OPEN.9 Golf: Umweltfreundliche Mehrweg-Becher

Open 9

Ein Golfclub im Münchner Norden macht ernst mit Umweltschutz. Das Restaurant BISTRO.9 der Münchner Golf- und Eventlocation OPEN.9 bietet ab sofort für alle, die sich auf die Golfrunde, auf das Übungsgelände oder beispielsweise mit auf die Fahrt ein Heißgetränk oder auch was Kühles mitnehmen wollen statt des Einweg-Pappbechers den wiederverwendbaren OPEN.9-To-Go Becher in einem Austauschsystem an.

Becher
Tolle Idee: Becher zum Mitnehmen und Austauschen. Foto: Open.9

Es ist zwar nur ein kleiner Beitrag der modernen Golfanlage zur Vermeidung des täglichen Müllwahnsinns aber vielleicht ein Beispiel für andere und Motivation zum Nachmachen. Obendrein sieht der silberne OPEN.9 Becher richtig gut aus und eignet sich hervorragend auch als Geschenk. Die erste Füllung ist jeweils gratis.

Jährlich 2,8 Milliarden Kaffeebecher

Nach einer Erhebung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) werden bundesweit jährlich zirka 2,8 Milliarden Coffee-To-Go-Becher verbraucht.  Das entspricht rund 320.000 Stück pro Stunde. Sie verursachen rund 40.000 Tonnen unnötigen Abfall und verbrauchen in der Herstellung riesige Mengen an Holz, Kunststoff, Wasser und Energie. Auch OPEN.9 möchte seine Kunden zu diesem Thema sensibilisieren und beispielhaft wenn auch in kleinen Mengen zur Eindämmung des Einweg-Papp-Bechers aufrufen.

Wer also mit gutem Beispiel vorangehen möchte, bestellt künftig sein To-Go-Getränk im wiederverwendbaren OPEN.9 To Go Becher, egal ob den heißen Latte Macchiato oder beispielsweise auch den kühlen Spritz To Go. isoliert, verschließbar und wesentlich auslaufsicherer als der Papp-Vorgänger ist der OPEN.9 To Go Becher ideal für das Getränk unterwegs. Beim nächsten Besuch in OPEN.9 einfach benutzten Becher abgeben und im Austausch einen sauberen Becher für ein neues Getränk erhalten. In den einmaligen Unkosten von 9 EUR pro Becher ist die erste Füllung bereits gratis enthalten. Wer den Becher als eigenen Becher für zuhause oder als Geschenk verwenden möchte, ist beim Kauf des Bechers auf einen Kaffee „To Stay“ im BISTRO.9 oder im Liegestuhl am OPEN.BEACH herzlich eingeladen.

http://open9.de

10 Einschlaftipps: Warmes Bad statt kalte Dusche

Schäfchen zählen und heiße Milch: Wenn es um die gesunde Nachtruhe geht, hat jeder sein ganz eigenes Rezept. Am 21. Juni jährt sich bereits zum 19. Mal der Tag des Schlafes. Der gleichnamige Verein rief ihn im Jahr 2000 ins Leben, um der Bedeutung von erholsamer Nachtruhe größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verleihen.

Der Wunsch nach einem entspannten Schlaferlebnis ist häufig auch einer der Beweggründe für die Buchung einer Wochenend-Reise. Auf solche Kurztrips spezialisiert hat sich weekend4two. Pünktlich zum Ehrentag des Schlafs hat das Unternehmen zehn nützliche Tipps zusammengestellt, mit denen sich die entspannte Nachtruhe besonders gut fördern lässt.

  1. Rituale pflegen:

Fast nichts mag guter Schlaf so wenig wie Unregelmäßigkeit. Wer nachts gerne sanft schlummert, achtet darauf, stets in etwa zur gleichen Zeit zu Bett zu gehen. Für die Wochenenden gilt das ebenso wie für den Kurzurlaub.

  1. Auf große Mengen Alkohol verzichten:

Alkohol hat auch beim Schlafen eine verführerische Wirkung. Zwar sind Wein und Spirituosen oft förderlich beim Wegdämmern. Tatsächlich behindern sie aber das gesunde Durchschlafen und setzen die Qualität der Nachtruhe deutlich herab.

  1. Hände weg vom Koffein:

Dass Koffein nicht gerade eine fördernde Wirkung auf den Schlaf hat, ist allgemein bekannt. Daher gilt: Finger weg von Kaffee und schwarzen Tees nach 15 Uhr. Wer dennoch abends nicht darauf verzichten kann, wählt lieber Kaffee mit Milch als einen starken Espresso.

  1. Nicht zu lang und nicht zu kurz:

Für den optimalen Effekt am nächsten Morgen darf die Gesamtschlafzeit weder zu kurz noch zu lange ausfallen. Experten raten zu einer Dauer von sechs bis acht Stunden je nach Typ und Alter. Je älter ein Mensch ist, desto weniger Nachtruhe braucht er.

  1. Entspanntes Bad vor dem Zubettgehen:

Eine kalte Dusche regt den Kreislauf an und ist daher vor der Bettgehzeit kein probates Mittel. Ein warmes Bad hat dagegen eine beruhigende Wirkung. Zu heiß darf das Bad jedoch auch nicht sein, sonst ist im Bett anschließend kräftiges Schwitzen angesagt.

  1. Die richtige Matratze für den richtigen Schlaf:

Leider gibt es keine Faustregel für das richtige Kissen und die richtige Matratze. Beides gehört auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt – daher ist eine professionelle Beratung wichtig. Ein zu großer Härtegrad der Liegefläche ist ebenso kontraproduktiv wie eine zu weiche Matratze.

  1. Dunkelheit ohne störende Lichtquelle:

Manchen ist es völlig egal – andere treibt schon eine kleine LED-Leuchte am TV-Gerät in den Wahnsinn. Störende Lichtquellen gilt es daher tunlichst zu vermeiden. Hotelgäste stellen beispielsweise ein Buch vor ein Lämpchen, das sich nicht abschalten lässt.

  1. Die perfekte Wohlfühltemperatur:

Neben der idealen Schlafdauer haben Spezialisten auch die beste Temperatur für eine gesunde Ruhe in der Nacht ermittelt. Wer zwischen 15 und 19 Grad schlummert, schläft am gesündesten.

  1. Rezepte gegen kalte Füße:

Kalte Füße erschweren das Einschlafen maßgeblich. Wer bereits vor dem Zubettgehen merkt, dass sie zu sprichwörtlichen Eisklumpen werden, verhindert diesen Effekt mit einem warmen Bad und frischen kuscheligen Socken.

  1. Frühzeitig abschalten vor dem Einschlafen:

Bis wenige Minuten vor dem Schlafen mit dem Smartphone zu daddeln, ist ein wahrer Schlafkiller. Dies führt oftmals dazu, dass die Gedanken auch noch während des Einschlafens zu sehr im Kopf herumkreisen. Lieber das Handy bereits eine halbe Stunde zuvor in den Flugmodus schalten – dann geht die Nacht erholsam los.

Falls es mit dem Einschlafen trotz aller Tipps und Tricks doch einfach mal partout nicht klappt, heißt es nach spätestens 30 Minuten Herumwälzen: raus aus den Federn. Betroffene notieren dann am besten ihre Gedanken auf einem Block, um den Kopf frei zu kriegen.

 

OPEN.9 Golf: Familientag mit vielen Specials

Open.9

Ein kunterbunter Tag für die ganze Familie, das ist der OPEN.FAMILY Tag am 23. Juni 2018 in OPEN.9 im Münchner Norden. Von 10 bis 16 Uhr ist beim offenen Aktionstag auf der modernen Golfanlage und Eventlocation OPEN.9 für jeden etwas dabei. Vom Golf ausprobieren, Golf-Fußball, Golf-Turnier mit Wunschflights, Attraktionen für Kids und die ganz Kleinen auf dem Übungsgelände, Gewinnspie, Burger-Buffet und allen Infos zum Sport- und Eventangebot in OPEN.9. Oder man chillt einfach am OPEN.BEACH im Liegestuhl mit einem kühlen Drink unter der Palme! Termin 23.06.18 fest im Kalender notieren und die ganze Familie und alle Freunde mitbringen.

Seele baumeln lassen am Sandstrand

DIe Fussball-WM läßt grüßen. Foto: FF

Der OPEN.BEACH, ein neu geschaffener Sandstrand zwischen Grün 9 und dem OPEN.HOUSE, lädt zum Verweilen und Chillen ein. Bei kühlen Drinks lässt es sich im Liegestuhl hervorragend dem Geschehen auf Übungsgelände und den hereinkommenden Golfern an Bahn 9 zusehen. Abends sind hier die besten Sonnenuntergänge zu genießen.

OPEN.9 bietet Golf, Events & Lifestyle. Der 9 Loch Platz und das Übungsgelände, das mit dem Learningcenter, Titleist Fitting Center und pyhsioline@OPEN.9 Studio mittlerweile das größte Golf-Trainingszentrum im Münchner Norden ist, bietet Golfspaß für alle Altersgruppen, Spielstärken und jeden Geldbeutel. OPEN.9 hat sich als Eventlocation längst einen Namen gemacht wenn es um ein gelungenes Angebot für Firmen- und Privatveranstaltungen geht, manchmal auch ganz ohne Golf aber mit außergewöhnlichen Ideen, über die das charmante OPEN.9 Eventteam gerne informiert.

open9.de

 

Mit dem E-Bike zum Golfplatz

Katharina Böhm

Rund 2,8 Millionen Deutsche fahren, so der Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit – Tendenz steigend. Kein Wunder, denn wer hat schon Lust sich auf dem Weg zur Arbeit jeden Tag in den Pendler-Stau zu stellen, um anschließend stundenlang am Schreibtisch zu sitzen.

Und auch in der Freizeit erfreut sich das Rad großer Beliebtheit, sei es für eine Tour über Land, zum See oder zum Golfplatz. Gleichzeitig boomt in Deutschland der Verkauf von E-Bikes. Laut einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2017 unter Personen der deutschsprachigen Wohnbevölkerung zur Kaufabsicht von einem E-Bike in den nächsten zwei Jahren gaben rund 31 Prozent der Befragten an, dass sie sich wahrscheinlich ein E-Bike anschaffen werden. Im Jahr 2023 sollen weltweit mehr als 40 Millionen dieser Fahrräder abgesetzt werden.

Schneller mit dem E-Bike

Die Zahlen belegen: E-Bikes sind beliebt und erfreuen sich wachsender Absatzzahlen. Mit Hilfe der elektrischen Variante des Drahtesels ist es zum Beispiel möglich, Ziele schneller zu erreichen, da die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit höher ist als bei einem herkömmlichen Fahrrad. Gleichzeitig ist weniger Kraftanstrengung nötig, so dass auch weitere Strecken ohne Probleme zurückgelegt werden können. Auf diese Art macht Bewegung an der frischen Luft Spaß und motiviert. Zudem werden Geldbeutel und Umwelt geschont.

Vor kruzem wurde das E-Bike „E-Voluzione“ aus dem Haus der prestigeträchtigen Designschmiede Pininfarina mit dem Red Dot-Award 2018 ausgezeichnet. Zuvor hat es – neben weiteren Preisen – den iF Design Award 2017, den German Design Award 2017 und 2018 sowie im Rahmen des Cyclingworld-Awards den Titel „E-Bike des Jahres“ per Publikumswahl erhalten. Damit baut das Pininfarina „E-Voluzione“ 2018 seine Stellung als meist prämiertes E-Bike der Welt weiter aus. Es gibt sie in sechs verschiedenen Farbvarianten, zum Beispiel in rot-schwarz, weiß-blau oder gelb-schwarz, und zwei Ausführungen; mit einer Shimano-Standard-Schaltung oder einer NuVinci-Premium-Schaltung.

Michel
Das Pininfarina „E-Voluzione“ steht für Wolfgang Michel, Geschäftsführer des Golfclubs München Eichenried, für höchsten Anspruch an Qualität und Ästhetik.
Foto: Frank Föhlinger

Leading Golfclubs sind Partner

Ansehen und erwerben kann man die E-Bikes über die Leading Golf Clubs of Germany, die als exklusiver Beratungs- und Vertriebspartner fungieren. Jeder teilnehmende Leading-Club erhält pro Saison drei E-Bikes von Pininfarina, eines zu Ausstellungszwecken und zwei zum Testen für Mitglieder, Gäste und weitere Interessenten. Die von den Clubs ernannten Markenbotschafter werden entsprechend geschult, um alle Fragen rund um die E-Bikes beantworten zu können.

Bei der Ende Mai erfolgten Übergabe erster E-Bikes an den Golfclub München Eichenried sagte Geschäftsführer Wolfgang Michel über die Kooperation: „Das Pininfarina „E-Voluzione“ steht für mich für höchsten Anspruch an Qualität und Ästhetik. Damit passt es hervorragend zu den Zielen der Leading Golf Clubs of Germany und zum Golfclub München Eichenried. Wir sind stolz, dieses High TechProdukt für Kunden auf den traumhaften Feldwegen rund um den Golfplatz erlebbar machen zu können.“ Auch einen prominenten Fürsprecher konnte für das E-Bike gewonnen werden: „Ich freue mich sehr, Botschafter der Pininfarina „E-Voluzione“  E-Bikes zu sein. E-Bike fahren liegt voll im Trend und es macht wirklich großen Spaß: Ich genieße gerne die Natur und bekomme jetzt noch viel mehr davon, da ich größere Strecken zurücklegen kann“, so Skisprung-Legende Dieter Thoma.

German Bays und Girls: Lindblad und Larcelet siegen

German Boys und Girls

Anfang Juni fand mit den 15. Allianz German Boys and Girls Open (GBGO) im Golf Club St. Leon-Rot eines der wichtigsten Turniere der europäischen Jugendgolfszene statt. Bei den Jungen setzte sich der Franzose Charles Larcelet durch. Den Titel bei den Mädchen sicherte sich Ingrid Lindblad aus Schweden.

Larcelet
Der Sieger Charles Larcelet (Frankreich) gewann am zweiten Extraloch nach Stechen gegen Fredrik Strandberg. Foto: DGV/stebl

Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV) zeigte sich begeistert von der Organisation des ausrichtenden Clubs. „Die 15. Allianz German Boys and Girls Open waren wieder einmal ein ganz besonderes Turnier. Nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die zahlreichen Zuschauer. Der Stellenwert dieses Turniers ist mit dem eines Majors zu vergleichen. Es ist ein absolutes Highlight im deutschen und europäischen Wettspielkalender.“

Lindblad mit Start-Ziel-Sieg

Der Finaltag war erneut eine große Sache. Der Tag der offenen Tür beim Golf Club St. Leon-Rot sorgte in Verbindung mit dem Finale der GBGO bei tollem Wetter für großes Interesse, die Tribünen waren bis zum letzten Platz gefüllt. Bei den Mädchen schaffte Ingrid Lindblad mit drei 68er Runden einen Start-Ziel-Sieg mit insgesamt 204 Schlägen. Nach dem Sieges-Putt zu ihrem zweiten internationalen Titel jubelte die Schwedin überglücklich.

 „Auf der Backnine wurde ich richtig nervös als ich sah, dass Alessia Nobilio nur noch zwei Schläge hinter mir lag“, verriet die Siegerin erleichtert. „Da dachte ich, dass es Zeit für ein paar Birdies wird.“ Nobilio benötigte mit einer finalen 66 nur einen Zähler mehr (205), gefolgt von Emma Spitz aus Italien (207). Die beste Deutsche war Paula Kirner vom Kiawah GC Riedstadt, die mit einer fehlerfreien 67er Runde bei insgesamt acht unter Par (210) auf Rang fünf landete.

Fredrik Strandberg (Hamburger GC) führte lange Zeit das Feld der Jungen an, ehe er sich im Stechen dem Franzosen Charles Larcelet geschlagen geben musste. Foto: DGV/stebl

Bei den Jungen ging Fredrik Strandberg, der bis dahin die Führung zu keinem Zeitpunkt abgegeben hatte, mit drei Schlägen Vorsprung in den Finaltag und lag auch nach 16 Bahnen noch zwei Schläge vor den Verfolgern. Doch dann verließ den für den Hamburger GC spielenden Standberg seine Stärke auf den Grüns und er musste zwei Bogeys hinnehmen. Dadurch kam es zu einem Stechen mit drei Spielern. Chi Hin Lou Tan aus Hongkong hatte auf den Deutschen mit einer 67 sechs Zähler aufgeholt und auch der Franzose Charles Larcelet kam mit einer 69 auf den Gesamtscore von 207 (-9).

Sieger: Stolz auf diesem Platz zu spielen

Lobende Worte des Siegers: „Ich bin sehr stolz. Es war toll, auf diesem tollen Platz zu spielen. Als ich auf dem zweiten Extraloch sah, dass Fredriks Ball im Wasser landete, wollte ich meinen Ball nur sicher auf das Grün bringen, denn es war klar, dass es für ihn schwierig würde, sein Par zu halten. Nach seinem tollen Schlag an den Stock tat es mir leid für ihn, dass er den Putt danach nicht gemacht hat“, sagte Larcelet. Tim Tillmanns vom Kölner Golfclub landete nach einer 72er Finalrunde und insgesamt 209 Zählern (-7) auf dem geteilten siebten Rang, nur einen Schlag mehr benötigte Laurenz Schiergen vom Golfclub Hummelbachaue nach einer 69er Schlussrunde.

 

Geburtstags-Sieg für Minjee Lee

Die australische Topspielerin Minjee Lee hat ihren 22. Geburtstag würdig gefeiert. Bei der LPGA Volvik Championship konnte sie einen 1-Schlag-Vorsprung ins Ziel retten. Damit rückte Lee um sieben Plätze in den Rolex World Rankings nach vorne. „Bisher habe ich das ganze Jahr recht gut und stabil gespielt,“ erzählte die 22-Jährige nach dem letzten Putt. Zweite wurde die Koreanerin In-Kyung Kim.

Caro Masson, die mit einer 66-Runde prächtig startete, kam auf den folgenden Runde mit 75, 76 und 73 Schlägen übers Mittelmaß nicht hinaus und wurde geteilte 68. Die weiteren deutschen Mädchen im Feld, Leticia Ras-Anderica und Sophia Popov, schafften den Cut nicht.

 

Foto: Ecco Golf

Eichenrieder Damen sind Bayerische Meisterinnen

Erstmals erspielte sich eine 1. Damen-Mannschaft aus dem GC München Eichenried den Bayerischen Mannschaftsmeister-Titel! Ein historischer Sieg gegen Top-Spielerinnen. Das Eichenrieder Damen-Team gewann die Gold-Medaille  2018 souverän im GC Gäuboden, dem alten Heimatclub ihres Coachs Sebastian Buhl – und zwar gegen die erfolgsverwöhnten Spitzenmannschaften des Münchener GC, des GC Am Reichswald und des GC Olching.

Das Format beim „Final Four“ war erstmals ein spannendes und kurzweiliges Shorttrack Matchplay: Gespielt wird nur über 9 Loch gegen ein Team, also „jeder gegen jeden“. Zu spielen waren jeweils vier Einzel und ein Vierer, insgesamt 27 Loch. Die Eichenriederinnen konnten sowohl gegen den GC Olching als auch gegen den Münchener GC und den GC am Reichswald gewinnen und waren somit am Ende mit 9 Punkten Erste! Gespielt haben: Nathalie Irlbacher, Chiara Horder, Isabel Jensch, Marion Thalmeir, Anna Michel und Captain Patricia Heinlein (Ersatz Clara Goetz).